Beiträge von Kollateralschaden

    Vollkommen richtig. Die Welt ist zu kompliziert als das man das so einfach einteilen kann. Leider tun das manche


    Russland ist nicht mehr kommunistisch. Das ist doch längst vorbei.


    Merkst du was? Osten ist für die Meisten immer noch alles Kommunismus und der Feind. Genau so wie Sozialismus und die Linken. Wird alles in einen Topf geworfen.

    Deshalb ist es mir unverständlich, wie links denke Leute immer noch Länder wie Russland oder manche auch China, verteidigen. Für die Auseinandersetzung Kapitalismus vs. Sozialismus sind diese Länder vollkommen ungeeignet.


    Tun sie das? Mag sein. Und wenn ist das wohl der Tatsache geschuldet, dass sich dieses schwarz-weiß Denken in die Hirne gebrannt hat. Sagt eine Merkel was sozialistisch angehauchtes, wird es anders interpretiert, als wenn das ein SPDler oder gar die Linke sagt.

    Ein anderer Fehler ist, man setzt Kapitalismus mit Freiheit und Demokratie gleich. China ist ein gutes Beispiel dafür, dass dem nicht so ist. Ebenso rechte Diktaturen bevorzugen ein kapitalistisches System.


    Das würde ich Stamokap nennen.

    Was den Sozialismus als solchen angeht. Ich habe große Zweifel, dass das funktioniert. Hat es ja auch noch nie so richtig.


    Könnte, wenn man an die echte Soziale Marktwirtschaft strengere Kriterien ansetzt und Verantwortung einfordert, ergänzt mit gewisser Verstaatlichung und Vergesellschaftung wichtiger Bereiche, die die Grundversorgung der Bevölkerung und Staatsfürsorge, also klare Staatsaufgaben betreffen. (ÖPNV, Gesundheit, Feuerwehren...gerne auch bis hin zu Energie und Kommunikation)

    Das ist jedenfalls meine Vorstellung von praktizierbarem Sozialismus. Auch wenn das in den Lehrbüchern nicht so vorgesehen und definiert wird.


    und unsere Wirtschaft mit Rüstungswahn zu schwächen versuchen,


    Das kann man nicht der USA anlasten. Das war ein mir völlig unverständlicher und schwachsinniger Nato-Beschluss, diese 2% Klausel.

    Trump reitet halt darauf rum. Die sind ja alle so Militär- und Waffen fanatisch, mischen sich über all ein. Gerade weil sie - selbst wenn sie ein Mandat der Nato oder UNO haben - in der Tat meistens am stärksten und die meisten militärische Kräfte absenden, lässt sich das gut als innenpolitisches und auch außenpolitisches Argument verkaufen.


    Nüchtern betrachtet kann man das den USA leider nicht einmal wirklich vorwerfen. So fair muss man schon bleiben.


    Jeder, der seinen vereinbarten Teil beiträgt, während andere das nicht tun, wird meckern und von den anderen einfordern. Das ist legitim.

    Der Hund liegt doch in dem 2%-Beschluss begraben und muss DRINGEND geändert werden.


    Letztlich sind doch alle im Kriegswahn. Die Situation Syrien, Afghanistan, IS sollen ja genau das rechtfertigen. Und befeuern es leider im wahrsten Sinne des Worts :(

    Die Rüstungsspirale hat ja nie wirklich aufgehört.


    Ich bin für einen Austritt aus der Nato. Dumm nur, dass die EU nicht fähig ist, alleine was auf die Beine zu stellen.


    Wenn es nach mir ginge, wäre Rüstungsexport weltweit verboten. Jedes Land darf nur für seinen eigenen Bedarf produzieren. Ende Gelände.

    Doch, er hat die Machtfrage völlig negiert und dem Westen vertraut

    Das kann man ihm schwerlich vorwerfen.

    Damals ging es ja gerade darum, sich anzunähern und zu vertrauen. Wenn, hat das DE, bzw. die Nato vergeigt.


    Quasi Verrate und Vertrauensbruch, der ja im Grunde bis heute andauert, weil DE nicht den Arsch in der Hose hat und hatte, gegen die Osterweiterung anzugehen und sich weiter gegen die Russen aufhetzen lässt, statt eigene Wege zu gehen.

    Zitat

    Die Crux bei der Diskussion zu diesem Thema ist, kritisert man den einen, wird sofort mit dem Finger auf den anderen gezeigt. Notfalls wird der Diskutant je nach Bedarf in die rechte oder linke Ecke gestellt. Das ist schade.


    Da hast du leider recht. Aber es gibt hier doch einige, die sich geschichtlich sehr gut auskennen.

    Meine Hoffnung war, dass man die unumstößlichen Fakten extrahiert und zu einem "neutraleren" Ergebnis kommt.


    Beide Seiten geben sich nicht viel. Weder dem Ami, noch dem Russen kann man wirklich vertrauen.

    Aber es kann ja nicht sein, dass nur eine Seite das Böse der Welt auf sich vereint (Russe) und der andere, egal was er macht, als Heilsbringer dargestellt wird.


