Beiträge von Mc_D.Liberal

    Jeder Bundesbürger hat z.B.die Freiheit sich in einer Partei zu engagieren,auch in oppositionellen. Ich erinnere mich nicht,dass die DDR je eine Oppositionspartei toleriert hat.Aufgrund dieser Freiheit bestünde schon die Möglichkeit,systemische Veränderungen herbei zu führen -Mehrheiten bei Wahlen vorausgesetzt.Letztlich ist es der Stimmbürger,der über einen Wechsel des Systems entscheidet. Aber:auch wenn ehemals Oppositionsparteien an der Regierung sind: ändert sich generell etwas? Ich denke da z.B. an Thüringen.

    Letztlich wird das auch immer ein Idealzustand sein, bei dem alle sagen: die Welt ist gerecht bzw. unsere Gesellschaft.

    Absolute Gerechtigkeit quasi.


    Und dann gibt's nur noch die "Mehrheit", die als gerechter Maßstab gilt.

    Man muss das nur Mal vergleichen, in Iran oder Nordkorea gibt's anscheinend auch eine Mehrheit, die sagt, ist schon alles gut so. Für uns hier undenkbar.


    Aber wir haben hier in DE offensichtlich auch eine Mehrheit, die alles so belassen will. Warum auch immer....


    Und ganz abschaffen in DE will das System mit Demokratie, Marktwirtschaft (keine Panik Marktwirtschaft-Jünger, wird nicht vergessen ;) ), Rechts- u. Sozialstaat - mehr oder weniger das GG eben, auch niemand. Also werden Veränderungen auch nur in kleinen Schritten kommen....

    Ich beglückwünsche dich zu diesem astreinen Schubladendenken. [...]

    Also für Menschen ist das normal:


    Intellektuell einfach gestrickte Zeitgenossen bevorzugen Schubladendenken, wer etwas auf sich hält, erfasst die Welt differenziert. Das ist politisch korrekt gedacht, stimmt aber so nicht. Denn das automatische Einordnen von Menschen und Situationen begleitet uns tagtäglich; schlimmer noch, ohne Schubladendenken wäre keine sichere Existenz möglich. Herausbekommen haben das Neuropsychologen der Ruhr-Universität Bochum.


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=364463


    ...

    Auf der anderen Seite zwingt Schubladendenken Menschen in ein intellektuelles Korsett.


    „Das ist natürlich das Problem dabei! Wenn ich zu festgelegt bin und immer nur in den Schubladen denke, fehlt mir die Flexibilität, ich kann vielleicht nicht so locker und flexibel reagieren, ich kann auch keine neuen Erfahrungen machen. Vielleicht, wenn dann doch der Pilz da steht, der einem Gefährlichen ähnlich sieht, aber sehr gut schmeckt, und ich probiere es nicht aus, habe ich vielleicht was in meinem Leben verpasst.“


    Schubladendenken hat zwei Ebenen. Die eine Ebene, der Mechanismus, ist vorgegeben. Wie gut er funktioniert hängt unter anderem ab vom Alter und wahrscheinlich von der Plastizität des Gehirns. Die zweite Ebene betrifft konkrete Inhalte, die das Gehirn in Kategorien aufteilt. Diese Inhalte verändern sich mit dem Alter und der individuellen Lebenssituation – und sie werden erlernt!


    BTW:

    Das Gehirn aktiviert für die Einteilung der Umwelt in Kategorien gleich drei Bereiche. Als überraschendes Ergebnis kam dabei auch heraus, dass die Fähigkeit zum Schubladendenken keineswegs bei allen Menschen gleich ausgeprägt ist. Ältere haben größere Probleme mit dem Kategorisieren, Jüngere, vor allem Computerspieler, sind dagegen ausgesprochen fit beim Einteilen der Welt in Schubladen. Da dieser Prozess unentwegt und automatisch abläuft, muss er eine große Bedeutung haben. Aber welche?

    ...


    Kategorisiert werden nicht nur Hunde, Wölfe und Pilze, kategorisiert wird auch soziales Verhalten oder Eigenschaften, die soziales Verhalten angeblich beeinflussen – siehe Gaulands Schluss, dunkle Hautfarbe sei eher unbeliebt. Auch diese Kategorien verfestigen oder ändern sich durch Lernprozesse.

