Beiträge von Bicyclerepairmen

    Es ging natürlich in allererster Linie darum den Iran als Wirtschaftsfaktor und als Hauptkonkurrent Saudi Arabiens und der Golf Staaten auszuschließen.

    Zweitens natürlich darum eine Rohstoffalternative die nicht durch die USA und eben seiner "Golffreunde" kontrolliert wird für den Rest der Welt ebenso unzugänglich zu machen. Und wer kauft wohl am meisten Öl aus dem Iran ?


    Aus dieser Warte Sicht muss die Destabilisierung von diesem Einflußkreis unabhängiger Öl-Rohstofflieferanten, Libyen, Venezuela bzw. generell den Preiskampf um das teurere Südamerikaöl ( Brasilien z.B. ) mit gesehen werden.


    Das war und ist die Hauptagenda. Die Iraner hatten/haben in dieser Richtung enormes Potential und nicht zu vergessen, sie haben ein weit grösseres und fähigeres Humankapital als die Hauptverbündeten der USA vor Ort.


    Dieses Atomgeplänkel, von dem vielleicht noch grösseren Doofkopp Ahmadinejad als Trump ausgelöst aber ebenso aus innenpolitischen Motiven, ist doch überhaupt niemals wirklich das Hauptmotiv gewesen. ( Wer meint das ein Staat unbemerkt mal einfach 500 - 100 tsd. Zentrifugen kaufen könnte ohne das jenes unbemerkt geblieben wäre.....egal in welchen Zeiträumen......)

    Das sehe ich eben anders.

    Bedenkt man, wie viele mit hohem bürokratischen Aufwand verbundene Einzelmaßnahmen (Hartz IV, 'Respektsrente', Kindergeld, usw. usf.) bereits existieren, wäre der Schritt zu einem unkomplizierten Grundeinkommen für alle gar nicht mehr so groß. Es fielen zusätzliche Kosten an, aber auch nicht unerhebliche Verwaltungskosten weg.

    Ich eben nicht.... es wird hier voraus gesetzt das Zahlungen des Staates weiterhin fließen werden, alles noch im grösseren und "unkomplizierteren Rahmen", bei einem immer härter werdenen Verteilungskampf um das Gut Arbeit und die dadurch versiegenden Steuereinnahmen ?

    Hier wird der irrigien Annahme nachgehangen das sich irgendwann der Kapitalismus wieder Sozial reloaded und das bei den aufgezeigten Perspektiven die schon aus momentaner Sicht .. äh extrem suboptimal sind ?

    Sorry, die Abläufe bis dato in Sachen Wirtschaftsgeschichte zeigen genau das Gegenteil und der Mensch wird auch nicht per se besser, auch wenn man sich das ganz ganz fest herbeiträumt. Au contraire wie die Polarisierung der Gesellschaft gerade herrvoragend zeigt.

    Mal wieder was zum Thema....

    Ich würde das jetzt nicht unbedingt an den Verlautbarungen einzelner Spielteilnehmer fest machen. Letztendlich sind die Europäer in Ihrer Gesamtheit ganz froh wie es so läuft und ich denke die ersten EU Strafmaßnahmen werden spätestens im Dezember oder im Januar folgen.


    Bei allem was jetzt passiert dürfen wir nicht aus dem Auge verlieren das jenes Atomabkommen aus dem 2016 schon damals auf Lange Sicht zu scheitern verurteilt war und nur dazu diente "Yes we can" einen nach Aussen hin sichtbaren Erfolg zu bringen. Intern war schon nach nur 3 Monaten später klar, d.H. nach den damals erfolgten, wieder aufgestellten OFAC (Office of Foreign Assets Control) Sanktionen für amerikanische Unternehmen das die US Regierung

    Ihren Kurs beibehalten würde. D.H. das es US Unternehmen ab da verboten war mit dem Iran geschäftlich in Kontakt zu treten und ein ebenso klares Warnsignal das alle international agierenden Banken auf US Boden mit einem Bein wieder mit Strafzahlungen in Milliardenhöhe rechnen könnten. So wie geschehen bei der Bank Paribas, dt. Commerzbank etc. wo übrigens noch Jahre später amerikanische Finanzkontrolleure in Frankfurt sich die Klinke in die Hand gaben um die gerichtlich vereinbarten Strafen und Verhaltensregeln zu überprüfen.


