Beiträge von jaki01

    TM, gegen Tracking und darunter leidend, dass Surfen ohne Zustimmung zur Datenverfolgung kaum noch möglich ist. Tor-Browser nutzt da auch nur begrenzt was

    Der Tor-Browser ist in Brave übrigens auch integriert.


    Was Versicherungen und Banken betrifft, gebe ich dir Recht, bei vielen von ihnen wird man noch im Jahr 2019 mit Bergen von Papierkram überschwemmt: Viele Seiten umfassende geänderte Geschäftsbedingungen werden ungefragt zugesendet, auf eine E-Mail kommt ein Antwortbrief usw.


    Über das Thema "Datenschutz" schreibe ich von Zeit zu Zeit, vielleicht interessieren dich ja diese Artikel:

    - Die Farce mit dem Datenschutz in Deutschland.

    - Gläserner Bürger, intransparente Politik; vier Zeitungsartikel - ein trauriger Trend!

    ... jedenfalls, wenn man genügend Interessenten findet, die ihr echtes Geld dort zu "investieren" bereit sind.

    Ich habe mein 'echtes' Geld in Kryptowährungen investiert, würd' ich immer wieder tun, allerdings sollte man sich vorher informieren und sich des Risikos bewusst sein - genau wie z. B. beim Aktienkauf auch.

    Oops, warum das?

    Je mehr STEEM (genauer STEEM-Power) jemand hat, desto mehr zählt sein Vote. Das hat gute Gründe, sonst könnte z. B. jemand extrem viele neue kleine Accounts erschaffen, und allein durch die Menge seiner Votes das gesamte Netz dominieren und die Community quasi übernehmen.

    Es wird angenommen, dass Investoren ein Interesse am Werterhalt ihres Investments haben und deshalb durch sinnvolle Votes versuchen werden, die Community zu schützen und gegen 'Eindringlinge' (z. B. Unterminierungsversuche durch Firmen wie Facebook) zu verteidigen.

    Außerdem soll es sich lohnen, in STEEM zu investieren und somit den Wert des gesamten Netzwerks zu steigern. Der Wert eines (sozialen) Netzwerks bemisst sich bekanntlich unter anderem an der Anzahl seiner Nutzer, andererseits natürlich auch am in ihm befindlichen Kapital.

    Achso, ich dachte der Urheber wird automatisch angezeigt. Aber klar, das liegt ja alles nur auf den Steem-Servern. Gegen copy und paste kann man sich also nicht wehren. Außerhalb schon gar nicht, da diese Bots wohl kaum das gesamte Netz durchforsten?

    Doch, die Bots durchsuchen das gesamte Netz. Wenn du zum Beispiel eine Webseite außerhalb der STEEM-Blockchain betreibst und ich dann deine Inhalte nehme und in einem meiner STEEM-Posts ohne Quellenangabe verarbeite, kann es sein, dass ein solcher Bot in Form eines Kommentars unter meinem Post daraufhinweist. Tue ich das öfter kann ich sogar geblacklistet werden.

    Doch, gegen Plagiate kann man sich wehren, indem man darauf verweist, dass man selbst der Urheber ist (was sich leicht belegen ist). Andere User werden normalerweise daraufhin den Artikel des Plagiators downvoten, so dass er damit nichts verdient.

    Wo kauft man die und wo findet man den Kurs?

    Und um bei Steemit mit zu machen, braucht man erst ein Mindestkapital?

    Du kannst STEEM zum Beispiel auf Binance erwerben.

    Die aktuellen Kurse von STEEM und vieler anderer Kryptowährungen findest du auf CoinMarketCap.


    Du brauchst nichts zu investieren um dich anzumelden, Artikel zu verfassen und STEEM zu verdienen.

    Wer investiert, tut das entweder um das Projekt zu unterstützen, um auf steigende Kurse zu hoffen oder um mehr Einfluss auf der Plattform zu haben (je mehr STEEM-Power man hat, desto stärker zählt ein eigenes Upvote, und desto mehr 'Curation-Reward' erhält man folglich fürs Voten).

