Ein Ausweg aus der Schuldenkrise?

  • Das Institut für Wirtschaftsforschung schlägt eine Vermögensabgabe oder eine Zwangsanleihe für Reiche vor. In dem Bericht ist die Rede von 230 Mrd. Euro, die auf diese Weise erzielt werden könnten. Betroffen wären 8 % der Steuerpfllichtigen Bevölkerung. Die Verschuldung des Staates könnte damit näher an die Maastricht-Grenze von 60 % herangeführt werden. Wäre dies ein gangbarer Ausweg oder wäre es ein verfassungswidriger Eingriff in das Eigentumsrecht? Nach meinem Rechtsverständnis dürfte eine solche Abgabe nur dann erhoben werden, wenn sie die ganze Bevölkerung beträfe, d.h. eine Abgabe ähnlich dem Solidaritätszuschlag wäre. Ich könnte mich da allerdings auch täuschen. Bedenklich dabei ist in meinen Augen auch, daß die Abgabe auch Betriebsvermögen betreffen soll. Nimmt man da nicht genau die Substanz weg, mit deren Hilfe die Schulden getilgt werden sollen? Privates Vermögen zu besteuern, soweit verfassungsgemäß, halte ich für unbedenklich. Aber Betriebsvermögen? Ich hielte das für unklug.

  • Zwang finde ich immer schlecht.
    Halte die Idee aber für gut.
    Sollte alle Bürger betreffen. Ein jeder nach seinen Möglichkeiten, bis der Schuldenberg abgearbeitet ist.


    Wäre ja so etwas wie eine Solidaritätssteuer...


    Um die Dimension zu verdeutlichen:
    Jeder das gleiche:
    2 Billionen Staatschuld / 85.Millionen Bürger = 23529,41 €uronen
    Kann man natürlich nicht von Babys, Alten und Kranken erwarten...
    2 Billionen Staatschuld / 35.Millionen arbeitende Bürger = 57142,86 €uronen


    Kann man das in einem Jahr abarbeiten?
    57142,86 / 12 = 4761,91 €uronen.
    Nö!


    In 5 Jahren
    57142,86 / 60 = 952,38 €uronen.
    Nö! Aber wir sind jetzt etwa am Existenzminimum...


    in 10 Jahren?
    57142,86 / 120 = 476,19 €uronen.
    Auch das zu happig, vor allem über 10 Jahre.


    Gleichmäig geht´s also nicht.


    Es müßte also nach Leistung gehen.
    Allerdings überfordert es mich maßlos hier eine Berechnung anzustellen.
    Man müßte sich einen glaubwürdigen Einkommensspiegel beschaffen,
    um zu berechnen wie hoch der Prozentsatz sein kann um einerseits den kleinen Mann nicht überzubelasten,
    andererseits kleineren Betrieben nicht die Luft zu nehmen.


    Resultat wäre ein schuldenfreies Deutschland!
    Wäre wirklich fein, könnte so viele Probleme lösen.


    Doch will man das überhaupt?
    Wie würde es Banken gehen, die einen großen Teil ihrer Einnahmen aus den Zinszahlungen bestreiten?


    Von daher wird das sicherlich nicht gemacht.
    Vielleicht wird ein wenig entlastet, eben so weit wie der Staat handlungsfähig bleibt.
    Um einen Crash zu verhindern.


    Ich für meinen Teil würde da lieber einen Crash sehen, mit folgender Installation eines Geld-, und Wirtschaftssystems, welches wirklich dem Zweck dient, den Menschen ein Werkzeug zu sein ihr Zusammenleben zu organisieren.
    Da aber sein die grauen Eminenzen davor, die sich schon seit Jahrhunderten diesen Planeten inklusive des Lebens darauf Untertan gemacht haben.

  • Ich denke ausnahmsweise liegen wir nicht mal weit auseinander! :smilie_love_351:


    Lediglich deine Schlußsequenz ist wieder das übliche Geschwurbel. Offenbar kannst du nicht anders. :smilie_engel_027:

  • Zwang finde ich immer schlecht.
    Halte die Idee aber für gut.
    Sollte alle Bürger betreffen. Ein jeder nach seinen Möglichkeiten, bis der Schuldenberg abgearbeitet ist.
    ....................