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    Erklärt auch manches an der Beurteilung von Wessis oder Ossis.....


    Senf alle. :)

    [...]


    Aber warum Beispiele von anderen? Schau dich doch hier im Forum um. Ossis sind "alle" von den Russen indoktriniert und haben nicht mal das Recht, das Land sachlich zu kritisieren, in dem sie jetzt seit 30 Jahren leben. Die sind dann Putin-Fanboys oder eben noch im "alten Denken" gefangen" ...ich weiß nicht mal was das sein soll... Wir reden auch immer über dieses Land, und geben unsere Erfahrungen weiter, wenn dann ein "Wessi" uns diese Erfahrungen abspricht, weil er was von Schönreden faselt oder Relativierung, dann kann ich nicht anders und bepisse mich immer fast vor lachen, weil es natürlich fast immer so rüber kommt, als wolle uns jemand, der in einem anderen Land lebt erzählen, wie ich (oder andere) gelebt haben. Echt jetzt? :D


    [...]

    Ich finde das auch ziemlich dümmlich und die Sprüche sind ungefähr so lustig & spannend wie eine verlorene Socke in der Waschmaschine.

    Aber am meisten zeigt dieses Verhalten Desinteresse IMHO.

    Wo bleibt die Aktion gegen Alkohol, Zucker,Fett,zu wenig Bewegung und Fast-food??

    Auch beachtenswert sind die nicht-stofflichen Suchtformen mit Glückshormonen wie Lotto, Casino, Wetten oder Computerspiele.


    In Taiwan ist ein Mann gestorben, der drei Tage lang fast ununterbrochen Computer gespielt hatte. Der 32-Jährige brach in der Stadt Kaohsiung in einem Internet-Café vor dem Computer zusammen, wie die Zeitung "Taipei Times" berichtete. Als er reglos auf seinem Stuhl saß, dachten andere Stammgäste zunächst, dass er eingeschlafen sei. Ein Angestellter des Internet-Cafés bemerkte dann aber, dass der Mann nicht mehr atmete. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte aber nur noch seinen Tod feststellen konnten.

    https://www.stern.de/panorama/…uter-spielen-3479406.html


    Die Einstiegsdroge war hier wahrscheinlich Tetris. ;)

    Wie wollen die bei den hunderten von Opiod-Pillen bei einzelnen Verbrauchern auch da noch ermittlungstechnisch durchblicken ?

    Hauptsächlich geht es IMHO erstmal um die "Klassiker" wie Heroin, Kokain, Methamphetamin, LSD, Mushrooms, etc.


    Weiß nicht genau wie die das Arzneimittel-Technisch beurteilen. Bei uns sind ja alle Opiat-Pillen bis Stufe 2 entkriminalisiert, erst ab Stufe 3 gilt wieder das voll und ganz das Strafrecht.


    BTW: Unzweifelhaft lässt sich übrigens auch feststellen, dass in DE ein legaler Umgang mit Kokain möglich ist.


    Zitat

    da in Red Bull Cola Spuren von Kokain in der Höhe von 0,4 Mikrogramm pro Liter[6] durch das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen nachgewiesen wurden.

    Wiki


    Allerdings nur in nicht wirksamer Dosierung. ;)


    Zitat

    Ebenso stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung fest, dass die in den Proben gefundenen Mengen gesundheitlich unbedenklich sind. Sie lägen 7.000- bis 20.000-fach unter der Wirkgrenze.[11][12]

    In Brasilien schaffen sie sogar den Umgang mit Kokain in homöopathischen Dosen, mit ihrem Cocatee. Sachen gibt's....

    8)

    Die Motive sind in der Tat vielfältig. Aber das die sozialen Angebote in D. im Vergleich zum Resteuropa durchschnittlich sind.... naja.

    Ich kenne keinen Bereich bei dem DE einen Spitzenplatz einnimmt. Kannst dir ja Mal selbst ansehen:


    https://www.google.com/search?…leich+soziale+Absicherung


    Ein Beispiel:

    https://www.researchgate.net/p…itpflege_in_OECD-_Landern


    Pflegesysteme im internationalen Vergleich. Soziale Sicherung für Langzeitpflege in OECD- Ländern


    Wieder ein typischer Mittelfeldplatz für DE.