    Beispiel: Würde ich einen deiner Artikel upvoten, brächte dir ein einziges meiner Votes (umgerechnet) mehr als einen Dollar, würdest du mich voten, brächte mir das maximal einen Cent.

    Das ist das klassische Urheberprinzip.

    Das scheint bei Steem ja gerade nicht der Fall zu sein.

    Nun ja ... wie gesagt, wenn man von anderen abkupfert oder auch Werke anderer irgendwo sonst aus dem Netz holt und ohne Quellenangabe auf dem STEEM verwendet (nach solchen Plagiaten suchen dort sogar Bots), wird man nicht erfolgreich sein.

    Da es um 'echtes' Geld geht, schaut die Community schon ziemlich genau, ob jemand selbst kreativ ist oder einfach nur Ideen anderer (im schlimmsten Falle gar ohne die Quelle zu erwähnen) nutzt.

    Ich kann das auch verstehen: Warum sollte ich die Artikel von Usern upvoten und ihnen damit Geld aus dem Rewardpool zukommen lassen, deren 'Arbeit' nur darauf beruht, von anderen abzuschreiben? Klar, eine gute Recherche mit Quellenangabe, ist da schon etwas anderes!


    Und ob das "kommerziell" ist, was ich tue? Du magst es nicht so empfinden, aber frag mal das Finanzamt. :)

    Ääh, Bitcoins, und co https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kryptow%C3%A4hrungen sind doch Fiatgeld.

    Also wir Kryptoanhänger nennen das von Banken und Staaten geschaffene Geld "Fiatgeld", das ist in diesen Kreisen die absolut gebräuchliche Bezeichnung. Dagegen würde nie jemand BTC als "Fiatgeld" bezeichnen.

    Es ist - wie letztlich jedes heutige Geld/Währung - an keinen realen Wert gekoppelt und der Wert wird willkürlich festgelegt, bzw. im Falle von Blockchain-Kryptowährungen anders "gesteuert" und festgelegt, als durch Regierungen/Zentralbanken.

    Nichts hat einen definierten realen Wert, auch z. B. Gold nicht. Es ist nur teuer, weil es selten ist und viele es haben wollen. Bitcoins sind sehr selten.

    Der Unterschied zwischen BTC und Fiatgeld ist, dass keine Regierung seinen Wert festsetzt.

    Man könnte zwar darüber nun streiten, aber ich bleibe einfach beim mir gewohnten Sprachgebrauch, Bankengeld als "Fiatgeld" zu bezeichnen.


    Ja, natürlich weiß niemand, wie die Geschichte der Kryptowährungen weitergehen wird.

    Es ist sicher, dass Regierungen (China voran) eigene Kryptowährungen herausbringen und Blockchaintechnologie verstärkt nutzen werden.

    Unklar ist, welche Rolle zukünftig Nicht-Regierungskryptowährungen spielen werden, ob sie im Untergrund verschwinden, einige von ihnen als Zahlungsmittel offiziell anerkannt werden, welche von ihnen überleben und welche nicht. Die Anerkennung als Zahlungsmittel handhaben heute viele Staaten sehr unterschiedlich.

    Kryptofreundlich sind beispielsweise Singapur, Malta, Japan, die Schweiz, Luxemburg, Portugal und breite Schichten der Bevölkerung Südkoreas (während es in der Regierung unterschiedliche Meinungen gibt).

    China ist sehr Blockchainfreundlich, will aber - wen wundert es - nicht staatliche Kryptowährungen unter Kontrolle bringen. Deutschland und vor allem seine Bevölkerung ist Kryptowährungen gegenüber sehr reserviert. Die Regierung redet (das kann sie ja sehr gut) davon, die Blockchaintechnologie fördern wollen, schaffte aber zugleich in der Realität Rahmenbedingungen, welche die involvierten Unternehmen Reißaus nehmen lassen.

    Zumindest so lange es nicht dahingehend ausartet, dass dieses Copyright ebenfalls kommerzialisiert wird! Die Verwendung und Verbreitung der Texte muss frei bleiben!


