Beiträge von Dieter

    Die heutige Sau des Tages kommt aus dem Justizministerium (SPD- geführt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich erst mal bei Wiki nachschauen musste, wer da eigentlich Chef ist... => eine Frau Lambrecht. Nie gehört bzw. ganz schnell wieder vergessen...) Die längst wieder in Vergessenheit geratene Umsetzung des EU- Leistungsschutzrechtes, die irgendwie wieder mal nur Deutschland berührt, wurde wieder hervorgekramt und konkret unterlegt. Wobei natürlich - wieder mal - vor allem kleine, nicht kommerzielle Seitenbetreiber am schwersten betroffen sind. Ansonsten ist es ein Finanzierungsprogramm für große Verlage. Zum künftig angestrebten, ebenfalls umstrittenen Umgang mit Bildmaterial (Abbildungen Architektur, Menschen im Bild, …) wurde nichts bekannt. Neuland halt.

    Und die Dinger, Bogen oder Armbrüste sind wirklich echte Waffen, einzig die Schußfolge ist bei einer Armbrust gering, beim Bogen allerdings nicht, doch erfordert der mehr Training.

    Nur als kurze Anmerkung: Das sieht der deutsche Gesetzgeber aber völlig anders. Während die Armbrust ein der Schusswaffe gleichgestellter Gegenstand ist, wird der Bogen in allen Ausführungen als Sportgerät gesehen. Mit der Konsequenz, dass die gar nicht vom WaffG erfasst sind. Das bedeutet: keine Regeln zum Rumtragen in der Öffentlichkeit, kein Mindestalter für Kauf oder Besitz, keine Aufbewahrungsregeln …

    Fast hätte ich heute keine Sau des Tages gefunden. Doch dann schrieb Frau Kiyak in der Zeit über Harry und Meghan. Nicht, dass das Thema nun sonderlich weltbewegend wäre. Dachte ich jedenfalls bis zum Anlesen. Zu spät geborenes Mitglied einer Adelsfamilie heiratet Frau. Die sagt ihm, dass sie mit dem Leben unzufrieden ist und er es jetzt auch ist. Konnte ja keiner ahnen, dass das jetzt so ein aufreibender Vollzeitjob ist und es unerwartet viel Geld gibt, aber eben nicht für lau. Ist nun mal mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden. Nach dieser aufregenden Erkenntnis beschließt man, in Ruhe und Freiheit zu leben. Aufs Geld verzichten und auf einige andere Annehmlichkeiten will man freilich nun doch nicht in Masse. So ein bisschen königlich soll es schein sein. So weit meine privaten Gedanken. Meine ganz privaten waren dann noch: Tja Harry, die Falsche für den angestammten Platz geheiratet. Ich Dummchen! Frau Kiyak hat mir die Augen geöffnet. Da kann man ja alles Schlechte oder Begehrenswerte dieser Welt hineininterpretieren! Rassismus, Freiheit, Feminismus, Unabhängigkeit, Frauenfeindlichkeit, böse Männer, Mut zur Lücke, Beseitigung des Adels, Frauenzeitschriften...

    Dass Kinderspielzeuge nicht unter das Waffengesetz fallen ist eine ganz andere Sache, deren Energie wird aber kaum im Waffengesetz geregelt.

    Das wird natürlich im WaffG geregelt, sowohl für die Armbrust (Verwaltungsvorschrift unter Hinweis auf Produktsicherheitsregelungen EU) als auch für Softair und Co (WaffG selber, Anlage 2). Wir leben schließlich in Deutschland :biggrin: Eine allgemeine Höchstenergie- Regelung gibt es allerdings nicht.

    Beschränkt ist nur dein Wissen. Und für die letzten Sätze erwirbst du dir die Anwartschaft auf die Verleihung des Aluhutes 2020 am Bande.

    Naja, so ganz unrecht hatte der Kater ja nicht. So eine Armbrust ist immer noch ein der Schusswaffe gleichgestellter Gegenstand. Unabhängig von der Energie. Fast jedenfalls, diese Spielzeuge um Opa mittels Saugnapf den Pfeil auf die Glatze zu heften fallen raus. Und ebenfalls zum Nachdenken: Messer mit einer Klingenlänge > 12 cm, in Waffenverbotszonen bald > 4 cm unterliegen ALLE dem WaffG => 42a WaffG. Auch solche, die ohne diesen § sonst gar nicht im WaffG auftauchen. Das bleibt ja nicht ohne Folgen. Im Stadtleben mag das belanglos sein (obwohl, Multitools, Teppichmesser, Rettungsmesser und Taschenmesser fallen da künftig auch drunter), fürs Land ist diese Regelung sinnlos.

