Beiträge von jaki01

    (Und hier könnt ihr wieder irgendein Totschlagargument einsetzen, damit ihr euch gut fühlt, ist ja immerhin Wochenende, da muss man sich gut fühlen.....:cornut:)

    Komisch, was du dir immer mit diesem "gut fühlen" einbildest.

    Irgendwie gibt es bei diesem elendiglichen Thema so überhaupt nichts, was ich mit "gut fühlen" verbinde.

    Es ist zum Elend fühlen, dass es vielen Menschen so elend geht; dieser Futterneid der Menschen aufeinander ebenfalls, und wenn ich der Meinung bin, dass Menschen geholfen werden sollte, denen es dreckig geht, auch wenn es nicht immer so leicht feststellbar ist, wem es jetzt exakt genau wie dreckig geht, erfüllt mich das in keinster Weise mit einem so oft unterstellten 'wohligen Gutmenschengefühl' und setzt auch keine Glückshormone aufgrund irgendeiner gefühlten moralischen Überlegenheit frei. Das sind doch größtenteils in Schlechtmenschenkreisen kursierende Hirngespinste. ;)


    Vielleicht bin ich auch einfach kein besonders gutes Vorzeigemodell eines Gutmenschen. Du kannst ja mal die anderen Forengutmenschen fragen, vielleicht sind ja die voller Glücksgefühle, wenn sie an die Aufnahme von Flüchtlingen denken?

    Das war ja mein Reden. Ich hab doch lediglich angemerkt, dass es noch wesentlich länger dauern wird, bis ihr so eine Kiste nicht mehr fahren müßt, weil sie es selbst macht. :)

    Dann mal zusammengefasst: Wenn ich das richtig sehe, sind wir uns also letztlich 'nur' hinsichtlich der Geschwindigkeit, mit der juristische und versicherungstechnische Hürden gelöst werden, uneinig?

    Ein Anfang?

    Bitcoins werden vermehrt dort 'geschürft' werden, wo umweltfreundliche Energie im Überfluss zur Verfügung steht und ein Transport dieser Energie zu anderen Zwecken viel zu teuer und verlustreich wäre. Wenn beispielsweise mittels Geothermie an einem salvadorianischen Vulkan Bitcoins geminet werden, ist das absolut 'klimaneutral', und noch dazu könnte die Energie für keinerlei andere Zwecke sinnvoll genutzt werden.

    Diese 'dezentrale Herstellung von Geld' ist dann eine sehr umweltfreundliche Art, Geld zu produzieren.

    Ein immer größerer Anteil von Bitcoins wird mit Hilfe von Energie aus regenerativen Quellen geminet.


    Es gibt wie du schreibst sogar überall "Anfänge", das Bitcoin-Mining an Orte zu verlegen, an denen es weder umweltschädlich ist, noch mit dem Energieverbrauch anderer energieintensiver Anwendungen konkurriert. Eine Bankfiliale könnte wohl kaum so flexibel an den Fuß eines Vulkans oder eine Schwefelquelle Islands verlegt werden ... ;)


    Dazu kommt Folgendes: in vielen etwas nördlicheren Regionen ist die Energiegewinnung aus regenerativen Energiequellen oft auf das ganze Jahr gesehen nur dann profitabel, wenn in Zeiten des sonst nicht nutzbaren Energieüberschusses, die überschüssige Energie dazu genutzt wird, Bitcoins zu minen. Dadurch wird dann z. B. eine PV-Anlage profitabel, und es lohnt sich, sie ganzjährig zu betreiben. Bitcoin-Mining führt dann also zur vermehrten Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen.


    Ein weiterer Vorteil des Bitcoin-Netzwerks gegenüber dem Bankensystem ist folgender: Bei Banken gilt: je mehr Geld im Umlauf ist, desto mehr Bankfilialen, Geldautomaten, Rechenzentren werden nötig. Beim Bitcoin flacht die Steigerung des Energieverbrauchs jedoch mit zunehmender Nutzung ab, es skaliert, da die Zahl der generierten Blöcke pro Zeit nicht zunimmt, sondern die Blöcke einfach 'voller' werden.