    Das Copyright sollte und darf aus meiner Sicht nur dazu dienen, dass der Urheber immer zwingend genannt und erkennbar bleibt, damit sich keiner mit fremden Federn schmücken kann.


    Ansonsten bin ich, was Schöpfungen und Erfindungen betrifft etwas zwiegespalten. Jeder muss "Geld", bzw. in Tauschmittel erwerben/schaffen/produzieren, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Dazu gehört halt auch Kreativität (Ich erinnere, "Arbeit hat viel Gesichter") und nicht nur Produktionsarbeit.

    Auf Steemit kommerzialisiere ich meine Artikel ja schon. Erfinde ich z. B. ein Schachrätsel und verdiene damit STEEM, und ein paar Tage später postet jemand anderes dasselbe Rätsel, wird er nicht juristisch belangt, aber sehr wahrscheinlich erhält er so viele Downvotes, dass er mit dem kopierten Artikel nichts verdient. Die Blockchain erlaubt es, klar nachzuvollziehen, wer diese Inhalte als erster veröffentlicht hat.

    Schreibt jemand ein Schachbuch und nutzt meine Rätsel, kann ich ebenfalls nachweisen, dass diese Schachprobleme als erstes von mir auf der STEEM-Blockchain veröffentlicht wurden. Das finde ich prinzipiell erst einmal - unabhängig davon, wie man zum Copyright im Allgemeinen steht (das ist wiederum ein eigenes, sehr komplexes Thema, und ich stehe bestimmt nicht auf Seiten der Copyright-Hardliner!) - sehr nützlich: Es ist im Zweifelsfalle nachweisbar, wer der Urheber ist.

    In dem Fall würde ich Einzelmeinung relativieren, da er Fachinformatiker imlegendären KIT, bzw. Forschungszentrum Informatik Karlsruhe ist und die dort ja auch forschen.

    Das ist richtig, "Einzelmeinung" ist die falsche Wortwahl. Ich wollte eigentlich so etwas wie "seine persönliche Meinung" oder ähnliches schreiben.


    In der Sache stimme ich ihm trotzdem nicht zu. Ich kann keine Stelle finden, an der er eine echte Sicherheitslücke auftut.


    Dass er zum Beispiel auf willkürlich gewählte "Proof of irgendwas" verweist, stimmt zum Teil (aber selbst in diesen Fällen muss es kein Sicherheitsrisiko darstellen), aber der "Proof of Brain" des STEEM ist natürlich keineswegs willkürlich, denn genau darin liegt die Essenz eines contentbasierten Netzwerks, in dem Autoren für ihre "Gedankenleistung" mit einer Kryptowährung belohnt werden.


    Er hat Recht damit, dass Blockchain und DSGVO sich beißen, da letztere die Löschbarkeit von Daten verlangt, Blockchain aber genau für deren dauerhafte Speicherung konzipiert wurde (was beispielsweise Whistleblower, die ihre Veröffentlichungen der Welt zugänglich machen wollen, oder Menschen, die unter stark zensierenden Regimes leben zu schätzen wissen).


    Selbst wenn die Wahl der Parameter a = 0 und b = 7 der 'elliptischen Kurve' Y2 = X3 + ax + b des secp256k1 möglicherweise ohne konkreten Grund erfolgte, heißt das nicht, dass die Verschlüsselung deshalb unsicher ist.


    Dass Backdoors in elliptische Kurven eingebaut werden könnten, ist spekulativ/umstritten. Hör dir dazu z. B. mal die ab Minute 51:38 gestellte Frage und die etwas verlegene Antwort an ... ;)


    [China] Finde ich ein sehr schlechtes Beispiel.

    Es ging mir einfach darum, dass wenn ein derart technikaffines Regime wie die chinesische Regierung voll auf die Blockchaintechnologie setzt, das nicht gerade vermuten lässt, es gebe keine sinnvollen Anwendungsbereiche oder die Technologie sei nicht sicher genug.

