Beiträge von Kleinlok

    Fortsetzung in Beitrag # 503

    Da ein Schreibfehler im 1. Teilmeiner Gegenrede enthalten ist, wiederhole ich diesen in korrigierter Form.


    Zitat

    Hallo Campact-Team, ich werde Ihrem Aufruf nicht folgen, da mich die von Ihnen eingesetzte Argumente nicht überzeugen können und ein Teil davon mir manipulativ eingesetzt erscheint. 1. Der Aufruf verschlechtert die Chancen des linken Direktkandidaten der Linken ,der in dem selben Wahlkreis antritt in dem Maaßen kandidiert. Wenn dieser Kandidat der Linken nicht freiwillig diesen Aufruf unterstützen möchte (sein gutes Recht), dann würden sich Campact und die weiteren Befürworter dieses Aufrufs an maßen die Chanen dieses Kandidaten zu beschneiden, der nun nichts dafür kann, dass die CDU Maaßen aufgestellt hat. Ein für dieses Problem Unschuldiger soll für den Schwachsinn büßen, den die dimme CDU verzapft? Nein Danke! 2. In dem Aufruf wird behauptet, dass die Grünen das Problem erkannt hätten und dass deren Bundesgeschäftsführer Michael Kellner – selbst Thüringer – seine Partei zur Wahl von Ullrich aufruft. Damit würde dieser den Kampf gegen Rechts zur Chefsache machen, während die lokalen Grünen sich zu diesem Schritt bislang nicht hätten bewegen können.


    Das müssen die lokalen Gründen genauso wenig wie die Linke und deren Kandidat. Wie Sie selber schreiben sind die Grünen in Südthüringen eher schwach, de facto haben diese nichts zu verlieren. Da fällt es leicht auf ein chancenloses Direktmandat zu verrohten. Bei der Lünken steht mehr für diese auf dem Spiel und das sollten Sie erkennen und den eigenen Umgang der Linken mit dieser Frage respektieren anstatt die Linke unter Druck setzen zu wollen.


    Viele Grüße Thomas Schüller

    Campact e.V. will verhindern das Maaßen das Direktmandat gewinnt.


    Ich halte von der Aktion nicht viel - besonders stört der m.E. agitatorische Stil mit dem dieser Aufruf daherkommt. Meine Gegenrede:

    Zitat
    Hallo Campact-Team, ich werde Ihrem Aufruf nicht folgen, da mich die von Ihnen eingesetzte Argumente nicht überzeugen und ein Teil davon mir manipulativ eingesetzt erscheint. 1. Der Aufruf verschleierter die Chancen des Direktkandidaten der Linken der in dem selben Wahlkreis antritt in dem Maaßen kandidiert. Wenn dieser Kandidat der Linken nicht freiwillig diesen Aufruf unterstützen möchte (sein gutes Recht), dann würden sich Campact und die weiteren Befürworter dieses Aufrufs an maßen die Chanen dieses Kandidaten zu beschneiden, der nun nichts dafür kann, dass die CDU Maaßen aufgestellt hat. Ein für dieses Problem Unschuldiger soll für den Schwachsinn büßen, den die dimme CDU verzapft? Nein Danke! (...)

    Fortsetzung in Beitrag # 503

    Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass über die tatsächlich festgestellten (unangenehmen bis bisweilen lebensgefährlichen) Nebenwirkungen offen und ehrlich berichtet würde!

    Was ist unter "unangenehmen bis bisweilen lebensgefährlichen" Nebenwirkungen bitte konkret zu verstehen?






    ich hab 911, 21 Euro bekommen....dieses Jahr im März.....für 2 Monate pro Manat....und nein, ich arbeite in einer ungekündigten Stellung seit 11 Jahren...und jetzt überlege mal, warum ich Hartz4 bekommen habe....für 2 Monate!


    Das kann nur dadurch erklärt werden, dass er sein niedriges Einkommen mit H4 aufstocken musste.


    Der Tech ist nicht auf den Mund gefallen. Mal sehen wie er es uns erklärt. Ich bin gespannt darauf.

    Flexibilität gehört dazu, und natürlich gehört dazu, dass der Arbeitnehmer sich informiert. Auf die Gutherzigkeit der Arbeitgeber zu vertrauen, wäre dümmlich.

    Um zu erkennen, dass z.B. 9,60€/h einen Hungerlohn abgeben, braucht es keine weitere Information. Und wer von seinem Lohn nicht gut leben kann und (teils weit) unter dem in Deutschland üblichen Standard bzw. trotz Arbeit auf H-4-Nieveau lebt sollte erkennen, dass und wie sehr er im Lohn gedrückt wird.


