1300:170 ... würdet Ihr das machen ?

  • Auf der anderen Seite sind die Menschen allerdings schon immer ihrer Nahrung hinterher-gezogen.
    Schwieriges Thema, obwohl es auch viel mit der Verlagerung von Verantwortung zu tun hat.


    Nach meiner Auffassung ist ein persönliches Schicksal unweigerlich an den gebunden, Dem es widerfährt und nur er allein sollte versuchen, die Problematiken, vor denen er steht, zu lösen.
    Eine Auslagerung der Zuständigkeiten in "die Gesellschaft" ist da stets wenig zielführend.


    Gruß
    Netjoker


    Bla, bla bla....



    .... kannst du deine Behauptungen auch mal begründen?




    Wieso soll eine "Auslagerung der Zuständigkeiten in "die Gesellschaft" stets wenig zielführend" sein?


    Wer keinen Job hat und sich nichts mehr zu Essen kaufen kann, darf dann frei im Wald jagen, im Stadtpark angeln und baut seine Hütte ins nächste noch freie Ghetto?



  • du hast das thema verknüpft, als ich darauf hinwies, dass das ursprüngliche thema vom schirm verschwunden ist...
    du bis somit in der bringschuld, ...
    falls es zu viel verlangt ist, lasse es gut sein, du machst hier ja ohnenhin quer durch die stränge deine eigene litfass-säule...
    inhaltlich bin ich garnicht so weit weg, nur frage ich mich, ob nicht du dein eigentliches thema bist....

  • Auf der anderen Seite sind die Menschen allerdings schon immer ihrer Nahrung hinterher-gezogen.
    Schwieriges Thema, obwohl es auch viel mit der Verlagerung von Verantwortung zu tun hat.


    Nach meiner Auffassung ist ein persönliches Schicksal unweigerlich an den gebunden, Dem es widerfährt und nur er allein sollte versuchen, die Problematiken, vor denen er steht, zu lösen.
    Eine Auslagerung der Zuständigkeiten in "die Gesellschaft" ist da stets wenig zielführend.


    Gruß
    Netjoker


    Für einen schicksalhaft Betroffenen ist es naheliegend, die Ursache aus Gründen des kurzfristigen Selbstschutzes zunächst "irgendwo da draußen" zu suchen.


    Tatsächlich gibt es aber eine Wechselwirkung, in die ein Betroffener grundsätzlich eingreifen kann, so lange es noch nicht zu spät ist. Allerdings kann das zunächst eine Tortur sein.

  • es muss differenziert werden.
    es gibt schicksale, die niemand bewerten oder teilen möchte - dort nützen auch appelle oder "gute" ratschläge nichts.
    doch das delegieren der verantwortung auf andere nimmt bei viel zu vielen, die sich nicht auf solche tragödien berufen können, zum teil bizarre züge an...


    erst wird die eigene zukunft verfeiert und versoffen, und hinterher waren die schlimmen zustände schuld an der misere...
    sage niemand, das sei zu überspitzt formuliert...


    es ist natürlich eine überspitzung, die nur auf wenige genau so zutrifft, aber derivate davon kann jeder jederzeit überall finden...
    auch hier.

  • du hast das thema verknüpft, als ich darauf hinwies, dass das ursprüngliche thema vom schirm verschwunden ist..., du bist also in der Bringschuld



    Leider mehrfach sachlich falsch:


    1. habe ich das Thema Betreungsgeld in meinem Beitrag # 335 angesprochen, also vor deinem Beitrag # 336 in dem du mir vorwirfst, das eigentliche Thema dieses Strangs zu verlassen.
    2. Passrt das Thema Betreungsgeld herrvorragend hier in diesen Thread, denn Eltern, die mit diesem Taschengeld abgespeist werden sollen, sollen genauso wie Bacunius mit wenig geld für viel Arbeit betrogen werden.