    Eine ganz andere Frage ist natürlich, wie Staaten und Banken Blockchaintechnologie einzusetzen gedenken - sicherlich nicht im Sinne der Verfechter von Bitcoin und Co.

    M. W. weil hier der Strom zu teuer ist.

    Ich glaube, du denkst hier vermutlich an Mining-Projekte, die hatte ich aber überhaupt nicht im Sinn, sondern Unternehmen, welche Blockchainprojekte entwickeln, z. B. Debit-Karten, die man mit Kryptowährungen aufladen kann, die dann bei einem Bezahlvorgang direkt in Fiatgeld konvertiert werden und Ähnliches.

    Für solche Unternehmen ist die EU mit ihren vielen Vorschriften und dem bürokratischen Aufwand oft ein sehr ungünstiger Standort. Es ist für kleine Unternehmen oft einfach zu teuer, jemanden einzustellen, der ausschließlich für die Überwindung bürokratischer Hürden und Umgehung juristischer Fallstricke verantwortlich ist, abgesehen davon sind sowohl die Besteuerung als auch die Gefahr, wegen irgendetwas, was keiner auf dem Schirm hatte, verklagt zu werden eine echte Bedrohung ... und dazu kommt dann noch die unsägliche DSGVO ...

    TM, die sehr am Bargeld klebt, weil man sich sonst der staatlichen Verfolgung nicht entziehen kann

    Genau das finde ich paradox: Anhänger des Bargelds (ich hoffe selbst, dass man es noch möglichst lange verwenden können wird) sollten sich darüber im Klaren sein, dass es sich weltweit auf dem Rückzug befindet (es wird dir einfach nichts mehr nutzen, wenn du kaum noch irgendwo größere Summen damit bezahlen kannst). Gerade sie sollten froh darüber sein, dass Kryptowährungen die Hoffnung auf anonymes Zahlen oder gar eine überhaupt nicht von Staaten kontrollierte Währung aufrecht erhalten. :)


    Was mich allgemein an dieser Diskussion ein wenig ermüdet (und das war auch bei allen anderen hiesigen in diese Richtung gehenden Diskussion der Fall), ist, dass sie stets darauf hinausläuft, dass alle außer mir Haare in der Suppe suchen und ich die dann rausziehen soll. :)

    Was mir fehlt ist ein gewisses Interesse an den Möglichkeiten, die mit Blockchain und Kryptowährungen verbunden sind. Ich habe überhaupt nichts gegen Skepsis und kritische Nachfrage, aber hier besteht die ganze Diskussion ausschließlich nur daraus ... falls ihr versteht, was ich meine. ;)


    Es könnte ja - rein theoretisch - auch mal jemand denken "Mensch toll, ich schreibe in einem sozialen Netzwerk über ein Thema, das mich sowieso interessiert, und bekomme dafür sogar noch Geld, ist das nicht supercool?"

    Oder: "Ich halte dort meine wichtigsten Gedanken fest und die Blockchain speichert das für immer und sichert mir zugleich mein Copyright, wooow!" :D

    Also mich interessiert es doch, auch wenn wir in dem OT-Ort wo es um Wasserstoff und Elektromobilität gehen soll unseren Experten jaki vergrätzt haben sollten - aber wie ich ihn kenne ist das eher nicht so.

    Nein, bin noch da, aber gönnt mir eine kleine Pause. :)

    TM, die so wild auf das Thema nicht ist, aber die Diskussion hier völlig unpassend findet

    Ich auch nicht, denn die hiesige Grundstimmung gegenüber der Blockchaintechnologie, insbesondere wenn es eben keine Staaten und Banken sind, die von ihr profitieren wollen (merke: ein STEEM oder ein Bitcoin ist etwas völlig anderes, mit völlig anderer Intention geschaffen, als ein von Banken oder der Neuland-Bundesregierung kreierter, jederzeit kontrollierbarer Token das wäre) ist letztlich zu negativ, um so viel Zeit in meine Antworten zu investieren, wie ich es zuletzt tat. Viele werde ich hier wohl kaum begeistern können ... habe das aber auch nicht wirklich erwartet, also ist aus meiner Sicht nun alles OK und gut. ;)

