Beiträge von grauer kater

    Inwiefern? Das schaut aus wie Leute auf dem Weg ins Stadion.

    An dieser Stelle ist kein Stadion auch nur irgendwie in der Nähe. Ca. zwei Kilometer sind es zum Marktplatz, 800 m zum Bahnhof und zwei Kilometer zum Steintor. Die Leute sind somit im Zentrum der Stadt.

    Das ist ja das was Sahra und Lafo so vorschwebt. Nur muss die SPD dafür zuerst mal so etwas wie Jeremy Corbyn passieren. :sifone:

    Es wäre das Vernünftigste, nur habe ich Zweifel an der Führung beider Parteien, die Spaltung der LInken ist derzeit genau so gefährlich, wie in den 30er Jahren als die SPD den Steigbügel für den GÖFAZ gehalten hat, indem sie die KPD bekämpfte.

    Wenn die Linke ihre Zukunft darin sehen will Identitätspolitik zu betreiben, die Grenzen zu öffnen und den Nationalstaat abzuschaffen, soll sie das halt machen, aber ohne die Unterstützung von Leuten die denken wie ich.


    Höcke schnappt aber. Noch ist er nicht in der Position die alten Liberalen Professoren der AfD mit ihren Wirtschaftsrezepten aus der neoliberalen Mottenkiste abzuräumen. Wenn er das aber mal geschafft hat, wird er über die soziale Schiene zu punkten versuchen. Wie kann man das auch nur im Ansatz zulassen dass die AfD dieses Feld besetzt ? Das ist gefährlich blind.

    Von "National" plus "Sozial" zu "Nationalsozialistisch" dürfte es kein weiter Weg sein, nur hatten wir das alles schon mal in Deutschland - das Ende war grauenvoll und belastet uns auch heute noch! NIE WIEDER! ist unsere Verpflichtungaus der Geschichte!

    Die "Die Linke" versagt unter der derzeitigen Führung als Partei! Frau Dr. Wagenknecht hat alles versucht das zu verhindern, nur bei so viel inneren Feinden in der Partei muss man nicht sich selbst gesundheitlich ruinieren, um diesen Haufen zur Raison zu bringen. Andererseits ist Sahra noch lange nicht in der Versenkung verschwunden, ihre Zeit könnte noch kommen.

    Sinnvoll wäre es, wenn die SPD die GroKo verließe, zu prüfen, inwieweit eine Fusion der nun beiden sozialdemokratischen Parteien sinnvoll die gesellschaftliche Linke stärken könnte. Dann könnten mit richtiger Programmatik auch wieder Wahlen Links/Mitte gewonnen werden.

    Es gibt für alles Definitionen. Lesen bildet! ;)


    https://wirtschaftslexikon.gab…inition/kommunismus-39031

    Wobei diese Definition wieder negiert, dass der Mensch sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen auch verändert, also nicht geändert werden muss, um den Kommunismus zu ermöglichen. Zudem reden wir über gesellschaftliche Prozesse, die über Jahrzehnte, also in ein bis fünf Generationen sich herausentwickeln. Selbst nach einer Revolution in einem höchstentwickelten kapitalistischen Staat dürfte es wenigstens 20 bis 30 Jahre dauern, bis sich die neue Gesellschaft stabil etabliert hat.

    ..war in seiner Fraktion, neben anderen der sozialistischen Bolschewiki doch auch schon überzeugter Kommunist. Ob er nun kurz vor oder kurz nach der Oktoberrevolution seine Thesen vollständig umsetzte ist doch nun Wortklauberei. Da war doch kein Zeittimer anhand dem man trennscharf sozialistisch ins kommunistische..... umswitchen konnte.

    Genausogut hätte man fast allen SPD Reichstagabgeordneten in der Zeit ( bis auf Liebknecht ) Ihr "Sozialdemokratisch" absprechen können.

