Beiträge von Dieter

    Also wird sowas natürlich aus BW Stoff doppellagig genäht mit innenliegender Tasche für dementsprechendes Filtermaterial.

    Selbstverfreilich. Nur ist das nicht die staatlicherseits geäußerte Anforderung. Da genügt es, sich einen bei 30° waschbaren Schal vors Gesicht zu würgen, aus dem man den Partikelstrahl schon sehen kann. Mit der Schleuder darf man sich dann eine Woche lang im öffentlichen Raum bewegen. Ab und an mal wieder richten und dann im Supermarktobst rumwühlen...

    Besser geeignet wäre dann schon die gute alte ABC-Schutzausrüstung der Bundeswehr - aber in welchem Turnus wäre bei tatsächlichen Coronabefall durch die Umgebungsluft deren Filter auszutauschen?

    Partikelfilter halten (versiegelt und bei Einhaltung der Lagervorschriften 10 Jahre, Gasfilter 5 Jahre und ABC- Filter wären nach 3 Jahren zu tauschen. Eigentlich. Aus der Praxis ist zu vernehmen, dass das Ablaufdatum 2 x um ein Jahr verlängert wird. ABC- Masken sind je nach Hersteller 4 - 6 h im Einsatz brauchbar. Dann hat es sich. Möchte ich nicht 4 h aufhaben. Schon mal probiert? Der hiesige Arbeitsschutz lässt täglich max. 120 min zu. Mit anschließender 30 min- Pause und max. 3 Einsätzen täglich. Letztlich sind die BW- ABC- Masken denkbar ungeeignet.


    Es mag Sinn machen, unter bestimmten Voraussetzungen eine Maske vorzuschreiben. Allerdings nicht, wenn die sich jetzt jeder selbst stricken kann.

    Ich nehme mal an, die Bundeswehr hat mehr als 40 Schlauchboote. Und ich habe den Eindruck, in der Vergangenheit hat der Schutz der Bevölkerung ganz gut geklappt, wenn "irgendwo Wasser" war. […]

    Und? Schwimmen die auch? :) Würde ich jetzt nicht drauf wetten wollen. Wir stimmen in der Grundsache ja auch überein. Wir stimmen nur nicht in der Frage überein, dass man auf so was vollständig vorbereitet sein kann. Das wird nie passieren und wenn man es anstrebt, wird es unvollkommen werden, riesige Geldsummen verschlingen und dann doch ganz anders kommen. Dagegen hilft auch die beste staatliche Planwirtschaft nicht. Ich werde - leider - beruflich nicht mehr erleben, welche tatsächlichen Konsequenzen aus dieser Krise gezogen werden.

    Eben, eben. Dann kann man sich doch besser gleich daran machen, besser die zertifizierten Schutzmasken für's Klinikpersonal und andere Personenkreise mit tatsächlichem Bedürfnis nach derartiger Schutzausrüstung zu produzieren. Das technische Know-how wenigstens sollte in einigen Betrieben doch vorhanden sein.

    Es hängt ja nicht am Know-how. Auch in Zeiten der Globalisierung wird Produktionskapazität für "Friedenszeiten" aufgebaut. Das Produktionsvolumen ist nicht einfach mal schnell um 500% steigerungsfähig. Erstens nicht, weil die Produktionsstätte so was nicht hergibt. Niemand stellt sich eine Produktionslinie hin, deren Kapazität bis zur endgültigen Abschreibung nur zu 20% ausgelastet wird. Zweitens werden ja auch Rohstoffe und Vorprodukte gebraucht. Für deren Herstellung gilt das auch. Das ist ganz schön viel, was da verstaatlicht bzw. hier erst mal wieder aufgebaut werden soll. Aber was weiß ich schon. Vielleicht machen wir das wie von uns Uschi favorisiert: Wir geben 25 Mrd aus und hebeln die auf 100 Mrd. Prima Plan.

    Erstens ist die Schutzwirkung derartiger 08/15-Masken gleich Null

    Das ist egal. Haben Experten gesagt. Hilft. Wir sind trotzdem nicht in der Lage, auch nur 20 Millionen davon am Tag über einen längeren Zeitraum zu produzieren. Das ist das eigentliche Problem. Es kommt gar nicht zu dem vielen Müll.

    Jetzt wird's albern.

