Beiträge von Schopenhauer

    In unserer durchorganisierten und verplanten Welt kannst du gar keinen Plan erstellen der zum einen jedem Sektor eine klare Handlungsweise an die Hand gibt und gleichzeitig aber die Wirtschaftskraft so weiterlaufen lassen soll wie zuvor. Das kann einfach nicht funktionieren und darum erleben wir diese Widersprüche jeden Tag. Es ist genau das was Kubicki beschreibt und beklagt. Aber genau das ist was man in so einer arbeitsteiligen Welt während einer Pandemie machen kann- auf Sicht fahren. Es ist ein tägliches löschen an anderer Stelle, weil man dies vorher eben nicht einplanen kann.

    Das RKI gibt uns allen die einfachsten Grundregeln an die Hand, danach können wir uns alle richten, wenn wir nicht stur oder einfach anti sind.

    Bei allen anderen Sachen gibt es Antworten wenn die Fälle vermehrt auftreten. Vorläufiges Ergebnis bei Tönnies.Die meisten Fälle sind in der Zerlegung aufgetreten bei einer Durchsnittstemperatur von 5-10 Grad und der Schwierigkeit die Distanz zu wahren.

    Warum ist es für so viele so schwer zu akzeptieren, dass es nicht immer sofort plausible Antworten und Pläne gibt, sondern nur langfristige Lösungen.

    Ist es zuviel verlangt im Bus oder der U-Bahn einfach die Maske aufzusetzen ohne gleich zu lamentieren? Witzig finde ich das mitmarschieren der extremen Rechte bei diesem Kuddelmuddel von Eigenbrötlern und selbsternannten Theoretikern. Unter Adolf wären solche subversiven Elemente, welche den deutschen Volkskörper wissentlich in Gefahr bringen, nach einer aktuellen Stellungnahme des Reichsgesundheitsminister zum Schutz von Leib und Leben aller Volksdeutschen, nach einmaliger Aufforderung und Zuwiderhandlung sofort in Buchenwald eingefahren.

    Verschiedene soziologische Institute entschleiern jetzt die Gruppierungen, um den Bürger zu informieren wer da eigentlich mit wem unter einem Banner läuft. Die Organisatoren sollen auch kenntlich gemacht werden- danke dafür.

    Wie hier schon bemerkt wurde, bin ich derzeit leicht reizbar und im Ganzen etwas schlecht gelaunt. Dies als Vorrede dafür, dass ich diesen Deinen Quatsch nicht mehr lustig finde.

    Du weißt sehr gut, dass sehr viele Menschen an dem Virus gestorben sind, entweder unmittelbar oder wegen der Erschwernis einer gleichzeitigen anderen Erkrankung. Warum tust Du so, als seien alle Schutzmaßnahmen außerordentlich albern und zu vernachlässigen? Glaubst Du, die Rolle des ewigen Opponenten und Besserwissers sei irgendwie attraktiv und lasse Dich als geistigen Überflieger erscheinen? Als ein solcher kannst Du nur gelten, wenn Dir was Besseres einfällt als die Maßnahmen, zu denen derzeit geraten wird. Lass Dir was einfallen, und wenn das dann wirklich besser ist, dann darfst Du höhnen nach Herzenslust. Wenn nicht, halt die Klappe. So!

    Und warum man die Masken runtergeredet hat wissen wir nun ja auch- es gab keine!

    Das dies im Endeffekt eine Bumerang-Erklärung war ist klar, aber bevor alle durchdrehen weil es keine zu kaufen gibt windet man sich halt wie ein Aal.

    Wenn man sich die Kundgebungen heute anschaut, scheinen noch mehr Leute Corona-geschädigt zu sein als bisher bekannt.