    D.H. durch diesen Wink mit dem Zaunpfahl gab man der int. Finanzindustrie zu verstehen keines der angedachten und so dringend benötigten Großprojekte im Iran zu finanzieren bzw. diese mit den jeweiligen Handelspartnern abzusichern.


    Man hätte die Iraner am langen Arm schlicht verhungern lassen.


    Ergo war auf lange Sicht schon eigentlich geplant diese Abkommen platzen zu lassen. Der angedachte Nachfolger, bzw. Nachfolgerin hätte dadurch alle Trümpfe in der Hand. Nur leider kam es anders, jemand wie Trump, Axt im Walde blamierte sich nur um seine Wahlversprechen, als er es innenpolitisch dringend brauchte, umzusetzen. Jemand wie Clinton als politisch geschulter Falke wäre da wesentlich "nuancierter" vorgegangen und alle hätten Ihr Gesicht gewahrt.


    Tja und das Kapital, das scheue Reh.......

    Du solltest mehr Star Trek schauen. Ist der Replikator erst mal erfunden, klappt das schon *gg* Mit den 3D Druckern geht es ja schon grob in diese Richtung.

    Räusper.. ja.. irgendwie habe ich aber eher was hierfür übrig......


    https://www.tagesspiegel.de/ge…slaufmodell/23774500.html


    ..bzw. fühle ich mch da wiedergefunden. Nicht nur wegen der alten Musik und seinem Hang zu 78 rpm.



    TM, in Anbetracht des Klimathemas und im geschichtlichen Rückblick scheint der Mensch weniger lernfähig zu sein, als er von sich denkt

    Das sowas erstrebenswert ist darüber sind wir uns ja vollkommen einig. Nur ist die Wirtschaftsmaxime bis dato immer noch der astreine Kapitalismus, ob nun mit aus oder eingefahrenden Krallen. Und daran, trotz allen Optimismus, wird sich nichts daran ändern, egal wie sanft unsere 2.0 Entrepreneure

    manchmal daherkommen. ( ich bin da ja noch wesentlich pessimistischer als andere hier..) Daher wird das Mensch-Maschineverhältniss kein unbedingt sozialeres werden, egal wie groß die Hoffnung darauf zu sein scheint.


    Und darüber können wir uns alle sicher sein, verlässt auch das "Klimathema" mal diese Grenzmarkierung, wird die Meinungshohheit darüber in ganz andere Hände kommen.

    Zu 1): BGE.


    Zu 2): Ja, sollte sie, aber noch besser wäre es, sie durch sinnvollere Tätigkeiten zu substituieren. Menschen arbeiten zu oft des Arbeitens willen (Arbeitsethos), ohne zu erkennen, dass Nichtarbeiten oft zu besseren Ergebnissen als Arbeiten führt. Mehr dazu schrieb ich hier.

    Ich könnte auf Substi machen und BGE mit Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH übersetzen. Mache ich aber nicht.

    Klar das 1) und 2) zu erwartende Antworten gewesen und immer wieder nett in solcher Fragestellung anzuhören sind und auf allgemeines Wohlwollen stoßen.

    Nur sind Sie überhaupt - analog zur Realität, einerseits in der bis dato gelebten ( im real existierenden Kapitalismus ) noch der in der Zukunft nicht umsetzbar.

    Automatisierte Supermärkte finde ich, auch wenn du jetzt krass vom Thema abkommst, supergut. Kein Mensch sollte sich eine derart monotone Tätigkeit, wie an einer Kasse zu sitzen, antun müssen.

    Ansichtssache. Ich kenne genügend Supermärkte wo diese Arbeit den Leuten scheinbar sogar gefällt und es mir als zahlender Konsument auch Freude macht mit jenen zu kommunizieren.


    Und zum Thema antun, bei solchen into the bright Future Modellen frage ich mich dann auch wo jene Sparte der AN's denn zukünftig landen ?

    Auch wenn die Erkenntnis wehtuen sollte, nicht jede 2.0 Automatik für den Verbraucher ist gesellschaftlich von Vorteil.


    Oder ist die direktive der Zukunft Arbeit muss generell Spaß machen ? Dann ist es ja gut.

