Beiträge von Schopenhauer

    Viele von denen werden bleiben und in Meck-Pom arbeiten - warum machen und wollen die das und unsere eigenen jungen Leute nicht?

    Status-Druck und Abwertung von Arbeit innerhalb bestimmter Tätigkeiten, in der Gesellschaft, der Peer Group und den Medien. Auch die Politik hat auf dieser Klaviatur gespielt und vor Jahren verstärkt die akademische Trommel gewirbelt, allen voran unsere Kanzlerin Merkel. Hinzu kommt die Abstempelung innerhalb unserer Gesellschaft, wenn du dich auf das Abenteuer einfacherer Jobs und Tätigkeiten für eine gewisse Zeit eingelassen hast, du hast dann eine Nummer auf der Stirn tätowiert. Das werden natürlich viele abstreiten, aber wenn es zur Einstellung kommen soll, werden sich viele die Frage stellen, warum hat der/die das gemacht- da ist doch was faul.


    Dies ist nicht auf D beschränkt, sondern betrifft alle 1 Welt-Länder, obwohl D nach dieser Seite nicht mehr dazu gehört http://worldpopulationreview.c…s/second-world-countries/ ^^8o.

    Erfolgreich waren sozialistische Staaten noch nie und werden es auch nie sein, trotzdem wählen die Menschen in D die SPD und bei uns die SPÖ, eben weil sie glauben, wie ich oben schon schrieb, dass Sozialismus sozial bedeutet. Der Großteil der Menschen ist dumm und der Dummen werden täglich mehr. Sieht man ja auch am Erfolg der Grünen.

    Oh, was wäre denn sozial- erleuchte uns bitte.

    Und das ist auch gut so. Die Erfahrungen der Briten müssen wir nicht auch noch machen.

    Die übrigen Beispiele sind doch arg konstruiert. Steuern zu erheben war schon immer ein Monopol des Staates und wird es auch bleiben. Die Regulierung bestimmter Bereiche (im Grunde viel zu selten) hat auch nichts mit Staatsmonopol zu tun. Und im Gesundheitswesen haben wir leider kein Staatsmonopol; sonst würde so etwas vielleicht nicht passieren.

    Würde der Staat auf diesen Punkten nicht den Finger drauf haben könnten wir Wasser nur noch aus Flaschen trinken, die Stromkabel würden innerorts oberirdisch verlaufen und wir hätten häufige blackouts, die Bahn hätte ein Angebot wie in den USA und bei der medizinischen Versorgung wäre es halt Glücksspiel.


    Und der Stadt-Land Vergleich hätte Dimensionen wie bei der Internetversorgung. Du bist als Unternehmen halt nicht gezwungen die "Hinterwäldler" mit den Errungenschaften der Moderne zu versorgen.

    China bestimmt noch lange nicht die Wirtschaft der Erde. Die inneren Probleme sind dazu zu groß. Allerdings hat das Land viel Potential, in vielen Zweigen die Führung zu übernehmen, weil es eben seine Bildungsressourcen nutzt und Millionen Hochschulabsolventen jedes Jahr in die Wirtschaft einbringen kann. Gerade da versagen Europa und auch die meisten übrigen Staaten, die auf die Bildung zuwenig Wert legen, wie auch Deutschland insbesondere. Und die innovation der wissenschaftlich technologischen Ergebnisse in die Produktion geht bei uns eben viel zu langsam. Wenn die Staaten nicht mit massiven Subventionen locken, bewegen sich westliche Konzerne keinen Millimeter. Und wer eben nur nach Chancen für billig auszubeutende Arbeitskräfte sucht, bleibt technologisch zurück.

