Beiträge von Meinungsbaum

    Da sind wir ja jetzt weit gekommen: Vom Spenderdasein zum Schmarotzertum. Das darf ja wohl nicht wahr sein. Das muss dieses Nudging sein, das unserer Kanzlerin so imponiert hat: https://www.welt.de/wirtschaft…rch-Nudging-erziehen.html

    Als Schmarotzer fallen mir dann schon eher solche Institutionen ein: https://www.sueddeutsche.de/ba…r-menschlichkeit-1.134868. Man schmarotzt sich durch Mitgliedsbeiträge zum gewissen "guten" Ruf und teilt sich dann den Erfolg mit Versicherungskonzernen und hat viele weitere finanzielle Standbeine. Mitglieder werden aber nach wie vor angelockt durch Angebote zur Hilfe bzgl. Sozialrecht. Das ist Schmarotzertum m. E.

    Herr Spahn baut hier bei uns ein Modell auf, das von freiwilligen Spendern gespeist wird, um eine Art Rechtsanspruch auf menschliche Ersatzteile durchzusetzen. Er fängt an, uns erst einmal ein ganz schlechtes Gewissen zu machen, wenn wir uns nicht registrieren lassen. Schritt 2 wird sein, wie bereits erwähnt: Nur Spender = Empfänger, Schritt 3 (sollte es immer noch nicht ausreichen), Vergünstigungen wie z. B. Zuschuss zum Begräbnis.

    Der Begriff Spende ist wie ein Kaugummi. Dehnbar bis die Blase platzt.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Nur aus dem Bauch heraus:

    Mir ist das aktuelle Geldsystem eigentlich viel suspekter. Was mich am Minen der Kryptogelder stört, ist der enorme Energieverbrauch. Aber da werden auch gerade Wege gesucht und gefunden. Ansonsten ist jede Transaktion sicherer nachzuhalten, weil dauerhaft keine versteckt werden kann. Deshalb meine ich, ist eine Geldwäscherei schwieriger als bei unserem gängigen System. Außerdem man kauft sich nicht anonym ein und geht auch nicht anonym heraus, wenn ich das richtig verstehe. Der u. a. Link ist allerdings bereits aus dem Jahr 2014, aber für einen groben Überblick evtl. noch gültig.

    https://bitcoinblog.de/2014/06…ldwasche-keine-gute-idee/


    Facebook eröffnet jetzt das Zwischending beider Systeme und muss, wenn es nur einen Hauch einer Chance auf Erfolg haben will, alles dafür tun, dass die Benutzer Vertrauen haben. Das ist die Grundlage überhaupt.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Ich habe es kommen sehen. Nur wer gibt, soll auch empfangen. Der neue Präsident der Bundesärztekammer schlägt vor, bevorzugt wird der, der als Spender eingetragen ist.

    https://www.aerzteblatt.de/nac…tQaYhhnZ2vzsQolBsVgCXLRa8


    Nun stelle man sich vor: Jeder, ob Nein- oder Ja- oder Vlt.-Sager, ist in einer Datenbank , wer die pflegt und kontrolliert, weiß ja nur der Bundesgesundheitsminister oder evtl. Beitragszahlers neuer Luxusarbeitnehmer, https://www.spiegel.de/wirtsch…verdoppeln-a-1273613.html

    hinterlegt.

    Die Datenbank liegt in irgendeiner Cloud auf irgendeinem Server mit Sicherheitsversprechen (natürlich).

    Und nun kommen die Schönen und Reichen dieser Welt und benötigen dieses oder jenes Ersatzteil. Das brauchten und bekamen sie schon immer, aber nicht unbedingt aus Deutschland. Hier gilt noch die Notwendigkeit einer Bescheinigung einer evtl. Spendebereitschaft und anders als in allen anderen Ländern, die uns immer unter die Nase gerieben werden, wird in Deutschland der Hirntod als Voraussetzung einer Transplantation hergenommen und nicht der Herzstillstand an sich, wie in Italien. Dort wird bis 5 gezählt/gewartet und schon kann ein Organ entnommen werden. Etwas überspitzt).

    Nun wird lt. Herrn Reinhardt aus der Freiwilligkeit nicht nur eine Widerspruchslösung, sondern der neue Präsident überlegt ernsthaft auch noch eine Ausschlusslösung.