    Vorallem die, welche mit schwarz-weiß-rot in der Gegend rumlaufen. Anti-Amerikanismus aber jeden Mist von drüben nachmachen. Das Banner und Motto "Tag der Freiheit" in Anlehnung an Leni Riefenstahls Film "Tag der Freiheit: Unsere Wehrmacht" hat mich dann auch wieder voll begeistert. Das Ausland fand das auch wieder ganz super. Da sind wir wieder beim Thema zum guten Ruf und was andere von uns denken und welche Vorurteile sie über uns haben. Aus 15.000 werden dann halt wieder die Deutschen.

    Wenn die Sith-Lords ungehindert durch Europa ziehen dürfen:rolleyes:.

    https://www.theguardian.com/po…-lurch-to-right-for-no-10


    Übersetzt aus dem Guardian:

    Ich denke, das führt vom Kern der Diskussion weg.

    Mit 'gern gesehen' meinte zumindest ich nicht den Aspekt, ob die Bürger eines Landes im Durchschnitt zahlungskräftig sind oder es leicht haben, Visa zu erhalten etc. und deshalb bei Reiseunternehmern, Einwanderungsbehörden etc. 'gern gesehen' sind.

    Da gibt es natürlich große Unterschiede.


    Mir ging es darum, nicht nachvollziehen zu können, wenn der Unbekannte, mit dem ich an irgendeinem Strand, in irgendeinem fernen Land ins Gespräch komme, mich direkt mag, weil ich Deutscher oder Christ bin oder nicht mag, weil ich Ägypter oder Muslim bin. Ich erwarte von einem intelligenten Menschen, dazu in der Lage zu sein, mich als Individuum wahrzunehmen und zu bewerten. Kann er das aufgrund von Vorurteilen, Dummheit etc. nicht, sind sowieso Hopfen und Malz verloren und seine Meinung tangiert mich nicht weiter.

    Nein, nein, dass passt schon und gehört zusammen. Der erste Fehler ist schon die eigene Sichtweise vom intelligenten Gegenüber zu erwarten- die gibt es nicht. Es ist schmerzlich aber der Großteil der Menschheit hängt Klischees, Mythen und angenommenen Projektionen an. Und durch diese Klischees, Mythen, selektive Informationsquellen und eigenen Erfahrungen bildet sich ihre ganz eigene Erwartungshaltung. Die kann sich natürlich ändern, zum Glück.

    Daneben gibt es natürlich die ganz persönliche Erfahrung mit Menschen, die jeh nach Verlauf der Kommunikation in die ein oder andere Richtung tendiert. Und ganz sicher gibt es auch viele Menschen mit einer hohen sozialen Kompetenz (wie du, Jaki), Wissen und Erfahrung, die gegen Verallgemeinerungen und übergeordneten Determinationen gefeit sind. Meine persönliche Lebenserfahrung belehrte mich aber eines besseren und oftmals sind die Gesichter der Gegenüber und deren nicht erfüllten Erwartungshaltungen das beste am Tag:P.

    Ich finde es seltsam, wenn 'man' seiner Staatsbürgerschaft oder Religion wegen gern oder ungern gesehen wird. Ich will gern gesehen werden, weil mich jemand mag, nicht weil ich irgendeinen komischen Pass bei mir trage.

    Ist es so schwer, das Individuum wahrzunehmen, sein Verhalten zu würdigen (oder missbilligen)?

    Das ist eigentlich überhaupt nicht seltsam. Ich sprach eigentlich von Touristen, welches Bicycle leider mißverständlich auf die Politik bezog. Und in der Tourismusbranche zählen halt ganz einfache Sachen. Sind die Kunden zahlungskräftig, kommt man einigermaßen mit ihnen aus, geben sie Trinkgeld, kaufen sie Nippes und verhalten sie sich einigermaßen konform. Die zweite Gruppe sind Buiseness-Partner und wie unkompliziert und effizient und prduktiv die Geschäfte laufen und da schneidet Deutschland nicht schlecht ab. Wäre es anders würde D mit Singapur nicht die meisten Zugangserleichterungen zu den Ländern dieser Welt halten mit ihrem Pass.