    Wenn du das nicht erkennen kannst, dein Problem.
    sehe lieber dich selber in der bringschuld, die du mir attestieren willst.
    :yesnod:



    Zitat

    falls es zu viel verlangt ist, lasse es gut sein, du machst hier ja ohnenhin quer durch die stränge deine eigene litfass-säule...
    inhaltlich bin ich garnicht so weit weg, nur frage ich mich, ob nicht du dein eigentliches thema bist....


    Dann frage dich mal schön weiter. Auf diese Polemik gehe ich nicht ein.
    Lerne dich lieber mit meinen Inhalten zu befassen anstatt mir hier eine sinnlose meta-Diskussion aufdrücken zu wollen.
    Mir geht es um die Sache, auch wenn du mir das nicht glauben magst.

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  • In einem anderen Therad (Abzocke in Deutschland) schrieb ich:


    In Deutschland wir gezockt was geht:


    Bei den Löhnen, im Internet, in der Politik- fast überall. (...)


    Mit ehrlicher Arbeit wird es immer schwieriger in diesem Mistland anständig etwas zu verdienen.
    Da ist es schon fast eine logische Konsequenz, dass genügend Betrüger versuchen- teils mit gnadenlosem Erfolg, in diesem korrupten System Deutschland zu zocken was geht.


    Miese Arbeitswelt und Betrugsabzocke , das sind 2 wesentliche Situationsbeschreibungen der unfairen, ungerechten und unehrlichen Verhältnisse in Deutschland - die dem verlogenen System Merkel entsprechen: Aussitzen, schönreden, lügen, betrügen und die Zocker belohnen oder frei ziehen lassen.


    Aktuell checke ich mal wieder die miese Situation auf dem studentischen Arbeitsmarkt in diesem versauten Deutschland ab. Es wird da keinen Deut besser. Entgegen diesem dummen "Wir gehen besser aus der Krise heraus als wir rein gekommen sind" -Geschwätz dieser verlogenen deutschen Bundesregierung hat sich da nichts gebessert, gute Arbeit soll in aller Regel zum miserablen Lohn und genauso miesen Arbeitsbedingungen erfolgen. Studenten sollen als billiger Arbeitsersatz/Lückenbüßer für eine Arbeit taugen, die sonst schon von eher qualifiziertem Personal ausgeführt werden müsste. Am Flughafen in Schichtarbeit an ein internationales Publikum Waren verkaufen, dass kann nicht jeder Supermarktbeschäftigte, aber bezahlt werden soll aus Sicht der Arbeitgeber ein Hungerlöhnchen.Das vermute ich, weil in der Ausschreibung wird kein Sterbenswörtchen zu den Konditionen verloren. Das ist weit verbreiteter Usus, die Leute sollen sich mit Lebenslaufstriptease insklusive auf einen Job bewerben, wo sie nur ahnen können aber nicht wissen sollen, wie sie dort mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgebeutet werden würden.


    In Kürze werde ich drei solcher miesen Abzockversuche vorstellen.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • I
    Mit ehrlicher Arbeit wird es immer schwieriger in diesem Mistland anständig etwas zu verdienen. (...)

    Aktuell checke ich mal wieder die miese Situation auf dem studentischen Arbeitsmarkt in diesem versauten Deutschland ab. Es wird da keinen Deut besser. Entgegen diesem dummen "Wir gehen besser aus der Krise heraus als wir rein gekommen sind" -Geschwätz dieser verlogenen deutschen Bundesregierung hat sich da nichts gebessert, gute Arbeit soll in aller Regel zum miserablen Lohn und genauso miesen Arbeitsbedingungen erfolgen. Studenten sollen als billiger Arbeitsersatz/Lückenbüßer für eine Arbeit taugen, die sonst schon von eher qualifiziertem Personal ausgeführt werden müsste. (...)die Leute sollen sich mit Lebenslaufstriptease insklusive auf einen Job bewerben, wo sie nur ahnen können aber nicht wissen sollen, wie sie dort mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgebeutet werden würden.


    In Kürze werde ich drei solcher miesen Abzockversuche vorstellen.