    Die Schulden des Staates betreffen jetzt schon alle Bürger, nützen aber den Vermögenden, denn die kassieren letztlich die Zinsen, die einen immer größeren Teil des Etats ausmachen und die Handlungsfähigkeit des Staates einengen, so dass Steuern und Abgaben steigen, wodurch die Wirtschaft einknickt und der Staat die niedrig Verdienenden und Arbeitslosen sowie Armen alimentieren muss, was zu noch mehr Schulden führt, bis gar nichts mehr geht!



    Den 2,1 Billionen offizieller Staatsschulden und rund weiteren 3 Billionen inoffizieller Verschuldung/Zahlungsverpflichtungen des Staates stehen in Deutschland rund 5,5 Billionen Geldvermögen und weitere 5 bis 6 Billionen anderes Vermögen gegenüber! Wenn man Staatsentschuldungszertifikate ausgeben würde, könnte man mittels mehrjähriger garantierter Steuerminderung sofort die offiziellen Staatsschulden gegen Null führen, einen Wirtschaftsboom auslösen, der die Kosten der Arbeitslosigkeit rapide senkt und man hätte Steuereinnahmen aufgrund höheren BIP, die die Balance des Etats ausgleichen und langfristig sichern!

  • Die Schulden des Staates betreffen jetzt schon alle Bürger, nützen aber den Vermögenden, denn die kassieren letztlich die Zinsen, die einen immer größeren Teil des Etats ausmachen und die Handlungsfähigkeit des Staates einengen, so dass Steuern und Abgaben steigen, wodurch die Wirtschaft einknickt und der Staat die niedrig Verdienenden und Arbeitslosen sowie Armen alimentieren muss, was zu noch mehr Schulden führt, bis gar nichts mehr geht!



    Den 2,1 Billionen offizieller Staatsschulden und rund weiteren 3 Billionen inoffizieller Verschuldung/Zahlungsverpflichtungen des Staates stehen in Deutschland rund 5,5 Billionen Geldvermögen und weitere 5 bis 6 Billionen anderes Vermögen gegenüber! Wenn man Staatsentschuldungszertifikate ausgeben würde, könnte man mittels mehrjähriger garantierter Steuerminderung sofort die offiziellen Staatsschulden gegen Null führen, einen Wirtschaftsboom auslösen, der die Kosten der Arbeitslosigkeit rapide senkt und man hätte Steuereinnahmen aufgrund höheren BIP, die die Balance des Etats ausgleichen und langfristig sichern!


    Ziemlich viel Wunschdenken, durchsetzt mit postsozialistischem Gedankengut. Wenn es so durchgeführt würde, wie du es hier schilderst, würde nicht einer der Effekte, die du beschwörst eintreten, weil die, die das dafür notwendige Kapital hätten, Deutschland künftig meiden würden.

  • Ziemlich viel Wunschdenken, durchsetzt mit postsozialistischem Gedankengut. Wenn es so durchgeführt würde, wie du es hier schilderst, würde nicht einer der Effekte, die du beschwörst eintreten, weil die, die das dafür notwendige Kapital hätten, Deutschland künftig meiden würden.


    Ich weiss wirklich nicht, was daran sozialistisch sein soll, wenn Wohlhabende und Reiche ein Zertifikat zur Staatsentschuldung zeichnen, durch welches sie mit einer Einmalzahlung an den Staat sich für 10 oder 15 Jahre eine Ermäßigung der Einkommenssteuer z.B. um 20 bis 30% sichern, der Staat somit seine rund 40 Mrd. jährliche Zinslast ersparen könnte. Das Geld ist schließlich da und sichere Anlagen sind sehr wenig am Markt, die einigermaßen Rendite abwerfen!