    Nur was macht so ein armer Teufel, wenn von 10 ihm angebeteten Jobs 100% nichts taugen?

    Der Gerechtigkeitssinn der Unternehmer darf zu Recht bezweifelt werden, allerdings ist derzeit der Arbeitsmarkt so beschaffen, dass eigentlich jeder einen adäquaten Lohn bekommen kann, wenn er darauf besteht und sich vorher über das Branchenübliche informiert.

    Das kann ich nicht erkennen. Einmal haben wir es mit einer versteckten Arbeitslosigkeit zu tun. Offiziell fehlen Arbeitnehmer, wenn dem so wäre, sollten doch so langsam aber sicher die Gesetze der Marktwirtschaft für bessere Arbeitsangebote sorgen. Deren Mechanismen sollen aber weiter ausgehebelt werden wenn es um gute Arbeit geht. Eher träumen Arbeit vergebende Geizhälse davon, dass man noch einmal Millionen Billigheimer ins Land als denn dass diese endlich mal 4 € mehr die Stunde zahlen, obwohl die meisten von denen das problemlos könnten.

    Die Leiharbeit in Fabriken und/oder Versendern ist durchaus vergleichbar, denn niemand ist Leiharbeiter, der etwas besser kann als andere, auch wenn es "nur" die Landessprache ist.


    Die Frage ist nicht, ob der Lohn hoch oder niedrig ist, sondern ob er gerecht ist, bzw. als gerecht empfunden wird. Gerechtigkeit ist kein wabernder Begriff, sondern gut an den tatsächlichen Gegebenheiten festzumachen und hängt vor allem vom Vergleichen ab. Verdient sich jemand an der schlecht bezahlten Arbeit anderer dumm und dämlich - und KÖNNTE also mehr zahlen -, ist das ungerecht, auch dann, wenn man davon ausgeht, dass die Schlechtverdiener nicht so viel können oder wissen wie der Jemand. Das Vergleichen ist gar nicht so einfach.

    Das Vergleichen mag nicht immer so einfach sein, es ist aber nun auch nicht so schwer, dass es unmöglich wäre. Die Vergleichen der jeweiligen Arbeitsbedingungen soll aber gar nicht einfach sein sondern wird von daran interessierten Kreisen willkürlich erschwert. Während die Unternehmen meistens ihre Erwartungen an eventuelle Bewerber/innen ausführlich darstellen wird die Vergütung der angebotenen Beschäftigung oft tabuisiert. Arbeitnehmer können somit nur erschwert Vergleiche zwischen den einzelnen Jobangeboten anstellen.


    Fieser Umstand lässt an dem Gerechtigkeitssinn der Unternehmer zweifeln, die derart unfair vorgehen. In den meisten Fällen dürfte im Fall dieser Unternehmen in einem reichen Land wie diesem hier genügend Geld für Löhne vorhanden sein, die zum Leben taugen. Die Ursache magersüchtiger Lohntüten sein dürfte meist ein willkürlicher Geiz sein Das kann dann m.E. erklären warum die von mir angefragten Unternehmen so schwer tun offen in dieser Frage zu sprechen.

    M.E. nichts, weil 2 G wie du sagst nicht die alleinige Wunderwaffe gegen Infektionen sind.


    Zitat

    Der allgemeine Tenor, dass die Impfung uns alle schützt und dadurch alles besser wird, sollte doch nun endlich mal der Vergangenheit angehören. Selbst unsere Virologen sind sich mittlerweile einig, dass Geimpfte und Genesene weiterhin eine Relevanz für das Pandemiegeschehen haben.

    Niemand hat eine Testallergie, außer vllt unsere Politiker und Entscheider.


    (...) Die Impfung ist und bleibt reiner Selbstschutz vor schweren Verläufen. Sie verhindert weder, dass man sich nicht ansteckt, noch dass man andere ansteckt.

    Wenn wir jetzt in den Chill-Modus driften und die Tests vernachlässigen, werden wir das Zeuch nie in den Griff bekommen.

    Das Impfen bedeutet einen enormen Fortschritt im Kampf gegen die Pandemie, auch gegen neue Infektionen. Ich widerspreche dir bezogen auf die Aussage, dass die Impfung ein reiner Selbstschutz vor schweren Verläufen wäre. Sie verhindert nicht zu 100%, dass man sich und dann möglicherweise andere ansteckt. Dieser Umstand bedeutet aber nicht, dass man daraus schlussfolgern könnte, das Geimpfte in diesem Zusammenhang das gleiche Risiko wie Ungeimpfte betreffen würde. Diese Annahme ist unwahrscheinlich, da die mit der Impfung erfolgte Immunisierung auch im Fall einer Begegnung mit einer für eine Infektion ausreichenden Virenlast das Andocken und die Vermehrung dieser Viren beschränken kann. Das dürfte in einer ernst zu nehmenden Anzahl von Fällen eine eigentliche Infektion und damit eine Gefährdung Dritter verhindern.


