Beiträge von jaki01

    Im Retortenfleisch wie gezüchtet ganz sicher nicht. In dem, was hinterher rein kommt, um den Geschmack hinzubekommen, schon.

    Gewürze, Pfeffer, Salz, ... Kräuterbutter? :)

    Ganz prinzipiell sehe ich erstmal keinen Grund, weshalb aus Zellkulturen stammendes Fleisch grundlegend anders schmecken müsste als natürliches ... Klar, in natürlichem Fleisch herrscht ein interessanterer Wechsel verschiedener Gewebsarten, plus Knochen(mark) etc., aber mal abwarten wie diese Produkte am Ende tatsächlich aussehen und schmecken.

    Ich würde mich dem Thema gegenüber als "neugierig-abwartend" bezeichnen.

    Aber ob ich ein geeigneter Maßstab bin, ist natürlich wieder eine ganz andere Frage: Ich finde ja auch Insekten als Nahrung höchst interessant.


    Ich schreibs mal so: Ich esse, wenn ich in der Pampa bin, auch schon mal vegetarische Bolognese zu den Nudeln. Warum? Weil es halt praktisch ist und schmeckt. Und weil ich es mir leisten kann, denn ein Schnäppchen ist die tatsächlich gut schmeckende nicht. Zuhause gibts dann wieder welche mit Hack vom Metzger und Gemüse aus dem Garten.

    Ich bin da auch viel pragmatischer als du (möglicherweise) denkst.

    Du glaubst doch nicht im Ernst, ich würde z. B. deinen leckeren Hasenbraten ablehnen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte, ihn zu 'testen', nur um eine Lanze für vegetarische Nahrung zu brechen? ;)

    Ich lasse auch jedem seine Freiheiten. Ich finde es allerdings prinzipiell nicht schlecht, über Alternativen zur Massentierhaltung nachzudenken. Das heißt nicht, dass ich Menschen verurteile, die diese Produkte aus diversen Gründen kaufen und konsumieren.


    Was ich gar nicht normal finde ist, dass sich eine Partei hinstellt und meint mir vorschreiben zu müssen, was ich Donnerstag zu essen habe und was nicht.

    Was die Grünen betrifft, sehe ich es so, dass sie durchaus immer wieder Anliegen in den Fokus rücken, die ich durchaus teile (nicht alle, aber einige). Die Art und Weise, wie sie das tun, ist nicht immer sehr 'glücklich' gewählt.

    Ich finde es z. B. absolut nichts Schlechtes, wenn Kantinen (freiwillig) öfter mal vegetarische Gerichte anbieten. Die Anregung an sich ist also 'voll ok'.

    Das vorschreiben zu wollen ist nicht 'ok', und war abgesehen davon auch einfach dumm.

    Wenn ich richtig informiert bin (ich bin mittlerweile gar nicht mehr so gut über Parteien informiert - mich interessiert der Politikzirkus irgendwie insgesamt immer weniger), haben sich aber auch die meisten Grünen längst vom "Veggie-Day" distanziert.

    Ja. Die sind identisch mit dem Veganer, der Tofu mit Chemiebaukasten in sich hineinstopft.

    Im Retortenfleisch dürfte kaum was Schädliches drin sein.

    Aber, dass Fleisch aus Massentierhaltung voll von Stresshormonen (ich habe die mal in einer Spaghetti Bolognese, die ich dummerweise in der Uni-Mensa zu mir nahm, noch so richtig 'schön' rausgeschmeckt) ist und der Antibiotikaeinsatz dort alles andere als gesund, liegt auf der Hand.

    Was das Tofu betrifft, das als aus "kontrolliert ökologischer Landwirtschaft" gekennzeichnet ist, halte ich den "Chemiebaukasten" für ein Gerücht.


    Und, wo wir gerade dabei sind: Mit den veganen Pasten ist es genauso wie mit Fleisch, manche schmecken (mir) richtig gut, andere eben nicht.

    Ah, und weil ich das zurzeit hier ständig von "Ideologien" lese: Ich würde darauf wetten, dass hier im Forum so einige aus rein ideologischen Gründen niemals eine vegetarische Paste auch nur probieren würden.

