Beiträge von Kleinlok

    Was sind die Grundsätze der/unserer Demokratie ? (ich frage vorher Meister Google, damit ich auch nichts vergesse, aber natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit):


    Freie und gleiche Wahlen. Das Mehrheits- oder Konsensprinzip, Minderheitenschutz, Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, Schutz der Grund-, Bürger- und Menschenrechte.


    Gegen welchen dieser Grundsätze verstoßen Manipulation und Propaganda ?

    Meines Erachtens gegen alle.


    Wer zu manipulieren versucht, pfeift auf freie und gleiche Wahlen. Das es solche gäbe, wird uns in unserer Scheindemokratie nur vorgegaugelt. Auch das Mehrheits- oder Konsensprinzip wird hier nur solange formal hoch gehalten, solange das den Interessen korrupter Minderheiten nutzt, die von dieser Minderheit manipulierten Mehrheiten sollen nur schön glauben, dass im Sinne der Mehrheit (also ihrem eigenen Interesse) entschieden würde.


    Und wo die Interessen der Mehrheit in Wirklichkeit nicht zählen, da glaubst du ernsthaft noch an Minderheitenschutz? :jokly:


    Minderheiten, die nicht über Kapital und Einfluss wie die benannten korrupten Eliten verfügen, wie z.B. Behinderte, arme und sozial ausgegrenzte Menschen (z.B. Obdachlose) hatten und haben in diesem Lande selten eine Lobby.


    Auch die Akzeptanz einer politischen Opposition ist doch inzwischen zum Witz gekommen. Es wird das gemacht, was Merkel und Groko als Lakaien des Großkapitals "beschließen". Wenn da noch irgendwelche Oppositionsparteien mit im Bundestag sitzen, dann wird auf deren Meinung bzw. deren Argumente geschissen, Debatten verkommen oft zu puren Scheinveranstaltungen, da das Ergebnis der daran anschließenden Abstimmungen längst an anderer Stelle vorab entschieden worden ist. Das Kaperletheater dieser Debatten soll davon nur ablenken, dass die Vertreter des Volkes nichts, am allerwenigstens im Sinne des Volkes zu sagen haben. Oder wie könnte sonst erklärt werden, dass im Parlament kaum etwas (Steuererleichterungen, Abschaffung der kalten Progression, Klimaschutz, Beachtung des Tierwohls und des Umweltschutzes, Bekämpfung der Armut, Pfelegenotstand und Wohnungsnot) läuft, dass dem Volk wirklich endlich etwas nutzen würde?


    Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, Schutz der Grund-, Bürger- und Menschenrechte

    Untersteh´ Dich!!!


    Meiner Meinung nach hat jeder Mensch das Recht, so einfältig und manipulierbar zu sein, wie er mag. Man kann keinen manipulieren, der es besser weiß, informiert ist, sich selbst bildet, bilden lässt (!) und nachdenkt (das heißt, man kann schon, aber es ist mühsam).

    Man kann keinen Menschen manipulieren, der es besser weiß, informiert ist, sich selbst bildet, bilden lässt (!) und nachdenkt.


    Diese Aussage unterstreiche ich.


    Nun gab und gibt es aber Menschen, die andere Menschen manipulieren wollen und das kräftig versuchen. Und denen dürfte zu einem nicht geringen Anteil schon klar sein, dass es in der Tat schwer bis unmöglich ist einen Menschen manipulieren, der es besser weiß, informiert ist, sich selbst bildet, bilden lässt und nachdenkt.


    Genau dieser einfach zu erkennende Zusammenhang kann dann dazu führen und führt dazu, dass diejenigen, die da andere manipulieren wollen, versuchen all das ausfallen zu lassen bzw. zu beschränken, was für die von ihnen versuchte Manipulation hinderlich sein könnte:


    umfassende Informationen, Bildung und Mitsprachemöglichkeiten.


    Und genau das läuft auch hier in diesem Land, wo angeblich alles so offen und scheiß liberal erscheint. In Wirklichkeit wird alles, was abseits vom gewünschten Mainstream liegt, ignoriert oder zur Not verächtlich gemacht, damit es politisch keine Rolle spielen kann.


    Es ist unsexy, wenn sich Menschen manipulieren lassen, aber dieses Manko fällt ja nicht einfach vom Himmel. Kein Mensch wird dumm geboren, Menschen werden vorsätzlich dumm gemacht und in Dummheit belassen. Insofern kommt es für mich absurd, wenn du Menschen das Recht zusprechen willst, dass diese so einfältig und manipulierbar sein dürfen, wie sie mögen. Mag sein, dass du das ironisch gemeint hast, aber wenn, dann würde diese Ironie nicht passen. Mit dumm gemachten Menschen kann man vieles machen - auch und gerade das, was diesen dumm gemachten Menschen selber nicht gut tut.