  • Ich weiss wirklich nicht, was daran sozialistisch sein soll, wenn Wohlhabende und Reiche ein Zertifikat zur Staatsentschuldung zeichnen, durch welches sie mit einer Einmalzahlung an den Staat sich für 10 oder 15 Jahre eine Ermäßigung der Einkommenssteuer z.B. um 20 bis 30% sichern, der Staat somit seine rund 40 Mrd. jährliche Zinslast ersparen könnte. Das Geld ist schließlich da und sichere Anlagen sind sehr wenig am Markt, die einigermaßen Rendite abwerfen!


    "Wohlhabende und Reiche", eine beliebte Zielgruppe. Grundsätzlich bin ich ja nicht gegen eine solche Erhebung. Nur müßte man da den Gleichbehandlungsgrundsatz respektieren. Daß da nach Leistungsfähigkeit mehr von den Reichen genommen werden kann und darf, stelle ich auch nicht in Frage. Nur stößt mir das Sonderrecht für eine bestimmte Gruppe unangenehm auf. Da öffnet man Türen, die besser zu bleiben sollten.

  • "Wohlhabende und Reiche", eine beliebte Zielgruppe. Grundsätzlich bin ich ja nicht gegen eine solche Erhebung. Nur müßte man da den Gleichbehandlungsgrundsatz respektieren. Daß da nach Leistungsfähigkeit mehr von den Reichen genommen werden kann und darf, stelle ich auch nicht in Frage. Nur stößt mir das Sonderrecht für eine bestimmte Gruppe unangenehm auf. Da öffnet man Türen, die besser zu bleiben sollten.


    Wie kommst Du auf ein Sonderrecht? Ein Zertifikat kann schließlich jeder erwerben, doch wenn jemand sowieso kaum Steuern zahlt, was soll er damit! Lohnen tut sich das für Leute, die nahe am oder Grenzsteuersatz zahlen und lohnen täte es sich für den Staat, wenn damit die Wirtschaft wieder möglichst vorwiegend qualitativ wächst, die Leute in Arbeit kommen etc.

  • Wie kommst Du auf ein Sonderrecht? Ein Zertifikat kann schließlich jeder erwerben, doch wenn jemand sowieso kaum Steuern zahlt, was soll er damit! Lohnen tut sich das für Leute, die nahe am oder Grenzsteuersatz zahlen und lohnen täte es sich für den Staat, wenn damit die Wirtschaft wieder möglichst vorwiegend qualitativ wächst, die Leute in Arbeit kommen etc.


    Hier geht es aber nicht um Können, sondern um Müssen.

  • Hier geht es aber nicht um Können, sondern um Müssen.


    Bei mir war von können die Rede! Wenn ich ein Zertifikat erwerben könnte, das mir für 10 Jahre eine absolute Ermäßigung von 20 % der Einkommenssteuer gewährleistet, wäre das eine lohnenswerte Sache!

  • Die Sparerzwangsabgabe habe ich ja schon öfter vorgeschlagen... :D


    Aber mal Spass beiseite - wieso regelt man das nicht über den Soli ? Das ist ein Zuschlag auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer und warum sollte er nicht um eine Vermögensabgabe auf Kapital- und Grundvermögen ab gewisser Freibeträge erweiterbar sein ? Und warum soll er nicht seine Funktion zum Aufbau Ost wechseln in eine Funktion Schuldendienst für das gesamte Deutschland ?


    Die Einnahmen aus dem Soli stehen ausschließlich dem Bund zu. Länder und Gemeinden haben darauf keinen Zugriff. Bisher, also seit 1990 kamen über den Soli ca. 200 Milliarden Euro zusammen. In den letzten Jahren sind das etwa 15 Milliarden im Jahr. Dieses Geld wird voll verplant, also wenn es wegfällt erhöht sich die Nettoneuverschuldung um genau diesen Betrag. Wegen der besch... Schuldenbremse wird uns der Soli also sowieso erhalten bleiben. Inwieweit man dann die Vermögen noch mit heranzieht kann man ja dann ausprobieren. Sicher wäre es keine gute Idee gleich zu heftig zuzuschlagen. Auch der Soli in der alten Form hat sich immer mal geändert.

