Beiträge von Dieter

    Es gibt Leute, die finden jede Impfung übel und finden tausend Gründe dafür, wobei ich ja immer den Verdacht habe, dass sie dem Kindesalter nicht entwachsen sind und einfach Angst vor dem Pieks haben.

    Aber du gestehst mir schon zu, dass ich absolut keinen Bock habe, nach den ersten Erfahrungen mit erheblichen wie bleibenden Nebenwirkungen nun in diesem Jahr die diesbezügliche Wirkung zweier anderer Impfstoffe auszuprobieren? Natürlich ziehe ich das so weit wie rechtlich und praktisch möglich nach hinten. Oder was würdest du machen?

    Meiner Meinung nach wird es ohnehin auf regelmäßige Auffrischungsimpfungen hinauslaufen, und dass das bisher nicht so erwartet wurde, ist überhaupt kein Grund zum Höhnen, niemand ist der Zwerg Allwissend.

    Wenn ein Impfstoff nach drei Monaten seinen Job nicht mehr macht, ist das sicherlich ein Grund zum Hinterfragen. Mir würde schon reichen, wenn nicht aller zwei Tage ein Mitteilungsbedürftiger mit Fähnchen über die Bühne rennen würde und seine Weisheiten und Wünsche verbreitet. Man bekommt es in diesem Land einfach nicht hin, eine klare, nachvollziehbare und sachgerechte Linie zu fahren. Genau dieses Unvermögen stellt das Problem dar. Und wer meint per Impfzwang in den nächsten 10 Jahren halbjährlich die Gesamtbevölkerung durchimpfen zu können, wird wohl auch bald von der Realität eingeholt werden.

    Ach, und schon platzten die Schaufenster vor lauter Angeboten?

    Nö. Wo sollten die denn herkommen? Es war halt wie immer.


    Aber was solls, wir kommen da ja langsam wieder hin. Wenn in der DDR mein Fotoapparat kaputt war, musste ich nach Dresden fahren und konnte mir da für 285 Mark der DDR eine neue Exa 1A kaufen, falls die kaputte nicht mehr zu reparieren ging. Damit war ich auf der Höhe der Zeit. Jetzt ist mir gerade meine Hauptkamera kaputtgegangen. Zugegeben, auch durch Nutzungen, die der Hersteller so sicher nicht vorgesehen hatte. Egal, kaputt zum ungünstigsten Zeitpunkt. Endergebnis: Lieferung derzeit nicht möglich, Liefertermin ungewiss, Preis 30% rauf. Ich kann mir aber Zeit lassen, auch das Buch, in dem vor Erscheinen noch einige Aufnahmen ausgetauscht werden sollten, kann nicht gedruckt werden. Kein Papier. Da kommen schon Erinnerungen wieder hoch.

    Der alte Expansionsdrang, wie zu Sowjetzeiten. Genosse Putin vermisst seine SU sehr. :(

    Expansion rein um der Expansion willen? Eher unwahrscheinlich, oder? Land und Rohstoffe hat er ja genug. Und strategische Vorteile bringt ihm das auch nicht, eher das Gegenteil.

    Wären es Russen gewesen die einen Angriff planten, hätte dieser Stützpunk keine Chance gehabt. Die Nato ist diesbezüglich den Russen unterlegen. Das wird in einem Krieg ausschlaggebend sein.

    Ich vermag noch immer nicht so genau zu erkennen, warum RU nun einen Krieg im Baltikum, der Ukraine oder Finnland anzetteln sollte.

    Und abends müssen sie mit ihren rechtsradikalen Eltern "spazieren gehen", die dann Randale machen und hoffen, dass die Kinder tüchtig Pfefferspray abbekommen. :(

    Oder mit ihren linksradikalen Eltern, denn die haben es erfunden. Freilich hat die Presse da etwas anders berichtet und paar andere Schlussfolgerungen gezogen als jetzt. Das ändert aber nichts am oben dargestellten Sachverhalt.

    Herr Lauterbach leugnet überhaupt nichts, sondern weist nur auf die keineswegs gesicherte Kausalität hin. Dass alles nicht so einfach ist, wie es sich Leute mit eingeschränktem naturwissenschaftlichem Verständnis vorstellen, zeigt ein Übersichtsartikel des ZDF.