    Das "Recht auf Einfalt" nutzt wenn, dann nur denjenigen etwas, die aus der Einfalt anderer Kapital schlagen wollen. So gesehen könnte man eher von einer nicht ausgesprochenen Verpflichtung zur Einfalt sprechen, sprich die Bundesbürger sollen dumm sein und den Mist glauben, den ihnen die Systemmedien vorsetzen.


    Das läuft subtiler als in Diktaturen ab, aber eine wirkliche ehrliche Meinungsfreiheit bzw. Meinungsbildung ist auch hier in Deutschland von denjenigen nicht gewünscht, die auf Kosten der Interessen anderer Gruppen den Ton angeben wollen. Hier sollen die Bürger/innen sich mit dem Einheitsbrei aus den angeblich demokratischen etablierten Parteien zufrieden geben, die letztendlich aber nur das politisch umsetzen, was relativ kleine, dafür aber extrem kapitalstarke und damit einflussreiche Kreise durchsetzen wollen. Und damit das so schön weiter ungestört laufen kann, wie es seit Jahrzehnten hier läuft, wird gerade hier manipuliert, desinformiert und verarscht bis zum geht nicht mehr, damit der gemeine Deutsche sich nackig machen lässt und dabei gut fühlt. Mit dumm gemachten kann man es ja machen.

    Auf ein beklopptes Recht auf diese Verarschung kann ich verzichten.

    Lassen wir "mündig" weg und lassen wir "nichts" weg. Hin und wieder kann sich eine Gruppe auch auf etwas einigen. Es kommt darauf an, was wem wichtig oder weniger wichtig ist. Du glaubst, dass solche Runden ein Staatsgebilde langfristig in bestimmte Richtungen steuern könnten ? Ich glaube das nicht. Dafür habe ich in meinem Leben schon an viel zu vielen sinnlosen Besprechungen teilgenommen.


    Ich habe immerhin ein paar Beispiele gebracht, warum Manipulation/Propaganda und Demokratie sozusagen koexistieren, wenn Du das akzeptieren kannst. Das zu leugnen wäre wohl irgendwie betriebsblind. Sag mir lieber ein Beispiel wo ein demokratisches Staatswesen ohne "public relations" auskommt. Selbst bei basisdemokratischen Entscheidungen wird vorher ordentlich die Werbetrommel für das eine oder andere gerührt.


    Es gibt viele Arten der Einflussnahme und die Manipulation ist eine davon. Und dummerweise eine, in der die Einflussnahme auf eine Art und Weise versucht wird, bei welcher der freie Wille derjenigen ausgeschaltet werden soll, die da manipuliert werden sollen.

    Die Manipulation stellt somit eine sehr unfaire Art der versuchten Einflussnahme dar und die verträgt sich nicht mit den Prinzipien einer lebendig versuchten Demokratie.


    Dass Akteure für Ihre eigenen Interessen und Meinungen Werbung machen ist per se normal und verständlich, es kommt aber im Hinblick auf das oben gesagte darauf an, wie das geschieht. Geschieht es auf Augenhöhe, werden wichtige Informationen zurückgehalten oder einseitig dargestellt, werden falsche Informationen geliefert oder Infos in einer Weise dargestellt, die zu falschen Wahrnehmungen führen kann (soll)?


    Wer zu manipulieren versucht, hat in aller Regel kein Interesse an einer authentischen souveränen Meinungsbildung und genau das ist Gift für die Demokratie.

    Mündig handelnde einzelne Menschen können sich auf nichts einigen, weil sie sich entweder übervorteilt fühlen oder mit dem Einen oder Anderen so überhaupt nicht warm werden können oder weil die Weltbilder sich diametral unterscheiden oder vielleicht einfach nur deswegen, weil der Mensch mit dem falschen Fuß aufgestanden ist.

    Wieder stellst du eine Alternativen ausschließende Behauptung auf, ohne einen mich überzeugenden Beleg dafür zu stiften. Warum sollen

    mündig handelnde einzelne Menschen per se sich auf nichts einigen können?


    Übervorteilt kann man sich immer fühlen, kaum jemand lässt sich freiwillig gerne übervorteilen, also sollte bzw. muss mit so einer Empfindung umgegangen werden und warum sollten das mündige Bürger/innen nicht können?