  • Das Institut für Wirtschaftsforschung schlägt eine Vermögensabgabe oder eine Zwangsanleihe für Reiche vor. In dem Bericht ist die Rede von 230 Mrd. Euro, die auf diese Weise erzielt werden könnten. Betroffen wären 8 % der Steuerpfllichtigen Bevölkerung. Die Verschuldung des Staates könnte damit näher an die Maastricht-Grenze von 60 % herangeführt werden. Wäre dies ein gangbarer Ausweg oder wäre es ein verfassungswidriger Eingriff in das Eigentumsrecht? Nach meinem Rechtsverständnis dürfte eine solche Abgabe nur dann erhoben werden, wenn sie die ganze Bevölkerung beträfe, d.h. eine Abgabe ähnlich dem Solidaritätszuschlag wäre. Ich könnte mich da allerdings auch täuschen. Bedenklich dabei ist in meinen Augen auch, daß die Abgabe auch Betriebsvermögen betreffen soll. Nimmt man da nicht genau die Substanz weg, mit deren Hilfe die Schulden getilgt werden sollen? Privates Vermögen zu besteuern, soweit verfassungsgemäß, halte ich für unbedenklich. Aber Betriebsvermögen? Ich hielte das für unklug.


    Es würde wenigstens endlich mal die treffen, die noch was abgeben können: die Reichen.
    Die Reichenübrigens, von denen nicht wenige ein Geschäft mit diesem verzockten Staat gemacht haben dürften.


    Eine Abgabe, welche wie von dir benannt die ganze Bevölkerung beträfe (d.h. eine Abgabe ähnlich dem Solidaritätszuschlag)
    wäre nämlich so unsolidarisch wie generelle Erhöhung der Mehrwertsteuer bzw. der Abgaben bzw. der Praxisgebühr.
    Solche Kosten treffen die kleinen Einkommen wesentlich stärker als die großen.


    Man sollte aber ehrlich sein:


    Das Geld, was da geliehen würde, würden die Reichen, die so zwangsverpflichtet würden, nie zurück bekommen.
    Der Staat ist pleite, hat sich über den Kopf verschuldet und kann und wird nie die gesamten Schulden zurückbezahlen.
    Die Schuldenbremse ist ein Etikettenschwindel und könnte bestenfalls die Neuverschuldung etwas abbremsen.


    Das ist in etwa so sinnvoll, wie wenn man ein Auto,
    das mit 100 Sachen im Gefälle auf ein Hindernis zurast so bremst, dass es "nur" mit 120 Sachen zum großen Knall kommt.


    Schnallen wir uns schon mal an.... :yikes:

  • Eine solche Abgabe würde, wenn sie einmalig gezahlt werden müßte, gar nichts bringen.
    Ich würde eine progressive Mehrwertsteuer bevorzugen. Lebensmittel zB mit 3% Mwst belegen, ebenso Schulbedarf, existenzgrundlegende Dinge und Dienstleistungen eben. In einer nächsten Kategorie würde ich 20%Mwst vorschlagen und für Luxusgüter 45%.

  • Eine solche Abgabe würde, wenn sie einmalig gezahlt werden müßte, gar nichts bringen.
    Ich würde eine progressive Mehrwertsteuer bevorzugen. Lebensmittel zB mit 3% Mwst belegen, ebenso Schulbedarf, existenzgrundlegende Dinge und Dienstleistungen eben. In einer nächsten Kategorie würde ich 20%Mwst vorschlagen und für Luxusgüter 45%.