    Die Diskussion selbst habe ich übrigens auch nicht befeuert, sondern einfach nur auf die immer zahlreicher werdenden Fragen und Behauptungen geantwortet. Eigentlich müsste ich ja gleich weiter machen: Startups wandern also wegen der hier hohen Stromkosten von Deutschland z. B. nach Zug in die Schweiz ab, aha, :D . Also ich habe z. B. mit Gründern auf dem SteemFest gesprochen, und die wollen/müssen einfach wegen Überregulierung und Bürokratie raus aus der EU (allein die unsägliche DSGVO tut ihr Übriges), um ihre Existenz nicht zu gefährden! Aber OK, lassen wir das nun.

    Da ich mir keinen 'Forumsbann' zuziehen will, sage ich vorsorglich, dass zukünftiges Schweigen zum Thema nicht automatisch als Zustimmung zu missinterpretieren ist! :)


    Wenn jemand das Thema an anderer Stelle weiterdiskutieren will, mache ich zwar gerne mit, wichtig ist mir das aber auch nicht. Das gilt auch für einen möglichen Thread-Titel: Soll er doch lauten wie er will.

    Sorry, aber ich hasse Videos. :)

    (Wenn man liest, kann man die Geschwindigkeit besser selbst bestimmen, manches, was man schon weiß, überfliegen, sich an schwierigeren Stellen Zeit nehmen.)

    Aber kurz: Da kommt ein Kritiker mit einer - völlig legitimen - Einzelmeinung zu Wort (auch klar politisch motiviert "Wir sollten unser funktionierendes Rechtssystem erhalten" etc.), die der meinen nicht entspricht. Frag dich doch einfach mal, weshalb Staaten wie China mittlerweile voll auf Blockchains setzen, wenn diese nicht sicher funktionieren würden ...


    - Klar, dass Banken Blockchains mit ihren vielen Vorteilen nutzen wollen, aber ganz sicher nicht, um dem Bürger Kontrolle über das Geld zu geben.


    - Blockchainstrategie der Neuland-Bundesregierung, nun ja ... ;)

    Die Start-Ups wandern ja jetzt schon aus ...


    - Mit Bargeld wird man leider immer weniger weit kommen ... Letztlich könnten nichtstaatliche Kryptowährungen zum 'Bargeld' der Zukunft werden.

    Fortsetzung. :)

    Was passiert, wenn Unternehmen wie Google oder Mikro-Soft solch Projekte zum Frühstück verspeisen? Ist eine Übernahme ausgeschlossen, gibt es dagegen Algorithmen?

    Interessante Frage.

    Angenommen, Steemit, Inc. würde sich kaufen lassen (was m. E. keineswegs sicher ist), dann gehörte z. B. Microsoft eine Zugangssoftware zur STEEM-Blockchain, mehr aber auch nicht. Es gäbe immer noch zahlreiche andere, komplett freie Interfaces, die die User dann bevorzugt nutzen könnten.

    Auch die weltweit verteilten Witness-Server wären damit nicht in der Hand des Software-Giganten.

    Microsoft könnte darüber hinaus versuchen, große Mengen STEEM an den Börsen zu kaufen, aber da diese begrenzt sind (und viele Stakeholder ihre STEEM gar nicht auf Börsen anbieten) würde irgendwann der STEEM-Preis ganz enorm steigen (so dass Microsoft damit alle STEEM-User unglaublich reich machen würde, was wiederum die Kontrolle des Netzwerks erschwerte).


    Allerdings: Bin ich Hellseher? :) Wie gesagt: gute Frage ...

    Und ist es nicht so, dass was im Netz ist, in Netz ist? :/

    Hm, ja ... aber was willst du damit sagen? ;)

    Gesetzt den Fall, dass die Anonymität wirklich unknackbar ist ...

