Beiträge von jaki01

    Ich vermute mal, dass besagter Lehrer die Karikaturen gut fand und erzählt hat, dass Beleidigung, Herabwürdigung usw. wichtige Bestandteile der Meinungsfreiheit sind.

    Meiner Meinung nach muss es möglich sein, solche Karikaturen zu veröffentlichen, ohne dafür mit dem Tode bedroht zu werden und zwar ganz genau der Meinungsfreiheit wegen!


    Es ist dann natürlich auch jedermanns Recht, wiederum diese Karikaturen zu kritisieren. Ich habe übrigens nicht gesagt, dass ich die irgendwie toll fände ...


    Ich sehe aber nicht ein, dass Meinungsfreiheit ausgerechnet vor Religionen enden soll. Sollte ich sonst nicht beispielsweise als Wissenschaftler ebenso beleidigt sein, wenn irgendwelche Kreationisten einfach so hart erarbeitete wissenschaftliche Erkenntnisse mit leichter Hand wegwischen und z. B. meine 'heilige' Evolutionstheorie als Unsinn bezeichnen? Dürfen nur religiöse Menschen beleidigt sein, weil ich ihren Glauben an einen unsichtbaren Freund für ein Märchen halte?


    Meinungsfreiheit bedeutet nicht, sie immer bis an ihre Grenzen strapazieren zu müssen ... aber zu dürfen.

    Selbst wenn ich etwas darf, heißt das wiederum für mich aber noch lange nicht, dass ich es aus purer Freude am Verletzen der Gefühle anderer dann auch tatsächlich tue. Und wenn ich es tue, muss ich natürlich auch die Meinungsfreiheit des anderen respektieren, mich für meine Äußerungen zu kritisieren.

    Dass Homo Sapiens zu wenige Panzer haben, halte ich für ein Gerücht. Kein Unterschied zum Dino!

    Doch, die Dinos waren insgesamt äußerst erfolgreich, anpassungsfähig und haben eine 'Strecke' von weit mehr also 108 Jahren auf diesem Planeten zurückgelegt. Sollten wir das ebenfalls schaffen, dürfen wir meinetwegen über die Dinos lästern, bis dahin sollte gelten: Respekt vor denjenigen, die etwas geschafft haben, wovon wir mit unseren nicht einmal 106 Jahren Verweildauer auf der Erde vorerst nur träumen dürfen. ;)

    Aber den Vorschlag, dass die Wissenschaftler "begleitenden" Polizeibeamten die im Kollegenkreis zu untersuchende Studie de facto in Eigenregie zum gewünschten Ergebnis führen, der befremdet Dich nicht?

    Dazu (und ob ich das auch so sehe) habe ich mich nicht geäußert. Ob ich in diese Diskussion über die Polizei einteigen will, weiß ich noch nicht. Ich muss mich nicht zu allem äußern.

    Mich hat interessiert, warum techniker1 es lustig ("lach"), seltsam oder sonstwie komisch findet, dass Wissenschaftler Studien durchführen/begleiten. Wissenschaftler als neues Feindbild? Diese Fortschrittsverhinderer, die - warum nicht einfach alle Probleme mit "gesundem Menschenverstand" lösen? ;)

    Dieter, nein, bleiben wir doch erstmal dabei, was ich zitiert habe. techniker1 findet es offensichtlich befremdlich, dass Wissenschaftler Studien durchführen/begleiten (auf das, was du hier schreibst, ging er gar nicht ein, lies einfach seinen Satz). Und das finde ich befremdlich.

    Soso, Wissenschaftler sollen die Polizei beim Einsatz vor Ort begutachtend strukturiert begleiten....Lach....

    Und? Sollten eher Bäcker oder Putzfrauen die Studie durchführen oder begleiten?

    Soso, eine Studie über die gesamte Gesellschaft.....und wenn die fertig ist, was dann?

    Dann weiß man mehr als vorher. Das ist in der Regel der Sinn von Studien.

    Jemanden seiner Religion wegen anzugreifen und zu beleidigen, finde ich schwer daneben.

    Wie wär's damit, mal deine Humorsensoren zu wetzen*? (Ich habe jedenfalls niemanden angegriffen.)


    Immer wenn ich denke, bierernster und verbitterter geht's nicht mehr, kommt jemand und setzt noch einen drauf. ;)


    * Kleiner Tipp: Immer dann, wenn eine Äußerung so absurd ist, dass der andere sie fast nicht ernst meinen kann (Katholik zu sein sei eine "Sünde", come onnnn) ... meint er sie meist auch nicht ernst. :)

    Ganz witzig, was du alles findest.

    Zuweilen schreibe ich einfach drauflos, ohne überhaupt irgendetwas von Bedeutung zu denken - das tut manchmal richtig gut, vor allem dann, wenn andere das zum Anlass nehmen, mir in Form ebenso unüberlegter Späße wie dem meinen nachzueifern.