    3 von 4 Jobangeboten haben sich bisher als versuchtes Lohndumping entpuppt, effektive Stundenlöhne (wenn man die unbezahlte zwingend erforderliche Mitarbeit mit berücksichtigt) zwischen 5 und 8 Euro = ohne mich. Heute abend checke ich noch das 4. Jobangebot im Kolpinghaus Frankfurt, ich vermute, dass da genauso bescheiden für eine qualifizierte sozialpädagogische Arbeit "bezahlt" werden soll. Da werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso mein "Njet" rauslassen, wie bei alle dem anderen Ausbeutereien


    Hier zitiere ich mein heutiges Antwortschreiben,
    in dem ich mein Interesse an einer Mitarbeit in einem studentischen rbeitsprojekt aufkündige:


    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • 3 von 4 Jobangeboten haben sich bisher als versuchtes Lohndumping entpuppt.


    Entpuppt ist vielleicht nicht ganz die richtige Umschreibung.


    In einem Fall (studentische Lehrervertretung) sehe ich den Bestand der Lohndrückerei gegeben, wenn 16% unter dem aktuell gültigen niedrigsten Satz von 15 Euro für die Schulstunde eine Beschäftigung angeboten wird.


    In 2 Fällen gehe ich ebenfalls von einer miesen Bezahlung aus, denn die entsprechenden Unternehmen haben auf meine Anfrage/Nachfrage nicht ziel fördend reagiert, was den Verdacht einer Unterschreitung der üblichen Tarife vermuten lässt.


    So wurde z.B. von der Fa. YUMAZ in einem m.E. sehr widerlichen Duz-Kumpelstil eine Beschäftigung in einer Art Schnellrestaurant ausgeschrieben. Das ist ja eh eine Branche. in der man sich nur arm arbeiten kann, egal ob die Firma McDoof, Starfuck oder Subaway heißt. Bei allen wird unterirdisch bezahlt. Der Verdacht dass Yumaz da keine Ausnahme macht liegt nahe, kein Wort-keine Zahl zur Entlohnung, das alles soll angeblich Spaß machen und es gäbe lecker Happi-Happi.


    Nichts gegen lecker Happi, Happi, aber diese Info reichte mir nicht und deshalb habe ich in einer ersten Anfrage nach den Bezahlkonditionen nachgefragt, besser so früh wie möglich, damit ich nicht bei der Vorstellung kotzen muss. Dafür wäre ja das lecker Happi-Happi auch wieder zu schade. :yikes:


    Hier meine Frage:



    Die "Antwort":


    Zitat


    Die Herrschaften haben sich nicht gemeldet, was ich darauf zurückführe,
    dass Menschen, die nicht nur arbeiten, sondern dafür auch fair bezahlt werden wollen, nicht in der entsprechenden Unternehmensphilosophie vorgesehen sind.


    Nur Hirnis die noch für lecker Happi-Happi zahlen können
    und Hirnis, die an lecker Happi-Happi machen/verlaufen nicht wirklich was verdienen wollen/müssen.


    Nun gut, dann ohne mich.
    In Deutschland wird man zur Faulheit bzw. zum Gneeralstreik erzogen.


    Macht/verkauft euer lecker Happi-Happi allein und würgt es euch auch selber rein.

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  • Na dann steuer ich auch noch einen bei:


    Da ich ja Anfang des Jahres auf diversen Freelancerportalen mein Profil wieder aktiviert und aktualisiert habe, kommen ab und zu doch tatsächlich auch Anfragen herein, ob ich verfügbar sei.


    Da ich nach 3 Jahren Krankheit und ReHa und der 8 Monate dauernden Fort- und Weiterbildung diesmal auch die Festanstellungen und Zeitarbeit mit aktiviert hatte, bekam ich von einer der größten dieser modernen Sklavenvermittlungen auch eine Mail.


    Die Arbeitsplatzbeschreibung las sich zuerst einmal richtig gut, das wäre nahezu exakt mein Wunscharbeitsplatz.