    Gerade mündige Bürger sehe ich am besten in der Lage mit Meinungsverschiedenheiten und Interessenskonflikten produktiv umgehen zu können. Umündige Bürger/innen dagegen lassen sich allenfalls relativ problemlos übervorteilen, ohne dass die das entweder merken oder sich dagegen wehren können. Die beiden letzteren Vorgänge sehe ich aber als schwer undemokratisch und ethisch unzulässig.


    Also vertragen sich Demokratie und Manipulation überhaupt nicht gut.

    Dennoch hat der Shutdown des Wirtschaftslebens die Zuverdienstmöglichkeiten der vorlesungsbefreiten Studentenschaft keineswegs verbessert…

    Das war zu erwarten und beweist zusammen mit den drohenden Insolvenzen gerade klein- und mittelständiger Betriebe wie sehr viele Akteure im im aktuellen Kapitalismus die chronisch unterfinanziert sind.


    Diese Schweinerei hat aber System, denn ausgehungerte Hunde rennen auch nach der dünnen Wurst.

    Also, (auch wenn Katers letzter Satz wahrscheinlich das Gegenteil dessen sagt, was er wohl meint) Manipulation ist nicht immer und unbedingt von Eigeninteresse gelenkt. Wenn man bemerkt, dass sich gerade jemand, der von seiner Unfehlbarkeit überzeugt ist, in den Dreck reitet, kann man die Rettung beschleunigen, indem man die Manipulationswerkzeuge hernimmt, statt lang mit ihm zu diskutieren, und zwar so lang, bis er im Dreck liegt. Bei Kindern nennt man das Erziehung.


    Manchmal frage ich mich, warum so viele Leute grundsätzlich davon ausgehen, dass Einflußnahme anderer immer Böses zum Ziel hat. Ob sie von sich auf andere schießen?


    Der Mensch ist von Natur aus nicht dumm und könnte frei und autonom handeln - wenn man ihn lässt bzw. dies ihm ermöglicht. Mündige Menschen kann man überzeugen, die muss man nicht manipulieren und auch Kinder werden nur dann nachhaltig erzogen, wenn sie lernen au eigener Einsicht und Überzeugung zu handeln. Ansonsten erhält man beliebig steuerbare Kleingeister wie z.B. Adolf Eichmann, die keiner autonom angelegten Überzeugung folgen.


    Der Philosoph Immanuel Kant setze bezogen auf das Denken und Handeln von Menschen die Freiheit als Annahme voraus. Im Laufe seiner Theoriebildung versuchte er die vorläufig angenommene Freiheit zu belegen und als eine Basis im Sittengesetz darzustellen.

    Wenn der Wille sich nicht autonom bestimmen würde, wäre der Mensch unfrei, da er dann durch Triebe und Leidenschaften (oder Fremdherrschaft) geleitet würde.


    Kant ist lange tot und seine lebendigen Ideen immer noch nicht wirklich in unserer Gesellschaft angekommen. Zuviel Autonomie soll dann meist doch nicht sein. So gesehen erscheint die aktuelle Krise mal als eine löbliche Ausnahme, denn hier wird erstmal doch eher auf Vernunft und Einsicht gesetzt. Ich befürchte nur, dass nach dem Ende dieser Krise wieder zur allgemeinen Volksverblödung zurück gekehrt wird, weil mit dieser die dicksten Profite möglich scheinen. Und das hat mit Gemeinwohl nichts zutun.

    Zu a): Wie weit bist Du hier im kleinen Politopien damit gekommen, Deine Ansichten den Anderen plausibel zu machen ? Oder hat es woanders etwas genützt den Personalverantwortlichen von ausbeuterischen Jobangeboten lange Briefe zu schreiben und die Korrespondenz zu veröffentlichen ? So etwas ist schon in der Dorfgemeinschaft schwer und benötigt dort gegebenenfalls Leute die auf den Tisch hauen können oder es bleibt so umstritten dass letztlich gar nichts passiert.


    Zu b) ein Beispiel: Denkst Du das neoliberale Projekt hätte sich ohne Propaganda durchsetzen können ?

    Die Macht der einen Gruppe kann die Ohnmacht einer anderen Gruppe bedingen. Nicht umsonst versucht der Gedanke der Gewaltenteilung eine einseitige Machtkonzentration zu verhindern.


