Beiträge von Dieter

    Wie seht ihr die Forderungen der Industrie? Wer hat Recht und auf wen sollten wir hören?

    Mit Vernunft. Man kann eine arbeitsteilige Gesellschaft nicht einfach zwei Monate lang stilllegen. Selbst dann, wenn man den menschlichen Faktor außer Acht lässt, klappt das nicht. Es ist ja nicht so, dass es bei der Forderung bleibt, so ein Krankenhaus müsse funktionieren. Dazu braucht man den tschechischen Arzt, jedenfalls hier zu Freistaat. Man braucht aber auch Arzneimittel, die irgendeiner herstellen und hinbringen muss. Man braucht Gase wie Sauerstoff in größeren Mengen. Auch die müssen hergestellt und rangekarrt werden. Man braucht jemanden, der bei Maschinenausfall in der Fabrik für den Sauerstoff das Problem wieder richtet und einen, der das Ersatzteil herstellt. Nur so als Beispiel. Da ist es doch wesentlich einfacher, dem Bürger die Kneipe zuzumachen. Der hat im Gegensatz zu MB auch keine Rechtsabteilung. Und was den Versandhandel betrifft: Der ist die derzeit einzige Möglichkeit für den Bürger Sachen zu beschaffen, die nun mal in knapp drei Monaten kaputt gehen und die teils helfen, größeren Schäden vorzubeugen. Oder das leben unter Notstandsbedingungen so halbwegs erträglich zu machen. Na gut, Politik war der Onlinehandel zunehmend ein Dorn im Auge. Was passiert eigentlich, wenn das deutsche Verteilzentrum zugemacht wird? So gut wie nichts. Bei amazon gibt es jede Menge Anbieter, die direkt versenden. Dauert zwei Tage länger, was solls. Und die polnischen Verteilzentren sind immer noch offen. Und auch in China direkt kann ich immer noch bestellen. Ich, aber eben nicht alle. Es erscheint auch wenig zielführend, Nägel und Schrauben nun einzeln aus China ranzuholen. Und auf die Idee, die AN beim Betreten der Betriebsstätte einem Schnelltest zu unterziehen kommt niemand?

    Denkst du, dass der alte Blackrocker solch Spielchen nicht verinnerlicht hat?

    Natürlich hat er die verinnerlicht. Nur eben anders. Ich traue ihm jedenfalls nicht zu, dass jemand, der in drei Ministerien sagen wir mal: eine nicht gute Arbeit geleistet hat, nun auf sein Betreiben hin an der Spitze der EU auftaucht. Das hat nur Merkel fertiggebracht.

    Warte wir einfach mal ab. Bis Herbst is noch lange hin und wenn sich das mit dem Corona-Chaos nicht bessert, könnte es vllt ganz anders kommen.

    Bis jetzt jedenfalls, wenn man den offiziellen Verlautbarungen folgt, sind keine größeren Veränderungen der Wählergunst zu erkennen.


    Diejenigen, die Merz wollten, wollten eine mehr konservative und vor allem längerfristig verlässliche CDU. Nebst einer Wirtschaftspolitik, die diesen Namen auch mehr verdient als bisher. Vielleicht auch jemand, der in der Lage ist, im Bedarfsfall auch mal auf den Tisch zu hauen und und zu sprechen: "Über diesen, deinen Plan sprechen wir dann, wenn du mir sagst, wie du mit den Folgen umzugehen gedenkst.". Für erste Ernüchterung dürfte an der CDU- Basis schon die Ankündigung gesorgt haben, mit Grün regieren zu wollen. Obwohl es ja noch gar nicht um eine Kanzlerschaft ging.


    Nun haben sie Laschet gewählt. Und der steht nun mal (bisher) für alles, was das Markenzeichen von Merkel war. Hinterzimmerpolitik, Vetternwirtschaft im eigenen Interesse, Probleme mit Geld zuwerfen, kein einziges Problem tatsächlich in den Griff bekommen, emotionale Entscheidungen, Regieren nach Umfragen, aber an den Erfordernissen und teils am BT vorbei... Das mag den Ansprüchen von 1/3 derjenigen, die noch wählen gehen, genügen. Noch.

    Es ging mir um die Reduzierung. Wenn solch Apologeten Zahlen in den Raum werfen, dann sollte sie zu mindest auch eine Lösung in petto haben. Viele trauen sich diese aber nicht zu nennen, weil das auf Völkermord hinauslaufen würde.

    Das Problem nicht anzusprechen, weil keine offensichtliche wie einfache Lösung da ist kanns aber auch nicht sein. Die Ursache liegt doch nachgewiesenermaßen auf dem Tisch und ist Fakt. Und die lautet Überbevölkerung. Nicht Klimawandel. Kein Eipulver und keine Hühnerreste aus der EU. An größeren Rohstoffvorkommen liegt es auch nicht. Das Problem ist in Masse hausgemacht. Was bedeutet, es kann nur dort nachhaltig gelöst werden.

    Von welchen Zahlen reden wir dann?

    In der engeren Sahel- Zone von einer 6 x höheren Bevölkerungszahl im Zeitraum 1950 - 2019. In Deutschland würden bei gleichem Anstieg der Bevölkerungszahl heute 410 Millionen Menschen leben. Von dadurch ausgelaugten Böden. Von Überweidung. Von dadurch ausgelösten Hungersnöten, Flucht, Bürgerkrieg etc. Das ist ein rein vor Ort menschengemachtes Problem. Oder wie menschenwürdig wäre ein Leben von 410 Millionen Menschen in Deutschland?

    Kann man eine verliehene Staatsbürgerschaft eigentlich wieder entziehen? Das Wort "verleihen" spricht eigentlich dafür :smilewinkgrin:

    Man kann, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird und natürlich Tatsachen vorliegen, die das auch rechtfertigen.

    Dass bei fast 60 % der Geimpften "ebenfalls jeweils Schüttelfrost, Durchfall und Schmerzen" beobachtet werden, finde ich seltsam, weil ich denke, davon hätte man gehört, wenn z. B. in einem Pflegeheim fast 60 % der Geimpften Schüttelfrost, Durchfall und Schmerzen haben.

    Nicht unbedingt. Die Nebenwirkung zeigt ja gerade, dass das Immunsystem reagiert. Die Masse der derzeit Geimpften ist alt, da reagiert das Immunsystem schwächer. Wo diese 60% herkommen und wie lange das anhält, ist auch nicht so recht nachzuvollziehen.

    Dummerweise sind viele dieser Mitmenschen inzwischen deutsche Staatsbürger. Wat nu??

    Und:die "echten"Nichtdeutschen unterliegen meist einem Abschiebeschutz,seien es fehlende Papiere oder Nichtaufnahmebereitschaft des Herkunftslandes. Da fehlt's in der Gesetzgebung,möglicherweise bringt so 'ne Art "Sicherungsverwahrung light" schon ein bißchen Abhilfe.

    Das ist wohl eher eine Frage des Wollens. Weil, alle Möglichkeiten zur Unterbindung solcher Clan- Umtriebe sind ja da.

    Welcher Weg ist der richtige oder andersrum: ist da überhaupt etwas richtig zu machen????

    Man kann auf alle Fälle viel falsch machen. Jedem, der die Ereignisse verfolgt hat dürfte spätestens im Herbst klargewesen sein, dass 2021 gar nichts gut sein wird. Zumindest bis zum Mai. Und vermutlich wieder ab Mitte September. Vor diesem Hintergrund war die letzte, die allerletzte und die ultimative Kraftanstrengung zu propagieren schon suboptimal. Schon allein deshalb weil einfache Naturen so etwas natürlich auch glauben. In einer Situation, wo die finanziellen Verluste langsam auch beim normalen Bürger ankommen stellt sich mancher dann doch die Frage, warum er das alles hinnehmen soll, aber beispielsweise die Grenzen zu CZ noch immer durchlässig sind. Während dort die Zahlen mittlerweile wieder schwindelerregende Höhen erreicht haben.

    Eben. Und der Zeitfaktor. nachher wissen es alle besser, vor allen die, die sich eigentlich sowieso nie impfen lassen wollten bzw. dagen polemisieren.

    Was nichts daran ändert, dass die Impfstoffbeschaffung durch die EU suboptimal und von wenig ökonomischen Sachverstand getrieben war. Übrigens auch ohne Frankreich zu betrachten. Das sagen nun mal auch Ökonomen und es ist auch nachvollziehbar. Ich halte wenig davon, es erst in den Sand zu setzen und dann zu sagen, Schwamm drüber, jetzt schauen wir mal nach vorn. Die resultierenden Probleme wirken ja nach. Und die Impfgegner? Es gibt genügend Arbeit damit, die Menschen durchzuimpfen, die das wollen. An erster Stelle Alten- und Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen. Da kommt die Mehrzahl der Infektionen her und das war schon im Frühjahr so. Ein Konzept, den unsäglichen Zustand dort zu beheben, gibt es ja scheinbar bis heute nicht. Aus jetziger Sicht bekommt der impfwillige Otto Normalbürger bis zum Herbst eh keinen Impftermin. Wenn es ganz dumm läuft, sind dann Auffrischung der jetzt Geimpften oder Neuimpfungen mit einem modifizierten Impfstoff fällig. Um irgendwelche Impfgegner kann man sich dann immer noch kümmern. Außer die aus den oben genannten Bereichen. Entweder die lassen sich impfen oder sie können nicht mehr in dem Bereich arbeiten. Das setzt natürlich voraus, dass im Falle gravierender Impfschäden derjenige, der das angewiesen hat, auch vollumfänglich haftet.

    Was ich aber überhaupt nicht gut finde ist, dass er seinen ganzen Artikel darüber aufbaut wie der Franzose uns "kleinhalten" und "einhegen" will.

    Was soll das?

    Welche Emotionen will er hier bedienen und was erhofft er sich davon?

    Dieser Anteil im Artikel hat mich auch verwundert. Es waren ja ursprünglich drei Länder, die zusammen Impfstoff beschaffen wollten. Und dabei waren Frankreich und Deutschland. Bevor es dann auf Drängen an die EU abgegeben wurde. Andererseits hat Frankreich wohl doch einige sachfremde Beweggründe einfließen lassen, jedenfalls wenn man der Berichterstattung glaubt. Nicht zum ersten Mal.


    Kein Wort darüber das neben dem Abschluß der Verträge eben auch nicht weitergedacht wurde wie die gesamte Lieferkette bis zur Auslieferung aufgebaut ist. Das ein Engpass entsteht, wenn die ganze Welt bestellt war doch abzusehen und wer zuerst kommt malt zuerst. Aber es gibt nicht nur den Engpass bei dem eigentlichen Mittel, sondern auch bei den Fläschen wo es hineinkommt. Und damit hat auch das UK Probleme trotz Alleinganges.

    Das war dann das Trauerspiel Nummer 2.

    Und was findet der geneigte Leser dort? Bestseller wie Monika Grubers „Und erlöse uns von den Blöden“. Also genau das, was für den Niedergang deutscher Literatur steht. Was gäbe es also Besseres zu tun, als den Automaten in die Luft zu sprengen ...

    Ich mag deine Toleranz. Näheres unter Sanktionen.