Beiträge von Brummelbaer

    Zum Thema Gutmensch. Wenn es die nicht gäbe, würden viel mehr Leute in ihrer Scheisse im Bett liegen als sie es eh schon tun.

    Statt dessen laufen viele unseren wirtschaftsliberalen Vollpfosten hinterher, die mit ihrem pseudokompetenten Geschwätz ihre Wähler hinter sich scharen, und schauen überheblich auf die dummen Gutmenschen herab.

    Ich bezweifele, ob alle die als Gutmenschen bezeichneten werden, wirkliche Gutmenschen sind. Mit dem Schiffchen im Mittelmeer rumfahren um als Helden zu gelten, sind für mich keine Gutmenschen. Oder Bürgen, die, wenn‘s gilt, den Schwanz einziehen. Die Lasten müssen aber auch dann die Leistungsträger unserer Gesellschaft tragen.

    Ein Gutmensch sein heißt langfristig selbst zu helfen. Hilfsbedürftige aufnehmen und selbst die Patenschaft übernehmen. Oder Angehörige selbst pflegen. Möglicherweise auch den Hintern abwischen. Und nicht abschieben. Die das tuen, das sind die wahren Gutmenschen!

    Platz hätten wir genug. Informier dich mal, wie viele Wohnsiedlungen in der Ex-DDR platt gemacht wurden, weil sie nicht vermietet werden konnten. Aber die Flüchtlinge leben in Syrien vielleicht sicherer als in Ostdeutschland. :cursing:

    Heute hatte ich wieder ein nettes Gespräch mit einer Gutmenschin. Sie meinte, dass wir Deutsche noch viel mehr Migranten aufnehmen sollten.

    Sie hat ein großes geräumiges Haus, die Kinder sind ausgezogen. Mein Vorschlag, dass sie doch einige Bedürftige problemlos aufnehmen könnte, stieß leider nicht auf Begeisterung.:(

    Klar koennte Deutschland wesentlich mehr Fluechtlinge aufnehmen. Zeltstaedte in der Pampa und Notrationen.

    Ja, wir Deutschen könnten sicherlich noch viele Millionen Migranten aufnehmen. Wir bauen zigtausend Häuser. Durch abholzen der Wälder u. a. schaffen Platz. Damit können alle Zuwanderer menschenwürdig leben. Danach werden sich sehr viele Gutmenschen aus verschieden Kulturkreisen friedlich zusammenfinden. Irgendwann, wenn der Lebensstandard ein gewisses Niveau erreicht hat, wird es keine Zuwanderung mehr geben. Vermutlich will dann in ein verarmtes Land niemand mehr emigrieren.

    Endlich ist es soweit, dass Kindergärten und Schulen geschlossen werden. Frühzeitig (rechtzeitig) wäre besser gewesen!

    Es wäre sicherlich besser gewesen früher anders zu reagieren. Trotzdem haben die Entscheider in diesem Fall sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.

    Angst und Panik hilft da nicht weiter. Auch dieser Kelch wird an uns vorüber gehen.

    Die Grippewelle 2017/2018 kostete in Deutschland in 25 000 Menschen das Leben!


    Und, die Welt dreht sich immer noch!!!

    Hier geht es um Syrien, wenn ich mal daran erinnern darf und damit auch um die Mitverantwortung der Europaeer. Die Folgen musste und muss auch Deutschland tragen. Deswegen die Frage, ob es ohne "Hilfe und Schutz" dieser USA nicht sehr viel besser dran waere. Kleiner, aber feiner.

    Na, chandralatha,

    ich habe für Syrien keine Mitverantwortung. Das Geschwafel von der christlichen Verantwortung kommt meist wohl von den Atheisten. Ob die schon mal was von den Kreuzzügen gehört haben. Und dann die europäischen Werte. Auch die gibt es nicht. Die Europäer haben sehr unterschiedliche Werte.

    Ich glaube nicht, dass die anderen Länder dieser Erde sich die heroischen Werte der Gutdeutschen aufzwingen lassen.

    Ergo: Die Deutschen allein auf der Welt?

    Gruß

    Brummelbär

    Die heutige "Die Linke" ist eine, derzeit die letzte, sozialdemokratische Partei. Die SED ist Geschichte. Und wenn sich die USA aus Europa zurückziehen würden, wäre das ein Segen. Nichts gegen vernünftige gleichberechtigte Beziehungen zu den USA, aber Dominanz brauchen wir nicht. Wir brauchen eine europäische Souveränität und die Verfolgung unserer Interessen. Zudem sind die USA nicht "die Amerikaner"! Ich weiss gar nicht, wie oft man das noch betonen muss. Auf dem Doppelkontinent gibt es eine ganze Reihe Staaten, die gegenüber Europa nicht ihre angebliche Macht ausspielen wollen und mit denen man auf Augenhöhe kooperieren kann.

    Ohne die Hilfe und den Schutz der USA werden wir noch kleiner als wir jetzt schon sind. Egal wie dick wir uns aufblasen. In der DDR wurdet ihr wohl so erzogen, dass die USA der Erzfeind ist. Da ist bei einigen noch was hängen geblieben. Nicht die Europäer sondern die USA haben der Wiedervereinigung unterstützt!


    Im Übrigen, träum weiter.

    Man kann die "Die Linke" wählen und in der Direktwahl einzelne Kandidaten anderer Parteien, die sich als ehrlich erwiesen haben, bzw. denen man Vertrauen entgegen bringt.

    Ohne den Einfluß der USA wäre Deutschland ein dem Frieden verpflichteter Staat, der mit allen anderen Staaten, die willens sind, Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen anstrebt.

    Und ein gemeinsames europäisches Interesse wäre ein umfassendes Sicherheitsabkommen, eine Friedenspolitik, die Abrüstung ermöglicht, sowie Wohlstand und Angleichung der Lebensbedingungen in der EU bei wirtschaftlicher Entwicklung und Chancengleichheit.

    Du hast die SED doch wirklich erlebt. Willst du sowas wirklich wieder haben?

    Wenn sich die Amerikaner von Europa zurückziehen – und das werden sie – wird es Heulen und Zähneknirschen bei uns geben! Viele werden es erst dann merken, wenn sie es nicht mehr haben.


    Dieses Trump- und Amerikabashing von der deutschen Politik und Presse, primär von den „dumm Schwätzern“ bei den „Öffentlich Rechtlichen“ - halte ich für sau dämlich.


    Deine anderen diesbezüglichen Träumereien halte ich für total wirklichkeitsfremd.

    Doch, man kann was tun! Man muss nur bei Wahlen andere Parteien bzw. Kandidaten wählen, die nicht USA hörig sind, sondern die dt. und europäischen Interessen vertreten, sowie nicht der Bigotterie der Bewertung unterschiedlicher Akteure der Politik erliegen.

    Welche Parteien oder der Kandidaten sollen wir wählen? Was wäre Deutschland ohne unsere amerikanischen Freunde? Wo gibt’s europäisch einheitliche Interessen?

    Ja siehst du denn immer noch nicht das Danki?

    Wenn Orbi und die anderen nicht so gehandelt hätten, und die Flüchtlinge, sorry die Migranten natürlich, nach einem Schlüssel überall verteilt worden wären, hätten diese Europa weiter Jahr für Jahr geflutet....

    Das ist uns durch die beharrliche Weigerung der Visegrad erspart geblieben....und dir ist somit eine Regierungsbeteiligung der AfD erspart geblieben...sag ich mal ganz frech....

    Wäre ein Danki an Orban und Co nicht doch angebracht? Was wäre geschehen und würde passieren, wenn die Balkonroute offen geblieben wäre? Oder wenn die Türkei (für viel Geld) o. a. keine Migranten stoppen würde?

    Die Visegrad Staaten oder andere Staaten zu nötigen, Deutschland durch Aufnahme von den Hilfesuchenden zu helfen, wären konterproduktiv. Die Migranten wollen nicht nach Ungarn, Polen usw. und die Menschen in Ungarn und Polen ….würden sich einem Paradigmenwechsel in der Einwanderungpolitik vermutlich nicht gefallen lassen. Vermutlich gäbe es Mord und Totschlag. Ein demokratischer Staat kann unmöglich eine Politik gegen die eigene Bevölkerung machen.

    Entweder man hat Moral und fühlt sich einer universalen Ethik verpflichtet, steht zu den Werten des Humanismus oder man kann sich in die Reihe der kriminellen Regimes mit einordnen. Krieg darf im 21. Jahrhundert kein Mittel der Politik mehr sein. Und es gibt ein Völkerrecht sowie die Charta der Menschenrechte! Wer dieses mißachtet, Stärke vor Recht setzt, faschistische Regimes unterstützt, macht sich mitschuldig und hat aus der Geschichte nichts gelernt.

    Man sollte realistisch bleiben und zielorientiert vorgehen. Das Ziel sollte sein, mit den gegebenen Mitteln und Möglichkeiten! möglichst vielen Menschen zu helfen.

    Was hat Merkels Sündenfall und Alleingang gebracht. Unglaubwürdigkeit der Politik und der Presse durch Falschinformationen, Halbwahrheiten und Vertuschen. Spaltung von Europa und Deutschland, Erstarkung einer neuen Partei. Erstarken der rechten Szene auch zum Schaden der hier gut integrierten ausländischen Mitbürger. Nicht zu vergessen, die Probleme mit den Zugewanderten.

    Wir Deutschen müssen ohne Wenn und Aber jedes Unheil auf dieser Erde verhindern. Ob das überhaupt möglich ist, spielt keine Rolle. Wenn andere gehässige Europäer, Russen, Türken, Amerikaner …… unser deutsches Altruistentum nicht mitmachen, machen wir es eben alleine. Sollten es sogar unbelehrbare Deutsche geben, sind das dann wohl Fremdenhasser oder Nazis? Falls ein Einheimischer meint: „Deutschland first“, ist der wohl ein ganz böser Mensch!

    Wo und wann beginnt das "bashen" ?


    Dürfen sich ein Einheimische gegen ungeregelten Zuzug wehren ? Dürfen sie es zum kotzen finden, wie sich ihre unmittelbare Umgebung stark verändert ? Müssen sie ungewohnten Lärm und Krach und Gerüche freudig begrüßen ? Dürfen Einheimische etwas dagegen haben, dass sich in der gewohnten Umgebung Parallelgesellschaften bilden ? :kopfkratz2:

    Komisch, für viele Migranten ist Deutschland so attraktiv, dass Deutschland ihr Zielland ist. Zu den bösen Nazis, verunglimpften Biodeutschen, den bösen Kapitalisten und Ausbeutern?


    Ich frage mich, wieso unser Land für alles und jeden verantwortlich sein soll. Gibst es für die syrischen Flüchtlinge nicht sehr reiche Nachbarstaaten, die eher für ihre Glaubensgenossen Verantwortung übernehmen sollten?

    Merkel ist sicherlich nicht am dem Grundproblem schuld.


    1950 hatten wir 2,2 Milliarden Menschen auf unserem Planten


    2019 waren es 7,5 Milliarden, mit steigender Tendenz

    Was Merkel - ohne Absprache mit den anderen EU Ländern - 2015 versprochen hat, bleibt den Hilfesuchenden in Erinnerung. Den Namen Merkel kennen viele Migranten, die aus verständlichen Gründen nach Deutschland möchten. Eine zwangsweise Verteilung der Hilfsbedürftigen nach Polen oder Ungarn usw. kann weder gegen den Willen der Migranten noch gegen den Willen der Aufnahmeländer funktionieren.

    Und dann das Wunschdenken mit der Ursachenbekämpfung. Deutschland kann leider weder Kriege, noch alle sonstigen Fluchtursachen verhindern.

    Mir tun die armen Menschen leid. Anstatt sich auf eine Völkerwanderung vorzubereiten, wurden für die wirklichen Probleme der Zuwanderung keine Lösungsszenarien erarbeitet. Man hat das riesige Problem tabuisiert.

    Unsere Polit-Eliten haben sich lieber mit Pipfaxproblemen wie Toiletten für das dritte Geschlecht stark gemacht.

    Ich bin kein irgendwas -ologe. Das mögen die (er-) klären. An der AfD kanns jedenfalls nicht liegen, die gab es zum scheinbaren Beginn seiner Radikalisierung noch gar nicht. Er scheint auch vorher nicht aufgefallen zu sein. Weder durch Reichkriegsflaggen im Garten noch durch seltsame Postings noch durch Beteiligung an irgendwelchen rechten Aktionen. Solchen Leuten kommt man nicht durch mehr Polizisten oder mehr Überwachung auf die Spur. Da müssen tatsächlich die eigentlichen Ursachen der Denke beseitigt werden.

    1950 erließ die Regierung Adenauer ein Berufsverbot für KPD-Mitglieder im Öffentlichen Dienst.


    https://www.zeit.de/politik/de…nau-rassismus-terrorismus


    Ist das der richtige Weg?

    Dem Großteil der AfD-Wähler, speziell im Osten begegnet oft nicht ein Mal pro Woche ein Ausländer oder Migrant, aber das ist ihnen schon zu viel.

    Das abwegige Argument höre ich immer wieder einmal. Darf man keine Kritik an den Dingen machen, die man selbst nicht erlebt hat?

    Obwohl ich die sehr schlimmen Dinge in der Nazizeit nicht erlebt habe, darf ich sehr wohl diese Geschehnisse auf schärfste verurteilen!

    Es würde sie noch geben, eindeutig! Wer die Entstehung und das Wachstum der AfD allein auf das Flüchtlingsproblem reduziert, liegt eindeutig falsch.

    Man kann natürlich so weiter wurschteln und gemachte Fehler nicht eingestehen. Wäre es nicht besser, wenn alle Probleme und gemachte Fehler nicht geleugnet oder ignoriert würden?


    Hätte die CDU zumindest den rechten Flügel der AFD verhindern können, wenn die CDU rechtzeitig die moderarten Kräfte der AFD integriert hätte?