    Es sollte in der Regel erkennbar sein, ob mir zwecks Auflockerung des harten Alltags lediglich danach ist, ein paar heitere, weiße Cumulus Wolken am Himmel tanzen zu lassen, oder ob sich etwas tatsächlich Ernstzunehmendes zusammenbraut.


    (Dem Ernste Politopiens angemessen, feiere ich hiermit, ähm konstatiere ich hiermit feierlich, dass sich selbstredend niemand dafür rechtfertigen muss, katholisch zu sein.)

    Weil ich dann fast nichts mehr konsumieren dürfte.

    Das sehe ich nicht ganz so pessimistisch. Man muss halt Prioritäten setzen.

    Ich kann nur sagen, zum Glück gibt es bei uns keine Volksabstimmungen. Ich bin sehr pessimistisch, wie das Ergebnis in diesem Fall aussähe ...

    Einerseits kann ich in diesem Fall (abgesehen vom speziellen Thema Rundfunkgebühren) deine Skepsis nachvollziehen, andererseits sehe ich eine Demokratie als umso stärker an, je gebildeter und politisch informierter/engagierter die in ihr lebenden Bürger sind (ich sage mal provokativ: je 'dümmer' sie sind, desto fahrlässiger ist es, sie abstimmen/wählen zu lassen und desto besser schneidet ein System wie das chinesische ab, in dem den Menschen gesagt wird, was 'richtig' und 'falsch' ist).

    Dass du (möglicherweise zu Recht) einen Großteil der Bürger für so uninformiert ansiehst, dass du ihm nicht zutraust, bei Volksabstimmungen vernünftig entscheiden zu können, ist doch an sich äußerst alarmierend - das würde doch zwangsläufig bedeuten, dass Bildungssystem und Erziehung auf breiter Front versagten (auch weil etwa die ÖR gar nicht genug zur Bildung des Volkes beitragen, also möglicherweise doch überflüssig sind? :D ) ... Wären die Menschen gebildet genug, könnte man Volksabstimmungen doch völlig entspannt entgegensehen, oder? ;)


    Auweia - voll off-topic ... um Fußball ging's hier mal, oder?

    Und jetzt erzähl mir nicht, ich kann da die entsprechenden Waren boykottieren ... :)

    Warum nicht, warum sollte der "mündige Konsument" nichts weiter als eine Floskel sein?

    Natürlich muss jeder Prioritäten setzen, also entscheiden, was ihm wirklich wichtig ist, aber ich sehe nichts, was dagegen spricht als Verbraucher konsequent zu handeln.


    Ob so eine Umfrage heute noch das gleiche Ergebnis hätte, bezweifle ich.

    Um zu wissen, ob die Deutschen vernünftiger entscheiden würden als die Schweizer müsste man die Umfrage zunächst offiziell zulassen und das Ergebnis dann auch respektieren.

    Die Zustimmung dazu erfolgt genauso demokratisch wie die Entscheidung von Firmen, Unsummen für Werbung mit Fußballvereinen auszugeben.

    Nö, denn es wird nicht direkt darüber abgestimmt. Sonst sähe es wohl eher so aus.


    Und die wenigsten richten ihr Wahlverhalten nach diesem Einzelpunkt aus. Wählen kann man nur Parteien mit Gesamtpaketen.


    Jeder Einzelne kann jedoch direkt entscheiden, ob er für Fußball zahlt oder nicht (Ausnahme: im Rahmen der Rundfukgebühren zahlt jeder auch für Fußball mit).

    Es geht um die Proficlubs mit ihren Millionentransfers und den ganzen Zirkus!

    Letztendlich ist es eine demokratische Entscheidung, wie viel für Fußballspieler bezahlt wird (Gehalt, Transfergebühren etc.). Wenn z. B. hinreichend viele Menschen bereit sind, hohe Eintrittspreise zu zahlen, Fanartikel zu kaufen, wenn Firmen meinen, die Ausgaben für Werbung mit Fußballprofis seien gerechtfertigt, dann ist das ihre freie Entscheidung. Ich muss das nicht gut finden, aber wenigstens entscheiden in diesen Fällen die Menschen selbst, wofür sie freiwillig ihr Geld ausgeben, und damit sind sie selbst es, die die Marktwerte der Fußballspieler in die Höhe treiben. Ein Messi oder ein Ronaldo sind an diesen Zuständen nicht schuld. Sie besitzen einfach nur eine Fähigkeit, für die andere Menschen, aus welchen Gründen auch immer, bereit sind, sehr viel zu bezahlen.

    Auch Fernsehsender sind bereit, für die Übertragung von Fußballspielen hohe Summen zu zahlen, weil sie wiederum in der Bevölkerung genug dafür zahlungsbereite Menschen verorten. Lediglich die ÖR sind nicht auf Zustimmung zu ihrem Programm angewiesen, denn ihnen fließt ohnehin permanent Geld zu, egal was sie senden.