    Die Hauptkrux ist doch die, dass es um 2 total verschiedene Systeme geht und alles was nicht kapitalistisch ist, automatisch zum Feindbild erklärt wird und gieskannenmäßig als Kommunismus bezeichnet wird.


    Schade, dass es keinem sozilistisch geprägtem Land gelingt, das auch ohne Diktatur zu praktizieren.

    Bleiben da nur so "gallische Dörfer" wie z. B. Marinaleda und Bolivien unter Morales.

    Du hast Recht. Bis 1990 etwa hatte Deutschland nicht die Wahl. Aber danach.

    Na wenigstens ein kleines Eingständnis.


    Ansonsten frage ich mich, ob du alles was du so schreibst auch wirklich so meinst, oder dir nur die Rolle eines Opponenten gefällt.

    Jemanden der sich jeglichen Argumentn und Fakten verschließt, den verorte ich - es sei mir bitte verziehen - als festgefahren.


    Kommunikation dient doch auch dazu sich zu reflektieren und Wissens- oder Meinungslücken zu füllen.

    Putin ist schon krass und was er in seinem Land treibt, kann der größte Russlandfreund nicht gut heißen.


    Putin kann man im Grunde in die "Riege" Erdogan, Orban, Trump... einordnen. Machtmenschen halt.

    Ich bin froh, dass er letztlich wesentlich besonnener ist.

    Grund genug hätte er nach all den "Erniedrigungen" (als das wird er es wohl empfinden) härtere Seiten aufzuziehen und mal wirklich seine Macht demonstriert und dem Westen und Amis den Kampf ansagt.


    Ich will nicht wissen, wie Typen wie Erdogan oder Orban handeln würden, hätten sie die selben Möglichkeiten wie Putin.


    Davon mal ganz abgesehen, dürften wir mit China auch keinerlei Verbindungen pflegen. Seltsam, dass dort mit Kritik und Sanktionen gspart wird?


    Wenn DE so weiter macht, verliern sie wirklich bald die "Gunst" von Putin. Und dann können wir uns im wahrsten Sinne des Wortes, auf kalte Winter gefasst machen.

    Dann sind die Pipelines nämlich dicht.

    Trump will noch schnell so viel Schaden anrichten, wie irgend möglich und den sich daraus ergebenden Profiteuren, die niemals an die Umwelt denken würden, noch schnell einige Geldgenerierungsquellen verschaffen.


    Kann er das alleine entscheiden?


    Zitat

    Mutmaßlich wird er einen Teil des Profites abbekommen, um seine bestehenden Schulden zu minimieren.

    Woraus leitest du das ab?

    Da hätte die Weltgemeinschaft aber ne Menge zu tun.

    Hat sie so oder so. Allerdings: Welche (Welt)Gemeinschaft?


    Zitat

    Nur muss man aber auch sagen das z.B. ein "fairer Handel" auch auf Gegenseitigkeit beruht.

    Sicher doch, sonst ist es ja nicht fair.


    Zitat

    Asien hat gerade die grösste Freihandelszone der Welt gestartet,

    Folgerichtige, logische Konsequenz im Kräftemessen und Tauziehen der Großmächte.

    Du sagst es ja. Es gehören 2 Seiten dazu.

    Die Westmächte bilden ihre Allianzen, die Ostmächte ebenso.

    Zitat

    glaubst Du im Ernst das dort irgendein "westliches Weichei" irgendwelche besseren Konditionen für die Arbeitnehmerschaft dort durchsetzen könnte ?

    Glaubst du, dass das wirkich in deren Interesse liegt?

    So lange der Gewinn stimmt, ist das denen doch egal.

    Auf beiden Seiten.


    Zitat

    Bei aller Bereitschaft die Flüchtlingsproblematik mit einer besseren Aussenpolitik zu begegnen, sind nicht alle Ungerechtigkeiten A. auf westliche Politik zurückzuführen, B. Beeinflußbar und C. die Aufgabe der westlichen Staatengemeinschaft diese zu lösen.


    A. Sehe ich auch so. Das ist ja das Problem. Schadet meiner "Analyse" der Ursachen aber nicht wirklich.

    B. Geschieht doch tagtäglich, bzw. wird versucht. (Libyen, Türkei, ....)

    C. Nicht nur, aber auch. An anderer Stelle erwähnte ich.

    Ein schwieriges Thema. Wer und wann darf, soll, muss in Misstände eingreifen? Am ehesten die Vereinten Nationen?


    Es geht auch nicht um Ungerechtigkeit, sondern um zurück zu kommen zu einer einigermaßen Balance. Leider muss ich da auf das abgedroschene Wort Umverteilung zurück greifen.

    Die ganze Welt ist in Schieflage.


    Zitat

    Das Wohlergehen der einen ( im Verhältnis wenigen ) fusst z.B. auf dem indischen Subkontienent inkl. Bangladesh, Pakistan etc. auf der religiösen und wirtschaftlichen Unterdrückung der anderen.


    Unterdrückung ist das Stichwort. Die Gründe und Ursachen dafür sind zweitrangig. Das eine ist nicht besser als das andere.