    Ja da gebe ich dir vollkommen recht. Wenn wir einem autoritären Staat die Stirn in Technologie und Wissenschaft bieten wollen brauchen wir ein starkes Fundament an Bildung (Schule, Uni) und wissenschaftlicher Forschung (unsere Institute). Aber nach meinem Dafürhalten reicht das nicht. Um die "Überlegenheit" unseres liberalen System voll auszuspielen brauchen wir darüberhinaus das wissenschaftliche "Nerd- und Freaktown", dass heißt ein Umfeld für die Hochbegabten und Genies unserer Gesellschaft und aus dem Ausland. Wir brauchen ein zweites Berlin-Dahlem wo diese Menschen sich ihren Gedanken und Visionen ungestört hingeben können, ohne den lästigen Unibetrieb oder konventionellen Institute. Dies sollte unserer Gesellschaft etwas Wert sein und unserer Wirtschaft auch.

    Denn Einstein war ein Freak. Er hasste alles autoritäre, konnte sich nicht unterordnen, brauchte ein liberales und offenes System, ansonsten wäre sein Geist verkümmert und er wäre nie zu diesen Leistungen fähig gewesen. Da liegen die Chancen unseres Gesellschaftssystems.

    Es ist wohl so, dass China z.Z. die Wirtschaft auf diesem Planeten bestimmt.

    Richtig ist, dass dieser Staat diese Überlegenheit nicht PR-Technisch nutzt und damit anderen somit eine Chance zur Verfügung stellt, sich zu äußern.

    Bestimmen wohl noch nicht ganz, aber was Marktmacht und Zukunftstechnologie betrifft sehe ich nur noch die USA als Konkurrenten. In der AI sind sie wohl schon führend- was einen Synergieeffekt auf alles folgende haben wird. Was die PR angeht so wird sie wohl innenpolitisch nur von Nordkorea geschlagen. Den Vergleich welches das "Geschöpf" gezogen hat, dass HK das neue Berlin sei ist ja in seiner Dimension mehrschichtig. Er spricht von der Berlin Wall und der "Great Firewall of China". Viel interessanter und witziger ist aber das China von Mauern einfach nicht wegkommt. Sie sind jetzt nur nicht mehr aus Lehm und Stein, sondern bestehen aus Hard- und Software.

    Was die PR im Ausland betrifft so haben wir ja vor nicht allzulanger Zeit von dem Bürgermeister aus Tschechien und seinen Problemen mit der politischen Führung aus China gehört. Das ist aber kein Einzelfall. Uiguren benutzen keine Smartphones mehr, um mit ihren ausgewanderten Angehörigen in der Türkei zu kommunizieren. Der Druck und die Einmischung wird größer.Allerdings agieren sie völlig anders als die westliche Hemisphäre oder andere Teile der Erde. Das sind kulturell völlig andere Welten. Während bei uns ein verbaler Angriff auf Staat und Einzelpersonen völlig normal ist und die Reaktion meistens "mir doch egal" ist, wird das in China als Majestätsbeleidigung und schädigend empfunden. Ich denke "Vergangenheitsbewältigung" würde in diesem Kulturraum gar nicht begriffen, geschweige denn als Ziel empfunden.

    Das Geschöpf wie du es nennst hat halt eine andere Vorstellung vom Leben als es die Zentralgewalt aus China vorschreibt. Allerdings sind "Ein Land 2 Systeme" ja in einem Vertrag genau festgelegt und daran sollte der ganze Trubel in HK auch gemessen werden. Die Kanzlerin hat ihn nicht empfangen und wird das auch nicht tun. Ihre Aussage bezog sich auf diesen Vertrag. Herr Maas hat sich angehört was der Junge zu sagen hat und dabei wird es auch bleiben. Eigentlich hätte er zuerst nach London fahren sollen, aber...ok lassen wir das...

    Die Reaktion aus China kam umgehend und in der entsprechenden Tonlage. So langsam kommt der Koloss in Wallung was Sprache und Drohungen anbelangt. Alles andere würde mich aus historischer Sicht und der Geschichte von Imperien auch entäuschen8o. Das werden spannende Jahre werden mit einem strauchelnden Riesen im Westen und einem aufsteigenden Drachen im Osten. Dazwischen haben wir ein angepisstes Zarenreich welches einen Nationalstolz etabliert wo ein kommunistischer Staatsführer mit der christlichen orthodoxie verbandelt wird (ein Spagat den selbst ich nicht hinbekommen würde). Was soll da noch schiefgehen?