    Das sagt uns, dass Du uns weismachen willst, noch nie einen Lkw auf der Autobahn gesehen zu haben… dabei steht bisweilen die komplette rechte Spur so weit man blicken kann voll mit denen. Kein Wunder, dass mancher Autofahrer sich gar nicht mehr traut, nach einem kilometerlangen Überholmanöver jemals wieder rechts einzuscheren…


    Und Tempo 200 (oder auch 220-250) ist auf einigen Autobahnabschnitten völlig problemlos möglich.

    Du erkennst selbst das Kontradiktum.....

    Vernetzung - möglich. Leitende Funktionen in Vielzahl - glaub ich nicht.

    Vernetzung setzt eine positive Ansicht, ein Wohlwollen derer voraus die da im Vordergrund stehen. Da ist es mir dann egal ob solche Leute direkt oder indirekt sich solcher Ansichten rühmen. Wenn man das langjährige Hinhalten, das diskreditieren der NS Opfer einerseits, das Hochhalten von Ehre, Pflichterfüllung und Einsatz bis zum letzten Atemzug eines Terrorregimes noch in Zeiten propagieren wo es eigentlich schon völlig absurd erscheint, dann sollte man sich darüber schon Gedanken machen....

    Vielleicht wäre es ein Trick, die Parkplätze wieder auf das Niveau der 50er zu bringen. :lol: Mein Bruder hat eine Garage zu seiner Mietwohnung in einem älteren Haus fast in der Innenstadt, in die er seinen Skoda Fabia kaum so hineinbekommt, dass er ohne größere Verrenkungen aussteigen kann. und der Fabia ist ja nach heutigem Empfinden nun wirklich kein großes Auto. Man sieht an vielen älteren Garagen, wie groß die Autos mit der Zeit geworden sind.

    Lol, genau das gleiche mal gehabt.. 50er Jahre Wohnhausensemble, darunter jeweils 3, schmal gehaltene Garagen mit einer vom Winkel her steilen Abfahrt die kaum einer der modernen Fahrzeuge wuppen konnte. Ich war jemand der in einem der feinsten Wohnorte Hamburgs ( Blankenese) eine 1 Zimmerwhg mit 2 Garagen sein mietmässiges eigen nennen konnte.

    Es gibt, dank der Erfindungen im Bereich der Kunstfasern, heutzutage weitaus bequemere, kleidsamere und zugleich wasserundurchdringliche, aber atmungsaktive Bekleidungsstücke… obwohl 'ne Barbourjacke zum Fahren eines Caterham zugegebenermaßen ja stilecht wäre. Allerdings wär's für den Fahrer angenehm, hielte auch sein Beinkleid die dem Regen ausgesetzten Körperteile Gesäß und Oberschenkel warm und trocken…

    Kleidsam sei mal dahin gestellt, die Barbour/Belstaffjacken und Mäntel ( Werbung der 1920er: I don't care if it rain or snows, as long as I'am clad in Belstaff clothes..) sind heutzutage oftmals ziemlich hip und dem Zeitgeist angepasst. Fährt man ein altes Motorrad wäre das eh schon stilechter als irgendein Jack Wolfshit Produkt.

    Dieser Einfall bekommt immer wieder ein öffentliches Forum. Oder auch immer öfter. Gefühlt viel zu oft. Wir machen uns hier iin Politopien über etliche Varianten der Mobilität Gedanken, ganz besonders über innovative und umweltfreundliche, dabei ist der automobile Mensch ein Irrtum. :thinking-020: Wie einfach das doch ist. :kopfkratz2:

    Gut, wie auch die zahlreichen ( hier die ernstzunehmenden ) Leserbeiträge feststellten, war dieser Artikel natürlich aus der Sicht eines Städters im Singlesetting, ohne Anhang und mit Homeofficearbeit oder in der studentischen Fortbildung durchaus realistisch. Bei einem Pendler mit mehrköpfigen Familienanhang und wo noch die Notwendigkeit bestehen könnte das jener zu sportlichen,

    künstlerischen und sonstigen Aktivitäten mit oder ohne Ausrüstung in oder ausserhalb des oft eingschränkten ÖNV gebracht werden muss, ist der Aufruf

    benutzt das Rad anstatt des Autos eher suboptimal.