    Hatten wir ehrlich gesagt lange nicht mehr, dieses "Ist alles zu kompliziert, als es der doofe Bürger überblicken könnte....". Es ist in der Zwischenzeit nicht besser geworden, wie festzustellen ist. Kinder können seit zwei Jahren nicht mehr regelmäßig mit gleichaltrigen zusammenkommen, keine Vereine mehr besuchen, Jugendherbergen sind out und Urlaub im ursprünglichen Wortsinn auch. Nun werden Kinder depressiv oder zumindest verhaltensgestört und wir brauchen Wissenschaftler, um einen Zusammenhang mit Pandemie oder Maßnahmen herzustellen?

    Warum sollten "Wessis" das nicht verstehen ? Es gibt in den "alten" Bundesländern diverse Regionen die schon seit gefühlt einem Jahrhundert nur Stagnation bzw. Abwanderungsbewegungen kennen. Oder, wenn z.B. irgendein Zulieferer, eine alt eingesessene Klitsche oder irgendein lausiger BW Standort schließen was dort Landunter bedeutet. Da gibt es doch kein Alleinstellungsmerkmal.

    In keiner westlichen Region hat man auf einen Schlag so gut wie jede Industrie plattgemacht. Das ist das Alleinstellungsmerkmal.


    Und Dyl U.: Natürlich hat es Berichte gegeben. Nur sind die über das Stadium der Aufregung und "ist halt so" nie hinausgekommen. Es gab ja keine adäquaten politischen Schlussfolgerungen und sie wurden auch medial nicht eingefordert. Die Tradition hat sich ja bis heute erhalten.

    Wie lange ist es her mit der Wende und der Existenzsicherung?

    Es wirkt weiter. Sorry, aber das ist so ein Mysterium, das "Wessis" nie begreifen werden. Und die Medien, über die wir hier reden, machen kräftig mit. Ich mach das mal am Beispiel, auch wenn ich es verschiedentlich schon gebracht habe. Mein Sohn ist nach der Ausbildung (Koch) natürlich in den Westen gegangen. Die Alternative wäre gewesen, noch heute mit staatlicher Unterstützung in relativer Armut zu leben. Mit Arbeitsbedingungen, die jeder Beschreibung spotten. Der lebt und arbeitet jetzt bei München (nach Aufenthalt in diversen anderen Ländern) und verdient mehr, als ich zu meiner aktiven Zeit. Und ich hatte A13. Meinst du ernsthaft, der kommt ins Zittauer Gebirge und konkurriert dort mit tschechischen Küchenleitern? Wie die Bergleute aus den Braunkohlegebieten der Lausitz. Die werden sich aber freuen, aus den einzigen gutbezahlten Jobs der Gegend nun vorzeitig im geplanten Ökozentrum in Cottbus putzen gehen zu dürfen. Für Mindestlohn natürlich.

    Das Problem ist, dass es bald gar keine Wirtshäuser mehr geben wird, ...

    Ich bin ein pragmatisch denkender Mensch. Es tut mir leid für den Freund meines Sohnes, der mit junger Familie gerade ein Traditionswirtshaus übernommen hatte, kurz bevor das mit Corona anfing. Aber die Betroffenen müssen für sich selbst kämpfen. Zu merken ist davon wenig. 2000 m von mir entfernt gibt es Wirtshäuser, die bestehen bleiben werden und obendrein wesentlich günstiger sind. Und das eine Mal im Jahr, wo ich da vielleicht... Ich habe seit 1990 das Sterben so vieler Wirtshäuser miterlebt... In meiner Heimatstadt gab es zu Kindheitszeiten 12 davon. Übrig sind heute noch 2. Noch. Das hat Politik nicht mitbekommen? Hat wohl schon. Hat nur nicht gestört fürs BIP. Also hat der Bürger, wo er es konnte, Nischen gesucht und gefunden. Etwas, was in der Vorstellung von Politik scheinbar gar nicht vorkommt. Und was sich quer durch Entscheidungen zieht, von EU über Euro und Corona bis zur Energiewende.

    Ich möchte wirklich kein Fass aufmachen (das fest verschlossen gehört), aber trügt mich mein Eindruck, dass es bestimmte Gegenden in Deutschland sind, unter deren Bewohnern ein nicht unerheblicher Teil a) latent aggressiv, b) waffenaffiner als der Durchschnitt, und c) etwas dümmlich ist?