    Riesenreiche an Landmasse und Menschen können gar nicht anders, als wir das erwarten. Sind sie nicht föderativ unterteilt kommt noch ne Schippe oben drauf. Darum erwarte ich von China in den nächsten Jahren noch ganz andere Stunts als von denen die wir schon gehört haben.


    Das China aber glaubt durchsetzen zu können, dass ihre Philosophie der "inneren Harmonie" von allen anderen Ländern geteilt wird und diese darauf verzichten auch kritische Worte, berechtigt oder unberechtigt, gegen China zu senden, wird eine Illusion bleiben. Wer eine kritiklose blütenweiße Weste zum erklärten Staatsziel macht, um den eigenen Nationalstolz und Zusammenhalt zu garantieren könnte Probleme bekommen. Der lässige Chinese ist jedenfalls Geschichte, jetzt beginnt das Zeitalter des Qin Shi Huang Di8).

    Ich versuche es nochmmal.


    Ich gehe mal davon aus, so ca. 40% der AfD Wähler war die politische Ausrichtung schlicht egal. Es ging nicht um "Nazis wählen".Mal davon ab, halten sich die Nazis in der AfD bei vllt. 30% Anteil in Grenzen.

    ...was die Oberen in dieser Truppe angeht. Der Rest ist verstaubter, rechtnational/konservativer Abschaum.

    Die sind viel gefährlicher als Nazis, denn die sind konform mit ca 40% der CDU/CSU (Wertekonservativen).

    Du brauchst dich nicht rechtfertigen, Gun, jedenfalls nicht bei mir. Du hast deine eigene politische Sichtweise hier ja nun oft genug verdeutlicht. Aber die Reaktion in diesem Forum zeigt ja genau was falsch läuft in diesem Land und was zu einer "Spaltung" führt. In Bezug auf diese Wahlen fühlt man sich persönlich angegriffen und geht auf die Verallgemeinerungen (z.B. Ossi-Wessi) und Schuldzuweisungen in eine defensive Haltung, weil man sich regional zugehörig fühlt und ebenfalls als angeklagt sieht. Das ist total menschlich, aber in der nüchternen Betrachtung absolut nicht hilfreich.

    Wenn in meinem Bundesland ein ähnliches Wahlergebnis stattfinden würde, dann würde mein persönliches Urteil schwerer wiegen als mein Lokalpatriotismus zu meinen Landsleuten. Meine Zugehörigkeit zu dem Bundesland würde nicht aufhören, aber ich würde meine Landsmänner als das bezeichnen was sie sind. Entweder faule Ignoranten, welche sich nicht die Mühe machen vor einer Wahl zu gucken wer da eigentlich kandidiert, oder eben "Nazis" welche die meisten Punkte dieser Partei eigentlich ganz dolle finden.

    Ich möchte deinen Optimismus was die Wechselwähler anbelangt ja gerne teilen, aber momentan geht es immer nur aufwärts mit dieser Partei in den neuen Bundesländern. Das kann sich natürlich wieder ändern (ich hoffe es inständig und die globale- und demographische Entwicklung zeigen das eigentlich auch), aber da warte ich erstmal ab bis es soweit ist. Manchmal können sich Strukturen auch verfestigen, weil sie zur gelebten Normalität im Alltag werden.
    Ansonsten kann ich deinen Ausführungen ohne Probleme folgen, aber den Menschen, welche diese Partei gewählt haben, aus welchen Gründen auch immer, sollte irgendwann bewußt sein, dass wenn sie aus "Protest" dieser noch mehr Stimmen geben, dieser Protest zur Legislative wird und somit Macht bekommt. Dann hat es sich ausprotestiert...