    "Sozialdemokratisch" ist eine reformistische unscharfe politische Bewegung im Kapitalismus. Diese Bezeichnung definiert keine Gesellschaftsformation. Für den Übergang in den Kommunismus bestehen exakte objektive Kriterien hinsichtlich Produktivität und Effizienz sowie entwickelter Demokratie. Die UdSSR hatte nicht annähernd den Stand einer gesellschaftlichen Entwicklung erreicht, der selbst dem Sozialismus definiert. Zu Lenins Zeiten war Russland/UdSSR ein weitgehend feudaler Agrarstaat mit Inseln des moderneren Kapitalismus, aber insgesamt in einem Übergangsstadium zum Kapitalismus. Und es ist keine subjektive Entscheidung der Führung, ab wann es Sozialismus, entwickelten Sozialismus und danach Kommunismus gibt.

    Ich wollte jetzt gar nicht auf diese Sichtweise hinaus, sondern habe dreist in den Raum gestellt dass alles was da passiert ist, also Faschismus, Kommunismus im Sinne der Oktoberrevolution in Russland, Nazideutschland, nur ein extremer Ausschlag des Kapitalismus war. Ist doch mal ein anderer Ansatz, oder ? ;)

    Dann übernimm doch nicht den Begriff "Kommunismus", denn die Oktoberrevolution war eine sozialistische, in den Anfängen sogar eine bürgerliche Revolution. Und Lenin hat seine "Neue Ökonomische Politik" am dt. Kaiserreich abgeschaut, bis zum Ende der UdSSR wurde dort Staatskapitalismus praktiziert, wobei danach eben die Restauration des Kapitalismus dort ansetzte, wo sie 1905/17 aufgehoben wurde. Russland ist heute ein kapitalistischer Staat. Da beißt die Maus keinen Faden ab!

    Wie auch sollte die Nakba in das Bewusstsein des "Normalbuergers" gelangen? Man koennte, wenn man wollte und vor allem duerfte. So werden beispielsweise ueberall in Deutschland , wo die Wanderausstellung "Nakba, die Flucht und Vertreibung der Palaestinenser 1948" gezeigt wird, die Veranstalter von deutsch-israelischen Organisationen unter Druck gesetzt, mitunter ganz massiv, immer mit dem selben Argument, dass die Ausstellung einseitig sei, oder noch schlimmer, sie als antisemtisch bezeichnet wird. Das Ziel ist die Forderung eines Verbots, das auch immer oefter durchgesetzt wird. Dazu kommt all das, was du aufgezaehlt hast, was teilweise den gleichen Quellen zu verorten ist.

    Man kann sich jedoch auch interessieren, wie die Dinge wirklich ablaufen. Sämtliche Informationen sind verfügbar. Insbesondere jüdische Mitbürger müssten interessiert sein, nicht auf das zionistische Narrativ hereinzufallen. Und wer als Deutscher die Lehren aus der Geschichte ziehen will, ehrlich das Vermächtnis der Opfer des dt. Faschismus ernst nehmen möchte, muss gegen die Politik des zionistischen Regimes in Israel Stellung nehmen. Ein rassistischer Apartheidsstaat verdient keine Unterstützung.

    Ja aber basierend auf was ?


    Eben, auf Kuddel M's Eindrücke des damals vorherrschenden, Ursprungskapitalismus a la England, USA etc. ohne die er halt gar nicht oder zumindest in anderer Form seine Werke zu Papier gebracht hat.


    Ich denke das wollte Bud damit ausdrücken.

    Marx ist eher in seinen Vorstellungen zum Kommunismus von der urgesellschaftlichen Gesellschaft ausgegangen, in der weitgehende Gleichheit herrschte. Das übertragen auf die Erreichung einer umfassenden Produktivität, so war seine Meinung, würde dazu führen, dass die Erfüllung der Lebensbedürfnisse jedes Menschen möglich würde. Und da dem Kapitalismus die mit wachsender organischer Zusammensetzung des Kapitals sinkende Profitrate gesetzmäßig eigen ist, dürfte mit umfassende Automation auch die Grundlage des Kapitalismus an ihre Grenzen gelangen, somit die nächste Gesellschaftsformation objektiv notwendig werden.

    Wäre doch ganz gut, wenn alle Amis dorthin zurückgehen, wo sie ursprünglich herstammen. Wird eine Menge Land frei für die restlichen Ureinwohner, die Umwelt würde massiv profitieren dort.

    Dann wäre höchstens Russland in der Lage ohne Probleme die Rückkehrer aufzunehmen. Deutschland, Großbritannien und Frankreich, Italien, Japan, China etc. hätten wohl erheblich zu tun!