    Ich glaube, diese einfache Schlussfolgerung greift so nicht. Jedenfalls, wenn ich mir den Schnitt der "völlig verblödeten" Vorfälle während meiner aktiven Dienstzeit (also bis 2020) so betrachte. Das ist schon recht gleich verteilt.


    Aber zum Thema Corona: Noch immer ist die Cov- App nicht auf die aktuelle Lage bei den Impfungen umgestellt. Wer sich nach Johnson boostern lässt, gilt in dem Produkt plötzlich nicht mehr als vollständig geimpft. Konnte ja keiner ahnen... Jetzt wird empfohlen, dann das das gelbe Ding als Nachweis mitzunehmen. Ob das anerkannt wird, steht in den Sternen. Auch die Beschlusslage dazu ist ja unklar. Dann warte ich halt ab. Vielleicht ist es nach Ablauf der 9 Monate ja klar geregelt. Mich stört das nicht sonderlich, gibts halt kein Wirtshaus u.ä. Ich werde das ohne Zweifel überleben. Es stellt sich aber doch die Frage, ob die Promovierten in diesem Land zusammen mit der politischen Klasse es nicht zustande bringen, eine einfache Tabelle zu erstellen und die in der amtlichen App zu hinterlegen.

    Ich weise wegen der urlaubsbedingten Abwesenheit von Zizou an dieser Stelle mal darauf hin, dass es hier nicht um das innenpolitische Wirken von Putin und dessen Rückhalt in der Bevölkerung geht, sondern um die Ukraine.

    Hätte ich Einfluss auf ihn, würde ich ihn dazu bewegen seine Atomwaffen zu verschrotten. Denn die sind eine ständige Gefahr für Europa.

    :lach-m: Der wird mit dem Kopf schütteln. Mit deinem. Die sind seine einzige Versicherung gegen die Allmachtsphantasien anderer. Heute leider mehr denn je.

    Ich empfehle dir Tatorte mit Bienzle. Lauter alte weiße Männer, ohne Frauenquote.

    Gibts die schon in Farbe?? :smilewinkgrin: Ich gehöre ja zu denen, die sich öffentlich-rechtliche TV- Sender in Masse nicht mehr antun. Es gibt ein paar Ausnahmen, aber die hole ich mir aus der Mediathek. Ab und an, wenn sich die Zeiten des Abendessens verschieben oder so, komme ich aber nicht umhin, mal so einen Krimi im ÖR in Teilen sehen zu müssen. Und dabei fällt schon auf, dass in einigen Krimiserien scheinbar zwanghaft jede existierende Minderheit ins Drehbuch gequetscht werden muss. Und das so plump, dass es schon weh tut. Kann man auch anders machen.

    Die Amis haben dem russischen Großkotz ganz souverän eine Abfuhr erteilt ...

    Hat er das? Der Russe hat (zugegeben mit einem Maximalprogramm) dargelegt, wo seine Sicherheitsinteressen liegen. Und der Ami hat kundgetan, worüber er reden will. Und wenn es darüber keine Einigung gibt, dann ist das halt so. Allerdings ist dann auch dem Ami klar was passiert, wenn er in UA die NATO erweitert. Abfuhr geht irgendwie anders.


    Und noch mal: Warum sollte RU in UA einmarschieren? Oder in die abtrünnigen Gegenden? Das macht doch nun wirklich keinen Sinn. Im Gegensatz zur Krim. Aber die hat er ja.

    Richtig, wiederspricht ja aber nicht das der Aussage "die Linke" nicht weiß wo Sie eigentlich hin will, bzw. von Ihren eigenen Leuten zu allererst durch die Manege gezerrt wird als durch die politischen Umstände ausserhalb.

    Diese internen Querelen ändern doch nichts am generellen Ziel. Irgendeine Art mehr oder weniger demokratischen Sozialismus. Strittig ist da doch nur, wie schnell man mit welchen Methoden dahin kommen will. Also platt ausgedrückt, wie schnell man beispielsweise Staatswirtschaft einführen oder Unwillige disziplinieren möchte. Menschen, die so etwas nicht (mehr) möchten, stören sich wohl eher am Gesamtziel als an der Schnelligkeit des Erreichens. Und auch die Frage, ob Sozialismus überhaupt mit Demokratie zu vereinbaren wäre, steht ja noch im Raum. Bislang ohne befriedigende Antwort.

