Beiträge von Wudi

    Seht doch auch die positive Seite bei dem Konflikt USA - Iran, Trumps Verhalten treibt den Oelpreis hoch. 8o

    Die Verlaengerung war mal gerade fuer den Axxx. In jedem Kindergarten haben Verhandlungen ein hoeheres Niveau.

    Wenn in höheren Klassen ggf. auch Computer zum Einsatz kommen, mag das ja angehen - aber den Schulunterricht schwerpunktmäßig als Bildschirmarbeitsplatz auszurichten, wo die Heranwachsenden bekanntlich sowieso zu viel Zeit medienkonsumierend verbringen, erscheint nicht unbedingt sinnvoll.

    Und wer spricht von schwerpunktmaessig?

    Also wie immer keine themenbezogene Antwort von Dir… natürlich erinnere ich mich daran, wie stolz die Schulen der 70er Jahre die Einrichtung eines "Sprachlabors" ihren Schülern und deren Eltern vorgeführt haben - das war ja auch eine kostenintensive "Investition", die dann recht bald auch wieder technisch überholt war… bei der Computerei ("Digitalisierung") ist natürlich die Zeitspanne von "state of art" zu "veralteter Technik" bzw. "Elektroschrott" noch weitaus kürzer.

    Also, weil auch neue Errungenschaften irgendwann veraltet sind nichts veraendern und nicht der Zeit anpassen?


    Oh Mann! Mit solchen Einstellungen wuerde Deutschland sich ganz schnell zum Schwellenland zurueck entwickeln.

    Wie soll in D ein Lehrer eine Mail schicken, wenn die Schule nich mal Internet hat?


    :rofl:

    :thumbup: Sind wir wieder bei der Digitalisierung. Zu dem kann das Lernen mehr Spass machen.


    1973, neue Schule mit Sprachlabor. Fast alle haben sich auf den Englischunterricht im Sprachlabor gefreut. Leider stand es nur alle paar Wochen zur Verfuegung, 19 Klassen mussten es sich teilen.

    Siehst Du, und genau da setzt für mich der Zwang an, in den Schulklassen. Und Schulschwänzer müssen strikt daheim geholt werden.

    Da hat die Polizei an Freitagen einiges zu tun. 8)


    Wieso den Schueler? In der Pflicht stehen eigentlich die Erziehungsberechtigten. Kann mir keiner erzaehlen Schuleschwaenzen und evtl. schlechte Leistungen fallen nicht auf.


    Schlechte Kommunikation mit dem Schueler und seinen Lehrern?


    Wuerde meine Tochter unentschuldigt fehlen haette ich diese Info spaetestens 09.30 Uhr per Mail.

    Ja, der Trauerflor, der die Funktion des Banners von Opels Belegschaft übernommen hat, ist unübersehbar. Aktuelle ist Gewinn ausgewiesen, aber wie das mit Gewinnen so ist: Sie müssen höher ausfallen… dabei ist eine Umsatzrendite von 4,7% doch eigentlich schon recht hoch.

    Geht nur mit Einschnitten. Mit weiter machen wie bisher verbessert man keine Resultate, und Opel hat zu teuer produziert.

    Gute Frage, warum nicht einfach aus der Kirche austreten.

    Das habe ich auch mal eine junge, aufgeschlossene Frau gefragt. Sie war uebrigens sehr aktiv in der Jugendarbeit der Rkk.

    Passende Antwort: Veraenderungen gehen nur von innen, sprich als Mitglied.

    Sie hat so eine Art Hassliebe entwickelt.

    Ein heruntergewirtschaftetes Produkt, wie der "Astra" können auch qualifizierte Mitarbeiter nicht mehr retten. Opel unter GMC war eben ein Sanierungsfall. Und die Strategie von Toyota, in Deutschland kein Werk zu errichten, ist grundsätzlich falsch. Die TMC hätte ein gänzlich anderes Image in Europa, würde auch in Deutschland produziert.

    Opel schreibt unter Peugeot nach Jahren wieder schwarze Zahlen.

    Ach Wudi, es geht hier nicht um Messer nach unserer Vorstellung :bounce: Im Einkaufszentrum? Ich habs gerade gekauft. Beispielsweise. Oder ich habe bei Aldi noch ein Getränk geholt und das Messer im Auto. Dummerweise in solcher Verbotszone. Oder ich habe immer ein Multitool dabei. Wie ich beispielweise.

    Ich rede von einem Trageverbot. 8)


    Aber in einem Land wo zwei zusammengebundene Schaumstoffstaebe verboten sind ........