    Ein mittelständisches Unternehmen suchte einen Admin, der sich im Microsoft und Linux Serverbereich auskennt. Gewünscht waren außerdem Kenntnisse von weiteren Anwendungen wie Backup und Virenschutz, Firewalls und Intrusion Detection. Dazu noch die Verantwortung für Ausbau und Modernisierung, Budgetverantwortung und die zwei Servicetechniker.


    Also kurz entschlossen eine freundliche Antwort getippselt mit der Bitte um weitere Informationen. Am nächsten Tag meldete sich nun ein Herr, der trotz mehrmaligem Nachfragens keine konkrete Angabe hinsichtlich der Bezahlung machen wollte. Er verwies immer auf Tarif, und die Eingruppierung, das müsse man noch sehen - nur bla bla. Einen Vorstellungstermin sollte ich unbedingt vereinbaren, da könne man das alles besprechen. Dazu sollte ich nach Mannheim kommen.


    Hartnäckig bestand ich darauf, zumindest mal eine Hausnummer zu hören, bevor ich mir die Fahrt ans Bein binde, denn bezahlen wollten die die Reise natürlich nicht.
    Und dann rückte er raus - sie hätten für diesen Job die Entgeltgruppe 5 oder 6 vorgesehen.


    Und da habe ich mich dann freundlich aber bestimmt verabschiedet. Ich werde lieber weiterhin für 60-70€/h netto auf eigene Rechnung arbeiten.


    http://www.personalorder.de/ma…assg_VerhErg_inkl_Tab.pdf



  • Es ist einfach ungeheuerlich was sich "Arbeitgeber" herausnehmen.


    Eben vor 20 Minuten eine Auschreibung des Wetteraukreises gesehen, die suchen allen Ernstes pädagogische Mitarbeiter für die Mitarbeit auf Jugendfreizeiten (ca 10-14 Tage) mit entsprechenden Vorarbeiten/Schulungen. Ein Erst-Hilfe Zeugnis nicht älter als 3 Jahre und möglichst pädagogische Ergfahrung, sollen auch mind. 18 Lenze alt sein.


    Bezahlt wird nichts, gnädigerweise soll man die Busfahrt und die Unterbringung nicht zahlen müssen.


    ich habe mal diesen Zettel etwas mit einigen Begriffen aus der Klassenkampfrhetorik verziert.
    Auch die können ihren Ausbeuter-Scheiß ohne mich machen.
    Reiche Eltern, passt auf eure Kinder selber auf.
    Ich habe keine Zeit und keine Lust euch da ohne Geld zu entlasten, währemd ihr die nächste Kreuzfahrt durchbringt.

  • 3 von 4 Jobangeboten haben sich bisher als versuchtes Lohndumping entpuppt, effektive Stundenlöhne (wenn man die unbezahlte zwingend erforderliche Mitarbeit mit berücksichtigt) zwischen 5 und 8 Euro = ohne mich. Heute abend checke ich noch das 4. Jobangebot im (...) Frankfurt, ich vermute, dass da genauso bescheiden für eine qualifizierte sozialpädagogische Arbeit "bezahlt" werden soll.


    (Anmerkung: Firmenname freiwillig unkenntlich gemacht)


    Laufen soll das auf 400 Euro Basis (um Steuern bzw. Sozialabgaben zu sparen). Es wäre jetzt die spannende Frage, wieviel Stunden man für dieses Geld präsen sein/man arbeiten soll. Gesucht werden Menschen, die im Bereich Jugendwohnen eine Art Nachtbetreuung leisten sollen. soweit ich das verstanden habe jeweils pro Nachtschicht 8 Stunden.


    Ich vermute mal, dass das ganze kein einfacher nur "die Augen auf halten und nicht alles durch gehen lassen" Job sein dürfte, sozialpädagogische Kompetenzen könnten da nicht schaden.