    Das ist nicht albern, sondern eine Frage des Grundverständnisses. Kein Land legt sich 400.000 Beatmungsgeräte in irgendein Lager, weil es sie vielleicht in 30 Jahren mal für Verona brauchen könnte. Oder hortet im THW- Ortsverband 40 Schlauchboote. Weil da irgendwo Wasser ist. So läuft das nun mal nicht. Nicht mal bei der von dir genannten Schutzausrüstung. Auch die kann nur in geringem Umfang gelagert werden und deren autonome Herstellung bei schnell wachsenden Bedarfszahlen ist hier nur bedingt möglich. Dazu müsste sich die gesamte Lieferkette im Inland befinden und in jedem erdenklichen Katastrophenfall / Krisenfall auch funktionieren. Das ist glatt illusorisch und rein praktisch nicht mal näherungsweise zu erreichen. Da wird nämlich ganz schnell fast alles an produzierender Industrie systemrelevant. Nur zur Erinnerung: Vieles davon haben wir aus dem Land getrieben.

    Abgesehen von dem verschwörungstheoretischen Inhalt

    … auf was genau bezieht sich der?


    Und ja, Schutzmasken werden jetzt in China eingekauft, weil es die anderswo nicht gibt. Ich hoffe, dass man entsprechend aus der Corona-Krise lernt. Wie ich schon mehrfach gesagt habe: Dinge, die für die Daseinsvorsorge erforderlich sind, neu definieren und von der Globalisierung ausnehmen.

    Und dann der okkulte Hinweis auf die "sonst hochgespülten Gedanken" ... damit kann ich jetzt wieder nichts anfangen. Meine Phantasie ist halt beschränkt.

    Jede Firma, die Schnittmaschinen und Nähmaschinen rumstehen hat, könnte diese derzeit gefragten 08-15 Masken ohne Zertifizierung herstellen. Wir haben sogar noch Fabriken, die dafür notwendige Stoffe produzieren könnten. Und paar LKW fahren auch noch. Machen die aber nicht. Warum jetzt genau eigentlich? Man sollte doch meinen, die wissen, was sie tun?


    Und was sollen das denn für Daseinsfürsorgeprodukte sein, die von der Globalisierung ausgenommen werden sollten? Beatmungsgeräte ohne Bauteile aus dem Ausland? Arzneimittel nur aus Eigenproduktion? Schlauchboote aus eigener Produktion mit Motoren für die nächste Hochwasserkatastrophe? Notstromaggregate aus eigener Fertigung nebst Reserve? Meinst du in der Tat, irgendeine Firma (oder meinetwegen der Staat) stellt künftig dieses Zeugs her, wenn es nicht zu weltmarktkonformen Preisen produziert werden kann?


    Was die sonst so hochgespülten Gedanken betrifft: Du hast schon mal die Presse gelesen? Da gab es fast nichts, was nicht im Namen der Krise gefordert wurde. BGE, besonders Anfällige einsperren, gemeinsame Schuldenhaftung in der Eurozone, eine europäische Regierung, Aus des Föderalismus, Transformation der Gesellschaft, Grenzen zu, mehr oder weniger Globalisierung, Schluss mit Fernreisen, Entschleunigung...

    Und zwar?

    Fällt dir dazu wirklich nichts ein? Also mir schon. Betriebe, die schon lange am Untergehen waren, finden jetzt in Zeiten von Corona das lang ersehnte Rettungsloch. Sogar ganze Industriezweige. Menschen, die nicht ganz uneigennützig nach Globalisierung geschrien hatten, finden sie jetzt mehr so sexy, Kaufen aber Schutzmasken weiterhin in Asien und China ein. Jaja, die Macht des Faktischen. Jeder darf sich selbst und für die, die es nicht können Läppchen zusammennähen. Um dann auf Grund immer noch geltender Richtlinien den Abmahnanwalt an der Tür zu haben. Warum eigentlich sind Masken sonst zertifiziert? Mal gar nicht zu reden von den sonst hochgespülten Gedanken, die eigentlich längst Geschichte sind.

    Als im tiefsten Mittelalter die Menschen noch mit all ihren Tieren zusammen in einer Hütte lebten, waren Infektionskrankheiten doch Usus. Da scherte sich niemand um solch Belanglosigkeiten ;)

    Das war damals normal, zumindest in den ländlichen Gebieten. Stichwort Wohnstallhaus in den jeweiligen regionalen Ausprägungen. Es ist nicht bekannt geworden, dass das jemals unmittelbarer Ausgangspunkt oder Verbreitungsschwerpunkt tatsächlicher breit tödlicher Wellen war. Ganz im Gegenteil. Weil das jahrhundertelang so praktiziert wurde, ergaben sich höhere Grundimmunitäten in diesen Regionen. Und dabei ging es - natürlich - vorrangig um Nutztiere.