    Ich denke, dass das Netzwerk nur sehr schwer zu kontrollieren bzw. stoppen ist und einmal veröffentlichte Inhalte durch Staaten nicht entfernt werden können. Das ist nicht gleichbedeutend damit, dass meine Anonymität oder besser Pseudonymität unknackbar sei! Der STEEM ist, anders als z. B. der 'Monero', nicht im Hinblick darauf entwickelt worden, Spuren besonders effektiv zu verwischen. Die Pseudonymität schützt zunächst davor, direkt und ohne jeglichen Aufwand identifiziert zu werden. Wenn es Staaten allerdings darauf anlegen sollten, könnten sie die Identität einzelner User herausfinden (ohne jedoch bereits veröffentlichte Inhalte dann von der Blockchain entfernen zu können). Es muss ja auch nichts per se Negatives sein, wenn die Ahndung schwerer Straftaten weiterhin möglich ist ... ;)

    ... eine Blockchain-Währung von Steemit sich durchzusetzen beginnt, halte ich es auch für ziemlich naiv dass Staaten, Banken, Politiker, Konzerne und Kriminelle dabei zusehen. Kann die Blockchain sich davor schützen ?

    Die Währung selbst ist der STEEM.

    Ja, alle Arten von Menschen werden versuchen, von den neuen Möglichkeiten zu profitieren. Ganz sicher nicht nur solche mit guten Intentionen. Gut jedoch, dass es Leute wie mich gibt, die den Vorteil ihrer früh genug angesammelten STEEM Power zu nutzen wissen werden, um bestimmten Machenschaften durch Downvotes ihren finanziellen Reiz zu nehmen. :) In anderen Worten: Die Gemeinschaft ist selbst dafür verantwortlich, wer Erfolgreich ist und Einfluss hat und wer nicht. Ob das dauerhaft gelingen wird? Gute Frage ...


    Ich sehe aber auch viel Potential ... z. B. könnten Journalisten in viel stärkerem Maße als bisher die Plattform nutzen, um sich, unabhängig von Verlagen, ihre Arbeit von sie direkt upvotenden Lesern bezahlen zu lassen.

    Wow, da hat sich ja einiges angesammelt. OK, ich mach mir mal die Mühe, obwohl es nicht mal einen Cent an Upvotes dafür geben wird, haha. :)

    Was macht die Blockchain so viel robuster gegen eine feindliche Übernahme wirtschaftlicher oder politischer Interessen ? Wenn keine Daten verloren gehen können, weil sie millionenfach verteilt sind, so sind sie doch abhängig davon dass der Strom nicht ausfällt.

    Ihre Dezentralität und das Prinzip, dass Daten nur endgültig auf die Blockchain geschrieben werden, wenn ein von einem Witness signierter Block durch die anderen bestätigt wird. Es kann also nicht einfach ein Blockproduzent irgendwelche Daten manipulieren. Auch ein einzelner Staat kann die Blockchain weder stoppen noch Inhalte löschen.


    Fiele der Strom (weltweit?!) vorübergehend aus, würden die Daten nicht gelöscht, fiele er für immer aus, hätten wir vermutlich ganz andere Probleme als den Betrieb der STEEM-Blockchain. Allerdings wird das Internet zukünftig auch via Satelliten weiterbetrieben werden können.

    Der Stromverbrauch der STEEM-Blockchain beträgt aufgrund ihres andersartigen Konsensusmechanismus ('Proof of Brain' statt 'Proof of Work') nur einen Bruchteil von dem des Bitcoins.

    Yeah Baby... :).. aber schau, du bist wie einige andere auch voll in der Materie....die Mehrzahl der möglichen angedachten User aber nicht.

    Selbst wenn du dir kein eigenes Interface programmieren willst oder kannst, stehen bereits mehrere von verschiedenen Entwicklern entworfene zur Verfügung, so kannst du dich beispielsweise mit Steemit, Busy, SteamPeak oder der chinesischen Mobile-App WhereIn oder über Steem Monsters (so wie vielen anderen) mit der STEEM-Blockchain verbinden. Du bist also keinem bestimmten Anbieter ausgeliefert.

