Beiträge von jaki01

    Bloß kein Mainstream sein, gell?

    Also, je nach Thema, gehe auch ich nicht immer mit dem "Mainstream" (oder nennen wir es doch einfach "der Mehrheitsmeinung") konform. Nicht aus Prinzip, sondern weil es manchmal schlicht so ist. Sollte ich dann etwa meine Meinung ändern, nur um nicht als zwanghaft individualistisch zu gelten? :)


    Oder etwas weniger zaghaft formuliert: Sollte jemand Besonderes seine Einzigartigkeit schamhaft verstecken müssen, so als wäre er ein ganz gewöhnlicher Hinz, Kunz oder ArgoNaut? :biggrin: :grinsweg:


    Was aber meine Abneigung gegen Müll in der Landschaft betrifft, stört es mich nicht im Geringsten, mit dem Stream ähm Strom zu schwimmen. :)

    Deutschland rettet das Klima auch nicht ...

    Niemand rettet das Klima ... allein. Wenn alle stets mit dem Finger auf andere zeigen, die doch bitte zuerst anfangen sollen, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, ändert sich genau nichts.

    Deutschland hat aber einen recht hohen CO2-Ausstoß pro Kopf (höher als z. B. China; und wie sonst sollte man Emissionen fair bewerten als pro Kopf?).

    Deutschland ist keineswegs in irgendeiner Weise Vorreiter im Klima- oder Umweltschutz (siehe beispielsweise auch die 'Sauberkeit' unserer Kohlekraftwerke).

    Belege für obige Behauptungen finden sich in meinem Artikel zum Thema.


    Abgesehen davon halte ich von dem Konstrukt das "Klima (oder den Planeten) retten" zu wollen gar nichts: Irgendein Klima wird es immer geben, die Frage ist jedoch, in welchem Maße die durch uns verursachten Klimaveränderungen unser Wohlergehen oder gar unser Überleben auf dem Planeten gefährden werden.

    Nun gut, dann will ich mich nicht lumpen lassen (meine Vorliebe gilt ja ebenfalls Insekten):

    Vor einiger Zeit gelang mir dieses Foto:



    'Sand-Goldwespe' (Hedychrum nobile) lebt parasitisch, indem sie ihre Eier in die mit Nahrung befüllten Brutkammern verschiedener Wespen- und Bienenarten legt. Die schlüpfende Larve frisst sowohl die Larve des Wirts als auch dessen Nahrungsvorräte.


    Weitere Insektenbilder habe ich hier zusammengestellt, wobei die Goldwespe mein absoluter Favorit ist.


    zizou , deine Fotos des Mauswiesels sind (wie immer) klasse!

    Es hat ein keiner Phase konstante Konzentrationen oder Temperaturen gegeben.

    Natürlich spielen bezüglich ihres Einflusses auf die Temperatur auch andere Parameter als die CO2-Konzentration eine Rolle, aber es ging eben um den Faktor CO2. Und da hat es wiederum natürlich Auswirkungen, wenn wir zusätzlich zum natürlicherweise emittierten und absorbierten CO2 welches freisetzen.


    Temperaturen sind auch - selbstverständlich - nie 100%ig konstant (sie schwanken während des Tages, im Verlauf eines Jahres, ...), aber natürlich gab es längere Phasen mit im globalen Mittel ziemlich konstanten Temperaturen!

    Das ist so ähnlich wie wenn du sagen würdest, das Körpergewicht einer Person sei niemals konstant, es ändere sich sogar im Verlauf eines Tages. Stimmt! Dennoch kann es sein, dass es sich viele Jahre lang in einem relativ engen, von oberer und unterer Grenze gesteckten Rahmen bewegt, und dann plötzlich aus diesem nach unten oder (meistens) oben ausbricht. Das wäre dann der Wechsel von Leicht- und Schwerzeiten. ;) Was das Klima betrifft, befinden wir uns derzeit in einer außergewöhnlich schweren Schwerzeit. :)

    Un nun denk mal scharf nach, was es dann wohl für Folgen hätte, würden, wie's jetzt so gern gefordert wird, die schönen Treibhausgase menschengemacht komplett abgeschafft würden…

    Denk lieber du scharf nach, ob das bedeutete, dass die bereits in der Atmosphäre vorhandenen dann wieder verschwänden?


    Treibhausgase in der Atmosphäre in kleinen Konzentrationen gab es bereits vor dem Menschen. Darum muss niemand scharf nachdenken, ob es augenblicklich extrem kalt würde, ohne die zusätzlichen Treibhausgase des Menschen.


    Also: Erst denken, dann antworten.

    Komisch, ich dachte, es habe bereits mehrere Eiszeiten gegeben - die sich wärmeren Perioden abwechselten. Und da muss der jeweilige Temperaturanstieg wohl gravierender gewesen sein, als der, vor dem sich kollektiv zu fürchten gerade "in" ist.

    Eis- und Warmzeiten waren in der Regel lokal begrenzte Ereignisse, der aktuelle Klimawandel vollzieht sich global.