    Als ich mit 21 in Südostasien unterwegs war hat mein Kumpel aus Chile (Doppelpass) ganz lapidar zu mir gemeint (als wir die Grenze nach Malaysia überquerten)- "Wie gut das ich das mit dem deutschen Pass machen kann".

    Das ist das was Buddy dir versucht hat zu erklären, es geht nicht nur darum wie z.B. wir beide die Sache sehen, sondern genau so wichtig ist wie das Gegenüber die Lage beurteilt. Leider ist das Gegenüber manchmal in der Lage, in gewissen Situation und einer besonderen Machtstellung dir den Tag zu verhageln.

    Ich habe die Welt nicht kreiert, Jaki, aber an die Wunderlichkeit der Kreation glauben wir beide ja eh nicht:).

    Ich kenne das Problem eigentlich sehr gut aus Brasilien. Dort lebten dt. Auswanderer seit etlichen Generationen in selbst gewählter Isolation und teils heftiger Armut und erst mit Kindern meines Jahrgangs wurde das durch Assimulation (Sprache, Lebensweise, Religion) aufgebrochen..

    Seit dem Ende des Weltkrieges fingen auch vermehrt Nichtweiße an aus ihren eher beengten Communitys sich über das Land zu verteilen.


    Das mit Brasilien erstaunt mich jetzt, da nach dem was ich gesehen oder gelesen habe die Provinzen wo die Deutschen sich ansiedelten heute mit den höchsten Lebensstandard in ganz Brasillien aufweisen.

    Bist du selber Brasilianer mit deutscher Herkunft?Jetzt bin ich noch verwirrter!

    Nachricht des gestrigen Tages.


    Die USA ziehen 12.000 Mann ab. Allerdings nur die Einheiten die sie sich auch leisten können oder wo es weniger auf die Infrastruktur ankommt.

    https://www.tagesschau.de/fakt…idigungsausgaben-101.html


    Normalerweise bin ich ja gnädig, wenn es um die Statements unseres Außenministeriums geht, weil man als Kleinstaat halt seine Möglichkeiten realistisch betrachten sollte. Was aber unsere Provinzfürsten oder Politiker aus der zweiten Reihe für dummes Zeug von sich geben ist würdelos!!!! Deutschland ist kein Bettler, jedenfalls jetzt noch nicht.


    Ein nüchternes "Wir bedauern zutiefst die Entscheidungen...blah...blah...blah" reicht da einfach.


    Dagegen haben die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden in der Regel pragmatische Antworten gegeben.


    Dazu Donny Doofmann


    Vielleicht sind die Drumpfs ja über 10 Ecken mit dem Baron von Münchhausen verwandt?:/

    Ja ? Als ich mal diese Immigration Card mit Bleistift ausgefüllt gabe und ich dann eine neue suchte und nicht fand, ich dreist genug war die etwas "kompakte" uniformierte Lady zu fragen ob sie eine englische Version hätte, blaffte sie mich mit den Worten " if you come to Miami you have to speak spanish..." an.


    Und in Chinatown musste auch oft genug in irgendeinem Laden der jüngste Enkel fürs übersetzen herhalten...

    Ja, die statistischen Zahlen geben das halt her. Unsere Einzelerfahrungen spielen da weniger eine Rolle. Diese Communitys lösen sich nicht auf aber im Vergleich zum ganzen Land ist ein Trend erkennbar.

    Die einzige Gefahr welche ich für die USA sehe sind die Evangelikalen und ihr Einfluß auf die Politik über diese Organisation https://en.wikipedia.org/wiki/…_(Christian_organization)

    Wahrscheinlich ist es schon zu spät und irreversibel- ist quasi Saudi-Arabien nur anders herum.


    Niemals nicht dürfen wir in D zulassen, nach unserer Erfahrung mit den Religionskriegen, dass irgendeine Religionsgemeinschaft so eine Machtfülle bekommt.