    Da geben sich die beiden verbohrten Seiten nicht viel, auch wenn es derzeit in Mode ist, über die Grünen zu schimpfen. ;)

    Aber bitte! Doch nicht in Germania!


    Aber zu diesem Fleischersatz: Den probiere ich mal, wenn man mir versichert, dass der Kaninchenrollbraten so schmeckt und auch aussieht wie halt Kaninchenrollbraten. Zu meinen Lebzeiten wird das also nicht mehr passieren.

    In Anbetracht dessen, wie viele Deutsche bedenkenlos Massentierhaltungsprodukte konsumieren, halte ich die Aufregung über Retortenfleisch mindestens genauso künstlich wie das Fleisch, über das man sich empört. ;)

    Mit dem säkularen Staat bin ich voll einverstanden. Dennoch sind diese Gesetze auch entscheidende Machtfragen und keineswegs immer begründet.

    Ja, ich halte auch nicht alle Gesetze für sinnvoll, auch hier nicht. Solange Gesetze gelten, sollte man sie befolgen, was aber nicht heißt, dass sie weder hinterfragt und kritisiert noch geändert werden können sollten (das sollte in einer Demokratie durchaus möglich sein).


    Davon unabhängig halte ich es trotzdem nicht für zielführend, wenn Gesetze auf religiösen Vorgaben basieren.

    Du erwartest also bitte noch mal was? Meinst Du, dass die Migranten völlig blöd sind, über ethisch moralische Fähigkeiten nicht verfügen und sich nicht an Gesetze halten? Deine Absichten dürften zwar gut gemeint sein, jedoch äußerst unbeholfen formuliert. Geh` bitte auf die Spielwiese, für mich wird diese Diskussion zu blöd. Danke Bitte.

    Ja, ich denke, das hat so keinen Zweck, denn meine Zeit ist kostbar.

    Du interpretierst etwas in meine Aussage, was dort keinesfalls steht.

    Ich erwarte nichts über die Einhaltung von Gesetzen Hinausgehendes, keine Leitkulturbefolgung, sehe keine Wertegemeinschaft, an die es sich anzupassen gilt etc.

    Aber deine Antwort ist schlicht dummdreist - also ciao.

    Hierbei geht es um Muslime in Deutschland, von denen der deutsche Staat und die deutsche Gesellschaft eine "Leistung" zur Intergration einfordert.

    Also ich (und von wem sonst sollte ich sprechen?) erwarte als Grundkonsens zwecks eines einigermaßen erfolgreichen Funktionierens der Gesellschaft lediglich, sich an geltende Gesetze zu halten (und das von allen gleichermaßen).

    Ich bin für größtmögliche individuelle Freiheiten. Fordere ich diese für mich, sollte ich sie auch anderen zugestehen.


    Möglicherweise interessiert dich dieser Artikel, in dem ich meine Ansichten zu den Themenfeldern "Kultur", "Identität", "Loyalität" zum Ausdruck brachte ...

    Ich denke schon, dass ich Deinen Beitrag richtig eingeschätzt habe. Sonst hätte ich keinen "Like" hierfür gegeben. Eine letzte Frage. Warum fordert man von anderen etwas ein, wofür man selber nicht bereit ist? Stichwort bleibt das Gleiche, säkular.

    Tut mir leid, aber diese Frage lässt sich jetzt auf mindestens zweierlei Art und Weise interpretieren:


    a) Wenn es darum geht, selbst religiöse Symbole wegzulassen und das nicht nur von anderen zu fordern, bin ich ja bei dir: Wer keine islamischen Symbole will, soll selbst auch keine Kreuze aufhängen oder den Staat Kirchensteuer eintreiben lassen (der Staat treibt ja auch nicht die Mitgliedsgebühr meines Schachvereins ein).


    b) Wofür könnte man sonst selbst nicht bereit sein? Du könntest meinen, wenn andere ihre Religion weglassen sollen, sollte auch ich meine Säkularität (meinen Atheismus bzw. Agnostizismus) ebenfalls weglassen?