    Zitat

    Die Unterdrückung, Ignoranz und gesellschaftlicher Egoismus bzw. Teilhabe ist in vielen Teilen der Welt, völlig unberührt von unserem Eingreifen oder Einflußnahme Standard und Nektar der Fettschicht. Sei sie durch Geld, Abstammung oder Religion dort legitimert.


    Und dagegen gilt es vorzugehen. Die Frage wäre wie und ob und wer.

    Nichts anderes wollte ich ausdrücken. Eine realistische Lösung habe ich auch nicht. Ich analysiere nur die Ursachen.


    Ohne globale Katstrophe wird das Problem wohl leider unlösbar bleiben. Liegt in der Natur des Menschen.


    Dazu passt, was ich vor langer Zeit mal im Netz aufschnappte. Das ging ungefähr so:

    Ein Vater beobachtete sein Kind, wie es ein zerrissenes Bild aus einer Zeitschrift wieder zusammen setzte.

    Auf der einen Seite war ein Mensch, auf der anderen die Weltkugel.

    Der Vater fragte, warum es gerade das Bild des Menschen wählte.

    "Ist der Mensch in Ordnung, dann ist es auch die Welt"

    Mit sowas macht man keine Geschäfte, wenn man auch morgen noch in den Spiegel sehen will, ohne dass einem schlecht wird.


    Lol. Da bleiben auf der Welt aber nur wenige Länder übrig, mit denen man Geschäfte machen darf. Angefangen bei Waffenlieferungen an die Saudis, weiter mit den USA, die ja nicht nur einen Mittelamerikanischen Präsidenten um die Ecke brachten.

    Dein Russenhass scheint dich blind zu machen und ebenso mit zweierlei Maß messen, wie die sämtliche Regierungen der "westliche Welt".

    Politik ist ein Drecksgeschäft. Denn es geht um Macht und Geld.

    Als Saubermann überlebst du da nicht lange.

    Lool.

    Zitat

    Staubsaugerbeutel mit Feinstaubfilter

    Masken können aus dem Material leicht selber hergestellt werden. Die Materialkosten belaufen sich für eine Maske auf rund 50 Cent und die Fertigung kann mit etwas Übung in 5 Minuten erledigt werden. Wenn nur zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine Stunde investiert, um Schutzmasken zu fertigen, dann gäbe es innerhalb kürzester Zeit rund 100 Millionen Stück.



    Werde ich mal testen. Wobei Staubsaugerbeutel recht teuer sein können.

    Dabei dürfte aber auch den Personen ganz schön warm werden.

    Nimm besser UV-C Licht: https://airodoctor.com/

    Diese Technik wird in Kliniken seit eh und je genutzt.Das hält dies die Konzentration der Aerosole aber nicht kontinuierlich im verträglichen Bereich. Wenn die sich über den Tag sammeln ist damit nicht geholfen.


    Es muss auch jeden Tag neu gereinigt werden, wenn alle Menschen aus dem Raum sind. Wie lange das dauert weiß ich nicht. Wahrscheinlich auch wieder ein Kostenproblem. Die Dinger sind bestimmt nicht billig.

    Auch interessant.

    https://www.forschung-und-wiss…t-wasser-und-co2-13373071


    Zitat

    Wissenschaftler des SUN-to-LIQUID Projekts, an dem neben der ETH Zürich auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt ist, haben mit einer Demonstrationsanlage auf einem Gebäude der ETH Zürich belegt, dass eine solare Raffinerie aus Sonnenlicht und Luft ein energiereiches Synthesegas erzeugen kann. Die Raffinerie nutzt dazu Wasser und CO2, das aus der Luft gefiltert wird und anschließend durch eine thermochemischen Prozesskette in Kohlenmonoxid und Wasserstoff umgewandelt wird. Aus dem so erzeugten Synthesegas lässt sich dann Kerosin produzieren mit dem Flugzeuge angetrieben werden können.

    Berechnungen kamen zu dem Ergebnis, dass eine Solaranlage mit einem Quadratkilometer Fläche pro Tag etwa 20.000 Liter Kerosin erzeugen kann. Eine Anlage, die ein Drittel der Mojave-Wüste bedeckt, könnte damit den Kerosinbedarf aller existieren Flugzeuge decken, ohne dass weiteres Erdöl dafür gefördert werden muss. Gleichzeitig erhoffen sich die Wissenschaftler auch eine Einschränkung des Klimawandels, da das von ihnen produzierte Kerosin zwar bei der Verbrennung CO2 erzeugt, dieses durch die Anlagen aber wieder aus der Atmosphäre der Erde entfernt wird.

    Aber alles was die Erdöllobby obsolet macht, wird sowieso blockiert.

    Der Klimawandel ist eine nette Ettikette, wirklich gewollt ist er nicht.

    Sonst wären wir längst weiter.

    Es gibt massenhaft umweltschonende Technologien. Dummerweise ist mir meine alte Sammlung interessanter Teschnologien verloren gegangen.

    Ich habe meine Datensicherung vernachlässigt :(