    Wir im Osten haben uns zumindest genau so gefreut, als die DDR Geschichte war. Und die Hamburger, mit denen wir gemeinsam den Mauerfall gefeiert haben, sind bis heute unsere Freunde, die wir mehrmals jährlich treffen. Was hier zur Kritik steht geht nicht gegen die "Wessis", nicht gegen den normalen Bürger im Westen! Nur hat es eben keine "Wiedervereinigung" gegeben, es gab den "Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes", es gab das "Zwei plus Vier-Abkommen", es gab keine Neue Verfassung, wie im Grundgesetz gefordert und es gab keinen Friedensvertrag, weshalb bis heute Deutschland nach wie vor nur teilsouverän ist und in wichtigen politischen Fragen durch die USA dominiert wird. Und in Bezug auf Putin: der hat Russland wieder zu seiner angestammten Stellung in der Welt geführt, den Ausverkauf an den Westen gestoppt, nachdem man seine gereichte Hand zur Kooperation leichtfertig ausgeschlagen hat. Es gibt bei uns in Ostdeutschland Verständnis für Russland und eben keine feindselige Haltung, obwohl wir hier auch nicht in allen Punkten mit Russlands Politik übereinstimmen. Allerdings ist ein Frieden in Europa gegen Russland nicht machbar, weltweite Friedenspolitik auch nicht.

    Warum es diese umständlichen und verschachtelten Abkommen gegeben hat wird uns momentan wieder deutlich vor Augen geführt- nachdem Griechenland und Polen wieder Forderungen stellen. Wir können und müssen nicht alles wissen, aber scheinbar hatte der dicke Pfälzer Mathematiker an seiner Seite, die ihm das auf einem Abakus vorgeführt haben. Ansonsten wäre zwischen Rhein und Oder Burkina Faso 2.0.

    Das dies niemals transparent und offen im Rundfunk laufen wird sollte auch jedem klar sein. Da geht es auch nicht um Moral, Verantwortung oder Ethik, sondern um das reine Überleben.

    Wo habe ich das je gefordert??? Zudem habe ich absolut nichts gegen den ganz normalen Westdeutschen, der genauso wie die Ostdeutschen mit den Folgen einer "Vereinigungspolitik" belastet wurde, die eben von Schäuble im wesentlichen dirigiert und von Breul ausgeführt wurde. Aber das wollt Ihr wohl nicht begreifen, wenn Ihr Euch mit diesen Prozessen identifiziert oder zumindest das derzeitige Ergebnis akzeptiert. Wenn sich in der Politik nicht grundsätzlich etwas ändert, wird uns die "Einheit" noch um die Ohren fliegen.

    Ich kann das akzeptieren und verstehen. Aber was ich nicht akzeptiere und verstehen muss ist die Wahl von Nazis ( wenn du das nicht verstehen kannst, dann kann ih daran nichts ändern). In meinem Leben läuft auch nicht alles glatt und ich musste auch scho Schxxxe fressen, aber eher würde ich obdachlos werden als Nazis zu wählen. So bin ich nunmal und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

    Ein Europa der Vaterländer schließt keineswegs eine vertiefte Integration der EU aus, allerdings muss der Prozeß der Verbesserung der Lebensumstände in den einzelnen Staaten schneller vollzogen werden. Die Menschen müssen erleben können, dass es aufwärts geht, dann sind sie auch für die EU zu begeistern und entwickeln Aktivitäten aus sich heraus.

    Der italienische Ministerpräsident hat ja nun ausführlich vorgelegt- mal sehn was passiert.