    Hört sich aber auf den einschlägigen Seiten anders an.

    Volljährigkeit ist eh erforderlich, ohne die bekommt man heute schon offiziell keine Waffe (einzige Ausnahme: zugelassenes Reizgas, das gibt es ab 14). Die körperliche + geistige Eignung sowie die Abhängigkeiten werden mit Führungszeugnis und "Sichtkontrolle" bei Antragstellung geprüft. Die Abfrage VS erfolgt im Nachgang nach Erlaubniserteilung. Ändert sich erst im Sommer. Und ein Nachweis der fachgerechten Aufbewahrung erfolgt gar nicht. Wie soll der auch aussehen? Gefordert wird ein verschlossenes Behältnis ohne sonstige Spezifikation. Wie viele Leute kennst du, die so was nicht haben? So weit dazu.

    Was spricht also dagegen, beispielsweise Schreckschusswaffen nur noch bei Vorweisen des Kleinen Waffenscheins erwerben zu können?

    Hatte ich versucht, oben zu beschreiben. Bisher: So ein Ding haben wollen. Warum auch immer. Meinetwegen um Revolver zu sammeln und sie zu Hause in die Vitrine zu stellen. Oder sie rot anzustreichen. Oder (völlig sinnlos) zur Heimverteidigung. Egal. Gekauft und das Ding verschwand in der Wohnung / auf dem Grundstück. Transport von dort nach draußen nur im verschlossenen Behältnis. Sonst Straftat. Wenn jemand meinte, das Ding verdeckt draußen mitzuführen, braucht er einen kleinen Waffenschein. Die Handlung ist sinnlos, weil sie einem ungeübten keinerlei Schutz bietet, ganz im Gegenteil. Nur eine winzige Minderheit der Käufer beantragte deshalb einen kleinen Waffenschein. Warum 100 Euro ausgeben, wenn man das sowieso nicht vor hat? Der Polizei war das ganz recht. Die Zahl kWS wuchs zwar ständig, aber überschaubar. Wenn jetzt, also nach dem Vorschlag, jeder beim Kauf eh einen kleinen Waffenschein braucht, erhält er damit auch das Recht, die Waffe verdeckt zu tragen und eben nicht nur zu Hause in die Vitrine zu stellen. Das erhöht die Anzahl dieser Dinger am Gürtel oder im Handschuhfach drastisch. Und damit die Gefahr schwerwiegender Vorkommnisse. Erschwerend kommt das Problem Klingenlänge, Waffenverbotszonen und kleiner Waffenschein hinzu. Der Handwerker beispielsweise, der in solcher Verbotszone Messer > 4 cm Klingenlänge dabei haben muss, braucht einen kleinen Waffenschein. Das ist schon beschlossene Sache und auch nicht unbedingt förderlich.

    Meine heutige Sau hat der Berliner Innensenator (SPD) losgelassen.


    Wir haben ja gerade das WaffG verschärft. Und weil Waffenrecht Ländersache ist, war daran auch Berlin maßgeblich beteiligt. Die Druckfarbe für die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist noch nicht mal trocken, vollständig in Kraft treten wird es irgendwann im Sommer dieses Jahres. Und schon jetzt, wo plötzlich und unerwartet paar Probleme auftraten (die keiner vorhersehen konnte und die vor einem Jahr noch nicht da waren, ich schwöre :yesnod: ), ändern wir wieder mal. Oder haben das zumindest vor. Einer derjenigen schlug das vor, die die inflationäre Ausbreitung der Waffenverbotszonen ins Gesetz schreiben ließen und die Klingenlänge mitgeführter Messerchen auf 4 cm begrenzten. Kein Schreibfehler - vier cm. Es sei denn, er hat einen kleinen Waffenschein, dann gilt der § 42a (feststehende Messer 12 cm Klingenlänge) für ihn auch in diesen Waffenverbotszonen. Der gleiche Mensch, der das unterschrieben hat, beklagt jetzt die Zunahme kleiner Waffenscheine und macht sie zur Voraussetzung für Handwerker etc in Waffenverbotszonen zu arbeiten? Werden die nun langsam zur Einstellungsvoraussetzung? Als jemand, der sich nicht vorstellen kann, wofür man eine Schreckschusswaffe brauchen könnte muss ich aber auch fragen: Was hat den sonst geritten? Bislang konnte jeder ab 18 so ein Ding kaufen, aber nicht öffentlich mit sich rumschleppen. Dazu brauchte er den kleinen Waffenschein. Hatte er ihn nicht - Straftat. Brachte regelmäßig 40 bis 60 Tagessätze plus Verwaltungskosten. Jedenfalls hier in Sachsen, wir sprechen ja von Berlin... Jetzt stellt der Herr Innensenator fest, dass zu viele solche Dinger draußen mit rumschleppen und auch damit rumballern. Letzteres illegal natürlich. Dem will er damit begegnen, künftig gleich beim Kauf die Berechtigung zum Rumschleppen zu geben. Und nein, das Argument, schließlich seien dann alle Käufer geprüft und registriert greift angesichts der Millionen verkauften und durch die Bevölkerung geisternden Exemplare auch nicht. Berliner Politiklogik...