    In Hongkong hat mich mal eine Verkäuferin gefragt, woher ich komme. Ich hab gesagt, aus Deutschland. Da hat sie lang nachgedacht und dann zögernd gefragt: "In Amerrrica?"

    Wir denken viel zu viel über unseren Ruf nach. Das ist auch eine gewisse Form von Eitelkeit. Sich in jeder Weise anständig zu benehmen, ist das Wichtigste, rückwärts geht es sowieso nicht.

    Wahrscheinlich war sie durch dein gutes Englisch verwirrt- bloody Brit:D.

    Ist das so bzw. seid wann ? Die letzten Gesetze übrigens die z.B. "interethnische" Ehen ( South Carolina ? ) unter Strafe stellen wurde erst in der Clintonära abgeschafft. Diese wurden zwar seit langen nicht angewendet aber über die Abschaffung wurde abgestimmt.

    Und eine nicht unerhebliche Anzahl der Wähler hat gegen eine Annullierung gestimmt.

    In einer Doku wurde auf diese "Towns" eingegangen und deren Funktionsweise erklärt. Während die erste Generation mit Sprachschwierigkeiten den Schutz dieser Communitys sucht, ist die 2 Generation schon dabei sich über das ganze Land zu verteilen.

    Bei der weißen Bevölkerung zeugen nur noch die Namen für die ehemalige Herkunft und die Latinos dringen in diese Gruppe vermehrt hinein. Ebenso die asiatischen Immigranten. Die einzige Ausnahme bilden die Afro-Amerikaner aber das wird sich auch geben.

    Ich sehe nicht, wie ONV aktiv etwas gegen den geschichtlich ramponierten Ruf Deutschlands tun könnte oder warum er das überhaupt tun sollte. Es reicht vollkommen, sich im Ausland nicht wie ein Arschloch zu benehmen. Leider gibt es zu viele, die dies tun, deshalb dauert es leider sehr lange, länger jedenfalls als ohne diese Arschlöcher.

    Also außerhalb Europas ist man gern gesehener Gast. In Mittel- und Südamerka sogar sehr gerne. In der Gallup-Umfrage hat Deutschland die Glanzlichter USA, China und Russland deplaziert. Allerdings ist das bei dieser Auswahl auch keine Glanzleistung. Bei einer Auswahl zwischen Vulkaniern, den Borg, Klingonen und Romulanern fällt es einem auch leicht.

    Wie man aber dazu kommt uns unter "Imperien" oder Möchtegern-Imperien einzureihen konnte ich nicht eruieren.

    Ich weiß nicht, warum das so dramatisiert wird. in Amerika leben viele "Kulturkreise" friedlich nebeneinanderher, es gibt ganze italienische Stadtteile, andere sind asiatisch dominiert, und kein Mensch macht eine Weltanschauung daraus. Die Weltanschauung wird zur Keule eher zwischen Weißen...

    Vielleicht ist Europa zu klein für diese amerikaniusche Art von Toleranz, die auch Gleichgültigkeit sein könnte, es sei denn, es handelt sich um den "selbstgezüchteten" Kulturkreis derer, die immer noch als eine Art Sklaven betrachtet werden.

    Das ist richtig aber wir können ja nun auch festhalten das dies nicht komplett problemlos funktioniert wie wir gerade erleben. Allerdings kann man auch festhalten das in den USA die interreligiöse und interethnische Paarbildung höher ist als bei uns in Deutschland. Im Endeffekt zählt dann doch eher die überlagerte amerikanische Kultur den Subkulturen. Bei den Extremen verhält es sich aber wie bei uns.

    Als vierte Möglichkeit sehe ich, er ist noch stark dem in seiner Community üblichen Clan-Denken verhaftet. Und wer in diesen Clans ausschließlich Negatives sieht, sollte sich die mangelnde familiäre Unterstützung vergegenwärtigen, die in unserer Gesellschaft z.B. alte Leute erfahren.