    Aber was macht dich so sicher das die staatlichen Organe, weltweit vernetzt nicht da auch nachziehen.

    Sicher ist nichts auf dieser Welt, aber die Server, welche die STEEM-Blockchain bauen, weltweit verteilt sind, kann zumindest ein einzelner Staat nur wenig gegen das Netzwerk ausrichten. Es müssten sich europäische, asiatische Staaten sowie die USA darauf einigen, das Netzwerk gemeinsam zu bekämpfen.

    Sollte die STEEM-Community signifikant wachsen, werden das sicherlich auch staatliche Bemühungen, die dort ablaufenden Datenströme zu überwachen.

    Nur wen willst du bei Verlusten und Betrügereien verklagen?

    Am besten mich selbst! :)

    Es ist richtig, dass Menschen, die ihr Geld selbst verwalten, ein größeres Maß an Eigenverantwortung tragen.

    Ich kann auch bei virtueller Kriminalität die Polizei einschalten, aber am besten schütze ich mich durch sichere Aufbewahrung meiner Schlüssel!! Es gibt auf dem STEEM ein sehr ausgefeiltes Sicherheitssystem, so kann man beispielsweise mit seinem Private Posting Key posten und voten, aber kein Geld versenden. Für den normalen Gebrauch sollte man möglichst nur diesen Schlüssel verwenden (sofern man so viele STEEM besitzt, dass ein Verlust weh täte). Mit dem Private Active Key kann man dagegen auch Geld (oder z. B. auch wertvolle Steem Monsters-Karten) transferieren. Und mit dem Masterpassword kann man alle anderen Keys ändern.

    Überdies kann man 'Liquid STEEM' also 'STEEM-Power' einfrieren lassen (wie auf einem Festgeldkonto). Alle STEEM Power wieder in Liquid STEEM umzuwandeln und damit transferierbar zu machen dauert 13 Wochen! Hat also jemand deinen Active Key erbeutet und beginnt die STEEM-Power zu verflüssigen, um sie auszahlen lassen zu können, kann er jede Woche nur 1/13 davon erhalten. Du hättest Zeit mittels des Masterpassworts den Active Key rechtzeitig zu ändern, bevor der Schaden größer wird.

    Frage: Was, wenn mal Daten manipuliert werden und/oder verloren gehen?

    Die Blockchain ist extrem sicher, Manipulationen sind äußerst unwahrscheinlich. Weder die des BTC noch die des STEEM wurde jemals gehackt. Mein Vertrauen in die sichere Durchführung einer STEEM-Transaktion ist um ein Vielfaches höher als das in meine Bank. Das einzige wirkliche Risiko bin ich selbst (durch meine möglichen Fehler!).

    Was haben wir den bis dato und wie schnell sind Vorkommnisse wie eben Cambridge Analytical die, bzw. deren

    Auf dem STEEM bist du pseudonym unterwegs, wenn du das willst. Andere User wissen nicht, wer du bist, wenn du das nicht willst. Traust du z. B. Steemit, Inc. nicht bezüglich des Umgangs mit deinen Daten, kannst du dir ein Interface zur STEEM-Blockchain sogar selbst programmieren, da es sich um OpenSource-Software handelt.


    Ich mag zwar weder Facebook noch Google, aber deren Überwachung kann man sich durch Nutzung entsprechender alternativer Software entziehen. Es ist die staatliche Überwachung jeglicher Daten- und Geldströme, der man sich nicht/immer schwerer entziehen kann ... Man denke z. B. an das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Registrierungspflicht beim Prepaidkartenkauf etc.

    Virtuelles Geld haben wir doch zur Genüge.

    Von Staat und Banken herausgegebenes, kontrolliertes Geld!

    Geld, für das wir Negativzinsen zahlen müssen, wenn die Bank das will, weil wir es nicht selbst aufbewahren, Geld, von dem die Bank jederzeit weiß, was wir damit kaufen, wofür wir es verwenden, Geld, für das Mittler Gebühren nehmen, wenn wir es grenzüberschreitend verwenden.