    Wo habe ich das je gefordert??? Zudem habe ich absolut nichts gegen den ganz normalen Westdeutschen, der genauso wie die Ostdeutschen mit den Folgen einer "Vereinigungspolitik" belastet wurde, die eben von Schäuble im wesentlichen dirigiert und von Breul ausgeführt wurde. Aber das wollt Ihr wohl nicht begreifen, wenn Ihr Euch mit diesen Prozessen identifiziert oder zumindest das derzeitige Ergebnis akzeptiert. Wenn sich in der Politik nicht grundsätzlich etwas ändert, wird uns die "Einheit" noch um die Ohren fliegen.

    Damit wollte ich dir nur deutlich machen Kater, dass bei so einem Ungleichgewicht die Fehler und der Ablauf vorprogrammiert sind. Insbesondere da es vorher keine Vergleichsmöglichkeit mit einem ähnlichen Ereignis gab. Im Endeffekt war das Ganze ein relativ planloses Hauruckverfahren. Die benötigten Sofortmaßnahmen, die Goldgräber und die großen Fragezeichen. Ähnliches auf einer anderen Basis erleben wir gerade mit dem Brexit. Aber es hilft alles nichts, wenn man sich von bestimmten Ereignissen nicht im Kopf lösen kann, dann frisst das einen auf.


    Dieser ganze Vorgang mag aber eines Tages vielleicht Korea helfen, wenn es soweit ist.

    Bei dem Hick-Hack um Ossi/Wessi frage ich mich,wie denn dereinst ein vereintes Europa funktionieren soll oder könnte. Wenn schon in D die Animositäten nach 30 Jahren Einheit fröhliche ?? Urständ feiern-wie sähe das in einem unter einer Regierung stehendem Europa aus????

    Momentan schwer vorstellbar darum wird es noch eine lange Zeit das Europa der Vaterländer bleiben. Der 2. und 1. Weltkrieg spukt ja auch noch herum. Ich kann mir ein "vereintes" Europa nur unter 2 Voraussetzungen vorstellen. Zum einen annähernd gleiche Lebensumstände (also alle wirtschaftlichen und sozialen Aspekte) und zum anderen flüssige Bilingualität (also eine verbindliche Einheitssprache).

    Wir im Osten haben immer uns mit ganz Deutschland identifiziert, während der Westteil sich mit der Lage abgefunden hatte, ihm die Einheit völlig egal war, zumindest solange, bis sich die Chance ergab, den Osten zu übernehmen und anstelle eine Einheit Deutschlands auf Augenhöhe herzustellen, ihm das westdeutsche System überzustülpen.

    Da ich zu dem Zeitpunkt gerade 20 Jahre alt war kann ich nur sagen das die Dimension dieses Ereignisses noch gar nicht vollkommen erfasst werden konnte (von mir). Bei meiner Mutter sah das aber schon anders aus, denn die konnte ihre Mutter endlich wieder ohne vorherige Schikane in die Arme nehmen. Wir sollten hier aufhören diesen Prozess der Millionen Menschen die Tränen in die Augen trieb auf so ein niederes Niveau hinab zu senken- das macht mich wütend. Es gab Stimmen die warnten welche Mammutaufgabe da auf uns zukommt, die wurden mundtot gemacht und an die Seite gestellt- allerdings haben sie das tölpelhaft und emotionslos rübergebracht (leider selber schuld).


    Was das System anbelangt, welches wäre denn besser gewesen. Wir reden hier von einem Land mit ca. 65 Millionen Bürgern und einem mit ca. 16 Millionen Bürgern. Wenn du mir eine Nation auf diesem Planeten nennst, wo die 16 Millionen den 65 Millionen sagen wo es lang geht, dann höre ich dir aufmerksam zu. Hinzu kommt , dass die Pinke Pinke in diesem Fall bei den 65 Millionen lag und nicht bei den 16 Millionen. Es wurden Fehler gemacht aber auf beiden Seiten. Vor 89 waren wir im Westen kurz davor den alten Pfälzer endlich loszuwerden und eine "geistig moralische Wende" abzuwenden, durch die Wiedervereinigung wurde das leider aufgeschoben. Und dieser Mann und seine versammelten Konservativen haben dann den von dir benannten Abriss (Treuhand) eingeleitet. Er wurde aber durch die Stimmen im Osten 2x im Amt gehalten.