    Und selbstverständlich war es während keiner Eiszeit so kalt auf der Erde, wie es ganz ohne Treibhausgase wäre.

    Wenn die auf den Menschen zurückzuführenden 3% der globalen CO2-Emissionen als "Hauptursache" gewertet werden, weil's grad so schön in die ideologische Modefarbe Grün passt ...

    Solange insgesamt ein Kreislauf zwischen Emission und Absorption von CO2 herrscht(e), der dafür sorgt, dass die Konzentration in der Atmosphäre auf konstantem Niveau bleibt, bleibt auch die Temperatur konstant. Kommt nun der Mensch und bläst zusätzliche Treibhausgase in die Luft, wird weniger CO2 von Pflanzen absorbiert und per Photosynthese in ihre Biomasse eingebaut als insgesamt von allen Organismen (und Nichtorganismen) emittiert. Dann steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre, und, wie ein kleiner Milchtropfen, der ca. 0,04 % des Inhalts einer Teetasse ausmacht, die gesamte Flüssigkeit einzutrüben vermag, reichen prozentual gesehen relativ kleine Mengen an Treibhausgasen, um relativ große Effekte zu erzielen. Die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre ist sehr niedrig und dennoch dazu in der Lage Eiseskälte auf der Erde zu verhindern ...


    ... kann dieser quantitative Überhang der 99%-Konformisten (wo eine solche Mehrheit sich findet, ist doch sonst eher Zweifel angebracht, gell?

    Dann hast du sicherlich auch erhebliche Zweifel daran, dass 2 + 2 = 4 ist?

    Ich nehme mal an, dass Du den Spruch über die Millionen von Fliegen, dich nicht irren können, kennst) eher nur als Konformismus angesehen werden.

    Während du Wissenschaftler mit Fliegen vergleichst, dürften deine eigenen Kenntnisse im Bereich der Klimaforschung wahrscheinlich geradezu ins Unermessliche tendieren ... Als der geniale 'Sofaexperte' "I'm a Substitute" sich anschickte, die Forenlandschaft Deutschlands aufzuklären, erbebte der Globus in Ehrfurcht, die Vulkane spuckten Feuer und der Himmel verfinsterte sich augenblicklich, während sich all die gekauften, unwissenden 'Wissenschaftler' demütig zurück in die Löcher verkrochen, aus denen sie zuvor gekommen waren. ;)

    Derzeit empfielt man Deutschen im Interesse des Klimas berechtigt, die Lebensweise zu ändern, doch der Beitrag Deutschland zum Klimawandel liegt bei etwa einem Prozent.

    Mein Beitrag zum Klimawandel liegt bei etwa 0,0000...........00000001 %. Deiner auch, der eines Chinesen auch (wenn auch durchschnittlich niedriger als der eines Deutschen!). Wenn also niemand nennenswert zum Klimawandel beiträgt, heißt das, dass niemand etwas tun sollte? :)


    In einem etwas längeren Beitrag zum Klimawandel greife ich unter anderem genau dieses Phänomen auf, dass der Mensch dazu neigt, Verantwortung abzulehnen, weil es ja nichts bringt, wenn ausgerechnet er damit anfangen würde, etwas zu ändern.

    Wie vieles andere kann ich auch nicht kochen. Frau Argo kann und will nicht kochen.

    Mir gefällt deine Ehrlichkeit! :)

    OK, ich versuche es auch mal: Ähm, also, es gibt ja nur wenig, was ich nicht kann, aber kochen, nun ja, gehört nicht zu meinen allergrößten Stärken ... :D

    Ich geb' auf, dir gelingt das irgendwie besser mit der Ehrlichkeit - hast wohl mehr Übung. ;)


    Also neuer Versuch: Meine Frau kann so richtig gut kochen! Von Indonesisch bis Italienisch, und ich bin ein ziemlich guter Esser!

    Wenn das so wäre, wäre Chandralathas Vollwert-Essen nicht derart hinten runtergefallen.

    Eine wichtige Rolle spielt dabei, wie der Geschmacksinn im frühen Kindesalter geprägt wird. Wer früh an Fastfood gewöhnt wird, wird es vermutlich auch später vorziehen. Wessen Geschmacksinn nicht sofort mit dem Dampfhammer für immer erschlagen wird, lernt, verschiedene Geschmacksnuancen voneinander zu unterscheiden und Gewürze (auch in weniger hoher Konzentration) wahrzunehmen und zu genießen. ;)

    Ob es Mist ist oder nicht, kommt darauf an. Ich habe gestern erst mit einer Dame bei o2 gechattet wegen einer Frage zur Rechnung, und der Erkenntnisgewinn war gleich Null. Eine Email (gibt's bei o2 halt nicht) hätte mir wenigstens erhebliche Zeit gespart.

    E-Mail finde ich auch gut.

    Das Problem ist, dass die ausgelagerten Call-Center-Mitarbeiter ohnehin oft wenig wissen und sagen dürfen ... leider ist's oft reine Zeitverschwendung mit ihnen in Kontakt zu treten.