    10 Euro die Stunde halte ich da mindestens für angemessen, sprich 5 Schichten á 8 Stunden und gut wäre es.


    Ein Schelm, der daran glaubt, so würde gute Arbeit vergütet. Die Aspiranten sollen der Kirche angehören, das lässt schon mal auf die gewünschte Affinität zur duckmäuserigen Selbstausbeute schließen (Sollte ich mich irren- in schlappen 2 Stunden naht die christliche oder unchristliche Offenbarung:reddevil:) würde ich alle Verdachtsmomente zurücknehmen, aber ich ich bin mir schon jetzt sehr sicher, dass da eher 6 und mehr Schichten avisiert werden.


    Die gute Dame schweigt sich bisher beharrlich aus, wie das da nun laufen soll.
    Am 6.06.2012 habe ich folgende Anfrage gestartet:




    Daraufhin kam am 13.06.2012 diese Antwort:



    Auf den letzten Satz meiner oben benannten Anfrage, Zitat...


    Zitat

    Falls von Ihrer Seite aus ein Interesse vorhanden wäre, bitte ich um eine Benachrichtung und eine Information in welchem Rahmen Sie die Vergütung für diese Aushilfsbeschäftigung andenken.


    ... ist die gute Dame leider nicht eingegangen, so dass ich noch einmal am 13.06.2012 nachgehakt habe:



    Eine schriftliche Antwort habe ich nicht mehr bekommen, die Dame hat bei uns angerufen alsich nicht da war, egal, ich versuche das heute abend abzuchecken.


    5, 6 oder mehr Schichten á 8 Stunden Arbeit für 400 Euro?


    Bei 6 oder mehr Schichten würde die dortige Gleichung lauten:


    400 € : 48h bzw. 400 € : 56h = 8,33€/h bzw. 7,14€/h


    Würdet ihr das machen?


    Ich nicht.


    In 4 Stunden weiß ich mehr, ab Mitternacht stelle ich es ins Netz.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Und dann rückte er raus - sie hätten für diesen Job die Entgeltgruppe 5 oder 6 vorgesehen.


    Und da habe ich mich dann freundlich aber bestimmt verabschiedet. Ich werde lieber weiterhin für 60-70€/h netto auf eigene Rechnung arbeiten.


    http://www.personalorder.de/ma…assg_VerhErg_inkl_Tab.pdf


    Tarifgruppe 5 (2314€/Monat) ist Dir also zu wenig ...
    http://www.igmetall.de/cps/rde…_metall_xcms_26107__2.pdf


    Du machst es nur für 60-70€/h, das wären dann bei 1760 Arbeitsstunden pro Jahr 105.600€ (netto natürlich, bei 60 ...), ja sechsstellig sollte es schon sein (netto - klar).


    Bei dieser Erwartungshaltung, kann ich natürlich Deine sehr bildreiche Sprache bei typischen Löhnen verstehen. Allerdings bist Du anscheinend ein wenig schizophren, Du bigotter Kleinkapitalist, oder schiebst Du hier gerade eine Pitchblack-Nummer mit zusammenphantasierten Heldentaten.


    Gruß
    Verbalwalze


  • Na ja, diese 2314€ sind, von der Kaufkraft her gesehen, nicht viel mehr, als wenn ich vor 15 Jahren 2314 DM verdient hätte, natürlich Brutto.
    Insofern würde ich diesen Betrag auch als Unverfrorenheit betrachten, habe ich doch damals als popeliger Radio-Fernsehtechniker 2800 DM brutto verdient, und gerade diese Gilde war nicht unbedingt berühmt dafür, Spitzengehälter zu bezahlen......

  • Tarifgruppe 5 (2314€/Monat) ist Dir also zu wenig ...
    http://www.igmetall.de/cps/rde…_metall_xcms_26107__2.pdf


    Das Röllchen wieder, nein wie niedlich.
    Nur quergelesen, ZEITARBEIT überlesen, und meinen Link zu den BZA-Tarifen gar nicht beachtet.


    Die Tarifgruppe 5 in der Zeitarbeit bedeutet 12,21 € brutto.
    Das macht dann exorbitante ca 2.100€ brutto bei 172 Stunden/Monat.


    Und für solch einen Dreck soll ich vom Chiemsee nach Mannheim umziehen?