    Das ergibt keinen 100%iger Schutz, aber das war von vorn herein klar und die Delta--Mutation hat die Situation verschärft, so dass ich 2 G und ein 3 G, wo sich Geimpfte und Genesene nicht testen lassen müssen, nicht für ausreichend halte. Impfen wo möglich und testen wo nötig kann helfen.

    Tja, und weiter geht's....und bist du nicht willig.....:D

    Das Eigenständigkeit und Eigenverantwortung gehören zusammen. Wer durch einen kleinen weitgehend ungefährlichen, aber für die Allgemeinheit segensreihen Pieks seine Freiheit gefährdet sieht, solle dann bitte so konsequent sein die Folgen seiner Entscheidung alleine zu tragen und nicht der Allgemeinheit anzulasten, deren Wohl ihm in diesem Zusammenhang am Allerwertesten vorbeigeht.

    Vielen Künstlern geht es materiell alles andere als gut und das gilt auch für die meisten Niedriglöhner. Die suchen sich nämlich ihren niedrigen Lohn nicht aus, sondern bekommen den knallhart vorgesetzt. "Fress oder stirb" bzw. "schaff billig oder such dir einen anderen Job" (den man kaum besser finden wird).


    Das wird bei dem im von mir verlinkten Video ab Minute 7:30 deutlich, wo der devot angelegte Einstellungsprozess dokumentiert wird.



    Wer solche Niedriglohnjobs vorgesetzt bekommt, ist in der Regel in einer miesen Ausgangssituation wo er nichts mehr zu melden hat. Und wie mit miesen Löhnen ein Glücksgefühl angesichts satt steigender Mieten entstehen soll, muss man mir auch erst einmal erklären. Zu 100% werden laut meiner Wahrnehmung niedere K Löhne von denen verklärt, die von solchen selber nicht betroffen sind, da leidet dann deren Glaubwürdigkeit massiv.


    Ehrenamtliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit setzen zu wollen ist total absurd. Diejenigen, die wirklich ehrenamtlich arbeiten wollen (auch das ist nicht immer der Fall, da es Leute gibt die nicht nein sagen können) können sich das leisten weil der eigentliche Job bzw. das eigene Geschäft was hergibt.

    Bist schon 'ne Type. Auf der anderen Seite meckerst du herum wenn Leute Dinge besitzen die nach deiner Meinung kein Mensch braucht, u.A. ein Auto, schon gar nicht ein neues. Also, den Mindestlohn erhoehen, dass du wieder meckern kannst.

    Wo habe ich behauptet, dass kein Mensch ein Auto braucht?


    Zitiere mal wo ich so etwas geschrieben hätte und zwar richtig ohne ein frei von dir erfundenes Zitat zusammen zu basteln, dass meine Intentionen falsch wiedergibt.


    Es ist in ökologischer und meist auch sozialer Hinsieht problematisch wenn Menschen viele Dinge besitzen, die sie gar nicht brauchen. Autos können Sinn machen, aber der aberwitzig ausgeweitete Autoverkehr geht auf Kosten der Umwelt, des Klimas, der Anlieger von Hauptverkehrsstraßen und torpediert eine gerechte Globalwirtschaft. Unsere Gier nach Erdöl verursacht Kriege im nahen Osten, geht über Leichen und zerstörte Regionen und küsst Despoten wie den Saudis den Arsch.


    Zu diesem aufgeblasenen rücksichtslos gegenüber Mensch und Natur agierenden Autoverkehr passt auch die reale oder versuchte Ausbeutung am Fließband. Da sind auch Premiummarken nicht außen vor.



    Was daran liegen kann, dass die meisten Arbeitnehmer grundsätzlich zufrieden sind. Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert, wo Lohnarbeiter regelrecht versklavt wurden.

    Dafür, dass seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mehr als 120 Jahre vergangen sind, sieht die Situation in der deutschen Arbeitswelt beschämend aus.


    https://www.deutschlandfunkkul…ml?dram:article_id=390475


    Zitat

    Heutige, prekäre Arbeitsverhältnisse beruhen auf Gegenseitigkeit, bzw. geschickter Verarschung der Dummen.


    Setzt du die Ausbeutung bei Tönnies mit "geschickter Verarschung der Dummen" gleich?