    Deine Hinweise bedeuten mir, wie sehr ungerecht die politische Macht in Deutschland verteilt ist. De facto hat der Volkssouverän hier nichts zu sagen, soll nichts zu sagen haben. Die Farce der hiesigen Weichspüldemokratie soll dem deutschen Michel nur suggerieren, dass er noch was zu sagen hätte und zu viele der deutschen Gartenzwerge fallen auf dieses dumme Spiel herein, in dem es nicht um das Gemeinwohl geht.


    Mündig handelnde Menschen lassen sich weder entmächtigen noch übervorteilen, deren Interessen können aber den partikularistischen Interessen eigensüchtig handelnder Akteure gegenüberstehen. Die letzteren setzen dann oft auf eine Manipulation der Massen, mit der die Massen zu einem Verhalten angeleitet werden sollen, das den partikularistischen Interessen eigensüchtig agierender Akteure nützt. Dabei sollen die Massen natürlich nicht merken, dass und wie sehr sie entmächtigt und übervorteilt werden. Probleme werden negiert, allen geht es angeblich gut, wer das anders sieht wäre selber schuld. Die Politik wäre im Sinn aller und würde von der gesellschaftlichen Mitte mitgetragen. Wenn man den Massen nur oft genug das einredet, was diese glauben sollen, dann kann der größte Blödsinn zur Realität verklärt werden und viele glauben, das hätte seine Richtigkeit so. Und wenn erst mal ein entscheidend ausreichender Anteil der Bevölkerung das glaubt bzw. zumindest nicht widerspricht, dann haben die Propagandisten gewonnen und des Kaisers neue Kleider (die in Wirklichkeit aus nichts bestehen) können teuer verramscht werden.


    Und dann kann es gut möglich sein, dass Menschen, die sich abseits vom verordneten mainstream bewegen (wie z.B. meiner einer Kleiner) beständig die Erfahrung machen müssen, dass Ihre so andersartig erscheinende Meinung ignoriert wird und wenig bis nichts politisch bewegen kann. Und auf Politopia oder anderswo kann man sich die Finger wund schreiben, viel mehr als schöngeistige Eigensbespaßung ist da kaum zu bekommen. Das hat zwar mit einer lebendigen und fair organisierten Demokratie nichts zu tun, aber die soll ja gar nicht sein, denn eine solche würde dem Egoismus der benannten Eliten nur im Wege stehen.


    Manipulation und Demokratie vertragen sich nicht.

    Die Souveränität des Akteurs, kann man ihm/ihr in der Dorfgemeinschaft überlassen. In größeren Gesellschaften führt sie ins Chaos. Eine Demokratie kommt ohne Propaganda/PublicRelations gar nicht aus. So jedenfalls sieht es wohl die Politik im Allgemeinen.

    Ich kann mit keiner dieser Aussagen etwas anfangen, für die du keine Argumente anführst. Mag sein, dass die Politik das im Allgemeinen. so ähnlich sehen mag, wenn dann wäre das aber eine egozentrische Sichtweise, die nur mehr die korrupt veranlagten Eigeninteressen dieser Politik wiederspiegeln würden.


    a) Wieso soll das in größeren Gesellschaften ins Chaos führen, wenn man die einzelnen Akteuren souverän agieren lässt?


    b) Wieso soll die Demokratie nicht ohne Propaganda/PublicRelations auskommen?


    Ich behaupte, dass eine echte Demokratie gerade die souveräne Entscheidung aller Akteure einfordert. Die Bezeichnung "Volkssouverän" würde bzw. wurde/wird ins Absurde verdreht, wenn die Angehörigen genau dieses Souveräns manipuliert werden.

    Oder dass er die Leute zu etwas bringen möchte, das gut für sie ist, was sie aber womöglich allein nicht erkannt hätten.


    Die staatlichen Maßnahmen verschiedener Länder gegen die Corona-Krise sind ein Beispiel dafür. Die Regierungen erlassen nicht nur Verbote, sondern sind auch bemüht den Menschen zu erklären, warum das so sein muss.

    Ich sehe es als geboten Menschen eigenständig entschieden zu lassen und ihnen dafür Entscheidungshilfen zu bieten. Das gibt zwar in gewisser Weise den Idealzustand ab, aber um den kann und sollte man sich bemühen.


    Wer manipulieren versucht, will eine ihm genehme Entscheidungsfindung seitens des manipulierten Akteurs durchsetzen indem er genau diese Souveränität des Akteures auszuschalten versucht, die erscheint ihm nämlich für die Durchsetzung seines Interesses als eher hinderlich.