    Dafür arbeite ich im Moment etwa 35 Stunden im Monat, und berechne als Freelancer noch die Spesen.


    Zitat

    Du machst es nur für 60-70€/h, das wären dann bei 1760 Arbeitsstunden pro Jahr 105.600€ (netto natürlich, bei 60 ...), ja sechsstellig sollte es schon sein (netto - klar).


    Ja was denn sonst? Ich werde über Projektvermittler gebucht, die für mich zwischen 90 und 120 Öcken netto abrechnen.


    Ich schreibs jetzt extra langsam, damit Du mitkommst: Ich arbeite selbständig. Freelancer, eigenes Risiko.
    Und diese Freiheit wegen solch einer Bezahlung aufgeben, da lachen ja die Hühner.


    http://www.gulp.de/cgi-gulp/tr…AndOr=und&resultsample=10

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()


  • Es gibt 9 Euro die Stunde. Damit bewegt sich der Tarif in so einem Feld, wo ich nicht gleich auf Ablehnung gehe, sondern das Unfeld beachte. Die Arbeit wäre vermutlich interessant, das Umfeld (architektonisch, Lage) und der eigentliche Aufgabenbereich sind schon interessant. Ein Vorteil wäre, dass man kompakt 8 Stunden am Stück arbeiten kann, während nämlich die ganzen anderen Kurzzeit einsätze einen idiotischen Aufwand an Fahrerei und sich jeweils Umstellen erforden und dann kaum was erbringen.


    Ich werde es machen und mal sehen, ob ich und alle anderen damit glücklich werden können.
    10 Euro wären mir lieber gewesen und ich werde selber in 5 Jahren Unternehmer werden, damit dann ich dann in 10 Jahren meine Mitarbeiter gut bezahlen kann.


  • Eine solche Ausbeute zu verweigern ist der erste richtige Schritt


    0 Euro : ca. 100 Stunden = 0,0 Euro/Stunde...
    ... für solch eine Abzocke gibt es virtuell nur den Tritt in den Hintern.


    Dass muss man die Aubeuter aber auch wissen lassen:


  • Es gibt 9 Euro die Stunde. Damit bewegt sich der Tarif in so einem Feld, wo ich nicht gleich auf Ablehnung gehe, sondern das Unfeld beachte. Die Arbeit wäre vermutlich interessant, das Umfeld (architektonisch, Lage) und der eigentliche Aufgabenbereich sind schon interessant. Ein Vorteil wäre, dass man kompakt 8 Stunden am Stück arbeiten kann, während nämlich die ganzen anderen Kurzzeit einsätze einen idiotischen Aufwand an Fahrerei und sich jeweils Umstellen erforden und dann kaum was erbringen.


    Ich werde es machen und mal sehen, ob ich und alle anderen damit glücklich werden können.
    10 Euro wären mir lieber gewesen und ich werde selber in 5 Jahren Unternehmer werden, damit dann ich dann in 10 Jahren meine Mitarbeiter gut bezahlen kann.



    Ich werde den Job nicht machen, da ich ihn nicht bekommen habe.
    Ich müsste lügen, wenn ich schreiben würde, dass ich darüber traurig wäre.
    Die Arbeit hätte vielleicht von dem was man da tun soll Spaß gemacht,
    aber ich vermute, dass da eher der angepasste, pflegeleichte Typ Student/in gefragt ist,
    der wenig Selbstbewusstsein in den Job mitbringen soll.
    Bei kirchlichen Arbeitgebern ist das unter Umständen noch mehr gefragt.


    Loyalität ok, Anpasse nein danke.
    Ich brauche das Geld und von daher den Job nicht so sehr
    und meine Freiheit ist mir wichtiger.

  • Zitat

    Ich werde den Job nicht machen, da ich ihn nicht bekommen habe. (...)



    Loyalität ok, Anpasse nein danke.
    Ich brauche das Geld und von daher den Job nicht so sehr
    und meine Freiheit ist mir wichtiger.