    Ich finde das ich das mit Punkt 2 abgedeckt habe. Ich habe extra keine Religionsgemeinschaft genannt, um das offen und allgemein zu halten. Deinen Punkt sehe ich aber und finde das dies ein soziales Problem ist welchem sich die gesamte Gesellschaft stellen muss. Denn diese Loslösung von der Großfamilie war der Preis für die unglaubliche Dynamik, Flexibilät und Wachstum welchen unsere Gesellschaft in den letzten 75 Jahren erlebt hat. Es gibt nichts umsonst in dieser Welt- leider.

    Wenn diese "Kulturkreise" innerhalb einer Nation existieren und einem größerem Kultur-Duktus untergeordnet sind ist es für mich genau das- Rassismus. Du kannst es aber auch einfach Feigheit oder Angst vor dem anderen nennen.

    Es steht jedenfalls für mich fest das diese "Gruppenbildung" im ausgrenzenden Sinne die Keimzelle des immer wiederkehrenden Rassismus und Chauvinismus ist.


    Dein Beispiel hinkt an der Stelle, wo sie den übergeordneten Kulturkreis verlassen und in einen anderen überwechseln (Sudan). Ich rede aber nicht von Menschen die in andere Länder emigieren, sondern von Menschen die in dem gleichen Land geboren sind und somit den übergeordneten Kulturkreis jeden Tag erleben, aber durch ihre Peer-Group durch religiöse/kulturelle Konventionen getrennt sind.

    In der Realität sah das so aus das die Briten fast mühelos bei dem Rüstungswettlauf im Flottenbau bei

    3 zu 1 lagen...Der erste der zwei "dümlichen' Versuche dt. Großmannssucht...

    Wobei man hier in der Nachbetrachtung sagen muss, dass die Beurteilung der Lage seitens der Briten auch etwas schlampig oder vorsätzlich war. Wie wir heute wissen, war die Kriegsmarine eine private Obsession des Kaisers der neidvoll zu seinem Cousin rüberblickte. Er selber war häufiger Gast im UK und dementsprechend musste auch seine private Segelyacht (bei den Regatten) größer und besser als die seines Cousins sein. Entweder galt Psychologie in Verbindung mit Geheimdiensten nicht so viel oder man hatte andere Interessen. Der Kaiser war ein ungeliebtes Kind welches starke Minderwertigkeitskomplexe durch seine Behinderung hatte und dies durch seine grotesken Auftritte und Enthusiasmus kaschierte. Die familiäre Beeinflußung blieb aus, weil sein britischer Cousin ein lahmarschiger und gemütlicher Genussmensch war, der lieber den Weiberröcken hinterherlief als sich für die Politik zu interessieren. Darum kam er auch besser mit dem anderen unfähigen Cousin aus Russland klar, als mit dem lauten Cousin aus Deutschland.


    Die Heiratspolitik seiner Großmutter Victoria hatte zum Ziel, dass das UK mit Deutschland (Preußen) die ordnende Macht in Europa und der Welt werden sollte. Scheinbar ist diese Idee nie bis in das Parlament vorgedrungen. Auf der anderen Seite haben beide Länder den eigentlichen Rivalen scheinbar nicht auf dem Radar gehabt, der sich mit den USA unweigerlich anbahnte. Auch ohne den 1. Weltkrieg hätten die USA die Führung übernommen und das koloniale Empire beendet. Auf die eine oder andere Art und Weise.

    Eine der Ursachen des ersten Weltkriegs war genau eine derartige Strategie. Deutschland war zu dieser Zeit und einiges davor allerdings der Kopiermeister, weshalb die Briten diesem Emporkömmling gern eine blutige Nase verpassen wollten. Ist ja im Endeffekt wegen dümmlicher Politik seitens des deutschen Reiches ja auch gelungen.

    Das ist richtig, allerdings wäre die entscheidende Frage wie hier der Zugang zu den Märkten geregelt war, was Absatz aber auch Aktienmarkt und Firmenübernahmen beinhaltet und in welchen Größenordnungen eine Volkswirtschaft von 65 Millionen im Vergleich zum britischen Empire und den USA produzieren konnte für den Export.