    Als auch Fahrradfahrer empfand ich diesen Artikel als typische arrogante Anmaßung einer Mittzwanzigerin ohne Familienanhang und ohne irgendwelche Verpflichtungen.

    In ihrer Frühzeit waren die Automobile immer offen - wie auch die noch nicht motorisierten, sondern pferdebespannten Vorläufer ihren Fahrersitz ohne jeden Wetterschutz trugen… heutzutage ist beispielsweise im Seglerbedarf die schlechtwettertaugliche Bekleidung erhältlich. So convenient war's früher nicht…

    Und warum heißt in Seglerslang diese Art Bekleidung immer noch "Ölzeug" ? Eben, weil in dieser Zeit, um 1900 es sehr wohl solche Bekleidung gab die eben Baumwolle mit Öl getränkt ( aka neusprech Wachsjacke, wie von Belstaff, Barbour etc, ) und für Stunden, bei dementsprechender Behandlung Wasserdichtigkeit versprach. Und hielt, wie bei eben bei meiner Barbourmotorradjacke und den Gamaschen.

    Freunde, ich sehe, ich stehe mit meinen Problemen nicht allein da. Umweltterrorismus nenne ich das, jawoll. Demnächst werde ich in meinem Garten alle alten Styropor-Verpackungen verbrennen. Wetten, dass wieder einer mault?

    Ich mache jetzt mal ein Geständnis. Als jugendlicher Strandstromer, in den Zeiten wo alte Tampen, halbe Duckdalben, Teppiche, Fischkisten, tote Katzen etc. pp am schönen Elbstrand anlandeten war zum Feuermachen aka rumkogeln Styropor 1A Brandbeschleuniger. Nur bei dieser groben, meist ausländischen Qualität gab es da mal ein Miniexplosönchen und Teile flogen durch die Luft. Leider landete eins von solchen Brandstücken bei einem Nachbarschommi auf dem Ohr......

    Wenn ich mir so manchesmal durchlese, was für ein Dreck in den Backmischungen drin ist, damit auch der dämlichste Möchtegernbäcker/Konditor zu Hause das halbwegs vernünftig hinbekommt.....Grusel....und man diesen Mist dann auch noch isst.....


    Ich habe in ca. 7 Km Entfernung einen kleinen, aber feinen Bauernhof, da backt die Frau jede Woche Sauerteigbrote nach altem Rezept.

    Das Kilo Brot kostet mittlerweile 6,30.-, aber der Geschmack......

    Meine Frau macht auch in regelmässigen Abständen ein Biodinkelbrot und das ist so einfach das selbst ich das hinbekommen würde wenn ich mich nicht zu oft in den Keller verstecken und meine Finger nach Öl (und Benzin) stinken würden....

    Klar. Die baut ihr Korn selbst an, vertreibt Schädlinge mit der bloßen Hand und hackt das Holz zur Befeuerung ihres selbstgebauten Lehmofens mit dem eigenhändig geschmiedeten Handbeil! Jedenfalls wird man's so ungefähr im Greenpeace-Pendant zur BILD der Frau allwöchentlich als Fotoreportage zu lesen bekommen…

    Man merkt das Du mit der Herstellung von Teigwaren in der heimischen Küche recht wenig Berührungspunkte hast.

    Meinethalben ist es zumindest der Einkaufszettel und ich sehe meine beste Hälfte nicht an das SIe bei der Herstellung sich ins Mittelalter transformiert.


    Und ich erinnere mich in den letzten 18 Jahren an vielleicht eine einzige verwendete Backmischung die dann aber für sehr suboptimal im Geschmack gefunden wurde.

    Die Wehrsportgruppen, Trachtenvereine und identitären Dorf-Separatisten tauchen ganz gewiss nur selten in leitenden Funktionen in Politik und Wirtschaft auf.

    Bis in die 00er Jahre waren ganz viele sehr gut vernetzt. Siehe die heraus gezögerten Entscheidungen in Sachen NS Wiedergutmachung, Anerkennung oder simpel an den medienwirksamen Wiederstand bei der Wehrmachtsaufstellung von Reemtsma in den 1990ern in der Bundes und Regionalpolitik.

    Das kam nicht von ungefähr. Die heutigen "Identitären" sind keine Neuauflage, sie sind auf genau diesen Humus gewachsen.

    Jetzt bekommt diese Saat nur mehr Dünger als vorher.