    Bei den heutigen Haustieren verhält sich die Sachlage doch ganz anders. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie immer. Die hygienischen Bedingungen sind völlig andere. So ein Hund trifft, zumindest in ländlichen Regionen, nur auf Hunde von Herrchen oder Frauchen, die sich ohnehin begegnen oder gar paarweise Gassi gehen, weil sie es immer getan haben. Ein Zusammentreffen mit anderen Tieren ist nahezu ausgeschlossen bzw. eine Aufnahme des Virus unwahrscheinlicher als für den Menschen bei seinen notwendigen Gängen (Supermarkt, Arzt...). Das Haustierbashing ist in diesem Fall sachlich unbegründet. Aber ein gutes Beispiel, wie Corona auf breiter Front dazu missbraucht wird Dinge durchzusetzen, die man persönlich schon immer mal so haben wollte.

    Außerdem würde dieses Verhalten bewirken, dass die Straßen und Plätze voll sind sind und niemand beurteilen kann, warum die Leut´ unterwegs sind. Um die Sache einigermaßen unter Kontrolle zu haben, muss ein gewisser Stillstand eintreten, so dass nur wenige von hier nach da wechseln, die man (die Polizei) fragen kann, wohin sie unterwegs sind und warum.

    Nur passiert das ja gerade nicht, insgesamt gesehen. Wenn MVP, um mal beim Beispiel zu bleiben, generell an den Landesgrenzen abgeriegelt wird und das Betreten des Landes generell verboten wird, ist das ja das Gegenteil des gesetzlich gegebenen Rahmens. Das hat ja nichts damit zu tun, dass Polizei keine entsprechenden Kontrollen rechtssicher durchführen könnte. Die sind aber dort durchzuführen, wo es tatsächlich Probleme gibt. Und das ist nicht die Landesgrenze MVP - Brandenburg bei Kleinkleckersdorf und 50 km mit nichts rundrum. Als Beispiel zu sehen...

    Urteile werden zeigen, diese Anweisungen sind nicht durch das Recht gedeckt.

    In welcher Wohnung oder Haus, welche sich in meinem Eigentum befindet egal in welchem Bundesland, ich mich aufhalten möchte kann und darf mir nicht vorgeschrieben werden. Das obliegt meiner eigenen Entscheidung welches Eigentum ich benutze.


    :hut:

    Das sehe ich ein bisschen anders - und ich bin als L&O- Verfechter bekannt :smilewinkgrin:


    Einerseits ist es einzusehen, dass man in einer solchen außergewöhnlichen Situation (die man nun mal als größte Bedrohung der Neuzeit ever eingeschätzt hat) auch außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen muss. Ja, etliche davon sind vermutlich durch Gesetze nicht abgedeckt, weil keiner dachte, das so etwas mal kommen würde. Warum auch immer. Nun ist es da, jedenfalls scheint das eine Mehrheit so zu sehen. Man musste etwas tun, also Maßnahmen ergreifen. Und die sollten erforderlich, geeignet und angemessen sein. Andererseits: Bei genauerer Betrachtung sind sie das in vielen Fällen nicht, siehe mein MVP- Beispiel. Es ist vielleicht nicht mit geltendem Recht vereinbar, einen österlichen Run auf die Erholungsgebiete verhindern zu wollen - zumal es keine Gastronomie und keine Versorgungsmöglichkeiten oder Übernachtung gibt. Es ist erkennbar notwendig. Das kann man mal für ein oder zwei Wochen machen und damit auch die Wohnsitzverlagerung in diese Gebiete verhindern. So what? Inseln dito. Da wird der großstädtische Vorstadtbewohner halt mal 14 Tage nicht hinfahren und für 2 Monate nicht seinen Wohnsitz dorthin verlagern können. Dabei wird ja keinem was ernsthaft weggenommen. Auch die Folgeschäden fürs Eigentum sind erkennbar gering. Weshalb er nicht zum eigenen Ferienhaus in klar erkennbar nicht von der Tourismuswelle betroffene Gegenden soll, ist nicht ersichtlich. Und das trifft für viele gleichartige bzw. gleich wirkende Regelungen zu.

    Wo waren doch gleich? Ach so, dieser Virus. Und die Maßnahmen dagegen. Hier: Enteignungen.