    Nach meinen bescheidenen Wissen war der wissenschaftliche und wirtschaftliche Ausgleich in der industriellen Revolution relativ schnell erreicht in Westeuropa, da alle Nationen große Erfolge in Wissenschaft und Produktion vorweisen konnten.


    Wenn man das jetzt an der Bevölkerungszahl bemisst und welche Ziele und Erwartungen angestrebt werden dann stellt sich das so dar:


    Europa + Nordamerika + Südamerika = ca. 1692 Millionen Einwohner


    Volksrepublik China = ca. 1400 Millionen Einwohner

    "Brutale Wahl", was ist damitgemeint?? Verbieten geht gar nicht, Schopenhauer, doch Rassist waere er trotz eines Verbots nicht, denn es ist nun mal eine Eigenschaft vieler Eltern zu glauben, besser als das "Kind" zu wissen, was fuer dieses besser ist oder nicht. Es sind nicht Gruende, dass Eltern ihre Art zu leben als gegeben erachten, das glaube ich weniger. Wenn allerdings die Hautfarbe mit ins Spiel kommt, dann ist Rassismus angesagt. Unterschiedlicher kultureller Hintergrund, eine andere Religion sind Punkte, die es zu diskutieren gilt . Aber letztendlich muss die Entscheidung der Tochter ueberlassen werden und jeder Papa sollte aus seiner Erziehungserfahrung gelernt haben, dass Verbote wenig hilfreich sind und am allerwenigsten gegenueber einer erwachsenen Tochter.

    Mit brutaler Wahl meine ich die Drohung, dass sie dann nicht mehr zur Familie gehört und der Kontakt abgebrochen wird. Ich finde es völlig unzureichend, den Begriff Rassismus hier nur anzuwenden, wenn es um die Hautfarbe geht.

    Es gibt nur einen Unterschied zwischen dem kulturellen Rassismus und dem ethnischen (Hautfarbe) Rassismus. Deine Religion kannst du wechseln, deine Hautfarbe allerdings nicht. Und doch sind beide Formen extrem ausgrenzend und tragen zum alltäglichen Rassismus bei und verhärten die Fronten.


    Der Vater, welcher seiner Tochter verbietet interkulturell zu heiraten mag verschiedenen Rechtfertigungen unterliegen.


    1. Er glaubt an die religiösen Konventionen und lebt danach

    2. Er unterliegt den Normen und Konventionen seiner Community und fürchtet die
    Auseinandersetzung

    3. Er will seiner Tochter die Auseinansetzung ersparen und glaubt fürsorglich zu handeln


    In allen Fällen nimmt der Rassismus eine tragende Rolle ein und leitet die Entscheidungsfindung. Wir können an dieser Stelle lange darüber diskutueren ob es richtig oder falsch ist (was es nach meiner persönlichen Meinung natürlich ist) aber diese Form des Rassismus aus Bequemlichkeit, Konventionen oder tiefer Überzeugung ist genauso weit verbreitet wie Rassimus aufgrund der Hautfarbe, wenn nicht noch mehr.


    Zitat

    Wer mehr ueber Rassismus erfahren moechte, sollte Alice Hasters Buch gelesen haben: "Was weisse Menschen nicht ueber Rassismus hoeren wollen, aber wissen sollten."" . Es geht um Alltagsrassismus und Menschen, die den eigenen Rassismus nicht zu erkennen vermoegen.


    "Rassismus gedeiht, wo er geleugnet wird." (Doudou Diene, ehemaliger Sonderbereichterstatter der Vereinten Nationen)


    Aus diesem Grunde mag es vielleicht interessant sein deine Buchempfehlung zu lesen aber sie geht grundlegend an der Materie vorbei, weil sie sich nur einen Teil der Menschheit herausgreift. Warum soll ich mich mit einem verengten Teil von Rassismus auseinandersetzen (der übrigens schon sehr gut dokumentiert ist), wenn er den grundlegenden Rassismus (in seinen verschiedenen Formen) der in allen Menschen wohnt außen vorläßt?