    Technisch geschieht dies durch einseitige bzw. tendenziöse Informationen, das Setzen auf Emotionen und Stimulationen (z.B. des Belohnungszentrums bzw. des typisch menschlichen Herdentriebs).


    Der andere soll das wollen was man selber will, seine eigenen Interessen werden oft missbraucht um fremde durchsetzen zu können.

    Eben was ich zur Bewertung von Manipulation sage: Entscheidend ist das Ziel. Manipulation als solche ist weder posi- noch negativ. Sie wird nur oft als neagtiv gesehen, weil sie Menschen dazu bringt, etwas zu tun (oder auch zu denken), das sie ohne diese Taktik nicht tun würden, und das wollen die Freiheitskämpfer nicht. ben", also meine Mutter und Marga, klaglos akzeptiert, aber eben ist Frau Marga mit Kaffee aufmarschiert...

    Ursprünglich wurde der Begriff Manipulation wertneutral behandelt.


    Zitat

    Mit Manipulation einer Sache bezeichnet man ganz wertneutral deren Handhabung und ggf. Bearbeitung. So verweist der Brockhaus von 1809 beim Stichwort Manipulation lediglich auf den Magnetismus.[1] Etwa 100 Jahre später beschreibt Meyers Konversationslexikon eine Manipulation als kunstgerechte[n] Gebrauch der Hände; dann allgemein soviel wie Geschäftskniff.[2] (...)

    1985 heißt es in Knaurs Wörterbuch dann, Manipulation sei entweder „ein Gerät etc. geschickt handhaben“ oder auch „etwas oder jemanden in die gewünschte Richtung lenken; beeinflussen; steuern.“[4]


    https://de.wikipedia.org/wiki/…ation#Begriffsentwicklung


    Diese Neutralität geht verloren, wenn dieser Begriff auf Vorgänge in der menschlichen Psychologie bezogen wird.


    Zitat

    Darüber hinaus ist Manipulation auch ein Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik und bedeutet die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen (Camouflage, Propaganda).


    https://de.wikipedia.org/wiki/Manipulation#


    Wer einen oder mehrere andere Menschen zu manipulieren versucht möchte diesen zu einem ihm genehmen Verhalten bzw. Ansichten bewegen ohne dass dies souverän vom handelnden Akteur betrieben wird. Manipulation kommt somit einer ethisch angreifbaren Beeinflussung gleich.

    Ich finde den Begriff "der kleine Mann" irgendwie abwegig. Er ist immer damit verbunden, dass die Großen mit dem kleinen Mann machen, was sie wollen und der kleine Mann leider keinen Durchblick hat und Opfer ist. Der "kleine Mann", das hilflose Wesen. Das stört mich immer, denn dem sog. "kleinen Mann" hat man auch Übles zu verdanken.

    Dieser Begriff mag unsexy für all diejenigen klingen, die mit diesem umfasst werden und das könnte dein Beweggrund sein, dass du diesen als abwegig empfinden willst.


    Abwegig sehe ich diesen Begriff aber überhaupt nicht, denn in der Tat versuchen die Großen mit dem kleinen Mann das zu machen, was sie wollen und das bekommt der kleine Mann entweder nicht mir oder lässt es sich zumindest gefallen. Andererseits hört das natürlich niemand gern, dass er so als billiges Opfer für diejenigen gilt, die derart mit ihm umspringen. Die wollen nämlich den kleinen Mann als ein hilfloses manipulierbares Wesen , denn mit solchen lassen sich die eigenen Interessen am effizientesten durchsetzen.


    In der Pseudodemokratie unserer Tage soll dieser Umstand verdeckt werden indem die Mächtigen dem ohnmächtigen Normalbürger das Gefühl lassen, dass wenn er alle 4 Jahre artig zur Wahl gehen würde etwas zu sagen hätte. In Wirklichkeit werden die Interessen der kapitalkräftigen Eliten gnadenlos mit Hilfe eines dreisten Wirtschaftslobbyismus durchgeboxt während die gekauften Medien dem Normalbürger das alles als in seinem Interesse stehend verkaufen. Der kleine Man darf noch seine Meinung sagen (so denn er sich überhaupt eine solche erlaubt), zu sagen - das ist der Unterschied zur Diktatur, zu sagen eigentlich zu sagen hat er aber genauso wenig wie in dieser. Das mag abwegig klingen, sollte das auch sein, ist es aber nicht.

    Na ja, wenn man in dieser tollen Freiheit sich beständig von oben angepieselt fühlen darf, dann ist das auch nicht das Gelbe vom Ei.