    Bildungsfähig sind viele, mehr als man denkt. Nur meine ich, dass leider ein gewisser Zwang nötig wäre, um sie tatsächlich zu bilden. Und das will ja keiner.

    Bildung kann man nicht aufzwingen. Was hilft es einen Schueler mit dem Polizeiauto zur Schule zu fahren, und dort ist er geistig abwesend?

    Man sollte sich eher Gedanken ueber die Gestaltung des Unterrichtes machen.

    Die Grundkompetenzen eines Schülers (Lesen, Schreiben, Rechnen, logisches Denken, erste Öffnung des Bildungshorizontes für all das, was mal "Bildungskanon" gewesen ist) lassen sich ohne IT viel störungs- und ablenkungsfreier vermitteln - abgesehen davon ist so eine Schule kein Wirtschaftsbetrieb und der Schüler, der nur auf seine spätere berufliche Verwertungsfähigkeit hin gedrillt wird, ist zumeist der, der beim ersten Anzeichen von Strukturwandel chancenlos dasteht…

    Nur hilft lesen, rechnen, zeichnen zu koennen heute wenig wenn man es am Computer nicht anwenden kann. Von drillen war nicht die Rede und Schueler fuer die Wirtschaft klar zu machen ist wohl Aufgabe der Schulen.

    Aber wie man oefters hier lesen kann, der Strukturwandel scheint an dir vorbei gezogen zu sein.

    Das scheint ausweislich der sichtbaren und auch beklagten Endergebnisse so zu sein. Ich hatte ja nun Gelegenheit, wieder mehr mit Praktikanten arbeiten zu können. Was ich da erlebt habe, bestätigt die Aussage.


    Ich wage aber zu bezweifeln, dass das Problem sich erledigt, wenn man den Bildungssektor mit Geld zuwirft. Das mag angesichts des Zustandes der Infrastruktur auch notwendig sein, keine Frage. Es wäre schon mal wichtig, dass es in die Schule nicht reinregnet. Genauso wichtig wäre es allerdings, wenn Pädagogik sich mal selbst hinterfragen würde, ob neue Verfahren und Methoden auch das gewünschte Ergebnis bringen. Diese grundlegende Orientierung am realen Ergebnis scheint nicht allzu weit verbreitet. Schule und Lehre sind ja kein Selbstzweck.

    Bei den Paedagogen habe ich da auch bedenken. Folgte letztens einer Reportage wo Paedagogen befragt wurden. Viele scheinen IT als Lehrmittel abzulehnen.

    Ohne IT und Sprachen geht in der Wirtschaft gar nichts mehr, nicht nur bei den oberen und mittleren Taetigkeiten.

    Lkw - Fahrer, Lagerarbeiter, Staplerfahrer, ....... alles digital und erfordert mindestens Englischkenntnisse.


    Die Steuereinnahmen sollen ja wieder sinken, d.h. schwarze Null ade. In den letzten Jahren wurde vieles vernachlaessigt und muss nachgeholt werden. Sparpolitik ist ja O.K , nur nicht bei Bildung und Wirtschaft.

    […] besucht, soweit Du's uns mitgeteilt hast, eine in Norwegen gelegene Privatschule. Wo doch Fremdsprachen auch heute noch so immens wichtig sind, sollte Dir beim Threadtitel "schulische Bildung in Deutschland" auffallen, dass dieser Thread nicht um "Wudis Vaterstolz" kreist…

    Tatsache ist, dass seit Jahren geklagt wird, dass unter Deutschlands Schulabgängern ein bedenklich erscheinender Anteil als nicht ausbildungsfähig eingeschätzt wird, und dass gut 6% der Schulabgänger ohne Abschluss ins Erwachsenenleben starten… auch die ganzen staatlichen Maßnahmen zur "Berufsförderung" nützen nichts, wenn Bewerber und Betriebe nicht zusammenpassen…

    Ohne Zweifel, das deutsche Bildungssystem ist krank. Also ein Grund mal ins Ausland zu schauen und zu reformieren. Reformen bedeutet eben nicht zurueck zur Tafel. Ohne IT geht heute gar nichts mehr. D.h. auch Schulen muessen nach ziehen. Schulcomputer muss ja nicht bedeuten das Papier, Schreibzeug und Buecher verschwinden, die Mischung macht es.

    Hier sind Milliardenausgaben erforderlich. Investitionen die sich in Zukunft lohnen. Der sogenannte Digitalpakt reicht noch nicht mal fuer die Grundausstattung.