    Gut, aber auch, so scheint es zumindest in vielen Bereichen von Vielen beklagt wird das der Honig der aus dem "ersten Versuch" gesogen wurde nicht als "gute" Struktur fürs Volk bestehen bleibt. Mag abgedroschen klingen, aber man kann kaum das eine haben, bzw. darauf bestehen wollen und das andere, das negative wiederum nicht. Oder liegt es daran das man das negative, das historische da zu gern menschlich verdrängt wird ?

    Und auch hier war die Linke zu unschlüssig prinzipientreu zu bleiben oder nicht. Zumindest das erstere hat Ihr gewaltig an Stimmen gekostet. Die Frage wäre dann gewesen ob Sie als SPD 2.0 besser gefahren wäre. Was ebenso zu bezweiflen ist.

    Es könnte auch sein, dass die Erkenntnis um sich greift, dass dieser Honig untrennbar mit den weniger süßen Sachen verbunden sein könnte. Etwas, was die SPD und auch die Grünen derzeit in abgewandelter Form zu beklagen haben. Die sind ja auch gerade dabei, Sündenböcke für die Folgen ihrer Politik zu suchen. Wie lange das einigermaßen funktioniert, wird sich zeigen.

    Das Problem der Linken ist halt, wie hier beschrieben das Sie momentan eine Sammelbewegung der Enttäuschten oder wie im Fall der Wagenknechts und Lafontaine's ein Podium der Profilneurotiker sind.


    und nicht die nötigen Standpunkte eindeutig und überzeugend formulieren kann das Links der SPD ( im Gegensatz zu Rechts der CDU/CSU = AFD ) ein inhaltlicher Platz ist, solange wird das nichts.


    Die Linke hat bei genauerer Betrachtung eigentlich nur im Osten annehmbare Prozentwerte erreicht, trotz der Umfirmierungen. Und diese Prozentwerte sanken und sinken stetig. Das mag einerseits daran liegen, dass die Wählerschaft wegstirbt. Aber auch daran, dass eine neue in der erforderlichen Größenordnung nicht nachwächst. Was nicht auf mangelnde Kommunikation zurückzuführen ist, sondern eher auf einen offensichtlichen Mangel an überzeugenden Ideen, die eine kritische Menge an Bürgern auch mitnehmen könnten. Und dann gibt es ja noch eine Menge lebende Menschen, die am eigenen Leib erfahren haben, was die zu Grunde liegenden Ideen (die heute noch immer die selben sind) so angerichtet haben und wie sich das so auswirkt. Die wollen keinen zweiten Versuch. Von daher ist die Linke gelandet, wo sie hingehört. Bundesweit bei um die 5%. Das muss noch nicht das untere Ende der Fahnenstange sein.

    grauer kater : Warum traurig? Die haben von der Sache her auf Schweinebäuche gewettet und verloren. Dass das von politischen Akteuren empfohlen wurde, macht es nicht besser. Jeder konnte erkennen, dass das Pendel auch mal in die andere Richtung umschlagen wird. Nun fordern diejenigen, die das gemacht haben um ein paar Euro zu sparen, die Solidarität der Gesellschaft ein. Mit welchem Recht?

    So, nun ist es passiert. Zugegeben, erwartungsgemäß. Im Zuge der Pleiten / Betriebseinstellungen bei Vertriebsfirmen von Strom und Gas sind etliche derjenigen, die auf den Rat bezüglich teurer Grundversorger gehört hatten und bei Strom und Gas jährlich zur Freude auch von Preisvergleichsanbietern gewechselt haben, in die Grundversorgung gefallen. Allerdings nicht zum Preis, den die Bestandskunden dort zahlen. Hier (leider Bezahlschranke) wird das näher beleuchtet. Es hat sich aber auch zu Frau Lemke rumgesprochen (ohne Bezahlschranke). Die Preise für diese Neukunden liegen bei dem teils doppelten desjenigen der Bestandskunden, im Falle Strom also bei 70 Cent kWh. Ich muss ganz ehrlich sagen, mein Mitleid mit den Betroffenen hält sich in sehr engen Grenzen.

    Mist. Wie komme ich jetzt an meine Luxusyacht?

    Konstruieren lassen, bauen lassen, abholen. Wie immer in dem Preissegment. Auf der Boot gab es allerdings auch immer Segmente in meinem Preissegment. Man konnte so einen Motor mal anfassen, das Kleinboot mal begehen. Und das eine oder andere Schnäppchen bei Zubehör war auch immer drin.