    Zitat

    Der Vater meiner Ex-Freundin kam aus Italien als ungelernter Gastarbeiter nach Deutschland. Er bekam weniger Geld als seine deutschen Kollegen, aber war total stolz darauf, in einem reichen Land in der Automobilindustrie arbeiten zu dürfen. Er lebte sehr sparsam und hat sich mit ca. 50 sogar ein eigenes Auto kaufen können. Er war ein Lohnsklave, aber ich denke er war glücklich mit seinem Leben.


    Wenn der gute Mann sich mit ca. 50 "sogar" ein eigenes Auto kaufen konnte, wie lange musste er für eine Kiste anschaffen die nach 10 Jahren kaum noch was wert ist?


    War die Kiste überhaupt neu?


    Er hatte vermutlich die Wahl zwischen Armut im eigenen Land und Ausbeutung im vergleichsweise reichen Deutschland. Genau diese beschissenen Optionen nutzen die heutigen Ausbeuterschweine schamlos aus, nur dass die heutigen Arbeitsmigranten in ihren Herkunftsländern verschärfter am Krückstock gehen (denn sonst würden sie sich diesen deutschen Ausbeuterstadel mehr antun.

    Ist aber schwer zu bestimmen. Man könnte zB. alle Einkommen aller erwerbstätigen Bürger in einen Topf werfen, und dann bekommt jeder den gleichen Anteil davon. Das sieht oberflächlich gerecht aus, aber ist es das wirklich?

    Das fände ich nicht gerecht, den das Leistungsprinzip ist per kein Fehler. Wer viel leistet darf und soll mehr davon haben, als einer der nicht soviel leisten will.


    Es geht nicht darum dass alle das gleiche haben, sondern sollte darum gehen, dass alle gut leben können und eine faire Chance bezogen auf den Zugang zu Wohlstand und gesellschaftlicher Teilhabe erhalten. Das geht nicht, wenn Löhne bis weit unter den Meridian der Einkommen gedrückt werden und Staat sowie die herrschende Politik diese miese Lohndrückerei unterstützen.

    Das sieht nicht nur oberflächlich ungerecht aus, das ist massiv ungerecht und asozial.

    Bloß wer legt die fest? Jeder Arbeitnehmer würde gern mehr Geld bekommen.

    Gerecht ist in diesem Sinn, wenn sich Arbeitnehmer und Chef darauf einigen können.

    Pauschal zB. 15 EUR/h einer Hilfskraft zu bezahlen, finden manche gerecht, andere wieder nicht.

    Ein gerechter Lohn ist weder eine Fiktion noch schwer zu bestimmen. Wer in Vollzeit arbeitet darf erwarten, dass er und eventuelle Angehörigen von dem Lohn leben und dabei Standards erfahren können, die für ein reiches Land zur Normalität gehören.


    Das Leben ist zu schade um sich arm zu arbeiten, 15 EUR/h auch für eine Hilfskraft müssten niemanden weh tun, wenn die Erträge der gesamte Wertschöpfung fair verteilt werden. In einem System, indem 8% der Weltbevölkerung über 80% der weltweiten Vermögenswerte verfügen fällt aber eine faire Verteilung aus.

    Wenn man das liest kann man nur noch kotzen! Wie können diese Arbeitsbedingungen zustandekommen, wenn in D angeblich 45.000 LKW-Fahrer fehlen und im UK 160.000?


    Angebot und Nachfrage scheinen hier scheinbar nicht mehr zu funktionieren.

    Die Bonzen versuchen uns seit 35 Jahren einzureden, dass arbeiten allein den Sinn des Lebens ausmachen würde. Marktwirtschaft bitte nur da, wo die besitzenden Klassen abstauben können (z.B. Wohnungsmarkt).


    Und wenn wer wie die GdL auf die Idee kommt, dass Arbeit auch zum leben taugen darf, dann bricht für maßlos überbezahlte Manager-Marionetten die Welt zusammen. Und für jeden ansässigen, der sich der omnipräsenten Ausbeute verweigert, versuchen diese Pfosten 3 neue Billig-Bimbos aus Billiglohnländern anzuwerben.


    Ich wünsche diesen Mc-Kinsey- Assos, dass denen im Alter ein vom gefrusteten Billig-Praktikanten falsch programmierter Roboter den Allerwertesten vom Scheitel bis zur Sohle abwischt.

    Einen Tesla bei Nacht sieht man erst, wenn die Kiste brennt, was gar nicht so selten ist, riechen ist da nicht hilfreich!:(:(:(:evil::!:

    Und einen Toyota erkennt man bei Nacht und Nebel an dem Duft der Bataillone von Räucherkerzen, die der Kater auf seinem Hochaltar zugunsten dieses japanischer Herstellers abbrennt.