Beiträge von jaki01

    Aber Du musst natürlich mehr auf dem Fleischkonsum herumreiten, dabei erzeugt die Zementherstellung bestimmt ähnliche Werte wie die Fleischproduktion.

    Die Fleischherstellung beinhaltet nun mal das, was du gerade besonders kritisiert hast: Gespeicherter Kohlenstoff wird durch die Abholzung von Regenwäldern, der in Weideland transformiert wird, freigesetzt und trägt somit zusätzlich zur Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bei ...

    Was meinst Du als Biologe dazu Heuschrecken unter erhöhtem Sauerstoffanteil in der Luft zu züchten ? Müssten die dann nicht zu wahren Monstern heranwachsen ?

    Die Gliederfüßer würden bei einer höheren Sauerstoffkonzentration in der Luft auf jeden Fall größer werden als sie es jetzt sind. Allerdings sind dem Ganzen aufgrund ihrer Tracheenatmung Grenzen gesetzt. Tracheenatmung ist äußerst effektiv, weil das verästelte Röhrensystem den Sauerstoff direkt in die Zellen 'einspritzt'. Ein energiezehrendes Blutkreislaufsystem zwecks Sauerstofftransport ist als nicht nötig. Dieser Effektivität wegen können Insekten teilweise ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts transportieren. Gemessen an ihrer Größe sind sie uns, was ihre körperliche Leistungsfähigkeit betrifft, haushoch überlegen. Da Tracheenatmung aber auf Diffusion beruht, die nur über relativ kurze Strecken hinweg funktioniert, ist das Größenwachstum von Arthropoden limitiert ...


    Sind wir eigentlich off topic? Na ja, Feuerameisen sind Waffen ...

    Ein Portal, dass sich den "seriösen" Anstrich eines Wiki gibt und das vorgibt, Wissen zu vermitteln und Artikel zu veröffentlichen, die Wissenschaftler angreifen, denunzieren und das auch noch mit falsch ins Licht gerückten Argumenten, ist KEIN Informationsportal, das ist einfach nur Meinungsäußerung.


    Und ich hab jetzt auch mal etwas mehr in dieser Müllhalde gestöbert. Grauenhaft! Was die sich anmaßen, passt auf keine Kuhhaut.

    Das kann sehr gut sein. ich hab mir das nicht angesehen.

    Es ging mir vor allem um die Impressumsgläubigkeit der Deutschen. :)

    Nur weil ich irgendwo Name und Adresse drunter setze, werden meine Texte nicht besser.

    Es gibt viele Länder, in denen Anonymität Grundvoraussetzung dafür ist, überhaupt ungeschoren seine Meinung äußern zu können.


    Dein Blog ist was er ist. Deine Plattform um deine Meinung darzustellen. Erst wenn du über zB einen Physiker herziehst, der deiner Meinung nach Bullshit redet, dann würde ich schon gern wissen, welchen Background du hast, um solch Urteil zu fällen.

    Jeder, der Ahnung von der Materie hat, kann jederzeit nachprüfen, wie stichhaltig der nicht subjektive (also nicht Meinungs-) Anteil meiner Artikel ist und entsprechend kommentieren, wenn er glaubt, etwas entspräche nicht den Fakten.

    Würde ich über Physiker herziehen (was mir in der Regel fern liegt), könntest du nach Informationen über meinen Background verlangen ... oder aber einfach im Kommentarbereich widerlegen, was ich behaupte (bzw. nach Quellen verlangen, die meine Aussagen untermauern).


    Ich verstehe schon was du meinst. Könnte ich beweisen, Einstein zu sein, würde das meinen Ausführungen zusätzliches Gewicht verleihen, aber andererseits möchte nicht jeder - und zwar aus den verschiedensten möglichen Gründen - mit Klarname im Netz stehen. Ich finde das nicht schlimm, solange er gute Qualität abliefert. Und tut er das nicht, bliebt es jedem unbenommen, seine Pamphlete argumentativ auseinanderzunehmen.

    Logo. Nur hab ich gern, wenn ich weiß, wer etwas schreibt.

    Ich habe es aber auch gern, wenn nicht immer jeder weiß, dass ich es bin, der etwas schreibt. :)


    Ich habe z. B. vor kurzem (wie immer unter dem auch hier bekannten Pseudonym jaki01) einen ausführlichen Artikel auf Steemit über den Klimawandel veröffentlicht, voller Links zu wissenschaftlichen Studien (sogar ein wenig Input aus der hiesigen Politopia-Diskussion floss mit ein). Damit brauche ich mich hinter Berichten wie beispielsweise denen des Spiegels ganz sicher nicht zu verstecken. Den Artikel gut oder nicht zu finden bleibt natürlich jedem Leser selbst überlassen (Diskussionen rief er jedenfalls zahlreich hervor :) ). Mich persönlich mit Namen zu kennen sollte dabei aber m. E. nicht das entscheidende Qualitätskriterium sein.