    Da bin ich mir nicht wirklich sicher, wer oder was sich da durchsetzt.

    .................. Ich teile deinen Optimus nicht, dass die zionistische Lobby ihren Einfluss verliert. in Deutschland jedenfalls ist davon nichts zu spueren.

    Ein guter Artikel zu diesem Thema war anerkennungsweise vor einigen Tagen im "Spiegel" zu lesen.


    https://www.spiegel.de/plus/lo…02-0001-0000-000164871539

    Ich bin keineswegs optimistisch diesbezüglich, denn die Macht der Verlogenheit der Zionisten ist nicht zu unterschätzen. Zudem interessiert sich der Normalbürger nicht für die Lage in Palästina, weiss so gut wie nichts über die reale Geschichte dort seit 1900 und auch die Nakba ist eben nicht im Bewußtsein verankert. Dazu kommen Islamopobie, antiarabische Propaganda und mehrheitlich völlige Unkenntnis über das Leben in den Arabischen /Orientalischen Staaten.

    Vielleicht sollte man sich von dieser Ideologie Diskussion lösen. Letztlich soll ein politisches System dazu da sein, dass es möglichst vielen Menschen möglichst gut geht (objektiv gesehen).


    Die Menschen sind nicht dazu da, ein System am Leben zu erhalten egal wie gut oder schlecht es ist.

    Völlig richtig, nur bedeutet das, in der Politik andere Prioritäten zu setzen. Weg von Aufrüstung und Konfrotation, hin zu Kooperation und Diplomatie sowie Interessenausgleich und gegenseitigem Respekt.

    Wie aber soll der normale Mensch wissen, ob wirklich Kommunismus drin ist, wo Kommunismus draufsteht? Der normale Mensch gewinnt den Eindruck, dass immer, wenn ein angeblich kommunistisches Land sich als menschrechtsfeindliche Diktatur erweist, die Marx-/Engels-Apologeten schnell behaupten, DAS sei in Wahrheit ja auch auch nicht kommunistisch, denn Marx habe ja deutlich geschrieben, dass... Nur ist eben Papier geduldig

    Vielleicht müsste der normale Mensch eben mal sich mit der Theorie beschäftigen, sich intensiv um Politik kümmern, damit er den Schaumschlägern und Ideologen nicht zum Opfer fällt. Zudem bedarf Kommunismus eben auch der Voraussetzungen in der Gesellschaftlichen Entwicklung, der entsteht nicht aus den Wünschen sondern aufgrund real erreichter Kriterien in der Produktivität und Effizienz, die die realen Produktionsverhältnisse, die Verteilungsverhältnisse prägen müssen.

    Was sich heute der dt. Bundesbürger als Demokratie vorsetzen lässt, ist angesichts der zugemuteten Deformationen bald nicht mehr auszuhalten. Die Wahl von der Leyen und die Besetzung des Verteidigungsministerium mit AKK sowie das Fortbestehen der GroKo sind ein Affront für jeden denkenden Bürger!

    War das wirklich so ?


    Schau Dir die Ergebnisse der Reichstagswahl von 1930 und 1932 an. Die NSDAP steigert sich in dieser Zeit von 18 auf 33 Prozent. Davor war sie eher marginal. Ich denke das spricht für sich selbst. Brüning hat mit seinen Notverordnungen, der extremen Sparpolitik und der Aushebelung des Parlamentes die Katastrophe ganz wesentlich mit herbeigeführt. 1930-1933

    So wie heute die Austeritätspolitik und die "Schwarze Null" zu kritischen Lage in Europa und zum Rechtsruck in den europäischen Staaten führt. Dazu wieder die Aggressivität gen Osten, als ob das nicht immer in der Geschichte schief gegangen ist

    Stalin hat auch mit Hitler auskömmlich zusammengearbeitet und Polen aufgeteilt. Nur hatte das nichts mit Kommunismus zu tun, ebensowenig waren die Zwangskollektivierung oder die Säuberungen und Mordorgien in der Lehre von Marx und Engels je vorgesehen. Und Mao oder Pol Pot haben Marx wohl nie begriffen!