    Ich brauche das Geld wirklich nicht so sehr,
    einige Schulden bei Ebay noch bezahlen und ich bin vogelfrei.
    Die ganzen Lohnabzocker können mich mal gründlich.


    Mich können dann auch ganz andere Geldsammler genauso gründlich,
    zum Beispiel diese angepassten Typen von World Vision.


    Die haben mich mal wieder angebettelt:



    Quelle: Die Zukunft hat viele Namen



    Ich habe den angepassten Hirnis gleich mal mitgeteilt dass die Zukunft meinen Namen vergessen hat:


  • 3 von 4 Jobangeboten haben sich bisher als versuchtes Lohndumping entpuppt, effektive Stundenlöhne (wenn man die unbezahlte zwingend erforderliche Mitarbeit mit berücksichtigt) zwischen 5 und 8 Euro = ohne mich.


    Inzwischen hake ich alle 4 Jobangebote unter der Rubrik Lohndumpimg ab.


    Eine der 2 Firmen, die sich da bisher in Schweigen hüllen, hat mir heute (wenn auch höflich formuliert) erklärt, dass
    sie den üblichen Bewerbungsgang für sinnvoll erachtet, sprich ich wurde gebeten mich auf einen Job hin zu bewerben, wo ich nicht weiß was der mit sich bringt.


    Ich habe mich beim Kolpinhghaus Frankfurt auf den Spaß eingelassen
    und dadurch unnötige 2 Stunden Zeit verloren.


    Ich lasse mich nicht mehr als Teil einer von den Arbeit"gebern" als scheinbar beliebig ausbeutbaren Arbeitnehmerschaft herumschubsen, um der Verfügungsgewalt solcher Wichtigtuer unterstellt zu sein,
    entweder der Deal läuft auf Augenhöhe, sprich ehrliche Information, oder nicht.


    Schon die Bezeichnungen Arbeitgeber und Arbeitnehmer weisen semantisch auf ein Mißverständnis:


    In einem fairen Arbeitsbverhältnis geben und nehmen beide Partner gleichermassen und
    zeigen sich bereit, für die Leistung des anderen den fairen Gegenwert zu liefern.
    Im Falle von Lohndumping ist das nicht mehr der Fall.


    Und so leidet die Ehrlichkeit und die Fairness.



    So ehrlich war das im Kolpinghaus auch. nicht, erst hieß es auf meine Anfrage bei der Vorbesprechung für die 400 Euro Basis wären 5 Schichten vorgesehen, bei dem später dann aber zugesagten Stundenlohn von nur 9 Euro wären das dann nur 40 Stunden x 9 €= 360 Euro Lohn oder auf 400 Euro bezogen dann doch gleich 5,45 Schichten anstelle der zugesagten 5 gewesen.


    Arbeit bekommen wird in einer verlogenen Art udn Weise zum heiligen nicht selbstverständlichen Akt deklariert, und die weichgespülten Arbeitnehmer sollen sich auf der selbstgelegten Schleimspur in die Selbstausbeute einfinden. Da sage ich mir bzw. denen, die es angeht, "Ohne mich- macht euren Scheißjob alleine und merkt dann spät, dass die angepassten Arbeitnehmer für miesen Lohn auch nicht die erwartete Leistung erbringen."

    Der anderen Firma habe ich auf Ihren Vorschlag hin,
    ich solle mich doch bitte ohne weitere Information hin bewerben folgendes heute mitgeteilt:


    Zitat

    Sehr geehrte Frau (...)!


    Ich bitte Sie um Ihr Verständnis, dass mir ohne halbwegs genaue Kenntnis der Arbeitskonditionen die Motivation für eine Bewerbung fehlt. Diese Konditionen werden von Ihrem Unternehmen bestimmt bzw. gestaltet, insofern halte ich es für nur fair, dass Ihr Unternehmen darüber fair informiert, damit evtentuelle Bewerber/innen frühzeitig eine sinnnvolle Vorentscheidung treffen können. Die von Ihrem Unternehmen gewählte Vorgehensweise halte ich für uneffziient.


    Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()