Beiträge von BudSpencer

    Das ist doch nur Optik. ...Aber was hat es Dresden denn außer Schuldenfreiheit gebracht? Nix! ...

    Sorry, aber das leuchtet mir (zugegebenermaßen aus der Sicht des Besuchers) nicht ganz ein. Wenn die Stadt so anziehend ist, dass man mit Wohnungen nicht mehr nachkommt, dann ist das doch zunächst mal nicht negativ für die Entwicklung an sich. Natürlich ist das negativ für erfolglos eine Wohnung Suchende, aber Du kannst deswegen doch nicht mit einem Rundumschlag, alles komplett in die Tonne treten ? :kopfkratz2:

    Eindeutig zu viele Texas Chainsaw..... ging und gestern ähnlich... waren im Wald nach Pilzen Ausschau haltend und unsere Begleitung sagte ist ja wie im Film hier....;(...

    Die Begleitung muss mehr naturverbundene Spiele zocken, dann kommt sie eher im Wald zurecht. ^^

    Aber nur für die, die es sich leisten können.

    Meinst Du etwa Grossmann & Berger und ähnliche Immohaie investieren auf irgendeinem neu angeschlossenen Rübenacker im städtischen Vorland ?

    Wenn die Stadt diese neoliberale Strategie aber mal gefahren hat, dann bekommt sie die nicht mehr so schnell eingefangen. Wahrscheinlich wird sie den Rübenacker bebauen, günstig vermieten und die dortigen Anwohner gut und günstig verkehrstechnisch anbinden müssen, um eine langfristige Perspektive zu bieten. Wenn die Stadt oder die Stadträte daran ein Interesse haben.

    In meiner Gegend will man Wiesbaden in Richtung Rübenacker erweitern und darüber gibt es ziemlich viel Streit. Es gibt auch Lokalpolitiker, die auf vorhandene und voll erschlossene, bisher amerikanisch genutzte Stadtteile, in Vorstädten - also etwas, aber nicht viel weiter weg, verweisen. Es ist erstaunlich mit wieviel Hass und Ablehnung die abgekanzelt werden. Da sieht man dann wahrscheinlich schon verteilte Felle davonschwimmen.

    Stellt Dir vor Du wohnst seit 25 Jahren an gleicher Stelle mit Blick auf dem Hafen, direkt am Fischmarkt schräg über der Haifischbar. Das überhaupt noch da bist hast Du allein dem Umstand zu verdanken das Du seit ebenso langer Zeit im Mieterverin bist und dein Mitbewohner, mit dem Du Dir die 5 Zimmerwohnung...zahlen auch alle Neumieter das Doppelte...

    5 Zimmer zum halben Preis. Bist Du auch Hausbesetzer ? =O Jetzt stell Dir vor, ein russischer Oligarch wird Investor, wie gefährlich Du dann lebst... ^^

    In der Gegend bin ich auch schon rumgelaufen, mit Wanderung durch den alten Elbtunnel und Hafenrundfahrt. 8)

    Das braucht es nicht mehr. Wie gesagt, nennt sich Gentrifizierung und läuft hier in HH prima. Bsp. wo ich wohne...

    ...doch tatsächlich vergessen auf sozial verträgliche Mieten beim Investor zu bestehen. Glatt vergessen !...

    Aber hier handelt der Investor, oder ? Also beim Rausekeln der Alteingesessenen meine ich. Die Stadt ekelt nicht, sie schafft nur den Rahmen der Möglichkeiten beim Investor, beziehungsweise vergisst ihn. :nosee:

    Und was die Hinterbliebenen betrifft, so sollte man hier darauf achten, dass solch Straftat nicht emotionalisiert wird. Also sowas wie Rachegedanken sind bei einer sachlich neutralen Justiz nicht hilfreich.

    Willst Du, sagen wir mal dem Vater eines ermordeten Kindes, mit solchen Sprüchen kommen und dabei allen Ernstes glauben, dass ihm das helfen wird ? Darum ist das zu einseitig im Sinne des Täters argumentiert.


    Der Gedanke, dass sich der Delinquent damit abfinden muß, dass sein Leben die Hölle sein wird, welches er ab Urteil leben muß, sollte genug sein.

