Beiträge von Meinungsbaum

    Ganz einfach: Jeder Verein hat seinen Geschäftszweck und seine Statuten. Ich kann nicht in einen Verein eintreten und dann sagen, mir passt aber die ganze Richtung nicht.

    Doch natürlich kann ich das tun. Und ich muss das auch tun. Sonst gäbe es heute noch die Hexenverbrennungen, wenn Frau irgendeinen Bischof stört. Meinst Du nicht?


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Jetzt reden wir der Willkür die Willkür schön?

    Und wenn wir geprüft haben, ob die Jüngeren ihr Wahlrecht ernster nehmen und es fällt zu Gunsten Europas aus, dann ?

    Ich finds absurd. Das Vertragswerk sieht, vor, dass die Briten mitwählen dürfen/müssen, weil sie den BREXIT nicht rechtzeitig auf die Reihe bekommen haben, sieht dann aber vor, dass wir wohlwollend die Briten dabei unterstützen, noch einmal abzustimmen? Europa ist insofern doch ganz außen vor, oder habe ich ein Brett vor dem Kopf?


    Nix für ungut und frdl. Grüße

    Christiane




    Es hat doch eher den Anschein, als sei noch gar nicht zweifelsfrei geklärt, ob's mit dem Austritt aus der EU innerhalb der nächsten Legislaturperiode des Europaparlaments klappt… und sollte der Austritt vollzogen werden, werden doch zumindest Schottland und Nordirland darauf drängen, umgehend in die EU aufgenommen zu werden…

    Es wird jetzt gewählt. Mit Wählern, die nicht mehr im Ring sein wollen.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Sicher - aber der Schutz der Totenruhe Ist doch in erster Linie für die Lebenden wichtig, die Hinterbliebenden - dem Toten kann alles egal sein. Respekt bringt man dem Andenken an den Toten entgegen,

    Es gibt in aller Welt ganz unterschiedliche Rituale nach dem Tod eines Menschen, und diese Rituale dienen den Hinterbliebenen, nicht den Toten.

    Respekt zeigt man dem Toten durch die Befolgung seines letzten Willens. Seinen letzten Willen richtet man (so meine ich) nach den Erfahrungen des bisherigen Lebens aus. Es ist schon ein Kreislauf. Wenn ich meine Persönlichkeit bzw. den Respekt dafür, mit dem Tod verliere, dann hätten wir eine andere Totenkultur im Land. Ich finde nicht, dass es ganz so banal ist, dass die Lebenden meinen, den Toten kann doch alles eh wurscht sein. Es ist das Ende eines Lebens, das vom noch Lebenden durch seine Erfahrungen bestimmt wird (im Idealfall).


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Grundgedanken ...


    und dass die Briten mitwählen müssen/dürfen und Ämter annehmen oder eben auch nicht und gefährliche Willkür verbreiten werden, weil sie ja eigentlich gar nicht mehr dabei sind ... ich habe zwar schon per Brief gewählt, aber ein Ernstnehmen der Wahl geht anders.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Da mag jetzt noch so oft in der Bibel stehen, "die Frau sei dem Manne untertan", jetzt ist Schluss mit der Genügsamkeit der Frauen in der kath. Kirche:


    Sie wollen die duldende und schweigende Maria vom Sockel holen und neu denken, deshalb nennen sie ihre Bewegung Maria 2.0:

    https://www.kirche-und-leben.d…-vor-dem-dom-in-muenster/


    "Die an der Aktion beteiligten Frauen treten an vielen Orten bundesweit bis zum kommenden Wochenende in den Streik. Sie übernehmen keine ehrenamtlichen Aufgaben und feiern Gottesdienste vor statt in den Kirchen. Die Aktiven fordern den Zugang von Frauen zu allen kirchlichen Ämtern, eine radikale Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs, ein Ende des Pflichtzölibats für Priester und eine Sexualmoral, die sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen ausrichten soll."


    Einige Frauen in der kath. Kirche haben sich zusammengefunden und streiken und trommeln für eigentliche Selbstverständlichkeiten. Schluss mit der Demut.