    Anthony Pompliano beschreibt das im Interview mit CNBC so: „Es besteht eine lineare Beziehung zwischen Energieverbrauch und dem Dollarsystem. Um mehr Benutzer und mehr Transaktionen zu unterstützen, müssen wir mehr Energie, mehr Rechenzentren, mehr Bankfilialen, mehr Geldautomaten verbrauchen. Die Bitcoin-Blockchain hat nicht dieselbe lineare Beziehung zum Energieverbrauch, das heißt, unabhängig von der Anzahl der Transaktionen pro Block wird von jedem Block dieselbe Energie verbraucht. Wenn Bitcoin skaliert, wird es effizienter, da Sie jedem dieser Blöcke einen höheren wirtschaftlichen Wert hinzufügen können.“


    Übrigens kommt beispielsweise ein Bericht von "Galaxy Digital" zu dem Ergebnis, Bitcoin sei deutlich energieeffizienter als Gold und verbrauche weniger Strom als das Bankenwesen (mit seinen Geldautomaten, Rechenzentren und Filialen - wobei der Energieverbrauch der täglich zur Arbeit fahrenden Bankmitarbeiter noch gar nicht eingepreist ist).

    Kein günstiger Vergleich. Hier reden wir vom autonomen Fahren. Also wenn es um jede Menge Berechnungen, Sensoren und deren Zusammenspiel braucht, um auf ein vor dir stehendes Fahrzeug aufzufahren. 1. Frage: Konnte der Fahrer, also die Bioeinheit, eingreifen und verhindern?

    Die grundsätzliche Problemstellung bleibt aber dieselbe: Wer ist schuld wenn etwas passiert?

    Das gibt es auch heute schon, wo es eben z. B. immer so ist, dass Fluggesellschaft, Flugzeughersteller, oft auch Triebwerks- oder Softwareproduzenten und Pilot bzw. dessen Vertreter, sich gegenseitig die Schuld zuzuschieben versuchen.

    Sehr viel anders wird das beim selbstfahrenden Auto letztlich auch nicht sein. Es werden Regelungen formuliert, die möglichst alles Denkbare abdecken und die dann jeder versucht, für sich selbst so günstig wie möglich zu interpretieren. Den Fortschritt wird das höchstens verlangsamen, nicht jedoch aufhalten.

    Hast Du nicht auch im Straßenverkehr auf Abbildungen in Zeitschriften, auf Messen oder in Museen und im Quartettspiel zahllose andere Fahrzeuge gesehen, die gelungener gestylt, auf den ersten Blick schon bestehend schön waren?

    Ehrlich gesagt habe ich mich nie besonders für das Aussehen von Autos interessiert, aber ich glaube, die alten Jaguare sahen ganz gut aus.

    Wie sehen das die Style-Experten Politopiens? ;)

    Waaas? Nicht elegant?!? Jetzt gehe ich echt deprimiert und mit Tränen in den Augen ins Bett. Kannst du nicht selbst den schwächsten Hauch von Begeisterung einfach mal so stehen lassen, statt ausnahmslos jeden Ansatz von Optimismus oder Freude brutalst niederzuwalzen? Selbst wenn ich mich in meiner Euphorie geirrt haben sollte? Grausam ... einfach nur grausam. :sad:

    Nur ist das derzeit entweder verboten oder ökonomisch nicht darstellbar.

    Ich sehe hier nichts Verbotenes. Es ist aber richtig, dass dezentrale Energieversorgung nicht in ausreichendem Maße gefördert und teilweise auch behindert wird.

    Es ist, jedenfalls nach meiner Meinung, Aufgabe des Staates Entscheidungen zu treffen, die Ereignisse berücksichtigen, die mit einiger Wahrscheinlichkeit eintreten können.

    Nun ja, aber siehst du das nicht auch ein wenig einseitig? Wer z. B. vor der Gefahr von Hackerangriffen auf das Stromnetz warnt, sollte sich überlegen, was Hackerangriffe bzw. Attentate auf Atomkraftwerke bedeuten würden ...

    Wie gesagt, das beste Mittel gegen so etwas wäre eine möglichst dezentrale Stromversorgung, weil Terroristen und Hacker sich ja nicht mal eben schnell ein Haus nach dem anderen vornehmen können.

    Darum ist ja auch der dezentrale Bitcoin so gut, aber ok ... nicht hier ... ;)

    Zumal es Möglichkeiten gibt, die vorhandene Restenergie sicher zu nutzen und damit nicht nur Strom zu erzeugen, sondern auch noch die Aufbewahrungszeit auf 300 Jahre zu senken.

    Hm ... also für einen Heilsbringer, wenn auch durchaus interessant, halte ich Transmutation nicht (wäre fast wieder ein eigenes Thema wert) ... Würde das in größerem Maßstab betrieben, wäre es aber wohl tatsächlich zumindest besser als unrecycelten Atommüll einfach zu vergraben.