    Mir fällt gerade noch etwas zum Argument ein, Fußball sei nicht anspruchsvoll, weil einige seiner Protagonisten nicht besonders intelligent seien. Dazu sage ich:


    Sind Rennwagen intelligent? Nein! Sind sie schnell? Ja!

    Sind die Ingenieure, die Rennwagen entwickeln, intelligent? ...

    (Die Rennwagen bauenden Ingenieure eines Fußballvereins sind der Trainer, die medizinische Abteilung, die Abteilung für Computeranalysen und Statistik, die 'Scouter' etc.)

    Tja, nur leider ist diese Sportart wie kaum eine andere umgeben von einem korrpten Sumpf, der sich bis in die Ebene der Spitzenfunktionäre sowie staatliche Akteuere ausgebreitet hat. Alleine das ist schon ein Grund dafür, diesem "Sport" keine Beachtung mehr zu schenken, bis die Beteiligten wieder auf den Boden zurückgekehrt sind.

    Es ist ganz einfach so: Bei Fußball ist viel Geld im Spiel, was zugleich der Grund dafür ist, was ich schreibe und was du schreibst. Fußball wird einerseits zur Wissenschaft, weil es sich finanziell lohnt, viel Gedankenschmalz in ihn zu investieren, andererseits zieht alles, womit sich viel verdienen lässt, auch die unvermeidlichen Abzocker und Betrüger an. Würde sich mit Volleyball oder Ringen genauso viel Geld verdienen lassen, würden wir exakt dasselbe dort beobachten. Es ist also nicht der Fußball, der 'schlecht' ist, sondern der Mensch ...


    Warum aber ist Fußball so populär? Weil es jeder überall auf der Welt spielen kann, ohne eine teure Ausrüstung kaufen zu müssen. Weil die Regeln sehr einfach sind, und es dennoch äußerst schwierig ist, einen Ball gekonnt am Fuß zu führen. Ja, Fußball ist einfach und anspruchsvoll zugleich (auch die Schachregeln sind nicht schwierig, aber ist extrem schwierig, auf auch nur einigermaßen hohem Niveau Schach zu spielen).


    Ich persönlich sehe Fußball trotz seiner Schattenseiten insgesamt nicht negativ: Er bereitet vielen Menschen auf der ganzen Welt Freude (was heute viel wert ist ...), bei einer Weltmeisterschaft sieht man Menschen verschiedener Nationalitäten miteinander feiern. Für so Einige stellt er gar eine der wenigen Chancen auf sozialen Aufstieg und ein einigermaßen (bis sehr) angenehmes Leben dar.

    Fussball ist die blödsinnigste und vor allem massenverdummenste Sportart noch vor Tennis und Golf. Da spielen übrigens völlig überbezahlte Profis, das aufregend zu finden, liegt auf dem selben primitiven Niveau, als wenn Lieschen Müller in ihrer Enzimmerwohnung mit Wohnklo die herzzereissenden Probleme diverser Prinzessinnen und Milliardärstöchter nachempfindet.

    Na na na, heutzutage wird im Fußball modernste Computertechnolgie eingesetzt, mit statistischen Analysen werden die Fähigkeiten eigener und gegnerischer Spieler erfasst, Trainer entwerfen hochkomplexe Taktikmodelle, die Trainingsmethoden um die individuellen Fähigkeiten der Spieler zu verbessern sind ausgeklügelt bis ins letzte Detail ...


    Dass das den gewöhnlichen Fan nicht tangiert, ändert daran nicht das Geringste.


    Und erfolgreiches Wetten ist eine Wissenschaft, ich empfehle dir mal in einige meiner Artikel reinzuschauen, damit du ahnst, wovon ich rede, auch wenn ich dort nur einen Bruchteil meiner Methoden preisgebe. Z. B.:

    - Vereinfachte Anleitung zur Erstellung eigener Quoten.

    - Wetten auf Börsen.


    Du hast vom modernen Fußball schlicht keine Ahnung, aber davon viel, mein lieber grauer kater . :-)

    Das ist nicht weiter schlimm, ich habe von Toyota auch keine Ahnung (behaupte das aber auch nicht). :)

    Klappt nicht mit 3Speak einen Account zu erstellen. Invalid Format. Für die Kicktipp Anmeldeseite brauchst du ja auch eine Email Adresse. Die legt 3Speak aber nicht an:/.

    Du kannst für kicktipp irgendeine E-Mail-Adresse auswählen. Wichtig ist nur, dass dein kicktipp- und dein HIVE-Username identisch sind.Sonst kann ich die Gewinner später nicht HIVE-Accounts zuordnen und weiß nicht, wohin ich die HIVE senden soll ......