    Ich freu mich und bin gespannt, ob es sich wirklich durchzieht in der kathol. Männerwirtschaft wie ein Stachel, der immer sticht, wenn Maria 2.0 doch wieder gefährdet ist, als Erstausführung auf den Sockel des "fürs Ehrenamt tauglich und das wars für Euch" gehoben zu werden.


    Frdl. Grüße

    Christiane


    PS: Ich hoffe, das Thema ist nicht schon an anderer Stelle aufgelegt.

    Ganz genau. Und in den diskutierten Fällen betrifft das Ärzte und Apotheker, nicht Politiker. Ohne ein gesundes Maß an Vertrauen würde unsere Gesellschaft überhaupt nicht mehr funktionieren.

    Richtig. Aber Politik gibt den Rahmen vor. Und wenn politisch zugeschaut bzw. forciert wird, dass sich mehr und mehr Hände am bestehenden Gesundheitssystem, das wie kaum ein zweites vom Vertrauen lebt, weil ein Arzt kein Dienstleistungsunternehmen im normalen Sinne sein kann, darf man das Vertrauen schon hinterfragen. Ein Weiteres führt m. E. zum Misstrauen, dass die Politik den gesetzlichen Kassen gestattet hat, Unternehmen zu spielen und in den gegenseitigen Wettbewerb zu treten. Das wiederum führte zum Sparwahnsinn, die Auslagerung der Medikamentenproduktion, die Intransparenz. Deutschland wurde mal als Apotheke der Welt bezeichnet. Vertrauenssache. Die Kassen haben bereits das große Vorrecht, sich hervorragend und kaum für uns durchschaubar für die Verwaltung unserer Beitragsgelder bezahlen zu lassen. Nun sind sie Zwitterwesen aus Körperschaften und Unternehmen. Das sind politische Vorgaben.

    Ein Paradebeispiel ganz anderer aber nicht minderer Güte für schwindendes Vertrauen auf Wähler-/Verbraucherseite ist im Moment unsere Agrarmadame. Die schlägt vollends dem Fass den Boden aus.

    https://www.spiegel.de/wirtsch…verringern-a-1266809.html


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Keine Kinderaufbewahrung ohne Nachweis der Impfung und Geldstrafen.

    https://www.tagesschau.de/inland/spahn-masern-101.html


    Freiwilligkeit ist nicht das Ding des Bundesgesundheitsministers. Ob es sich um die Organe handelt, um die Freiwilligkeit der Vernetzung der Daten im Gesundheitssystem im Land, irgendwie muss es in seiner Erziehung liegen. "Von allein kommt nix" muss er von Kindesbeinen an gehört haben oder so ähnlich.

    Hier mit dem Impfen gebe ich ihm allerdings mal recht. Wie beim Rauchen zieht auch hier das Argument der Beeinflussung von anderen. Aber, ob Geldstrafen angebracht sind, wenn sich Menschen weigern, ihre Kinder impfen zu lassen? Ich meine, es ist richtiger, darauf zu verweisen, dass die Chance auf das unversehrt bleiben als Kind das höchste Gut wäre. Das ginge natürlich nur, wenn man ebenso konsequent dann auch die Beschneidungen verbieten würde.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Weil es so gut hier hin passt: Gestern beim Wirtschaftstag in Düsseldorf und die Worte unseres ewig grinsenden Ministerpräsidenten, " ... Türkei als starker Befürworter des freien Handels ..."


    Probleme mit der Freiheit der Menschen? Nicht Herr Laschet. Wirtschaftsinteressen first.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    […] ist Deiner Tochter Wunsch nach einer Uniform doch irgendwie absurd.

    Also das, mit Verlaub, kann ich jetzt auch nicht nachvollziehen. Warum absurd? Es gibt Menschen, altersunabhängig meine ich, denen das tägliche Aussuchen von Kleidungsstücken nicht wichtig bzw. sogar lästig ist. So gut wie jede Branche hat (neben den Sicherheitsaspekten) ihre eigenen "Kittel", warum gerade bei einer Schülerkleidung der Wunsch danach absurd sein soll, erschließt sich mir nicht. Wenn Wudis Tochter obendrein noch zeigen möchte, zu welcher Schule sie gehört, spricht es für die Schule, nicht mehr und nicht weniger. Aber absurd?