    Bis vor sieben Jahren hatten wir einen wunderschönen Kamin aus Carrara-Marmor mit schweizer vergoldetem Heizelement. Leider mussten wir die Wohnung verkaufen ...

    Die beige Seitenverkleidung bei unserem ist auch aus Marmor. Es war zwar meine Frau, die das so wollte, nicht ich, aber sie hatte Recht, es sieht einfach gut aus im Kontrast zum ansonsten schwarzen Ofen.

    Das ist doch heutzutage IIIIIHHHHHHBBBÄÄÄÄÄÄÄ....ich frage mich gerade, was der verrückte Resch von der Umwelthilfe dazu sagen würde....

    Das weiß ich nicht. ;)


    Ich finde es schon sinnvoll, auf einen guten Filter zu achten, wenn man einen neuen Kaminofen kauft. Der Ofen wird ja dadurch nicht schlechter.

    Aber prinzipiell habe ich überhaupt nichts gegen Kaminöfen.

    Durch Lastabwurf nicht mehr zu beherrschende EE- Folge über die Hälfte der Landesfläche DE steht da bei mir ganz vorn. Braucht nach allem, was man weiß, ca. 2 Wochen bis zur annähernden Wiederherstellung. Gleich danach kommt ein großflächiger Hackerangriff, der noch zwei Wochen drauf bringt.

    Letztlich hülfe gegen beides eine möglichst große Dezentralisierung. Je mehr Menschen möglichst autark sind, desto geringfügiger wären die Folgen von beidem.

    Ich finde z. B. sinnvoll, möglichst PV-Anlage, Speicher, (vielleicht) ein kleines Windrad und einen Kaminofen miteinander zu kombinieren.


    Eines der Hauptprobleme ist m. E. die gewollte Fokussierung auf große Stromkonzerne und Einspeisung des selbst erzeugten Stroms ins Netz.

    Nur wurden / werden die Alternativen ja verboten. Aus dem einfachen Grund, dass sie eben einfach und vor allem billiger sind und so die teure Entwicklung erheblich behindern würden. Ein Dilemma, klar.

    Also ich bin vor allem gegen die Nutung von Kernspaltungsenergie in ihrer jetzigen Form, weil das Müllproblem schlicht nicht gelöst ist. Wir hinterlassen unseren Nachkommen eine Riesensauerei und bürden es ihnen auf hunderte oder tausende Jahre danach zu suchen, wo wir unsere (oft maroden) Atommüllfässer verbuddelt haben. Darüber hinaus verursacht der Uranabbau grauenhaftes Leid und Umweltzerstörung. Und wenn du eben von einem Hackerangriff schriebst ... wie groß wären dann erst die Folgen eines gut geplanten Anschlags auf die Atomkraftwerke eines Landes? Da, neben den Kosten der ungelösten Müllentsorgung, jedes Atomkraftwerk irgendwann extrem kostenintensiv zurückgebaut werden muss, sehe ich Atomstrom auch keineswegs als billig an. Last but not least dann der unwahrscheinliche aber mögliche GAU.


    Wie ich an anderer Stelle schrieb, komme ich nach der Abwägung von Fakten (und nicht aus "ideologischen" Gründen!) zu dem Schluss, gegen die Nutzung von Kernspaltungsenergie in ihrer jetzigen Form zu sein. Ich befürworte die Forschung an beispielsweise Thorium-basierten oder gar Fursionsreaktoren Reaktoren und der Weiterverfolgung anderer Ideen, sehe aber da noch nichts Serienfertiges, was meine oben erwähten Bedenken zu lindern vermöchte.

    Tja Dieter, wer kein Funkamateur ist, kann das natürlich nicht wissen....

    Lol, da erwartest du wirklich ein bisschen viel von mir zu wissen, seit wann genau Dieter ein Funkgerät benutzt (Ich glaube kaum, dass du das jetzt gewusst hättest. ;) ) - dass er eins besitzt, habe ich ganz genau richtig vermutet. Fakt ist, dass zu keinem Zeitpunkt Funkgeräte in der Bevölkerung besonders weit verbreitet waren oder jetzt wären.

    Du vielleicht nicht.....ich käme da ganz gut zurecht, ohne Probleme....

    Ist das ein Generationenproblem?

    Hatte ich geschrieben, ich käme damit nicht zurecht? Hm?