    "In der Hölle" wäre genug, da würde auch jeder eine angemessene Strafe darin sehen :yesnod:, "die Hölle" gibt es in unserem Strafvollzug aber nicht mehr, sonst kommt Dio sofort mit dem Grundgesetz angerannt. :nerd:

    Aus dem verlinkten Zeit Artikel ist für mich die "heimliche Verzweiflung" des Herrn Rossberg herauszulesen. Erkennen kann man das an seiner Weigerung, den damaligen Schritt schlicht als das zu bezeichnen, was es war: Ganz Großer Mist!

    Ich habe da keine Verzweiflung rausgelesen. Eigentlich war da nur Stolz auf die erreichte Schuldenfreiheit der Stadt und die dadurch möglichen Investitionen in die Infrastruktur und die Schulen. Dass der Rossberg die neu auflebende städtische Wohnbaugesellschaft schlecht findet und lieber einen schönen Rahmen für private Investoren hätte, passt doch absolut zu einem FDP-Politiker. Im Nachhinein war der Entschluss, sich für ein schuldenfreies Dresden zu entscheiden, sicher nicht völlig falsch. Es hatte auch viele Vorteile. Dresden sieht tatsächlich absolut klasse aus. Der ÖPNV ist total vorbildlich und wo hier bei uns alle halbe Stunde ein Bus fährt, fährt dort alle 10 Minuten einer, die Straßen gepflegt und sauber, von dem Zustand der umgebenden Autobahnen kann der Wessi nur träumen. Die Stadt muss halt neues Bauland erschließen, wenn sie wieder selbst mitmischen will. Das ist immerhin eine Option, die die Stadt auf jeden Fall hat, also ist auch nicht alles im Eimer. :kopfkratz2:


    Eine anderer "cunning plan" wäre vielleicht der, linksextreme Hausbesetzer so lange die Umgegend terrorisieren zu lassen bis dort die Preise verfallen sind und den Schrott dann zum Abriss und Neuaufbau wieder aufzukaufen ? :uglybreak: :nosee:

    Dieser Artikel gilt auch für die übelsten Gewalttäter, Vergewaltiger, Päderasten und Mörder. Und somit wird aus sämtlichen Phantasien über dreckige Zellen, Zwangsarbeit im Steinbruch und ähnliches wohl nichts werden.

    So ist es. Und das lässt die Angehörigen der Opfer in hilfloser Wut zurück.

    Bringt sie den Familien der Opfer Gerechtigkeit?

    Nein!

    Vielleicht doch. In Bezug auf Rache.



    Der Tod ist kein Strafe im Sinn des Wortes, er beendet nur das Leben eines Menschen.

    Weder hat sie Abschreckende Wirkung, noch hilft sie, etwas aus dem Fehlverhalten zu lernen.

    Aus der Sicht der Hinterbliebenen ist das viel zu sehr auf den Täter bezogen.



    Verschaerfte Haftbedingungen sind haertere Strafen. Breivik geht es im Knast dreckig, saudreckig. Das waere ihm mit der Todesstrafe erspart geblieben.

    Ich stimme Dir zu und empfände einen dreckigen Kerker in dem der Mörder sich keine Sekunde wohlfühlen kann bis er den Löffel abgibt, als angemessene Strafe.


    Wenn aber zum Beispiel der Mörder eines meiner Kinder mir nach 15 Jahren irgendwo begegnen würde, wüsste ich nicht was ich täte, aber es würde wenigstens sehr weh tun...


    Es braucht mir keiner zu erzählen, dass in einem Mordprozess im Rechtsstaat nicht um Rache geht. Das weiß ich selbst. Aber dieses ohnmächtige Gefühl und der Hass auf den Täter braucht bei den Hinterbliebenen ein Ventil. Das wird aus meiner Sicht zu wenig berücksichtigt. Und die Entschädigung auch. Wenn ein Täter schon überlebt, dann soll er wenigstens für die Hinterbliebenen arbeiten. Wie ein Sklave und mindestens zwanzig Jahre. Ich würde noch einen Unterschied zu einem Mord im Streit oder Affekt machen, aber alle diejenigen, die aus perverser, sexueller Lust oder einfach so im Vorbeigehen jemanden ausknipsen, die soll es wenigsten besonders hart treffen.

