Beiträge von Brummelbaer

    Ich bin kein irgendwas -ologe. Das mögen die (er-) klären. An der AfD kanns jedenfalls nicht liegen, die gab es zum scheinbaren Beginn seiner Radikalisierung noch gar nicht. Er scheint auch vorher nicht aufgefallen zu sein. Weder durch Reichkriegsflaggen im Garten noch durch seltsame Postings noch durch Beteiligung an irgendwelchen rechten Aktionen. Solchen Leuten kommt man nicht durch mehr Polizisten oder mehr Überwachung auf die Spur. Da müssen tatsächlich die eigentlichen Ursachen der Denke beseitigt werden.

    1950 erließ die Regierung Adenauer ein Berufsverbot für KPD-Mitglieder im Öffentlichen Dienst.


    https://www.zeit.de/politik/de…nau-rassismus-terrorismus


    Ist das der richtige Weg?

    Dem Großteil der AfD-Wähler, speziell im Osten begegnet oft nicht ein Mal pro Woche ein Ausländer oder Migrant, aber das ist ihnen schon zu viel.

    Das abwegige Argument höre ich immer wieder einmal. Darf man keine Kritik an den Dingen machen, die man selbst nicht erlebt hat?

    Obwohl ich die sehr schlimmen Dinge in der Nazizeit nicht erlebt habe, darf ich sehr wohl diese Geschehnisse auf schärfste verurteilen!

    Es würde sie noch geben, eindeutig! Wer die Entstehung und das Wachstum der AfD allein auf das Flüchtlingsproblem reduziert, liegt eindeutig falsch.

    Man kann natürlich so weiter wurschteln und gemachte Fehler nicht eingestehen. Wäre es nicht besser, wenn alle Probleme und gemachte Fehler nicht geleugnet oder ignoriert würden?


    Hätte die CDU zumindest den rechten Flügel der AFD verhindern können, wenn die CDU rechtzeitig die moderarten Kräfte der AFD integriert hätte?

    Hätten wir die letzten 20 Jahre eine kluge Politik erlebt, hätte die AfD nie eine Chance gehabt. Der rechte Rand hätte mit der NPD genug abgebildet werden können.

    Würde es ohne die Entscheidung von Merkel 2015 die AFD noch geben? War die Aufgabe der Grenzkontrolle und das nicht unterscheiden von Migranten und Flüchtlingen der Hauptgrund für den Aufstieg der AFD?

    Und hinzukommt, dass eben der Arztberuf nicht von jedem ausgeübt werden kann, denn die Voraussetzungen/Anforderungen für ein Medizinstudium sind zu Recht außerordentlich hoch, auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Abitur mit Höchstpunktzahl bei weitem keine Garantie darstellt, dass man ein guter Arzt werden kann.

    Es ist für mich nicht einsichtig, wieso jemand mit einem Abitur-Notendurchschnitt von 1,9 ein schlechterer Mediziner werden soll als jemand mit 1,0. Auch wenn im Ausland andere Kriterien als Studienvoraussetzungen zu Grunde gelegt werden, heißt das nicht, dass dort ausgebildete Ärzte schlechtere Mediziner sind als die 1,0 Menschen in Deutschland. Diese hohen Hürden wurden bewusst festgelegt, um die Zahl der Studienplätze und damit die Zahl der Ärzte zu begrenzen. Es gab auch Theorien, dass mehr Ärzte mehr Patienten generieren würden.

    Dann sollte man vielleicht überlegen, ob man deutsche Ärzte nicht so bezahlt und vor allem auch die Arbeitsbedingungen in den Kliniken so gestaltet, dass sie nicht in die Schweiz oder nach Skandinavien auswandern.

    https://www.faz.net/aktuell/wi…elios-stark-16622924.html

    Eins meiner Kinder hat den steinigen und teuren Weg eingeschlagen und das Ziel erreicht. Ich finde, Ärzte werden in Deutschland zu Recht nicht schlecht bezahlt. Wenn’s mehr Ärzte geben würde, müsste keiner am Hungertuch nagen. Allerdings wären die Arbeitsbedingungen besser!

    Ergo: Mehr Ärzte ausbilden. Es gibt genug junge Leute, die gerne den Arztberuf erlenen würden!

    Manchmal hat man den Eindruck, es ist den Leuten im Grunde egal, wen sie grad hassen, Hauptsache pöbeln, schmieren, beleidigen. Ich finde das Verhalten der FDP auch unterirdisch, und auch das der CDU, die lieber den Nazis das Feld überlässt, als einem Soft-Linken zum Amt zu verhelfen, hab aber keine Lust auf eine Proleten-Diktatur.

    Es gibt Individuen, die meinen Recht zu haben und glauben deshalb auch
    alle Befugnisse zu haben. Das gilt wohl weltweit!!!

    Ich weiß nicht wie viele in der heutigen Linken früher tatkräftig in der DDR Diktatur das grausame SED Unrechtsregime unterstützt haben. Aus biologischen Gründen ist wohl keiner der Naziverbrechner in irgendeiner heutigen Partei!

    Was allerdings deutlich zu sehen ist, ist die Schwäche der Parteivorsitzenden AKK. Auch wenn die Landesverbände eigenständig sind, zeigt dieses Trauerspiel in all seinen Phasen, dass AKK die CDU nicht im Griff hat.

    Verstehe ich dich hier richtig. Führungsstärke ist: Eine Parteivorsitzende soll den frei gewählten Abgeordneten sagen, was die zu wählen haben? Wenn die das auch tuen, hat sie die Sache (Abgeordneten) im Griff? Auch wenn es in dem Einzelfall wohl nützlich gewesen wäre.

    Dass sich CDU und FDP nach diesem Debakel jetzt gegen Neuwahlen stellen ist aus deren Sicht absolut verständlich, das hat weniger mit der Neonazipartei zu tun. Die heutigen Umfrageergebnisse zeigen ja ziemlich deutlich, was zu erwarten wäre.

    Gilt das auch für die GroKo? Wann ist denn der richtige Moment?

    Hat die CDU mit der Ausgrenzung der AFD nicht zu früh begonnen? Wieviel Schuld hat Merkel an dem Desaster?

    Im Gegenzuge ist die medizinische Versorgung ja auch vergleichsweise gut aufgestellt.

    Ist das gut aufgestellt?

    Wenn mindestens ein Drittel der deutschen Krankenhäuser verschuldet sind; und sich für private

    Klinikkonzerne dadurch gute Einkaufsmöglichkeiten ergeben.

    Das war nur möglich, weil die Wähler Ramelow keine Mehrheit gegeben haben. Warum unterstützen die anderen Parteien nicht Herr Kemmerich, damit er ohne die AFD regieren kann? Einer mit fünf Prozent muss nicht dämlicher sein als jemand mit 31 Prozent.

    […] werden ja auch deswegen überlaufen, weil es den meisten Patienten zu lang dauert, beim Facharzt einen Termin zu bekommen… wenn der nämlich nämlich erst in mehreren Monaten stattfindet, die Krankheitsbeschwerden jedoch nicht so lang warten, bis sie sich äußern, bleibt nur die Inanspruchnahme der Notaufnahme.

    Im Übrigen verteilt sich die Ärztedichte in recht unterschiedlicher Verteilung über die Fläche - im ländlichen Raum mangelt es an Ärzten. Und in Ballungsgebieten (bis hinab zu Kreisstädten) gibt es ja Ärztehäuser, wo haus- und fachärztliche Versorgung gebündelt zu finden ist.

    Der Begriff Ärztehaus ist wohl nicht definiert. Ich möchte, dass Polikliniken auch im ländlichen Raum installiert werden. In denen möglichst viele Patienten schnell und kostengünstig ambulant behandelt werden können. Die vielen Einzelpraxen sind sowohl für den Patienten als ökonomisch nicht mehr zeitgemäß.

    Nur einige Vorteile:

    1.     Keine Wartezeiten auf Fachärzte.

    2.     Teure med. Geräte müssen nicht mehrfach angeschafft werden.

    3.     Die Arbeitnehmer müssten nicht viele Fehltage mit krankfeiern oder mit verplempern der Arbeitszeit um diverse Arztpraxen aufzusuchen.

    Sekundäre Wirkung: Mehr Menschen würden dann sicherlich eher aufs Land ziehen, wo genügend Wohnraum zu Verfügung steht. Der Wohnungsmarkt in den Städten könnte entlastet werden.

    Dass die Gesundheitsfürsorge in staatliche Hand gehört meine ich auch. Aber 26 Prozent (98 Mill EUR Ärztliche Leistungen) ist für mich kein geringer Kostenfaktor.

    Das deutsche Gesundheitssystem ist das teuerste der Welt. Auf 1000 Einwohner kommen ca. 4,13 Ärzte. Ich frage mich wie effizient es ist, wenn man bedenkt, dass auf dem Lande Hausärzte fehlen und man bei Fachärzten lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss.

    Die Zahl der Kliniken soll von aktuell knapp 1.400 auf weniger als 600 sinken. Ich meine, wenn man in den kleinen Krankenhäusern Gesundheitszentren installieren würde, würden sowohl Kosten minimiert als auch die Effizienz enorm gesteigert. Durch ambulante Behandlungen in diesen Polikliniken mit Hausärzten, diversen Fachärzten- mit entsprechendem Equipment - würden sicherlich auch die Notaufnahmen in den Klinken wesentlich weniger in Anspruch genommen werden.

    Der Johnson muss sich ja auch wieder einer Wahl stellen. Wenn dann die Mehrzahl der Versprechen sich objektiv als Lügen bestätigt haben, dürften die TORIES auf Jahre abgewirtschaftet haben. Eine neue Regierung könnte dann der EU wieder beitreten. Weitere Möglichkeiten ergeben sich aus einer eventuellen Vereinigung Irlands oder mit einem Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich und dem Beitritt zu EU. Die EU kann solche Entwicklungen befördern, wenn sie sich endlich mal einer klugen Politik befleißigen würde.

    Das hört sich gut an. Wäre auch mein Wunsch. Ich glaube, allerdings nicht realistisch.

    Alea iacta est!

    Glaube die Migranten in Deutschland hatten auf der Referendum gar keinen Einfluss, egal ob EU - Buerger, oder nicht.

    Bist du wirklich der Meinung, dass die Migration bei Johnson und Trumps Wahlerfolgen keine Rolle gespielt hat? Und: Der Kontrollverlust der Grenzen in Deutschland?