    Aber was soll´s, jetzt ist jetzt und gestern war gestern. Da wir sowieso bald alle kleinere Brötchen backen können wir uns schon mal langsam daran gewöhnen das D eben nur ein kleiner Furz auf der Landkarte ist und entsprechend seiner Größe auch nur so viel Gewicht in die Waagschale werfen kann. Wunder sollten wir jedenfalls keine mehr erwarten, auch wenn Nazis wählen sehr wunderlich erscheint.

    Ja, das sind Punkte die "uns" am Herzen liegen und die sicherlich schlecht bearbeitet wurden, oder in härteren Fällen sogar sabotiert. Ich muss aber anmerken, wenn der Vergleich hier gestattet ist, dass 50% deiner Punkte noch nicht einmal Gegenstand einer Erwähnung (geistige Vergegenwärtigung) in der US-Politik (Gesellschaft) darstellen. Von daher würde ich anmerken, dass wir in D zumindest in der Theorie schon einen Zivilisationspunkt weiter sind.

    Es ging wahrscheinlich nicht ohne die Kriege zur damaligen Zeit, um Deutschland zu einem Reich zu vereinen. Und die Erbfeindschaft zu Frankreich wurde in den Napoleonischen Kreigen begründet, hauptsächlich durch Preussen.

    Als Bismarck das Reich gesichert hatte, wollte er Stabilität, keineswegs neue Kriege führen, weshalb ihn der unselige Wilhelm II. auch in den Ruhestand schickte, darin besteht die Tragik des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

    Ich würde eher mit Ludwig XiV beginnen. Man muss nur in Heidelberg auf den Hügel schauen, um zu sehen was er angerichtet hat. Aber eigentlich war schon der 30 jährige Krieg und Frankreichs unselige Rolle darin der Beginn zukünftiger Konflikte. Frankreich hatte nie Interesse an einem großen ostrheinischen Nebenbuhler und hatte daher immer seine Fühler nach den kleinen deutschen Fürstentümern ausgestreckt.

    Da die Geschichte nun einmal das fränkische Erbrecht kannte ist es nun einmal gekommen wie es ist. Aber die Bevölkerung hatte zu keiner Zeit ein Interesse an diesen ständigen Querelen. Karl der Allergrößte hätte einfach das karolingische Hausrecht ändern sollen und ein "geeintes" Europa wäre heute das normalste von der Welt^^.

    England hat eben keine niedergeschriebene Verfassung, sondern in allen Lebensbereich ein Case Law, was besagt, dass man sich auf "Fälle" berufen kann. Wenn irgendwas mal irgendwann genau so entschieden wurde, dann gilt das wohl oft auch für später. Ich bin weit davon entfernt, das zu verstehen, aber so sagt es einer meiner Verwandten, der ein Solicitor ist, ein Rechtsanwalt. Es stand aber in den Zeitungen, dass sich im Parlament auch deren Sprecher auf ein Gesetz von vor Hunderten von Jahren bezog.

    Das nennt man Präzedenzfälle und die Amerikaner haben diesen Unsinn übernommen.


    Zitat

    Ein Präzedenzfall beschreibt einen juristischen Fall, dessen Entscheidung sich zum Maßstab anderer Fälle entwickelt hat.
    Die größte Rolle spielen Präzedenzfälle im anglo-amerikanischen Rechtskreis. Das dortige Rechtssystem basiert unter anderem auf der Auswertung vergleichbarer Gerichtsentscheidungen


    Solange wir kein zentral regiertes Land sind ( und eine Förderation bleiben), solange werden auch Parteien nicht so schnell verschwinden- außer aus Geldmangel. Sie werden vielleicht auf Bundesebene keine größere Rolle (vorrübergehend/für immer) mehr spielen, aber in den Ländern können sie überleben. Mich freut viel mehr das Blindi-Lindi sich so richtig verzockt hat- der alte Knallkopp.

    Zumal solche Art Erklärungsversuche nur zu billig sind.


    Negieren Sie doch das seit bestehen der Bundesrepublik es auch hier Regionen gab wo aus diversen Gründen wenig bis gar nicht investiert wurde, die seit 50 Jahren als abgehängt gelten können. Gibt/gqbe es dort eine rechtspolitsche Erruption wie jetzt in den NBL's ?VZ

    Es ist immer das Gleiche! Die Deppen der Nation glauben das man mit der Wahl extremer Parteien einen Wandel zum Besseren einleitet (zum Teil stimmt es, da die anderen Parteien/Regierung einlenken) und gleichzeitig dem Irrglauben unterliegt sie unter Kontrolle halten zu können. Diesen Fehlglauben hatte schon der deutsche Adel und die Großindustrie. Diese Gestalten sind durch ihre Programmatik dazu verdammt immer noch einen oben draufzusetzen um an der Macht zu bleiben und das werden sie tun. Im Übrigen kann niemand voraussehen welche Knallköppe da noch nach oben gespült werden, wenn die erst einmal Fahrt aufnehmen. Es reicht jetzt schon, dass da jemand rumläuft der öffentlicht propagiert hat, dass bestimmte Abgeordnete standrechtlich erschossen gehörten. Wer glaubt solche Subjekte kontrollieren zu können, sollte in Behandlung gehen. Zwischen Krankheit und Wahnsinn verläuft oftmals ein schmaler Grad.

    Die Wahlergebnisse in Sachsen und Brandenburg erfüllen in jeder Weise meine Erwartungen, wenn auch nicht meine Hoffnungen.

    Es ist unangenehm, in einem Land zu leben, dessen einer Teil dem anderen fremd und feindlich gesinnt ist.

    Wir haben jetzt unsere eigenen Südstaaten und ich sehe nicht das sich das in Kürze ändern wird.


    Was das für "unsere" (D) Außenwirkung bedeutet konnte ich gestern wieder in der englischen/amerikanischen Presse lesen. Viele Stimmen gehen da noch moderat mit um, aber es gab natürlich die Heissdüsen welche Drohungen wie 20 Atombomben reichen für D hinauskrakeelten.

    Wir sind und bleiben auf der Fahndungsliste, weil wir nun einmal die einzigen sind die diesen Horror auch umgesetzt haben. Da ist es egal ob die anderen auch Faschoblobs oder Ultra Rassisten in der Führung haben.Wir sind und bleiben unter doppelter Beobachtung und an uns werden doppelte Maßstäbe gesetzt. Ich hoffe das die Knallköppe das irgendwann kapieren.

    Es geht bei dem Ergebnis der AfD nicht um Flüchtlinge, die sind nur ein Aufhänger für die ganz Verblödeten. 30 Jahre kolonialistische Politik gegen die NBL und deren Folgen sollte man analysieren, dazu den Exitus an jungen Fachkräften und die Entvölkerung der ländlichen Räume spielen die Hauptrolle, ebenso die Anbiederung der Die Linke an die etablierten, deren Bestrebungen an den Fettöpfen der politischen Macht teilzuhaben, kommen negativ an und führten zu überproportionalen Verlusten.

    Du solltest dir nicht Begrifflichkeiten der Braunen zu eigen machen, Kater- das steht dir nicht. In Kolonien werden nicht Billionen investiert/gepumpt, sondern entnommen. Kolonien haben auch keine eigenen Parlamente, sondern eine Kolonialverwaltung. Kolonien haben auch keine Verfassungen und schon gar nicht nennen sie sich Staat- einige mit Sahne und Kirsche oben drauf sogar Freistaat.

    Menschen, welche in echten Kolonien lebten und mit 20 keine Hände mehr hatten (Kongo) würden solchen Parolentrompetern ins Gesicht spucken.