    Aber man führt nach wie vor das Wort „Spende“ im Mund.


    Jetzt, allerspätestens jetzt, würde ich meinen Spenderausweis vernichten (den braucht es bald eh nicht mehr), denn nun werden wir bzw. unsere Organe zum Geschäft gemacht. So schnell kann ich gar nicht gucken, wie sich der Datenbank jemand "annimmt". M. E.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was daran als paranoid angesehen wird, wenn mehr Geld aufgewendet wird, dass a) mehr Fachpersonal zur Identifzierung und Entnahme und Weitergabe und b) damit einhergehendem Zeitaufwand zur Verfügung steht. Soll man doch erst einmal diese Maßnahmen greifen lassen und auswerten und dann kann man immer noch überlegen, ob man ein ganzes Volk, egal, ob mündig oder nicht, zu Spendern machen will.

    Aber ganz bestimmt nicht alles auf einmal, nur weil ein Minister hyperaktiv ist.


    https://www.zeit.de/politik/de…immung-gesetz-organspende


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Der Browser stellt jedenfalls unser aktuelles System insofern auf den Kopf, dass der Nutzer bestimmt, jedenfalls ohne, dass er sich durch zig Optionen klicken muss. Und das ist hier in Deutschland zugelassen? Wer hat da nicht aufgepasst? :)

    Mir gefällt die Idee sehr und ich habe mir den Browser zum Angucken schon mal aufs Handy geholt. Das mit der evtl. Belohnerei ist erst einmal zweitrangig. M. E.

    https://block-builders.de/brav…eim-surfen-auf-webseiten/


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Die Vehikel sind doch vollkommen wurscht, alle, die sich auf den sozialen Medien äußern, beklagen sich nicht über altbackene Wahlmethoden, sondern über die Politik, die nicht bei denen ankommt, die sie finanzieren oder mal finanziert haben und jetzt arm und vergessen in Schubladen gesteckt wurden, aus denen sie mit eigener Kraft nicht herauskommen.

    Das einzige, was als "altbacken" angekreidet wird, ist die Behandlung des Klimas. Und da kommt gerade etwas auf uns zu, das neben arm vs. reich als jung vs. alt zu bemerken ist.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Die Spenderanzahl ist wieder gestiegen, sagt die Dt. Stiftung Organtransplantation.

    https://www.aerztezeitung.de/p…uenftel-organspender.html

    Aber nicht, weil die Menschen plötzlich spenden wollen, freigiebiger oder sonst was bei sich selber geändert haben, sondern weil die Voraussetzungen Erkennen und Melden finanziell und zeitlich besser unterlegt wurden. Da hat der BGesundheitsminister ordentlich gearbeitet.

    Dass er aber parallel alle von uns als Spender in einer Datenbank festhalten will (wer pflegt die überhaupt und wer passt darauf auf, das ist ja auch nicht ganz unwichtig, zu wissen, wie unabhängig die Eingeber sind) ist seinem Zwang geschuldet, alle und jedes und jeden datenmäßig kontrollieren zu können. Für den ist das A und O des menschlichen Seins die Pflege der Daten in Datenbanken. Man könnte dann natürlich auch dabei bleiben und sagen, was solls, dann werfe ich mein Smartphone in die Wupper oder ich nehme die KI so und so halt nicht in Anspruch, aber: Im Falle unserer Gesundheit, hat der Großteil der Bevölkerung zumindest, wenn Herr Spahn mit seinen Vorhaben durchdringt, keinen Spielraum, etwas abzulehnen. Es sei denn, er sieht weiterhin brav zu, wie seine Beiträge einbehalten werden, er aber nicht zum Arzt, ins Krankenhaus geht. Dann kanns ihm natürlich wurscht sein. Das ist aber Unsinn für die meisten von uns. Kein Unsinn ist, dass die Kassen, die das Geld kontrollieren sollen, mit den Optionen