    Die Unterschiede zwischen dem virtuellen Geld, von dem du schreibst, und dem, von dem ich rede, könnten größer nicht sein!

    Wer Kontrolliert?

    Ja, niemand!

    Diese Sehnsucht des Deutschen, überwacht und kontrolliert zu werden, ist wirklich bemerkenswert!

    Was, wenn Daten verloren gehen?

    Auf einer Blockchain gehen keine Daten verloren!

    ....mein Bauch (eigentlich scheint es bei mir eher sowas wie ein LOGIK_SCANNER), und der hat sich selten geirrt, sagt: FINGER WEG!

    Also mein Logikzentrum ist immer noch das Gehirn! ;)

    Ich finde es schon erstaunlich, wie sich erwachsene Männer (sind ja meist keine Frauen) an einem Mädchen abarbeiten und schrieb dazu an anderer Stelle (leicht verändert):


    Also ich finde es ziemlich normal, dass Jugendliche anders (emotionaler, weniger abwägend) für ihre Ziele eintreten als z. B. ich in meinem Alter das tue. Sie verfügen meist über mehr Energie aber weniger Besonnenheit als ältere Zeitgenossen.

    Oft wird ihnen vorgeworfen, sie würden nur noch konsumieren, seien stromlinienförmig, angepasst und unpolitisch. Nun ist Greta das nicht, und dann passt es auch nicht (muss es natürlich auch nicht, es besteht ja Meinungsfreiheit). :)

    Allerdings sind es - soweit meine persönliche Erfahrung das zu bewerten zulässt - paradoxerweise meist ausgerechnet diejenigen, die den menschlichen Einfluss auf das Klima verneinen, bezweifeln oder als niedrig erachten, die Greta eine immense Wichtigkeit beimessen. Ich selbst habe sie z. B. in keinem einzigen meiner Posts oder Kommentare jemals von mir aus erwähnt! :)

    Es sind die 'Zweifler', die ihren Namen immer wieder ins Spiel bringen, für die sie sozusagen ein rotes Tuch darstellt und die mich erst dazu bringen, überhaupt auf sie einzugehen.

    Ja, sie vertritt bezüglich des Themas eine ähnliche Meinung wie ich, aber nein, ich beziehe mich nicht auf sie, wenn ich meine Meinung zu untermauern versuche.

    Und doch, wieder ja, ich finde es prinzipiell gut, dass sie sich für eine Sache einsetzt, selbst wenn ihr die nötige Besonnenheit sicherlich zuweilen abgeht. Ich selbst war früher auch nicht anders, kannte nur 'Schwarz' oder 'Weiß'.

    Darüber, wie viel Aufmerksamkeit ihr zuteil wird, entscheidet nicht sie selbst. Egal also, ob man diese Aufmerksamkeit für angemessen hält oder nicht, ist sie ihr selbst jedenfalls nicht anzukreiden. :)

    Du meinst, indem sie sich dann revancheiren und zurückvoten, oder gibt es für das voten anderer auch Steems?

    Schreibt jemand ein Post, erhält er als Autor 50 % des Rewards. Die restlichen 50 % werden auf die Votenden verteilt, um Anreize zu schaffen, regelmäßig Content upzuvoten. Je größer das eigene 'Votegewicht' ist, also je mehr man zum Reward des Autors beiträgt, desto prozentual größer ist auch die Belohnung für das eigene Upvote.


    Es soll sich also lohnen, in STEEM zu investieren und dadurch mehr Einfluss zu erhalten. Das kommt letztlich ja allen zugute, denn je mehr Menschen in STEEM investieren, desto höher steigt der STEEM-Preis, und desto mehr bringen kleineren Autoren selbst wenige Upvotes ...

    Du könntest das als ungerecht empfinden, dass wer mehr investiert auch mehr verdient, aber er nimmt natürlich auch das Risiko in Kauf, dass der STEEM-Preis nicht steigt, sondern fällt, während jemand, der sich nur anmeldet, ohne zu investieren, durch Artikelschreiben völlig risikolos die Chance erhält, sich etwas dazuzuverdienen ...