    Wie rassistisch und ausgrenzend der religiöse/kulturelle Rassismus ist wird in dieser kleinen Dokumentation über die evangelikalische Bewegung gezeigt. Allerdings ist evangelikal hier mit jeder anderen Form von stark regelbasierter Religion austauschbar. Und selbst in der schwächsten Form (sehr liberal) bis du schon mit gewisser Ablehnung, in einer interkulturellen Beziehung, konfrontiert, wenn es sich nicht um deinen engsten Freundeskreis handelt.


    https://www.zdf.de/dokumentati…ikale-in-den-usa-100.html


    Diesen Aspekt will ich von der Neurologie und Soziologie dargestellt bekommen und nicht die einseitige Darstellung über eine Ethnie, denn die ist auch zukünftig austauschbar.

    Und ich denke eben das wir den Boden noch gar nicht erreicht haben.... wir haben das Zeitfenster schlicht verpasst die Chinesen anzuzählen, jetzt werden wir doch gar nicht mehr ernstgenommen, schon gar nicht mit der gesamten Hand im... sorry, diese "Drastik" musste sein. Au contraire, bei der derzeitigen Gefühls und Wahrnehmungslage und wenn ich jetzt mal sogar von einer Trump'schen Niederlage ausgehe, gibts dann Butterkuchen und es wird noch flauschiger als vorher. Zumindest sdeitens der Europäer.


    Das ist keine sch... ausser Mama sondern eine Abfolge dessen was uns die Realität lehrt. Und wenn unsere Politiker in Brüssel schon nicht mehr wahrnehmen das an den Rändern der EU die Seidenstrasse ( klingt harmlos ) schon seit Jahren verwirklicht wird, dann sehe ich für solchen Zweckoptimismus noch weniger Anlass.

    Wenn es nur um D gehen würde, könnte ich dir vielleicht recht geben.Dem ist aber nicht so. Das wird jetzt langsam ablaufen und mit einem ähnlichen Subventionspotential welches China aufgefahren hat.Den Fehler welchen sie in der Solarbranche begangen haben werden sie so nicht noch einmal machen. Und wenn das bedeutet, dass sie das europäische Verbot der staatlichen Förderung anders definieren müssen, dann werden sie das machen.Wie sie auf die einseitigen übernahmen europäischer Firmen reagieren sehen wir jetzt ja schon.Zweckoptimismus ist bullshit, es hilft nur durchdachtes handeln.

    Auch die EU ist befähigt ihre Wirtschaft zu bevorteilen und anderen den Zugang zu erschweren. Mit einem demokratischen Präsideten ist ein gemeinsames handeln aber möglich, welches durch eine faire Strategie gedeckt sein kann. Mit diesem Präsidenten kann man gar nichts erreichen.

    Frankreich ist richtig angepisst und das wird sich auch nicht mehr legen.

    Gun0815, ich habe ueber diese deine Frage nachgedacht und denke, dass du sie laengst selbst beantwortet hast. Die Freude des Vaters ueber "den Fremden" wird sich in Grenzen halten, ohne dass man ihm deswegen Fremdenfeindlichkeit nachsagen koennte.

    Fremdenfeindlichkeit, Rassismus sieht anders aus.

    Aber was ist, wenn der Papa seiner Tochter verbietet den Fremden zu heiraten, weil dieser eine andere Religion oder Hautfarbe hat?

    Ist der Vater jetzt rassistisch oder fremdenfeindlich weil er seine Art zu leben als gegeben erachtet und sich das Recht herausnimmt, dies auf seine Tochter zu projezieren, mit der Nachhaltigkeit der brutalen Wahl?

    Ich sehe eher die kleine Verurteilung in der charackterlichen Beurteilung des Fremden durch den Vater und (vielleicht) warnender Worte.