    https://www.bundesgesundheitsministeriu ... ntwurf.pdf

    S. 7 § 68 a:

    "... Zur Verbesserung der Qualität und der Wirtschaftlichkeit der Versorgung können Krankenkassen die Entwicklung digitaler Innovationen, wie insbesondere digitale Medizinprodukte, künstliche Intelligenz sowie telemedizinische oder IT-gestützte Verfahren fördern. Zu diesem Zweck können Krankenkassen digitale Innovationen alleine oder in Zusammenarbeit mit Dritten entwickeln oder von diesen entwickeln lassen. Dritte sind insbesondere Hersteller von Medizinprodukten, Unternehmen aus dem Bereich der Informationstechnologie, Forschungseinrichtungen sowie Leistungserbringer und deren Gemeinschaften. Die Förderung kann durch eine Kapitalbeteiligung nach § 263 Absatz 3 erfolgen, soweit sie mit einer fachlich-inhaltlichen Kooperation zwischen Krankenkasse und Beteiligungsgesellschaft verbunden wird. Um eine bedarfsgerechte und gezielte Förderung der Entwicklung, Plausibilisierung und Evaluation digitaler Innovationen sicherzustellen, können Krankenkassen die nach § 284 Absatz 1 von ihnen rechtmäßig erhobenen und gespeicherten versichertenbezogenen Daten im erforderlichen Umfang auswerten."


    dann noch mehr Einfluss auf die ärztliche Fachkenntnis per Praxissoftware nehmen dürfen und noch krasser mitbestimmen, wie und womit wir behandelt werden. Was schmeißt der gesetzliche versicherte Patient dann weg? Seine Kasse, ach ja, ich vergaß, wir haben ja auch hier Wahlfreiheit.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Das dürfen die Krankenkassen wissen:

    https://www.bfdi.bund.de/DE/Da…kel/WasDarfGKVWissen.html

    nicht mehr und nicht weniger. Das ist reichlicher Stoff, um die Versicherten unter Druck zu setzen. Treu und brav füllen die die Auskunftsbögen aus, ohne zu wissen, dass sie das nicht unbedingt müssen.

    https://www.vzhh.de/themen/ges…sen-sie-nicht-beantworten

    aus lauter Angst, sonst keine Leistungen zu erhalten. Wo sind wir denn gelandet? Und warum soll diese Kassendenke denn noch weiter gefördert werden? Wenn die jetzt noch anfangen dürfen, lustige Apps über „Was esse ich morgen, um schön zu werden“ zu fertigen und diese dann über die Ärztesoftware-Ampel in die Praxen einzustellen, dann wird noch weniger geguckt, dass die Medizin- Behandlungsqualität zwingend ein Update bräuchte und nicht die IT-Lobbyisten um Herrn Spahn herum.


    Frdl. Grüße

    Christiane


    PS: Du hast die KI als mögliches Vehikel zur Entmündigung eingestellt, das ist doch insbesondere auch eine Folge der Laissez faire - Haltung zu den eingerissenen Gewohnheiten der Selbstverwaltungen, denen kaum noch einer auf die Finger klopft.

    Ich weiß nicht, wie ein Laie beurteilen soll, welche Teile seiner Krankengeschichte für einen Arzt relevant sind und welche nicht.

    Wenn ich zu einem Arzt Vertrauen habe, darf er alles über mich wissen. Habe ich kein Vertrauen, gehe ich zu einem anderen.

    Ja, der Arzt, aber da bleiben die Daten doch nicht, das ist doch das Thema, dass Herr Spahn alles vernetzt haben will. Er plant ja jetzt sogar, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch in die IT-Branche einsteigen dürfen / sollen und uns irgendwelche Apps auf Rezept verpassen. So macht man aus den Körperschaften Wirtschaftsunternehmen:

    Noch ein Gesetz in der Pipeline von Herrn Spahn, das Digitale Versorgungs Gesetz

    https://www.bundesgesundheitsministeriu ... ntwurf.pdf

    S. 7 § 68 a:

    "... Zur Verbesserung der Qualität und der Wirtschaftlichkeit der Versorgung können Krankenkassen die Entwicklung digitaler Innovationen, wie insbesondere digitale Me-dizinprodukte, künstliche Intelligenz sowie telemedizinische oder IT-gestützte Verfahren fördern. Zu diesem Zweck können Krankenkassen digitale Innovationen alleine oder in Zusammenarbeit mit Dritten entwickeln oder von diesen entwickeln lassen. Dritte sind insbesondere Hersteller von Medizinprodukten, Unternehmen aus dem Bereich der Informationstechnologie, Forschungseinrichtungen sowie Leistungserbringer und deren Gemeinschaften. Die Förderung kann durch eine Kapitalbeteiligung nach § 263 Absatz 3 erfolgen, soweit sie mit einer fachlich-inhaltlichen Kooperation zwischen Krankenkasse und Beteiligungsgesellschaft verbunden wird. Um eine bedarfsgerechte und gezielte Förderung der Entwicklung, Plausibilisierung und Evaluation digitaler Innovationen sicherzustellen, können Krankenkassen die nach § 284 Absatz 1 von ihnen rechtmäßig erhobenen und gespeicherten versichertenbezogenen Daten im erforderlichen Umfang auswerten."

    Und so einfach den Arzt wechseln? Ich will ja jetzt nicht unnötig unken: Aber ist die Auswahl noch so gegeben? Hier sind die Ärzte Mangelware, "meine" sträuben sich zum Glück gegen eine Vernetzung. Noch. Sie haben finanzielle Einbußen wenn sie nicht mit Herrn Spahn via Preisgabe Gesundheitsdaten spielen wollen.


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Da ein Großteil der Menschen heute an Krebs stirbt, dürfte die Verwertung von deren Organen schon weitgehend ausfallen. Selbst bei Unfallopfern ist es fraglich, ob noch etwas "verwertbar" ist, wenn nicht rechtzeitig entnommen werden kann. Und, wer stirbt schon "Gesund"????

    Da bekommt die "zielgruppengerechte Aufklärungsarbeit" schon einen 7. Sinn.

    https://www.aerzteblatt.de/nac…ganspende-sensibilisieren



    Frdl. Grüße

    Christiane

    Dass das eingesparte Geld in vollem Umfang in die Gesundheit fließen werde, war der Hauptgrund für die Briten, aus der EU aussteigen zu wollen. Die älteren waren in der Mehrzahl, die den Brexit ausmachten. Das Versprechen wurde am nächsten Tag nach der Entscheidung schnell wieder einkassiert, aber da war das Kind im Brunnen.


    Nun ist Boris Johnson wegen falscher Zahlenangaben, weil er nicht gegengerechnet hat = Missbrauch öffentlicher Statistiken von einem Privatmann verklagt worden.



    Spät, aber immerhin.



    https://www.tagesschau.de/ausland/johns ... g-101.html



    Frdl. Grüße


    Christiane

    Eine weltberühmte Dame wurde für schrecklich viel Geld von einem israelischen Geschäftsmann zum Auftritt eingekauft und sie hat in Israel bei einer schrecklich unpolitischen Show 2 Tänzer beide Flaggen (= 2 Seiten) zeigen lassen. Wie kann das billig sein? Ganz abgesehen davon, wie kann überhaupt etwas, das als Friedensappell aufgefasst werden soll, billig sein?


    Frdl. Grüße

    Christiane

    Ich werde ihr mal eine Mail schicken und fragen, ob sie ihre nächste Aktion nicht mit einer der Femengruppen kombinieren könnte. Damit Ihr auch was fürs Auge habt. Wegen der Nachhaltigkeit der Botschaft, meine ich.


    Mann, Mann, Mann.


    Frdl. Grüße

    Christiahe

    ... hieß, meine ich ein alter Themenfaden und auch ein altes Thema war "Welche Farbe hat ein Blatt".

    Heute abend kommt auf RTL ein Science-Fiction mit dem Titel "Arrival", seinerzeit kurz angerissen im Zusamenhang mit unserer beschränkten Wahrnehmung der Dinge (sehr vereinfacht ausgedrückt). Ich bin sehr gespannt. Es geht um die Sprache. Wie wir sie begreifen als Anfang und Ende wie die Zeit und wie sie andere begreifen können ohne Begrenzung und somit Zukunft und Gegenwart und Vergangenheit als Einheit wahrgenommen wird und damit die Zeit anders erfahren wird. Oder so ähnlich. Wie gesagt: Ich bin gespannt und habe mich gefreut, den Film im Programm zu sehen, sonst hätte ich den Tipp von damals lange vergessen.


    Frdl. Grüße und ein schöne Woche

    Christiane