    https://www.n-tv.de/ratgeber/V…?utm_source=pocket-newtab


    Auch wenn ich jetzt nicht unbedingt jetzt die Grenzwerte und den Adventskranz in Spiel bringen will....

    Schließlich muss das BIP erhalten bleiben. Wo kämen wir denn hin, wenn so ein gusseiserner Ofen wie früher 100 und mehr Jahre benutzt wird? Andererseits, so teuer ist ein neuer Schwedenofen auch nicht. Ich hab mir neulich einen im Baumarkt angesehen. Dummerweise hat er genau den gleichen Aufbau wie meiner, Baujahr 1943, in der Werkstatt... Luftführung, Warmhalteöffnung, Klappe, Dichtung. Alles grundsätzlich gleich, sieht man von paar Schnörkeln ab. Einziger Unterschied: Das Baujahr. Deshalb hau ich jetzt den 1943- er raus und baue einen neuen ein? Oder lasse ihn zum Preis des Neuproduktes messen? Einen Teufel werde ich. Zumal die Feuerraumauskleidung fast neu ist.

    Jedes Land legt selbst die Höhe der Umsatzsteuer fest.

    Das tut es. Sämtliche geforderten Abgaben- und Steuererhöhungen treffen eh nur den Endverbraucher in DE. Am Export ändert sich also genau? Nichts! Was wurde in der Vergangenheit nicht geklagt, welchen Schaden Überproduktion und damit verbundener Export so alles anrichtet... Und jetzt? Machen wir konventionelle bäuerlich Betriebe durch Umsatzrückgang kaputt und sorgen dafür, dass tatsächliche industrielle Produktion weiter subventioniert agieren kann. Macht Sinn.

    Hier soll in loser Folge rein, was denn so an Zumutungen, Verboten und Umverteilung geplant ist bzw. gefordert wird.


    Heute: Greenpeace. Die wollen eine Tierwohlabgabe, den Mehrwertsteuersatz für Fleisch und Milch (außer zertifiziert Bio natürlich) auf 19% und den für Grünzeugs auf 5%.Nachzulesen hier. Prima Idee. Wir haben ja auch keinen Binnenmarkt in der EU. Prima Subventionsprogramm für Biolandwirte, die nicht mal im Ansatz in der Lage sind, die Bevölkerung zu versorgen. Und natürlich ein prima Erziehungsprogramm.

    Was sollte ein Platz im Aufsichtsrat bringen? Ein paar mehr Informationen über die sie dann aber nicht sprechen darf wegen der Schweigepflicht. Erreichen kann man dort als Einzelkämpfer nichts.

    Natürlich war das ein vergiftetes Angebot. Allerdings hätte sie auch Durchgriff auf diese "Nachhaltigkeitsabteilung" gehabt, die Kaeser gründen will oder gegründet hat. Wo soll der "Kampf gegen den Klimawandel" denn sonst anfangen? Korruption hätte ihr wohl kaum jemand vorwerfen können. Wegen dem goldenen Löffelchen und so. Sie hätte die Aufwandsentschädigung ja auch spenden können. Sie hätte vielleicht auch etwas gelernt. Beispielsweise, dass man auch als Konzern nicht einfach ungestraft Verträge kündigen kann. Bzw. solches Verhalten nur wenige Male an den Tag legen kann. Zumal man ja gerade bei FfF zunehmend der Meinung ist, man dürfe die Förderung von Erdgas, Erdöl und Kohle gar nicht mehr unterstützen (auch Luisa). So sonderlich zielführend ist das jetzt nicht - entspricht aber natürlich der derzeitigen FfF- Linie.