    Sehr geistreich! Auf Lebensmittel, Arzneien und Existenzgrundlagen gehört die Mehrwertsteuer abgeschafft! Auf die übrigen Waren wären 10% auch genug! 12 000 Euro pro Kopf und Jahr sollten generell einkommenssteuerfrei für jedes Familienmitglied sein, das im Familienverband lebt oder sich in der Ausbildung befindet! Auf die darüber liegenden Einkommen werden degressiv steigend 10 bis 40% Einkommenssteuern erhoben plus 10% Sozialabgaben pauschal! Damit hat der Staat auszukommen, alle anderen Steuern und Abgaben entfallen! Wir könnten uns Finanzämter, Steuerberater und Steuergerichte sparen, die Krankenkassen und Versicherungen reduzieren und hätten Millionen qualifizierte Fachkräfte frei für produktive Arbeit, die das heute fehlende Geld erwirtschaften könnten!

  • Sehr geistreich! Auf Lebensmittel, Arzneien und Existenzgrundlagen gehört die Mehrwertsteuer abgeschafft! Auf die übrigen Waren wären 10% auch genug! 12 000 Euro pro Kopf und Jahr sollten generell einkommenssteuerfrei für jedes Familienmitglied sein, das im Familienverband lebt oder sich in der Ausbildung befindet! Auf die darüber liegenden Einkommen werden degressiv steigend 10 bis 40% Einkommenssteuern erhoben plus 10% Sozialabgaben pauschal! Damit hat der Staat auszukommen, alle anderen Steuern und Abgaben entfallen! Wir könnten uns Finanzämter, Steuerberater und Steuergerichte sparen, die Krankenkassen und Versicherungen reduzieren und hätten Millionen qualifizierte Fachkräfte frei für produktive Arbeit, die das heute fehlende Geld erwirtschaften könnten!


    Ich halte die Mehrwertsteuer durchaus für berechtigt. Ich erachte es als sinnvoller, den Mehrwert eines Produktes, den es durch seine Veredelung erreicht, zu besteuern, als das Einkommen oder die Löhne.

  • Ich halte die Mehrwertsteuer durchaus für berechtigt. Ich erachte es als sinnvoller, den Mehrwert eines Produktes, den es durch seine Veredelung erreicht, zu besteuern, als das Einkommen oder die Löhne.


    Genau das denke ich auch. Die Höhe der Umsatz-/Mehrwertsteuer sollte an verschiedenen Faktoren gemessen werden. Umweltschädlichkeit, Energieeffizienz, Notwendigkeit (Grundbedarf/Standard/Luxus), Ressourcenverbrauch etc.


    Meinetwegen kann es 10 verschiedene Sätze geben - bei Wegfall der Steuern auf Arbeitseinkommen, nicht aber Einkommen aus Vermögen.

  • ....nicht aber Einkommen aus Vermögen.


    Vermögen liegt brach. Vermögen verhindert Investitionen, die die Produktion mehrwertsteuerpflichtiger Güter ermöglichen sowie den Konsum mehrwertsteuerpflichtiger Güter, weil es eben brach liegt.
    Vermögen sollten im Rahmen eines anteiligen Mehrwertsteuerausfalls besteuert werden.

  • Bei mir war von können die Rede! Wenn ich ein Zertifikat erwerben könnte, das mir für 10 Jahre eine absolute Ermäßigung von 20 % der Einkommenssteuer gewährleistet, wäre das eine lohnenswerte Sache!


    Zweifellos. Hast aber den Eingangbeitrag nicht gelesen? Da war von Zwangsanleihen die Rede.

  • Eine solche Abgabe würde, wenn sie einmalig gezahlt werden müßte, gar nichts bringen.
    Ich würde eine progressive Mehrwertsteuer bevorzugen. Lebensmittel zB mit 3% Mwst belegen, ebenso Schulbedarf, existenzgrundlegende Dinge und Dienstleistungen eben. In einer nächsten Kategorie würde ich 20%Mwst vorschlagen und für Luxusgüter 45%.


    Damit wirst du Probleme bekommen, denn das ist nichts weiter als eine verdeckte Wirtschaftslenkung mit der Konsequenz, daß bestimmte Branchen staatlich abgewürgt werden und kommt damit einem Berufsverbot gleich. Ich denke, spätestens das Verfassungsgericht würde eine solche Progression, wenn sie zumutbare Grenzen übersteigt, kippen.