    Säkularität ist ja kein Glaube und keine Ideologie der/die von anderen irgendetwas etwas verlangt. Säkularität heißt im Hinblick auf Gesetzgebung, sich einfach von Sachanforderungen und Logik leiten zu lassen, statt von zwar legitimen aber jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrenden religiösen Vorstellungen. Ich gönne jedem den Spaß, sich in seiner persönlichen Privatsphäre an Religionen aller Art zu erfreuen (ich glaube ja bekanntlich auch an die unwiderlegbaren rosaroten, um den Pluto kreisenden Elefanten ;) ), sehe aber einfach keinen Grund, Religonen darüber hinaus gehenden Einfluss zuzugestehen. In gewisser Weise ist das natürlich auch selbstgerecht, aber ... immerhin vertrete ich diese Meinung mit bestem Wissen und Gewissen. ;) Sowohl eigenes Nachdenken als auch Vergleichen des Erfolgs von von Religonen dominierten mit säkulareren Staaten sowie ein Rückblick auf die Menschheitsgeschichte lassen mich zu dem Ergebnis kommen, es sei sowohl zum Vorteil des Gemeinwohls als auch des freiheitsliebenden Individuums, Religionen keinen Einfluss auf die Gesetzgebung zuzugestehen.

    Haben diese 3 Bilder etwas mit diesem Begriff zu tun?

    Ich glaube, du schreibst noch nicht lange hier, weshalb es verständlich ist, dass du meine Ansichten zum Thema noch nicht kennst.


    Wenn ich "säkular" schreibe, meine ich "säkular" (und nicht "säkular, aber mit Kreuzen an den Innenwändern vor irgendwelchen Ämtern, Gerichtssälen, Schulen etc."). ;)

    Eine sehr weise Einstellung, sich aus der Debatte um den "wahren Islam" rauszuhalten. du nennst es eine "Familienangelegenheit". So kann man es nennen und ich denke auch, dass die Muslime sich da nicht unbedingt von " Aussenstehenden" belehren lassen sollten, schon gar nicht von selbsternannten Islamexperten.

    Ich persönlich würde auch niemanden belehren wollen. Wer allerdings mit mir diskutiert, muss selbstverständlich damit leben, dass ich klar meine Ansichten äußere und meine Weltsicht darlege. Ich würde also nicht aus Rücksicht auf religiöse Vorstellungen, darauf verzichten, klar zu sagen, wie ich die Dinge sehe. Ich akzeptiere natürlich auch, dass mein Gegenüber klar sagt, wie es die Dinge sieht.


    Außerdem wünsche ich mir einen möglichst säkularen Staat. Religion ist Privatsache ... jedes Einzelnen. Ich bin dafür, dass (säkulare) Gesetze für jeden gelten und auch jeden schützen. Wieso schützen? Ich erkläre es: Ja, es ist völlig richtig: Muslime müssen sich nicht über ihren eigenen Glauben belehren lassen. Aber: Muslime sind keine homogene Masse. Auch unter den Muslimen gibt es viele, die nur auf dem Papier einer Religion angehören und die des Öfteren von strenger gläubigen Muslimen unter Druck gesetzt werden, doch bitte den 'Regeln' zu folgen. Nein, das müssen sie nicht! Die einzigen Regeln, denen irgendjemand folgen sollen muss (auch wenn er Muslim ist), sind säkulare Gesetze. Oft höre ich von Deutschen (Nichtmuslimen), man solle sich nicht einmischen, das müssten die Muslime untereinander klären. Das sehe ich nicht so: säkulare Gesetze sind zwar einerseits Regeln, sollen andererseits aber auch jedem Schutz bieten ... auch vor den 'Regeln' und 'ungeschriebenen Gesetzen' von Glaubensgemeinschaften, denen jemand - sei es absichtlich oder durch puren Zufall - angehört, der aber möglicherweise niemals zugestimmt hat, sich gemäß dieser glaubensgemeinschaftsinternen 'Regeln' zu verhalten.