    … und als im Physik-Unterricht die kinetische Energie behandelt wurde, haben die Auto-Experten gefehlt.

    Dafür waren sie anwesend, als es um Statistik ging. Die Diskussion ist überflüssig. Gestern war ich nördlich Berlins. Hoher Anteil von Autobahn. Nein, mit der Bahn wäre ich da gar nicht hingekommen. Ich hätte zwei mal irgendwo übernachten müssen... Fast jede der befahrenen Autobahnstrecken ist geschwindigkeitsbeschränkt. Und weil ich wegen des Dachzeltes sowieso schaumgebremst fahre, gabs genügend Gelegenheit und 600 km, den Ist- Zustand zu betrachten. Auch auf den wenigen offenen Strecken fährt die Masse zwischen 120 und 130. Außer 4 Fahrer von E- Mobilen. Die klebten hinter LKWs. Vermutlich real begründbare Reichweitenangst. Mit deutlichem Geschwindigkeitsunterschied überholt haben nur eine Handvoll Oberklassewagen. Und überholt haben 4, 5 ökologisch korrekte Kleinwagen mit der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit und 5 km/h mehr als ich. Wie immer. Bei der Aktion entwickeln die mehr Mehrverbrauch als ich bei 150. Warum jetzt also diese Beschränkung? Warum sollte man bei freier Bahn und geringem Verkehrsaufkommen nicht 150 oder 160 fahren dürfen? CO2- Einsparung? Ja, vielleicht. Unfälle verhüten? Mit Sicherheit nicht. Diese Beschränkung auf 100 oder 130 ist ein Testballon. Mehr nicht.

    Was machen Leipzig?


    Wieder einmal ist der Jahreswechsel ein Anlaß, sich an der herbeifantasierten Linksextremen Szene im Viertel Connewitz abzuarbeiten und diese als Politikum zu mißbrauchen.


    Was ist passiert? Na Silvester, was sonst! Und wie jedes Jahr versammeln sich die Menschen am "Kreuz" und feiern. Wie überall gibt es auch welche, die übertreiben. Das stört die Connewitzer selber und wird auch von denen oft beanstandet. Das ist grob die Ausgangslage.

    Du relativierst Gunni.


    Bleiben wir doch erst mal bei den allgemeinen Fakten. Leipzig schafft es, an 99% aller Tage des Jahres den (deutlichen) Spitzenplatz im Kriminalitätsgeschehen Sachsens einzunehmen. Trotz geringerer Einwohnerzahl im Vergleich mit Dresden. Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist enorm. Da gibt es nichts, was es nicht gibt. Angriffe auf Polizeireviere, Abbrennen von Kfz der Bundeswehr und der DB-AG, Hausbesuche bei Mitarbeitern von Firmen, die einem nicht passen, Zerstörung von Kabeln der Sicherungstechnik im Bahnverkehr, zielgerichtete Zerstörung von Arbeitsmitteln (die Baukräne), Angriffe auf Gerichte, … Und insbesondere Connewitz ist in großen Schritten dabei, sich zur zweiten Rigaer Straße zu entwickeln. Was meint: Völliger Kontrollverlust des Staates. Da kann man ja dafür sein, sollte es dann aber auch so nennen. Was lernt der gemeine Bürger? Du kannst in diesem Land machen, was du willst. Du musst dich nur in einer in einer kritischen Masse zusammenrotten. Dann kannst auch mal ein Lagerfeuer auf der Kreuzung machen. So als allgemeinen Ausdruck des Frohsinns und des Stadtteilzusammenhalts wegen Silvester. Das wird den Bürger jetzt erfreuen, dem die gleichen verbieten, pilzverseuchtes Kartoffelkraut im Garten zu verbrennen - weit weg von jeglicher Wohnbebauung. Das fördert Sympathien für solches Handeln ^^ Vor allem dient es als Vorbild auch außerhalb der eigenen Wohlfühlzone. Etwas, was die beteiligten Personen bis heute nicht begriffen haben.