    […] das volkseigene DDR-Klopapier 3605.full.jpg als gelungenes Produkt preist (das taugt doch nicht mal mit gehäkelter Umhüllung aus Hutablagen-Blickfang im Trabbi-Rückfenster) kann aber auch nicht so völlig manipulationsresistent sein…

    Angesichts der Schamlosigkeit, mit der du deine (meist zusammen gegoogelten) Ergüsse diesem Forum präsentierst, solltest du mal lieber deine eigene Manipulationsresistenz prüfen.

    Das ist doch bullshit. Diese Sendungen werden einzig mit dem Ziel ausgestrahlt, zu gefallen und von so vielen Menschen wie möglich angeschaut zu werden, damit der Sender Werbeeinnahmen generieren kann.


    Dass da die große lenkende Hand "systemrelevante Verhaltensweisen befördern" will, kann nur jemand glauben, der tatsächlich an die große lenkende Hand gewöhnt ist.

    Die Werbeeinnahmen sind für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten weniger relevant als die Förderung seitens der Politik, die ihnen mit der zwangsweise auf Kosten der Bürger/innen erhobenen Rundfunkgebühr satte Einnahmen beschert (was die überbezahlten Intendanten natürlich nicht daran hindert über die angeblich klamme Situation der Sendeanstalten zu jammern).


    Natürlich geschieht diese milliardenschwere Finanzierung des Rundfunks nicht ohne Hintergedanken. Die Bürgerschaft bezahlt für ihre eigene Manipulation, mit der ihr das bestehende System mitsamt seinen eigentlich absurden Entwicklungen als das einzig wahre verkauft wird, damit die eigentlichen Profiteure dieses Systems schön weiter Kasse machen können (auf Kosten der Dummen, die mit dem Rundfunk manipuliert werden).


    Das ist der eigentliche Zweck des Staatsrundfunks, die dumme vorwiegend auf Senioren zugeschnittene Werbung im Vorabendprogramm nützt allenfalls für eine nette Nebeneinnahme. Wichtiger kommt, dass die älter gewordene Zuschauergemeinde die dummen Lügen weiter glaubt, die ihr seit 50 Jahren weis gemacht werden. Der Bullshit liegt also eher auf deiner Seite, wenn du das nicht erkennen kannst/willst.

    Das ist eine klasische Alu-Hut-Theorie, denn es ist richtig, dass man sich am Corona-Virus besonders leicht ansteckt, dass entsprechend "vorgeschädigte und alte Menschen" besonders schnell daran sterben, dass die Kliniken Personal- und Platzprobleme haben und die Infektionen sich rasend schnell ausbreiten. Weil es noch kein Mittel dagegen gibt, wird totale Vereinzelung vorgeschrieben, aber in Italien sterben trotzdem immer noch viele Leute.


    Wenn nun alle Leute daheim bleiben und sowohl größere Firmen als auch Kleinunternehmen kein Geld mehr verdienen, gerät die Wirtschaft selbstverständlich ins Trudeln, da muss gar nichts "benutzt werden, um..."


    Da ist wieder mal, die große Weltverschwörung einiger weniger, die alle dicht halten, und zur Augenwischerei behauptet man einfach, auch Merkel und Boris, der Inselaffe, seien infiziert - wahrscheinlivh stimmt das gr nicht... ^^

    Weder deine Beschreibung noch Buds Vermutung schließen sich aus.

    Die Krisen sind real und dass gegen diese Maßnahmen beschlossen werden, ist notwendig. Dabei übersehen die meisten Systemmitläufer gerne systembedingte Ursachen.

    So, nun ist es raus. Die Kanzlerin wurde getestet und für "Negativ" befunden.... gut, es geht nur um Corona aber immerhin ein Anfang. ;)

    https://www.spiegel.de/politik…10-4915-b4ae-8a60cd5ecb1f


    Ich hoffe, dass als nächstes ihre Kompetenz genauso gründlich getestet wird. Und ich denke, es wäre das gleiche Ergebnis. ;)

    Wer etwas Ahnung von Politik hat, dürfte eine solch pessimistische Erwartung seit 2005 oder vorher teilen. Aber da für das Kanzleramt nicht die Kompetenz, sondern die Hörigkeit des entsprechenden Amtsinhabers gegenüber den Finanzeliten gefragt ist, reicht aus der Perspektive der letzteren ein corvid-19 und von Kompetenz befreites Merkel völlig aus.