    Das mit HIVE und STEEM hättest Du mir eher sagen müssen. 8o

    Ja, aber es ist ja nicht mein Anliegen, dass du zockst, haha. ;)


    Momentan sehe ich in Splinterlands recht viel Potential, dessen digitale Spielkarten zugleich Kryptotoken sind und zurzeit an Wert gewinnen (wobei nur die seltenen 'Goldfolienversionen' der Karten wirklich teuer sind).


    Wenn du höflich fragst, würde ich darüber nachdenken, dir z. B. diesen "Prince Rennyn" unten als Schnäppchen unter Freunden für etwas weniger als den geschätzten Wert anzubieten - nur für den Fall, dass du deine reichhaltige Cardano-Sammlung um einen einzigartigen NFT ergänzen möchtest? :biggrin:



    Der hohe geschätzte Preis ist allerdings mit Vorsicht zu betrachten: Wie man sieht, hat die Karte BCX = 4, das heißt, sie besteht aus vier zu einer einzigen Karte kombinierten Karten (womit sie ihr Maximallevel erreicht hat). Der Wert solcher kombinierten Karten wird aus den Marktpreisen der nicht kombinierten Einzelkarten berechnet. Es ist aber überhaupt nicht sicher, dass wirklich jemand auf dem Markt einen viermal höheren Preis als für eine Einzelkarte zu zahlen bereit ist ... letztlich entspricht der wahre Wert immer dem Preis, den jemand bereit ist zu zahlen, nicht einem hochgerechneten geschätzten Wert.


    Unabhängig davon könnte Splinterlands das nächste 'große Ding' werden (falls es als erstes Blockchain-Game Mainstream-tauglich werden sollte). Aber können ist nicht müssen (ich würde mich da als 'vorsichtig optimistisch' bezeichnen), und, falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte: Du sollst ja nicht zocken! ;)


    Es ist möglich, dass das Interesse an Splinterlands aufgrund der Partnerschaft mit Brave (Browser) und zusätzliche, durch diese Firma gesponserte Turniere zunimmt.

    Wie soll man so anständig zocken ? :kopfkratz2::2nd:

    Wer sagt, dass man zocken soll? ;)


    Vielleicht ist Cardano seiner Solidität wegen tatsächlich eine der (aus Zockersicht) langweiligsten Kryptowährungen, aber auch eine derjenigen, in die langfristig zu investieren ich guten Gewissens empfehlen kann.


    Mit HIVE und STEEM hättest du in den letzten Tagen extrem gut 'zocken' können. ;)

    Puhhh.... was die so von sich geben. :thumbdown:

    https://www.boeckler.de/de/boe…etare-steinzeit-31482.htm

    Ja, ich halte das zum Großteil für Unsinn, aber das jetzt Schritt für Schritt durchzugehen, würde ziemlich lange dauern.

    Wenn ich z. B. Passagen wie diese sehe "Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Kurseinbrüche einzelne Banken oder kleine Länder in Schwierigkeiten bringen. Insofern handele es sich um „ein völlig unnötiges Risiko, das es besser, so gut es geht, zu unterdrücken gilt“", dann würde ich gerne Mal nachfragen, wie gut in wirtschaftlicher Hinsicht kleinere Länder, wie z. B. Venezuela, mit den Schwierigkeiten umgehen, die ihnen ihre 'stabilen' Nicht-Kryptowährungen eingebrockt haben?

    Und was er da vom "Nutzen einer elastischen Währung" schreibt, heißt nichts anderes, als dass Fiatgeld bei Bedarf eben in Unmengen produziert wird, was letztlich zur Entwertung der Vermögen (durch Inflation) normaler Bürger führt.

    Die Bitcoingeschichte ist nix mehr fuer den kleinen Mann der mal gerade 50 Euro auf die Seite legen kann

    Also prinzipiell würde ich das so nicht sagen, der 'kleine Mann' kann ja auch z. B. 0,01 Bitccoins kaufen ...

    Natürlich könnte er sich sagen, er sehe bei anderen Kryptowährungen mehr Steigerungspotential, aber sicher ist das nicht.

    Ein Bitcoin sind ja 108 Satoshis - man könnte es also auch so sehen, dass man für 50 Euro immer noch recht viele Satoshis erhält. ;)