    Nun, wenn viele der hier agierenden Grünen in hochpreisig hippen, verkehrsberuhigten, sauberen und von Ordnungskräften gut frequentierten Stadtteilen wohnen, eher nicht. Unser Stadteil wird gerade "umgedreht", also kann ich in einiger Zeit mit deren Nachbarschaft rechnen.

    Verstehe ich nicht. Jeder, der kann, wohnt so gut wie möglich, ob nun "grün" oder nicht.

    Das ändert nichts daran, dass auch weniger ruhige und saubere Stadtteile das werden sollten. Das ist Aufgabe der Politiker, egal wo sie wohnen.

    Quark. Selbstverständlich dient die Einführung einer zusätzlichen Steuer hauptsächlich der Mehrbelastung des Bürgers ...

    Ich kritisiere die Politik ja selbst häufig, und halte auch viele Steuern/Abgaben für zu hoch bzw. widersinnig, aber dass Steuern nur deshalb erhoben werden, um den Bürger zu belasten, also aus purem Sadismus heraus, und nicht etwa, weil der Staat die Gelder, zumindest theoretisch, dafür einsetzen will, bestehende Probleme zu lösen, halte ich nun doch für abwegig. ;)

    Und was haben Immobilienpreise mit Mobilitätspreisen zu tun?

    Hm, ich denke für viele sind die Gesamtlebenshaltungskosten entscheidend.

    Solange man da als Landbewohner nicht schlechter abschneidet, sehe ich insgesamt keine Ungerechtigkeit.

    Die Städter könnten ja im Prinzip ebenfalls zu Protestwählern werden, weil die Immobilien so teuer und die Mieten so hoch sind. Offenbar wählen aber viele Grün, weil ihnen Lärm und Gestank mindestens ebenso zusetzen, wie die hohen Preise ...

    Natürlich zahlt der Landbewohner drauf ...

    Dafür sind Immobilien/Mieten auf dem Land günstiger.

    Glaubst du wirklich, die Lebenshaltungskosten auf dem Land seien insgesamt höher? Mich würde das wundern.


    Ich hab mal kurz gesucht. Hier ein Artikel der eher pro Stadt argumentiert, aber unterm Strich (siehe Tabelle) trotzdem zu dem Ergebnis kommt, dass das Landleben billiger als das städtische sei.

    Dabei macht der Autoverkehr gerade mal 13 bis 14 % der Schadstoffbelastung in Deutschland aus.

    Ein einzelner Sektor, 14 % (und das ohne die bei der Herstellung anfallenden Schadstoffe zu erwähnen)?

    Das nenne ich nicht "gerade mal", sondern "richtig viel"! :)

    (Wobei ich von eher noch höheren Werten ausgehe, wobei es sicherlich länderspezifische Unterschiede gibt, und geklärt werden müsste, über welche Schadstoffe wir genau reden.)


    Wenn eure Autos wirklich so wenig verbrauchen und ihr relativ wenig fahrt, dürfte euch eine solche Steuer ja nicht über die Maßen belasten?

    Ich packe mal Zweierlei in einen Kommentar:


    a) Beispiel für "grünes" Bitcoin-Mining.


    b) Erkennen nun auch unsere Politiker, dass der Trend hin zum Kryptogeld an Fahrt aufnimmt und wollen auf den Zug aufspringen, solange es noch geht? Unionsfraktion fordert "digitalen Euro", der zwar blockchainbaisert ist, aber von den Zentralbanken ausgegeben werden soll. Das hat zwar nicht wirklich etwas mit einer dezentralen Währung zu tun, zeigt aber dennoch, dass die Verantwortlichen wohl irgendwie spüren, dass die sich anbahnenden Veränderungen sich nicht mehr so einfach wegignorieren lassen.

    Einerseits bin ich gespannt darauf, welche Auswirkungen es haben wird, wenn Blockchaintechnologie in den Fokus politischer Diskussion gerät, andererseits fürchte ich mich davor (Denn wie sollen Politiker, für die bereits das Internet "Neuland" darstellt, kompetent Kryptowährungen betreffend agieren? Und leider lauten die Hauptfragen, wenn es hierzulande um irgendetwas Neues geht, in der Regel meist eher nicht "Welches Potenzial birgt das? Welche Chancen eröffnen sich uns?", sondern "Wie kann man das höchstmöglich besteuern? Wie können wir es (tot)regulieren?"). :)

    Wenn es ein internationales stabiles und allgemein anerkanntes Kryptogeld geben würde, könnte ich mich damit schon anfreunden. Wenn man allerdings den Bitcoin betrachtet und dessen massive Kursgewinne sowie Kursverluste innerhalb von kürzester Zeit, so gibt es bei mir kein Vertrauen, mich auf diese Spiele einzulassen. Da könnte ich besser Roulette spielen, denn da besteht eine Gewinnchance von immerhin 50 %.