    Wenn MVP beispielsweise die Anwesenheit auf dem eigenen Grundstück für Nicht- MVPler durch Verweigerung der Einreise für 14 Tage oder 14 Wochen oder 14 Monate nicht gestattet, dann wird ja keiner enteignet. Er kommt halt nur nicht hin und kann sein Eigentum für eine begrenzte Zeit nicht nutzen. Nutzt er das Eigentum gewerblich (das zu vermietende Ferienhaus als Alterssicherung) erleidet er Verluste. Aber das ist ja bundesweit so, weil derart Tourismus nun mal bundesweit nicht funktioniert. Dafür bekommt derzeit niemand auch nur einen Cent, jedenfalls nicht die kleinen Anbieter im Nebenerwerb. Wieso jemand aus Malchow (Brandenburg) seine Kolchose in Brietzig (MVP) nicht bestellen sollte (paar km über die Landesgrenze) entzieht sich allerdings meinem Verständnis. Oder sich dort nicht aufhalten sollte. Es gibt schlicht keinen sachlichen Grund dafür. Da ist rundum kein Mensch, auch nicht zu Ostern. Jetzt muss bestellt werden und selbst wenn dort nur privat auf 300 qm Gemüse wächst, muss jetzt gearbeitet und angepflanzt werden. Das kann man im Mai nicht mehr nachholen und es entsteht erheblicher Schaden. Das ist durchaus kein zu vernachlässigender Einzelfall. Entlang der Grenze der beiden Bundesländer leben eine ganze Menge Menschen, die das auf sehr unterschiedliche Weise betrifft. Wenn man die Küstenbereiche oder die touristische Region um die Müritz vor einem Besucheransturm schützen möchte, bitte sehr. Aber deswegen ein ganzes Bundesland abriegeln wie im Mittelalter? Mit Verhältnismäßigkeit hat dieses Gehabe der Küsten- Barbie jedenfalls nichts zu tun. Eigentümlicherweise haben sich darüber u.a. Linke und Grüne aufgeregt, also die Verbotsparteien schlechthin.

    Testet die Saisonarbeiter (bei Ein- und Ausreise) und erarbeitet eine praktikabele Strategie wie die relative Sicherheit gewährleistet ist. Was Europa jetzt überhaupt nicht gebrauchen kann ist das unsere Landwirtschaft auch noch vollkommen ruiniert wird. Hinsichtlich der Warnungen das mehrere Länder dieser Welt vorraussichtlich in eine anschließende Hungerkatastrophe schlidern werden brauchen wir jedes Korn, Gemüse und Obst, die unsere Äcker hergeben.

    Also ganz so drastisch wie der Verbandsvertreter es darstellt, sehe ich es nicht. Diejenigen Bereiche, die es tatsächlich hart treffen wird, sind recht überschaubar und klar zu benennen. Spargel, Erdbeeren und teilweise Gemüse. Vielleicht auch Wein, da fehlt mir außerhalb der kleinen sächsischen Anbaugebiete die Übersicht. Treffen wird es ohne Zweifel auch Bio- Betriebe, insbesondere die, die sich Maschinen verweigern und auf Manpower setzen. Im Obstbereich oder bei Wein kann es eh nicht so wild werden, denn Apfelbaum und Weinstock sollten längst geschnitten sein und bis zur Ernte vergeht noch viel Zeit. Ja, es wird eine größere Anzahl von Pleiten geben, das deutet sich schon an. Auch höhere Preise und Engpässe bei Sonderwünschen. Aber von einer Hungerkatastrophe wegen fehlender Erntehelfer sind wir noch sehr weit entfernt.

    Also, wir ernähren uns künftig nur noch von Kartoffeln und Rüben. Und den Leuten in der Frankfurter Innenstadt werde ich den Rat geben, auf Selbstversorgung umzusteigen.

    Wo aber das Problem liegt, wenn Leute in der freien Natur in, sagen wir, zehn Meter Abstand Erdbeeren ernten, habe ich noch nicht verstanden.

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass Leute, die sich selbst versorgen, auch die Situation in der Frankfurter Innenstadt entschärfen könnten? Gut, könnte ein bisschen teurer werden, aber für die exorbitante Miete und andere Annehmlichkeiten hats ja bislang auch gereicht.


    Es ging auch nicht darum, dass Leute mit 10 m Abstand übers Feld krauchen. Die Rede war von einer Menge Menschen, die keine 70 cm voneinander entfernt die Beete vorbereiten. Muss das jetzt sein? Und brauchen wir jetzt tatsächlich 40.000 Menschen (andere Quelle heute: 80.000) von irgendwo her, die nun Spargel stechen sollen, der weiß Gott nicht überlebensnotwendig ist? Wir sperren die Wanderparkplätze in der Sächsischen Schweiz und verhindern, dass der Dresdener die 40 km fährt und mal einen Tag allein oder mit (eigener) Frau dort rumwandert. Und stecken gleichzeitig 40.000 Leute in Gemeinschaftsunterkünfte. Oder was meinst du, wo die jetzt unterkommen? Im Einzelzimmer im Hilton? Finde den Fehler!

    Nun gibt es aber auch Kohl,Kartoffeln,Rüben,Pastinaken,Wein,anders Obst usw. Da geht nix rein mechanisch,so völlig ohne manuelles Zutun.Da braucht jeder Agrarier Hilfe.Und die steht in D-auch mit wesentlich höheren Löhnen- einfach nicht zur Verfügung

    Weißt du, wenn ich nun ganz gehässig wäre würde ich auf die hämischen Verweise zu Selbstversorgung in der Vergangenheit verweisen. Mache ich aber nicht. Kohl, Kartoffeln, Rüben und Obst sind genau wie Getreide ohne riesigen menschlichen Einsatz von billigen Tagelöhnern anzubauen, zu pflegen und zu ernten. Jedenfalls in traditioneller Landwirtschaft. Pastinaken sind mehr als wenig gefragt. Und die Weinlese erfolgt in den hiesigen Anbaugebieten auch meist mit regionaler Organisation, ist aber auch nicht lebensnotwendig. Die benötigte Hilfe zur Grundversorgung hält sich also in sehr überschaubaren Grenzen.

    Wie soll die Alternative aussehen? Gar keine Landwirtschaft mehr? Leben von Luft und Liebe?

    Wenn man hier und heute etwas anbauen möchte, müsste man sich halt einen Traktor kaufen oder jemanden, der einen hat, mit der Bearbeitung der Fläche (im Beispiel reichlich 4 ha) beauftragen. Es kann nicht sein, dass in der heutigen Situation 25 Leute eng beieinander übers Feld wuseln und umgraben. Sollte jedem einleuchten.


    Und was den Rest betrifft: Niemand wird sterben, wenn es ein geringeres Angebot von Spargel und Erdbeeren geben sollte. Ist dann halt so.

    Neues aus der Welt des Wahnsinns: Wie der MDR gerade berichtete, sollen 40.000 Erntehelfer aus der EU eingeflogen werden. Aha. Macht Sinn. :mad5: Wir sperren die Bevölkerung ein, machen die heimische Wirtschaft platt - und retten den Spargelbauern. Sind die Verantwortlichen noch ganz bei Trost? Himmel, dann gibt es dieses Jahr halt keinen Spargel! Oder eben weniger und teureren. Davon stirbt keiner. Und den Herren Spargelproduzenten wird vielleicht klar, dass das Geschäftsmodell der vergangenen Jahre eventuell suboptimal war. Auch weniger lustig: Auf einem mir gut bekannten Biohof herrscht lustiges Treiben. Nach wie vor bestellt ein Netzwerk aus Studixxes und sonstigen Ökos die Felder. Kein Unterschied zu den vergangenen Jahren. Hallo!!??


    Mit solchen Aktionen wird das wohl eher nichts. Ich verstehe es nicht. Muss ich ja auch nicht.

    Andernorts ist ja das pöse Wort bereits eingeführt worden: Manipulation. Der strebsame Mittelstand möchte sehr gern zu den Milliardären gehören. Mangels Masse richtet er wenigstens sein Wahlverhalten danach aus und freut sich, dazuzugehören.

    Ist dem so?? Der Mittelstand wird derzeit definiert als jemand, der mehr als ca. 2000 Euro monatlich verdient. Wie auch immer. Du meinst wirklich, jemand aus diesem Personenkreis macht sich ernsthaft Hoffnung, in absehbarer Zukunft Milliardär zu werden??

    Ich empfinde allein den Begriff der "Bevölkerungsreduzierung" durch Virusinfektion allein schon ekelhaft.

    Wer hat das eigentlich ins Spiel gebracht?


    Euthanasie mal anders oder was? :cursing:

    Das hat gar niemand ins Spiel gebracht, sondern das entsprang einem gewissen Defizit an Lesekompetenz. Und Logik natürlich. Niemand hat behauptet, man solle die derzeitige Krise nutzen, um mal eben 33 Millionen zu eliminieren. Das entsprang einzig und allein deiner Phantasie. Oder böswilligeren Beweggründen.