    Ich sagte lediglich, dass mir persönlich die Digitalisierung viel zusätzliche Lebensqualität gebracht hat (so viel zum Dieter'schen "nur so nebenbei") und dass ich nicht in die prädigitale Ära zurück wollte ("nicht zurückwollen" ist nicht dasselbe wie "nicht damit klar kommen").

    Dass euch die Digitalisierung wenig Mehrwert bietet, ist für mich völlig OK, jeder wie er will, allerdings nutzt auch ihr das Internet samt Computer offenbar sehr ausgiebig, beides Kernelemente der digitalen Bewegung. Ihr könnt euch aber selbstverständlich gerne in eure Höhlen zurückziehen und mit all denjenigen fleißig funken, die über die entsprechenden Geräte verfügen. ;)


    Ich sehe kein Generationenproblem, aber sicherlich sind die Jüngeren statistisch gesehen 'digitalitätsaffiner' und die Älteren womöglich 'Funkgeräte-affiner'. ;)

    Was ihr verstehen solltet, ist, dass ich keinen 'Krieg' gegen euch führe - leben und leben lassen ist mein Motto - allerdings schreibe ich sehr klar, was mir persönlich (also subjektiv) zusagt (das tust du ja auch - äußerst klar) und was ich für die Zukunft prognostiziere (Prognosen sind nichts böse Gemeintes, sondern einfach das, was man als das in der Zukunft Wahrscheinlichste ansieht). Klar, ein bisschen Polemik muss manchmal auch sein, insbesondere als Retourkutsche auf die ewigen, kaum auszuhaltenden Klagelitaneien des Ersatzprodukts. ;)

    Ich denke, es käme einfach auf das jeweilige Szenario an.

    Warum würde der Strom ausfallen, wer wäre betroffen?

    Würde die Erde nicht gerade von einem Asteroiden getroffen (ich würde niemals behaupten, wir seien unverwundbar), müssten zumindest Menschen mit eigener dezentraler Energieversorgung, PV-Anlage, Speicher, vielleicht kleines Windrad, guten Akkus, Mobiltelefonen ebenfalls eine Gewisse Zeit lang elektronisch überdauern können - Internetversorgung per Satellit dürfte sich ebenfalls immer mehr verbreiten.


    Wie siehst du das denn prinzipiell? Ich sehe langfristig keinen Weg an der Digitalisierung vorbeiführen. Das hat übrigens auch in Notfällen Vorteile, wo jeder nach einem Unfall sofort per Handy um Hilfe rufen kann. Vor 20 Jahren musste er Glück haben, wenn dort zufällig eine Telefonzelle stand. ;) Und Funkgeräte hatten vielleicht Polizisten wie du ...

    Ich sage überhaupt nicht, dass alle erprobten Katastrophenschutzvorkehrungen zurückgefahren werden sollten. Das ist ohnehin, wie du sicher ahnst, kein Gebiet, auf dem ich mich auskenne - allerdings haben sich prinzipiell in vielen Situationen, z. B. im Flugverkehr, redundante digitale Systeme im vergleich zu analogen als statistisch gesehen sehr sicher erwiesen, und ich denke, da gibt es noch viel Verbesserungspotential.


    Ohne Digitalisierung könnten wir hier aber jetzt überhaupt nicht ich Echtzeit diskutieren. Vieles, was die Wissenschaft jetzt weiß, z. B. berechnen oder simulieren konnte, wäre ohne digitalen Fortschritt unmöglich. In diese 'prädigitale' Zeit will ich nicht zurück.

    Und solche Bitcoins sind bei Strom- oder Mobilfunknetzausfall irgendwie wie weggesperrt, und man muss doch den Techniker bezahlen, der diese Netze wieder zum Laufen bringt…

    Netz würde es dann per Satellit geben, aber fiele tatsächlich flächendeckend überall der Strom aus, stimmt, dann könnten die Banken nur noch Dollars und Euros überweisen ... ach ne, ginge dann ja auch nicht. ;) Die Menschheit hätte dann wohl ganz andere Probleme ...

    Schreitet dieser "technische Fortschritt" fort, werden manche Autofahrer künftig über Videochat gleichzeitig Schach spielen, während ihr Auto mit Tempo 80 die linke Spur blockiert…

    Dann wird entweder dort nur Tempo 80 erlaubt sein oder der Computer wechselt sanft das geräuschlos-elektrisch vor sich hin schnurrende Fahrzeug auf die rechte Spur hinüber. :)