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Wir sollen unsere Gesundheitsdaten verkaufen dürfen:


    https://www.wiwo.de/politik/de…en-duerfen-/24206056.html


    Damit öffnet er ein Scheunentor für die Gesunden, die sich mit dem "Verkauf", der ja im Grunde nur Boni bedeutet, die, wie ich annehme, die Preise für ihre Versicherungen im Standard halten können und die Kranken müssen sich auf mindere Level einstellen, weil ihre Kassen mitverdienen wollen. Künftig. M. E. Der Herr Minister wird langsam aber sicher gefährlich bzw. jetzt dreht er vollends durch und am gesetzlich versicherten Menschen das Pflichtversicherungsrad vorbei.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Offline Praxen (und ich auch) bewerben eine Petition „Für das Recht auf Geheimhaltung der eigenen Krankheitsgeschichte“

    Aus der Begründung:

    „ … Wir verkennen nicht den Nutzen zentral zugänglicher Gesundheitsdaten für den Patienten, seine behandelnden Ärzte sowie auch für die Forschung und somit den medizinischen Fortschritt.

    Wir meinen aber, dass diese Güterabwägung zwischen Nutzen und möglichem Schaden nicht vom Staat getroffen werden kann, sondern nur eigenverantwortlich von jedem einzelnen Patienten. Dabei darf keinerlei Druck auf diese Entscheidung ausgeübt werden: Dem Patienten, der seine Daten nicht freigeben will, dürfen weder Gesundheitsleistungen gekürzt oder gar verweigert werden, noch darf ihm in diesem Fall ein höherer Versicherungsbeitrag aufgebürdet werden. Auch Ärzte, die Patientendaten generell nicht an zentrale Datenspeicher weiterleiten (sog. “Offline-Praxen”), dürfen nicht z.B. durch Honorarkürzungen sanktioniert werden.“

    https://www.offline-praxen.de/online-petition.html


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Aber der Zug ist doch abgefahren, wir kloppen uns doch längst um das Recht auf Löschung. Politik wurde mit Hilfe der Juristen gestattet, die gläsernen Bürger zur Pflichtdatenbank zu führen, so dass diese ohne Benutzung gar nicht mehr an staatliche Leistungen kommen. Wie sollen denn die Daten aus dem Netz zurückgeholt werden? jaki01 hat Beispiele im Datenschutzthread zuhauf eingesetzt.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Eine Schülerkleidung hätte m. E. überwiegend Vorteile. Eine Uniform, die einmal nicht negativ besetzt wäre. Das Markenkleidungsdenken wäre weg, der Ausdruck des "kommt grad vom Sofa" wäre weg, und ich könnte mir denken, wenn Schüler als Schüler durch die Kleidung identifiziert werden könnten, hätte das auch im Verhalten der Erwachsenen einen positiven Effekt (meine ich). Ich bin auch absolut gegen eine Uniformität jeder Art, aber hier in Sachen Schulkleidung überwiegen für mich die Vorteile. Für Schüler und Lehrer und Eltern.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Kein Grund für ein Sorry, aber das Ganze hat sich im POTT ja aus der von mir verlinkten Meldung hinsichtlich der Jogginghosen entwickelt.


    Als ich 1975 in die 10. Klasse kam, meinte ein Lateinlehrer zu einer Schülerin, die komplett in schwarz, mit schwarz gefärbten Haaren und schwarz geschminkt in der Klasse saß, sie solle sich gefälligst vernünftig anziehen, und nicht wie auf einer Trauerfeier.

    Am nächsten Tag mit Latein auf dem Stundenplan kamen alle in schwarz, ebenso an den darauf folgenden. Nach drei Wochen hatte er genug und hat sich entschuldigt.

    Das kenne ich aus meinem Schülerdasein auch noch ähnlich. Nicht in Sachen Kleidung, aber insofern, dass wir uns gestritten haben ohne Punkt und Komma, aber ein geschlossenes Zusammenhalten gegen die Lehrerschaft war Ehrensache. Immer.


    Frdl. Grüße

    Christiane