    Biden und Harris regeln das schon. Sieht man der Kurve meiner Cannabis-Aktien an. :sifone:

    Die USA sind auf dem richtigen Weg, kann man auch hier sehen:


    In Oregon ist der Besitz und Konsum kleiner Mengen harter Drogen nicht mehr strafbar. Statt auf Gefängnis setzt der Bundesstaat ab sofort auf Geldstrafen und Hilfsangebote.

    https://www.t-online.de/nachri…isiert-harte-drogen-.html


    Genau mit dieser Politik wurde bereits in Portugal tausenden Menschen das Leben gerettet.


    Deswegen kann mir die Doppelmoral von manchen hier am Ar... vorbei gehen. Labern was von der Gesundheit der Menschen.... pffff.... nichts weiter als leere Phrasen. :thumbdown:

    Laut Bundesdrogenbeauftragter gab es 2010 weniger Drogentote als im Jahr zuvor. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer - der Erfolg hängt von der jeweiligen Drogenpolitik ab.

    Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist 2010 um sieben Prozent gesunken, teilte gestern die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) mit. Doch diese erfreuliche Zahl ist nur die halbe Wahrheit: In Bayern ist die Zahl der Toten nämlich von 250 auf 262 gestiegen – eine direkte Folge falscher Drogenpolitik.


    https://www.aidshilfe.de/meldu…-immer-mehr-menschenleben


    Und noch das passende Zitat dazu:


    Dr. Raphael Gaßmann, Geschäftsführer Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

    „Nach so vielen Jahrzehnten ergebnisloser Diskussionen sind wir nicht mehr an Glaubenssätzen, Meinungen und Allgemeinplätzen zur Prohibition interessiert. Wir erwarten Beweise. Für die Vorteile von Prohibition wurde noch kein einziger vorgelegt.
    Diejenigen dagegen mehren sich von Jahr zu Jahr“. „.... Ob uns das gefällt oder nicht gefällt, spielt überhaupt keine Rolle. Es sei denn, Suchtpolitik wäre eine Geschmacksfrage.“

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    Und nun darf wieder der undifferenzierte Schwachsinn kommen von den Leuten, die nicht Mal zwischen ihrem eigenem Drogenkonsum und Politik unterscheiden können.... :evil:

    Manchmal schon, nur darf man jene nicht daran erinnern.

    Wir leben seit 30 Jahren zusammen und kaum etwas ist zusammen gewachsen. Das wird sich auch nicht ändern, so lang einige den Eindruck haben, dass man sie immer noch belehren will und andere wiederum nicht merken, dass sie immer noch in einer Welt leben, die so nicht existiert.

    [...]

    Kommt auch auf die Perspektive der Generation an IMHO. Die Nuller-Jahrgänge z.B. haben doch kaum, keinerlei Bezug mehr zu BRD/DDR. Und die kommenden Generationen werden noch weniger Gefühl dafür haben.


    BTW: Jaaaa.... jetzt fällt's mir gerade wieder ein, ich bin ja auch in der alten BRD geboren. Ein Staat, den es so nicht mehr gibt. Und dazu unterhalte ich mich darüber mit einem Ausländer, der dieses Land nur aus Büchern geht.

    Also irgendwie steigt bei mir gerade so eine nostalgische Euphorie auf..... :D

    Diese Rundumversorgung ist, aber auch nicht so üppig, sodass man viel Spaß hat. Wenn man sich was leisten möchte, dann muss man arbeiten gehen, oder kriminell werden, so wie die Oberschicht.

    Die sozialen Leistungen in DE sind im europäischen Vergleich völlig durchschnittlich. Trotzdem wiederholen einige immer wieder die Mär vom Sozialstaat-Paradies, am besten noch mit Verweis auf Nordkorea oder Marokko.


    Puhhh..... also als Europäer geht mir das sowas von auf....

    :rolleyes:


    Und dann noch der Dunstkreis an Spinnern, der sich das Mittelalter zurück wünscht. :thumbdown:

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    Viele Menschen kommen einfach nach Europa, weil sie hier auf Arbeit und Wohlstand hoffen. Die Infrastruktur macht uns interessant für viele Menschen.:!:

    „Es wird immer PCR-Tests geben, mit denen man gezielt nach den Mutationen suchen kann“, sagte Wieler und stellte klar: Künftig würden mehr Varianten auftauchen. Das sei biologisch sehr plausibel. „Je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auftreten.“


    https://www.welt.de/politik/de…Sorge-wegen-Mutation.html


    :/ Muss ich mir durch den Kopf gehen lassen.


    BTW: (Negativ-)Studie aus China "zu Lockdown"

    https://www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w

    Eine sehr lesenswerte Zusammenfassung der gegenwärtigen Medienpraxis.

    Ja, ich denke auch, es ist wichtig die Kommunikation aufrecht zu halten und nicht in schwarz/weiß einzuteilen und Gräben zu vergrößern.


    Zitat

    In den Nachrichten aller Leitmedien, auch bei uns, starben plötzlich wichtige, kleine Worte wie „angeblich“, „vermeintlich“, „offenbar“ aus. Es hieß zum Beispiel in der Tagesschau, Twitter wolle „Falschinformation zu Corona“ künftig löschen. Da fehlt ganz eindeutig ein „angebliche“ oder „vermeintliche“ als Zusatz, denn so wird unterstellt, dass Twitter vollkommen zweifelsfrei beurteilen könne, was in Sachen Corona-Virus (oder generell) eine falsche und was eine richtige Information sei. Was natürlich absurd ist. Zuweilen machte ich Kollegen in der Nachrichtenredaktion auf solche Dinge aufmerksam und erntete manchmal sogar zustimmendes Kopfnicken, oft aber auch nur ratloses Achselzucken.


    Zitat

    Ab Frühsommer war zunehmend das Phänomen zu beobachten, dass das Corona-Virus und die Maßnahmen dagegen in den Medien gleichgesetzt wurden. So hieß es zum Beispiel: „Wegen der Corona-Pandemie nehmen die Kommunen deutlich weniger Steuern ein“, oder: „Die WHO befürchtet, dass durch die Corona-Pandemie eineinhalb Millionen weitere Menschen in Armut stürzen.“ Das ist falsch, denn nicht die Pandemie, sondern die Lockdowns bewirken dies, unabhängig davon, ob sie nun gerechtfertigt und angemessen sind. Indem das aber übergangen wird, werden die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierungen zur alternativlosen Zwangsläufigkeit und nicht mehr in Frage gestellt. Die Ursache und damit der Sündenbock ist immer das Virus, nicht etwa die Politik. Auch bei uns schlich sich das ein. Hinweise von mir wurden zwar freundlich zur Kenntnis genommen, aber wirklich zu Herzen nahm sich das niemand. Ich hatte zwar durchaus die Freiheit, dies anders zu formulieren, jedoch schien der kleine, aber feine Unterschied wiederum niemandem aufzufallen.


    Zitat

    Der Begriff „Corona-Leugner“ ist nun auf dreifache Weise infam. Erstens wegen der sprachlichen Ähnlichkeit mit dem sozial geächteten „Holocaust-Leugner“, zweitens weil den Corona-Kritikern damit pauschal angedichtet wird, dass sie die Existenz des Virus bestreiten (was bei den allermeisten nicht zutrifft) und weil ihnen zu schlechter Letzt auch noch unterstellt wird, bewusst zu lügen. Das ist nicht nur schlechter Stil, sondern perfide und sorgt dafür, die Gräben in der Gesellschaft noch weiter zu vertiefen.

    https://multipolar-magazin.de/artikel/die-mainstream-blase


    Also ich möchte mich nicht nur einseitig informieren....


    Die Mainstream-Blase


    Vorbemerkung der Redaktion: Der Autor des folgenden Textes ist seit vielen Jahren Redakteur und Nachrichtensprecher beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt hier unter Pseudonym. Der Redaktion ist seine Identität bekannt. Er berichtet aus dem Innenleben einer Nachrichtenredaktion während der Corona-Krise. Multipolar ist auch an weiteren Stimmen von Insidern interessiert, die sich gern bei uns melden können. Vertraulichkeit wird gewährleistet.

    https://multipolar-magazin.de/artikel/die-mainstream-blase



    [...]

    Heil Wirtschaft! 8o


    Ganz genau! Schließlich zwingen wir ja niemand mit uns Geschäfte zu machen und Mal ganz ehrlich, resultieren die Probleme auch nicht hier wieder, aus mangelndem Wettbewerb?

    :lach-m: