Beiträge von Dieter

    So lange nicht der komplette motorisierte Verkehr "vernetzt" und autonom wurde, ist der Führer eines solchen Vehikels IMMER in der Pflicht eingreifen zu können/müssen! Basta!

    Ich gehe noch einen Schritt weiter: Solche Systeme haben im öffentlichen Straßenverkehr hier und heute nichts verloren. Jedenfalls so lange, wie sie weder querende LKW noch radschiebende Fußgänger noch den Fahrbahnverlauf zuverlässig erkennen.

    Naja, wie hörte ich doch neulich von einer in Berlin lebenden jungen Britin: "Egal, wie das ausgeht, ich habe kein Land mehr!". Von daher...

    Du hast von der Sache her Recht. Und? Die Gewerkschaften (also auch der Wendt) haben genau das unterschrieben... Die anderen, viel größeren aber auch. Hör doch auf mit Gewerkschaften hier und heute.


    Mal abgesehen von bisherigen Regelungen, die selbst den Staat nicht scheren (und das war die Grundaussage) gehen diese neuen EU- Forderungen voll an der Realität vorbei. Die Zeiten, um die es eigentlich geht, werden ja auch künftig nicht erfasst. Gleiches Prozedere wie immer, nur mit neuem Namen. Beispiel wöchentliche Arbeitszeit. Wöchentliche Arbeitszeit gesetzlich: 41 Stunden. EU- festgelegte arbeitstägliche Zeit: 8 h. Macht Sinn. Schon rein mathematisch.

    In anderen Ländern ist diese Arbeitszeiterfassung schon längst Tagesgeschäft. Nur eben die ach so genauen Deutsch-Arbeitgeber wollen es irgendwie nicht so genau haben. Jeder mag sich da seinen Teil denken.

    Also ich weiß nicht Gun. Die vorgeschlagene Erfassungsart geht an der heutigen Realität voll vorbei. Na gut, jedenfalls an meiner. Nächste Woche Montag muss ich irgendwo in MVP sein. Um 07:30 Uhr. Ich muss also Sonntag los. Irgendwann 15:00, 16:00, denn bis spätestens 22:00 muss ich da sein (dienstliche Vorgabe). Da Sonntag für mich kein Arbeitstag ist, wird das auch nicht als Arbeitszeit gerechnet, sondern als Reisezeit. Vergütet mit 1 Euro pro Sunde oder so. Und ich bin beim Staat selbst beschäftigt, nicht irgendwo in der Privatwirtschaft. Was soll der Quatsch?

    Ach man muss nur etwas erfinderisch sein. Werkzeuge darf man führen. :biggrin:

    Weißte, ich sehe ja auch ein, dass man heute mit einem Schwert wie anno 1449 nicht durch eine Fußgängerzone marschieren muss. Ja, sogar ich :biggrin: Muss man nicht, braucht man nicht. Man muss auch nicht, staatlich befürwortet, mit irgendwelchen sinnlosen Schreckschusswaffen durch die Öffentlichkeit laufen. Wozu auch? Darum geht es in den meisten Regelungen zum Thema, speziell seit 2008, aber gar nicht. Es geht mehr und mehr um Eingriffe ins normale Alltagsleben. Und eine Begrenzung der Klingenlänge auf 6 cm für alle in der Öffentlichkeit geführten Messer, unabhängig vom Zweck ihrer Herstellung und ihrer (heutigen) Zuordnung zum WaffG ist schlicht und ergreifend nicht nur völlig lebensfremd, sondern auch hochgradig schwachsinnig. Noch dazu, wenn es ein Problem lösen soll, dass es ja angeblich so gar nicht gibt. Diese Art der "Problemlösung" muss aufhören.

    Klar - rechnerisch kann man locker sagen: Ein Mensch eine Stimme.


    Aber - so einfach ist es dann doch nicht!

    Ist es wirklich in einem solchen Staatenbund demokratisch, wenn man den armen Luxemburgern zumutet, dass sie sich einfach nach Gusto der starken Deutschen richten sollen?

    Das ginge schon anders. Man könnte in Regionen wählen, unabhängig von Landesgrenzen. Und zwar Kandidaten, die auch zwingend aus der Region kommen müssen. Beispielsweise. Man könnte die Macht der Kommission auf ein tatsächlich notwendiges Maß eindampfen. Das würde schon mal viel helfen.

    Gerne wird als Beleg für die fehlende Demokratie auch benutzt, dass es so starke Lobbyverbände gibt.....und regelmäßig vergessen die Schreiber, dass dieselben Lobbyisten sich viel leichter tun, die nationalen kleineren Parlamente zu beeinflussen......es ist ziemlich aufwändig und teuer, erfolgreich über Lobbyismus auf EU-Ebene was zu bewirken - das ist national viel leichter.....

    Auf nationaler Ebene ist Lobbywirken allerdings auch deutlicher erkennbar und als solches zu benennen. Darüber hinaus kann ein einzelner Lobbyist in Brüssel wesentlich mehr erreichen als im nationalen Parlament. Unter Lobbyismus stelle ich übrigens auch NGO- Wirken. Auch hier wird das Prinzip ein Mensch eine Stimme durchbrochen. Grundlegende Entscheidungen haben durch verpflichtenden regionalen Bürgerentscheid entschieden zu werden. Und nur diese. Damit muss sich Politik erklären (und überzeugen), will sie den grundlegenden Beschluss auch durchbringen.


    Bislang stellt sich die EU als verlängerter Arm nationaler Regierungen dar. Ja, die sind in der EU gewählt. Irgendwie erscheinen sie aber nicht bzw. nur sehr bedingt geeignet, europäische Gesamtinteressen im Sinne der Interessen der Regionen zu vertreten.


    Darüber hinaus wäre es für den Anfang nicht schlecht, wenn man Brüssel zwingen könnte, eigene, einmal gefasste Beschlüsse auch durchzusetzen. Oder sie eben zu ändern, falls neue Tatsachen dazu zwingen.


    Nur so als Grundgedanken....

    Du weißt doch besser das diese Bsp. die ueblichen Vortäuschungen von Aktionismus sind und kein Jota ein mehr an Sicherheit bringen.

    Natürlich. Es geht ja auch nicht um Selbstschutz. Jedenfalls mir nicht im Sinne der Abwehr rechtswidriger Angriffe. Es ging um Vernunft. Und die kommt themenbezogen immer weniger vor. Auch und gerade in der EU. Seit 2015 wurde versprochen, normale Signalmittel im Wassersport von P2 auf P1 zurückzustufen. Passiert ist - nix. Naja, eigentlich doch. P2 ist in DE nun eine Straftat. Nehme ich eben nichts mehr mit. Und die gleichen Idioten kassieren ein nicht unerhebliches Bußgeld, weil die Bootsbeschriftung 2 cm zu klein ist... Irgendwann ist auch mal gut. Und irgendwann ist für mich beim Thema jetzt.

    Ja, eben. Und die ist noch nicht mal annähernd vollständig. Populismus in Reinkultur.

    Und als Ergänzung: Eigentlich wollte ich mich bei den kommenden zwei Wahlen enthalten, sprich ungültig wählen. Das wird nun wohl anders. Es reicht. Irgendwie muss diese postmoderne wie völlig unsinnige Verbotsorgie ja beendet werden. Weil, dieses Mal betrifft es mich in der Tat persönlich. Ich habe absolut keine Lust, meinen Hintern zu riskieren, weil ich nichts mehr dabei haben darf, um im Ernstfall ein Ankerseil durchzuschneiden. Nur, weil irgendwelche Städter ihre Probleme nicht in den Griff bekommen, die es angeblich ja auch gar nicht gibt. Es reicht, dass man mir die erforderlichen und nebenbei vorgeschriebenen Notsignalmittel schon verboten hat.

    Frage: was soll man im Einkaufszentrum mit einem Messer machen? Oder in der Kneipe?

    Quatsch, das mit der Klingenlaenge. In der Natur hab ich mein Bowiemesser dabei, als Werkzeug. Ein Fartenmesser mit 12 cm bekam meine Tochter mit fuenf.

    Ach Wudi, es geht hier nicht um Messer nach unserer Vorstellung :bounce: Im Einkaufszentrum? Ich habs gerade gekauft. Beispielsweise. Oder ich habe bei Aldi noch ein Getränk geholt und das Messer im Auto. Dummerweise in solcher Verbotszone. Oder ich habe immer ein Multitool dabei. Wie ich beispielweise.

    Und was ist die Alternative? Alles einfach gaa nich ingnoriern? Oder ein Grundrecht auf Schusswaffen wie in Amiland?

    Von Schusswaffen war nie die Rede. Das wird erst kommen, wenn bewusst über das 3. Waffenrechtsänderungsgesetz gesprochen wird. Demnächst in diesem Theater. Es ging um Messer. Um solche, die derzeit noch nicht mal dem WaffG unterliegen, sieht man vom Unfug des § 42 a WaffG ab. Es gibt tausende gute Gründe, ein x-beliebiges Messer bei sich zu tragen. Nach WaffG: zu führen. Das ist, nur zur Erinnerung, die Ausübung der tatsächlichen Gewalt da drüber. Handwerker, Angler, Kleingärtner, Pilzsucher, Schafhirten, Wassersportler, Fahrer älterer Autos, Landwirte, Grillbegeisterte, Heimwerker, Outdoorbegeisterte, Pfadfinder, Köche auf dem Weg zur Arbeit, Multifunktionstoolträger, was weiß ich wer noch alles. Dabei gibt es Regelungen im aktuellen WaffR für das Führen auf Veranstaltungen (42 WaffG). Die Antwort sind wie immer - Verbote und in dem Fall erhebliche Einschnitte in die persönlichen Freiheitsrechte. Gemeinhin nennt man so was Populismus. Ich darf also zum Angeln nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Macht Sinn. Und das alles, weil Politik das öffentliche Herumgemessere im öffentlichen groß-urbanen Raum nicht mehr in den Griff bekommt. Ich schnipple dann die Ankerleine bedarfsweise mit einem stumpfen 5,5cm- Taschenmesser durch?


    Und bitte: Die Kommentare im verlinkten Artikel zeigen mehr als deutlich, dass die Mehrheit der Kommentatoren nicht mal das heutige WaffR kennt. Eine sehr gute Voraussetzung für dessen Einhaltung.

    Bleibt noch kriminelles Handeln. Ein "schneller Chirurg" kann nicht eben mal Hirntod feststellen und Organe "in Umlauf bringen". Zumindest in Deutschland gibt es dafür ein Procedere, in dem mehrere unabhängige Ärzte involviert sind, und die müssten quasi eine kriminelle Vereinigung bilden, um unrechtmäßig Organe zu entnehmen.

    Darum ging es in dem Falle ja nicht. Auch das kann passieren, sicher. Sogar systemisch, denn wo Profit winkt, ist auch Gier. Es ging aber eher darum, dass bei einer angenommenen globalen Zustimmung Organe entnommen und in Umlauf gebracht werden - in Unkenntnis dessen, dass der "Spender" absolut nicht dafür geeignet ist.

    Als Krebspatient bin ich aus der Nummer eh raus. Von daher habe ich leicht Schreiben. Oder auch nicht. Wer garantiert eigentlich (derzeit und unter der Annahme, der Vorschlag würde Gesetz), dass nicht doch ein schneller Chirurg irgendwas von mir in Umlauf bringt?

    Ohne Zweifel, das deutsche Bildungssystem ist krank. ...

    Hier sind Milliardenausgaben erforderlich. Investitionen die sich in Zukunft lohnen. Der sogenannte Digitalpakt reicht noch nicht mal fuer die Grundausstattung.

    Das scheint ausweislich der sichtbaren und auch beklagten Endergebnisse so zu sein. Ich hatte ja nun Gelegenheit, wieder mehr mit Praktikanten arbeiten zu können. Was ich da erlebt habe, bestätigt die Aussage.


    Ich wage aber zu bezweifeln, dass das Problem sich erledigt, wenn man den Bildungssektor mit Geld zuwirft. Das mag angesichts des Zustandes der Infrastruktur auch notwendig sein, keine Frage. Es wäre schon mal wichtig, dass es in die Schule nicht reinregnet. Genauso wichtig wäre es allerdings, wenn Pädagogik sich mal selbst hinterfragen würde, ob neue Verfahren und Methoden auch das gewünschte Ergebnis bringen. Diese grundlegende Orientierung am realen Ergebnis scheint nicht allzu weit verbreitet. Schule und Lehre sind ja kein Selbstzweck.

    Und um das noch etwas auszubauen. Es ist immer das gleiche Strickmuster. Passt etwas nicht, wird zuerst mal ein "Preis" festgelegt. Der kann schon mal bei den einzelnen Protagonisten um 400% differieren. Werden die Pläne ruchbar, melden sich die Betroffenen und stellen Fragen. Meist unbequeme. Solange die Fragen vom gemeinen Plebs kommen, werden sie meist ignoriert. Doof ist es, wenn der Unternehmer fragt, wie man sich das denn konkret vorstellt. Schon die heutigen, EEG- unbelasteten Industriestrompreise liegen 50% über OECD- Durchschnitt. Der droht dann, aus sehr nachvollziehbaren Gründen heraus, seine Bude dicht zu machen. Die ersten Ausnahmen sind geboren. Die nächsten Ausnahmen folgen, wenn man den Blick auf den eigenen Haushalt wirft. Nicht alles ist da mit Kreislaufwirtschaft (ich zahle den Preis an mich selbst) zu lösen. Oder mit der Weitergabe der Kosten an den Plebs. Der könnte ja gelbe Westen anziehen. Die Anzahl der Zahlungspflichtigen sinkt weiter, wenn sich die Sozialverbände zu Wort melden. Kurz, der Kreis derjenigen, die die Folgen der Entscheidung zu tragen haben, wird immer kleiner. Die suchen dann nach Vermeidungsstrategien, weil akzeptable Realangebote als Alternative ja auch nicht zur Verfügung stehen. Oder sie scheren sich einen feuchten um die Regelung. Auf die Idee, dass man mit der Belastung dieses immer gleichen Kreisen den Bogen auch mal überspannen könnte, kommt natürlich keiner. Grüne Politik halt. Siehe die "Energiewende". "Uuups - wir brauchen ja auch Leitungen und Speicher..." Nachhaltig und durchdacht ist das nicht. Gerecht erst recht nicht. Aber so lange der betroffene Michel das nicht hinterfragt und vor allem keine konkreten Lösungen einfordert, ist ja alles gut.

    Komisch, dass ausgerechnet du nun die einfachen Antworten auf komplexe Probleme bevorzugst.

    Das war nicht die Antwort auf irgendein komplexes Problem. Sondern eine logische Feststellung. Wenn die Tonne CO2 60 oder 180 Euro kostet, dann kostet sie halt so viel. Es sei dahingestellt, ob dieser Betrag durch Voodoo oder eine andere Art von Wissenschaft zustande gekommen ist. Der wäre dann zu zahlen. Grundsätzlich von allen, die die Kosten verursachen. Keine Vergünstigungen oder Ausnahmen.