    Auf lange Sicht hat der BTC bisher noch immer (enorme) Gewinne gebracht: 2009 war er 20 Cent wert, 2015 ca. 200 Euro pro Coin ...


    Die Kursschwankungen sind unter anderen durch das vergleichsweise niedrige Marktvolumen bedingt, d. h. einzelne (große) Transaktionen haben einen relativ starken Effekt. Diese Schwankungen dürften nach und nach geringer werden, aber vermutlich erst, wenn ein BTC den Wert von ca. 100000 USD oder mehr hat.

    Naja, ein bisschen Sand in die Augen gestreut ist das schon ...

    Bei so viel gestreuter Panik, kann zur Abwechslung ein wenig Sand sehr wohltuend wirken. :)

    Das ist ja nun eine Binsenweisheit und gilt überall und jederzeit; aber man muss wohl Forscher(in) sein, um darauf zu kommen. ;)

    Nö, das ist schon wichtig, denn wenn jemand mittels regenerativer Energiequellen Strom erzeugt, und die Produktion tages- und jahreszeitlich stark schwankt, dann wird zu Spitzenzeiten mehr Strom erzeugt als benötigt wird, und wer den dann zwecks Bitcoinmining nutzt, verschwendet überhaupt keinen Strom. Dasselbe gilt für Leute, die sich irgendwo ein Windrad hinstellen um mit dem dadurch erzeugten Strom Kryptowährungen zu minen. Es gibt da z. B. so ein ZCash-Projekt, bin jetzt aber zu faul zu suchen, ob's dazu Links gibt - ist schon spät (und es ist auch bei Weitem nicht das einzige).

    Der Stromverbrauch hängt nicht von der Anzahl der Transaktionen ab. Allerdings: "Bei maximal 4000 Transaktionen alle zehn Minuten sind nicht mehr als rund 210 Millionen Transaktionen pro Jahr möglich."

    Das wird sich mit Etablierung des Lighning-Netzwerks selbstverständlich ändern (und tut es bereits). Da es anfänglich viel weniger Transaktionen gab, rückte das Problem der Skalierbarkeit erst in jüngster Zeit in den Fokus des Interesses und der Entwickler.

    Gib doch der noch jungen Technologie mal ein klein wenig Zeit, ihre Überlegenheit nach und nach erst so richtig zur Entfaltung zu bringen! ;)


    Und wie gesagt, nimm den STEEM, und dir stehen absolut gebührenfreie, superschnelle Transaktionen zur Verfügung, deren Bestätigung im Schnitt keine drei Sekunden benötigt.

    Was mich am Minen der Kryptogelder stört, ist der enorme Energieverbrauch. Aber da werden auch gerade Wege gesucht und gefunden.

    Der Stromverbrauch des Bitcoins ist nicht von der Hand zu weisen, dennoch sollte man auch Artikel wie diesen gelesen haben ...


    Andere Kryptowährungen wie - beispielsweise - der STEEM, der of "Proof of Brain" statt "Proof of Work" basiert, verbrauchen weitaus weniger Strom.

    Ansonsten ist jede Transaktion sicherer nachzuhalten, weil dauerhaft keine versteckt werden kann. Deshalb meine ich, ist eine Geldwäscherei schwieriger als bei unserem gängigen System.

    Ja, sobald die zuständigen Behörden sich tiefer in die Materie eingearbeitet haben, wird es, zumindest mittels konventioneller Bitcoins, sogar deutlich schwieriger sein, Geld zu waschen als mit Dollar oder Euro.

    Außerdem man kauft sich nicht anonym ein und geht auch nicht anonym heraus, wenn ich das richtig verstehe.

    Bitcoin-Transaktionen sind pseudonym, nicht anonym ... :)

    Facebook eröffnet jetzt das Zwischending beider Systeme und muss, wenn es nur einen Hauch einer Chance auf Erfolg haben will, alles dafür tun, dass die Benutzer Vertrauen haben. Das ist die Grundlage überhaupt.

    Das ist einer der wenigen Fälle, wo ich Facebook viel Erfolg wünsche (natürlich nur so viel davon, dass die Leuten merken wie praktisch Kryptowährungen sind, um dann alle zu Steemit überzulaufen ;) ).