    Was erwartet man vom Parlament? Jetzt doch irgendwelche grundlegenden Rahmenbedingungen und Grenzen, oder? Und irgendwie auch irgendwelche grundlegenden Ansagen.

    Wenn wir nur ein einziges dafür hätten... Das Dumme ist halt unser förderales System mit all seinen Fürsten. In so einer Situation ist das ziemlich suboptimal.

    Wer wissen möchte, wer und welche Ideologie wirklich hinter dem Brexit steht, und welche Klasse dafür verantwortlich ist, den Wählern Sand in die Augen zu streuen braucht nur genau hinschauen, es ist alles öffentlich:

    Der Buchauszug entspricht ziemlich genau dem Soros-Konzept mit der Auflösung der Nationalstaaten und globalem Freihandel. Das mit der gehobenen Klasse souveräner Individuen, die dann über massenhaft Ressourcen, Macht und Einfluss verfügt, wird dabei nicht so an die große Glocke gehängt. Ein Brexit mit einem unabhängigen Nationalstaat GB ist in diesem Zusammenhang auf den ersten Blick nicht logisch, außer man will einen europäischen Zentralstaat, der über außenpolitische Macht verfügt verhindern. Weitere Weltmächte kann der Soros-Plan nicht gebrauchen, denn das wären zwangsläufig zu starke Gegner der "souveränen Individuen". Da hat man mit den herkömmlichen Nationalstaaten unter der Führung der USA schon genug am Hals. Die Nationalstaaten sollen in möglichst kleinste, regionale Teile zerfallen. Dann sind sie zu schwach um sich gegen multinationale Konzerne und Superreiche zu wehren. Das ist, nach meiner Meinung, der "cunning plan" von Leuten wie Rees-Mogg.

    Von "Angeben" war hier keine Rede,

    Nein auf keinen Fall. :cool: Wir haben so etwas gar nicht nötig. :notme: Nie ! :biggrin:


    Ich oute mich mal als Stephen King Fan, weil er einfach ein absoluter Meister der Erzählkunst ist. Er ist ein so guter, mitnehmender Erzähler, dass die Story an sich dabei zur Nebensache verkommt. Ich bin fast nie damit zufrieden, wie er bei seinen Romanen auf den Punkt kommt, beziehungsweise mit deren Ende. Dass ich weiß, dass er seine besten Sachen eigentlich nur um Banalitäten, Kinderängste und amerikanischen Alltag, in einer ihm gut bekannten Gegend strickt, hält mich nicht ab. Er könnte mir wahrscheinlich auch einen Text über das Abspülen von schmutzigem Geschirr oder einen Vergleich von Staubsaugen zu lesen geben und ich würde es mitgerissen lesen. Auch hier würde mir das Ende wahrscheinlich nicht gefallen, aber darauf kommt es halt bei ihm nicht an. Man ist einfach drin, in der Geschichte. :zwink:

    B. Brecht: "Der Dreigroschen Roman", F. Schiller: "Die Wallenstein Trilogie", J.W. v. Goethe: "Faust I & II",

    Also wenn wir hier mit Weltliteratur angeben :cool: und Romane in denen Raumschiffe oder Bleikugeln umherfliegen oder Piraten den Enterhaken schwingen oder Schwerter Köpfe spalten oder die Zombieapokalypse ausbricht vornehm verschweigen :notme:und sogar die Mittel des Standardromans unter den Tisch fallen lassen, um uns einfach nur der humorvoll, unterhaltenden Erzählkunst eines umherlavierenden und sich immer mehr selbst entlarvenden Antihelden hinzugeben :/ dann... - ja da kann ich etwas empfehlen, was ich gerne gelesen habe, auch gerne zweimal. Es macht auch nicht viel Arbeit es zu lesen, denn es hat nur ca. 100 Seiten und es macht trotz des gehobenen Niveaus zusätzlich auch noch Spaß. :hehehe:


    Also meine Empfehlung lautet: Das Ein-Personen-Drama "Der Kontrabass" (Patrick Süskind)

    vorallen von denen die sich hier auf ganzheitlich atheistisch aufstellen aber bei bei einer Diskussion um Kuddel am liebsten den § 166 ziehen würden.... 8o

    Himmel =O Musst Du denn alles immer so kompliziert machen ? 166... Meine Güte :huh: Das ist doch nichts gegen : "Sei getrost und unverzagt. Lass dir nicht grauen vor Kuddel und entsetze dich nicht. Denn der Meister wird dich erleuchten und er ist mit dir - egal was du in den Thread schreibst." Buddy 33,3 :D


    Religion ist eine Krücke, oder, wie Heinrich Heine es so schön sagte:

    Da kann ich mich doch eigentlich von Heine bestätigt fühlen, oder ? :/


    In dem Sinne von: Die Religion hat uns aus der Steinzeit in die Zivilisation geführt, aber nun ist es auch gut damit...


    Das Dumme an den mentalen Errungenschaften der Menschheit ist aber, dass sie sich nicht so leicht ablegen lassen, wenn sie mal in den Synapsen gerastet sind. Das dauert dann wieder tausende von Jahren... :opa:

    Man will einfach nicht sterben, was ja nachvollziehbar ist und das bewegt Berge.

    Nicht sterben zu wollen ist sehr persönlich und wie ich finde ist man hier auf der persönlichen Ebene der Religion, von der aus die allermeisten Menschen Religion betrachten und dieses Versprechen des ewigen Lebens ist ganz klar ein sehr notwendiges Rezept um die "Ungläubigen" zu überzeugen. Schließlich muss der Priester ja, auf seiner Ebene, auch etwas zu bieten haben.


    Diese "Kraft", die antike Zivilisationen schafft und Hinkelsteine herumschleppt nur als Gruppendynamik zu sehen, wird dem "heiligen Geist", der darin steckt nicht gerecht und diese Kraft steckt nicht in Schamanismus, Hexerei und Zaubertränken, weil sie Einzelne und Gruppen die nichts miteinander zu tun haben, vielleicht sogar verfeindet waren und um Ressourcen konkurrierten, dazu brachte gemeinsam an etwas Großem zu arbeiten. Und solche Effekte führten die Menschheit aus der Steinzeit heraus in die Zivilisation. Religion hat die Zivilisation erschaffen. Das ist die, dem persönlichen übergeordnete Ebene der Religion und so hat Religion für die Menschheit ihren guten Zweck erfüllt.


    Wenn Du das mit Gruppendynamik aufgrund eines Versprechens vom ewigen Leben abtun willst, dann ist Religion im höheren Sinne nichts anderes als Gruppendynamik. 8o

    Diese dauerempörten, feministischen Akademiker*Innen?

    Empörungskultur wäre eigentlich ein gutes Threadthema, aber wir pflegen die ja fast in allen Threads, ^^ auch wenn -


    Wird halt langweilig auf Dauer.

    Das mit der Langeweile legt sich auch sehr schnell wieder, wenn die richtigen Reizworte genannt werden, wie zum Beispiel Toyota oder Tempolimit. :biggrin:


    Im Grunde ist Empörungskultur eine Essenz von politischen Foren. Es ist also kein Wunder, dass es sie hier im Altherrenmodus noch gibt. Wahrscheinlich kommt sie überhaupt von dort und von der Tatsache, dass sich die meisten doch irgendwie am liebsten selberlesen... :nosee:

    Völlig bekloppt....diese Deutschen und ihre Sehnsucht nach moralischer Überlegenheit....


    Völlig erfrischend:

    Ein Neger in der Sendung,

    Die Empörungskultur in Politopien ist auch nicht mehr das was sie mal war, :hehehe: denn die erwartete Aufregung hat ja nur aus einem weiteren vergeblichen Erziehungsversuch von Argo bestanden. :biggrin: Unser bastard admin from Hell :cool:...


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    ...kann keinen ordentlichen shitstorm mehr entfachen. :c'mon: Jedenfalls nicht mit Gendergedöns und Sprachverhunzung von dauerempörten, feministischen Akademiker*Innen. Dieses Teufelszeug finden eigentlich alle ganz furchtbar. :grinsweg: