Beiträge von That's me

    Ihr disqualifiziert euch echt gewaltig, wenn ihr auf Grund von Äußerlichkeiten auf die politische Qualifikation schließt. PFUI!!


    Diskriminierung, Stigmatisierung, Vorurteile, all das fasse ich dummerweise und sprachlich fälschlicherweise im Oberbegriff Rassismus zusammen.

    Ist halt so, Basta.


    TM, enttäuscht

    von mir mit einer breit veröffentlichten Presseerklärung bedacht werden).


    Was meinst du damit? Du schreibst Leserbriefe, oder hast du Kontakte zu Redakteuren von Medien? Letzteres würde mich sehr interessieren.

    Es gibt da durchaus einige Begebenheiten, die ich gerne in den Medien breit treten würde.


    Was die angemessenen Löhne betrifft, ist das in der Tat nicht ganz so einfach. Es gibt durchaus Betriebe, die können halt keine 12 € die Stunde zahlen, oder dem Unternehmer selbst weniger als der MiLo bleibt.

    Klar, kann man sich dann die Frage stellen, ob die lieber zu machen sollten, weil sie unrentabel sind.

    Und dann, dann hängen sie erst mal in der Sozialhilfe, sofern sie selbst keinen Job finden.


    Welche Alternativen gibt es? 1. Den MiLo nochmals erhöhen. 2. Die Gewinnmarsche gesetzlich begrenzen.


    Zu 2. kommt regelmäßig das Argument, dass dies lt. Verfassung nicht möglich wäre, da es die Privatautonomie einschränkt.

    Mein Gegenargument. In der Transportbranche war das bis 1992 kein Problem. Da gab es gesetzlich verbindliche Berechnungsgrundlage für Transportleistungen, die Nah- und Fernverkehrstarife (GNT und GFT).

    Da waren maximale Margen festgelegt und deren Einhaltung streng kontrolliert.

    Man musste ein dickes grünes Buch ausfüllen mit den Strecken und den beförderten Gütern und auch den Frachtpreis.


    Nach Wegfall dieser Tarife ging der Preiskampf los und viele Dt. Transportunternehmen und Speditionen gingen bankrott. Die Osterweiterung und LKW Maut tat ihr Übriges.


    Welchen Rattenschwanz das nach sich zog, ist hier ganz gut zusammengefasst. https://www.forschungsinformat…stem.de/servlet/is/39410/


    Ich hatte den damaligen Verkehrsminister Wissman angeschrieben, wie viele ausländische LKW deutsche Autobahnen nutzen, welche und wie viele Kontrollen es gibt, ob die LKW Maut bezahlt wurde, wie viele davon keine LKW-Maut zahlen und wie hoch der Schaden/entgangene Einnahmen für DE sind.


    Ich kann mich nicht mehr genau an die Antwort erinnern. Aber Antworten bei Ministerien sind ja letztlich immer die selben. Nichtssagend, abwiegelnd und oftmals, dass keine der angefragten Daten bekannt sind.


    TM, die befürchtet, dass die Rückkehr zur Regulierung der Wirtschaft in vielen Bereichen nicht durchsetzbar und realisierbar ist.

    Das wird in diesem Land nicht passieren.


    Warum? Rechtlich möglich ist es ja gem. § 17 Abs. 1 Nr. 5 StAG. Das Problem wird die Nachweisbarkeit sein, da ja alle eine Beteiligung am IS abstreiten.

    etwas wäre "Sache der Politik" ist ein Armutszeugnis eines Gerichtes in einem Rechtsstaat. Entweder es existieren rechtliche Grundlagen, oder es existieren keine.


    Relativ. Im genannten Fall der NL handelt es sich um ein Berufungsgericht. Klingt nach Verwaltungsverfahren? Ausländerrecht?. Also wohl keine Verfassungsbeschwerde.

    In Urteilen des BVerfG kommt der Hinweis auf die Politik/Gesetzgeber hingegen regelmäßig vor. Auftrag der Politik ist, im Rahmen der Verfassung und seines Gestaltungsspielraumes die Gesetze zu erlassen, zu ändern, oder eben bei Nichtigkeit abzuschaffen.


    Das Thema ist schwierig. Auch besonders in Anbetracht des "Kinder-und-Frauen- zuerst-Prinzips". Frauen sind ja nicht per sé ungefährlicher oder unschuldiger. Schon gar nicht die, die freiwillig ausgereist sind. Wobei man auch hier nicht ausschließen kann, dass einige dazu vom Clan gezwungen wurden.

    Kindern würde auch ich eine generelle Unschuld bescheinigen. Wie aber sieht es aus bei den vom IS überzeugten Jugendlichen?

    Wieder sehr schwierig. Sie wurden manipuliert und idR wohl zu dem gemacht.


    Dann noch der Punkt. Kinder schützen zum Preis, sie von den Eltern/Mütter zu trennen? Sprich, Kinder dürfen rein, die Erwachsenen nicht. Sie mit den Eltern zusammen ausbürgern und ihrem von den Eltern gewählten Schicksal überlassen? Geht auch nicht, da in beiden Fällen das Kindeswohl gefährdet ist. Die moralische Hürde hierbei ist zudem auch extrem hoch.


    Was also tun? Haben wir es hier mal mit einer echten politischen Alternativlosigkeit zu tun?

    Sich bewusst Terroristen und letztlich (Wahl)Bürger ins Land zu holen, die gegen unsere Lebensweise sind, finde ich nicht prickelnd.

    Andererseits müssen wir mit dem deutschen Nazipack auch klar kommen und können die nicht einfach des Landes verweisen.


    TM, bei eingebürgerten Doppelstaatlern tendenziell auch für Ausbürgerung

    Das kommt davon, weil die meisten heutigen Eltern meinen, schon mit 3-jährigen alles ausdiskutieren zu müssen und/oder ihnen umfangreiche Mitspracherechte zu geben, sie in Watte zu packen, ganztägig unter der Kontrolle von Erwachsenen zu halten und ihnen keine unbeobachtete Minute zur Einübung sozialer Kompetenzen unter Gleichaltrigen und anderen Menschen zu geben.

    Der andere Teil überlassen die Kids sich selbst, setzt sie vor Glotze oder PC, weil das weniger anstrengend ist.


    Zum Thema, wie man derlei groben Erziehungsfehlern und mangelnde Erziehung in der Schule vorbeugen kann, hab ich vor Jahren ja auch schon bis zum Erbrechen dargestellt. Schade, dass viele Threads nicht gerettet wurden.


    TM, die nicht umsonst schon mal den heiß umstrittenen Vorschlag einer Art "Elternführerschein" gemacht hat

    Andererseits werden Kids nach meinem Empfinden auch wesentlich schneller als "verhaltensauffällig" eingestuft.

    Man nehme nur die Modediagnose AD(H)S, die früher eine Zeit lang minimale cerebrale Dysfunktion war.


    Wenn man sich früher auf dm Schulhof kappelte und raufte, oder ne Zigarette rauchte, ließ der Lehrer einen Brüller fahren, vielleicht noch ein Klassenbucheintrag.

    Heute werden die Kids zum Psychologen/Schulsozialarbeiter geschickt und eine Schulkonferenz einberufen. (Ja ich weiß, die Kids heute sind alle viel brutaler")


    TM, die sich bei der Spaltung und Verarmung der Gesellschaft nicht wundert, wenn man das zuerst am Verhalten der Kids bemerkt

    Was habe ich zu dieser Problematik bis dato gesagt ? Das der Verbraucher über ein sehr gewichtiges Instrument verfügt ! Das damit der Markt absolut und sofort in eine Richtung bewegt wird, davon war doch überhaupt nicht die Rede.


    Offenbar habe nicht nur ich es so verstanden, dass du einzig den Konsumenten als Verursacher siehst.


    Zitat

    der Konsument diese subventionierten Billigprodukte aus Gesamteuropa, Nordafrika etc.....einfordert

    Zitat


    Zitat

    Ich fokussiere nicht einseitig, bzw. siehst Du das ja wohl hoffentlich aus den anderen Repliken die ich hier anbringe.

    Welche Repliken meinst du? Da habe ich wohl was überlesen?

    Ich habe nichts wahrgenommen, wo du den Handel als Mitverursacher nennst.


    Das hier liest sich für mich eher so, als wäre der Handel das Opfer, das vom Konsumenten in diese Preispolitik gedrängt wird.


    Zitat
    Zitat

    allgemeine EU Hygienevorschriften stark reglementiert wurden und B. durch Kosten und Lohndruck das schälen und kommissionieren in D. preislich am Markt nicht mehr konkurrenzfähig war. Und mit Markt meine ich den Konsumenten......Und natürlich werden irgendwann diese Einzelhandelsketten Preise bestimmen. Aber dann wird gejammert.

    Wer denn sonst, bestimmt den Preis, wenn nicht der Handel? Etwa der Konsument? Wenn Aldi, Lidl und Co meinen sich einen Preiskampf zu liefern und die Milch und Butter billiger machen, der andere dann nachzieht, ist der Konsument schuld, wenn er die Preissenkung in Anspruch nimmt?

    Ach so ja klar, er kann dann bei Rewe oder Edeka die gleiche Butter kaufen, die dann 5 Ct. teurer ist, der Bauer dafür aber auch nicht mehr Geld bekommt, sondern lediglich die Gewinnmarge der beiden höher liegt, als bei Aldi und Co.


    Echte Alternative ist dann in obigem Beispiel nur im Hofladen, Fair Trade, oder Bioprodukte zu kaufen. Das kann nunmal nicht jeder, der o.g . 50 % der Bürger.


    TM, der Meinung es gibt durchaus Produkte, die man meiden sollte und kann. Macht aber nur Sinn, wenn die Produktionskette dahinter auch davon profitiert und koscher ist


    EDIT: gun0815 gehört definitiv zu denen, die weitreichend recherchieren und den Eindruck erweckt, er ist informiert über das worüber er schreibt.

    So lange die Richter am Bundesverfassungsgericht nach politischer Couleur ausgesucht werden und vom Bundesrat/tag nach parteipolitischen Kriterien berufen werden,ändert sich nichts,garnichts.Hier brauchen wir ein unabhängiges Wahlgremium,das auch nicht von Parteien dominiert wird,sondern eher einen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt darstellt. Also quasi Penner und Pastor in einem Wahlgremium.


    Wenn es nur das wäre. Auch die Qualifikation der Richter sollte eine Rolle spielen. Tut sie aber nicht. In jedem Job muss man Qualifikation und möglichst aktuelle Berufserfahrung nachweisen. Wer schon zig Jahre aus dem Job raus ist, hat keine Chance. Als Verfassungsrichter ist das nicht so streng. Da reicht das 2. Staatsexamen, also Volljurist zu sein. Und auch nur die Hälfte, bzw. 3 von 8 Richter je Senat müssen zuvor 3 J. lang Bundesrichter gewesen sein. Bisher wurden für den Rest Professoren eingesetzt und keine Anwälte die im Bundestag aktiv waren!


    https://www.rechtsportal.de/Re…fuer-die-Wahl-zum-Richter


    Ganz heftig wird es also, wenn aktive Politiker zum Verfassungsrichter werden. Harbarth als Präsident ist eigentlich ein Skandal. Der "Selbstkontrolle" des Senats, wie ihn Voßkuhle beschreibt, traue ich keinen Millimeter.

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=433873


    Richter mit Parteibuch gehen gar nicht!


    TM, für mehr Qualitätssicherung und strengem Prüfungsmaßstab bezüglich deren politischer Unabhängigkeit und Überparteilichkeit.

    eine grundlegende Verbesserung ihres Lebensstandards und eine weitgehende Rechtssicherheit hervorbringen.


    Ersteres ja, aber bei Zweitem liegt die Betonung auf weitgehende ;)


    Zum Thema Gewaltenteilung und Justiz in DE


    TM, der schon klar ist, dass es in DE noch gemäßigt zugeht, aber eben nicht so rechtsstaatlich, wie man meinen könnte. Sieht man ja am BVerfG das hauptsächlich politische Urteile fällt

    War das nicht schon immer so, dass sich die USA als "Diktator" und Polizei der Welt gibt und DE demütig gemäß deutschem Wesen gehorcht?

    Ok, dieses mal haben sie sich mal durchgerungen, sich gg. die USA zu stellen. Wer kennt schon die Rolle des Schröder-Netzwerks in dieser Sache.

    Zumal ja Rosneft da jetzt als Bteiligte mit drin hängt.


    Für mich das selbe in grün, wie die Sache mit den Juden/Israel. Unsere Geschichte verpflichtet. <X


    TM, auch öfters mal am streamen

    Wir „Nicht“ dämlichen Deutschen sagen der ganzen Welt was richtig und falsch ist. Wehe dem, der anderer Meinung ist! Das ist wohl für einige (Gutmenschen) die wahre Demokratie? Einführung des Deutsches Grundgesetzes für den ganzen Globus? Und seit ihr nicht willig so????

    So was von unpassend. Erst recht, wenn es die Todesstrafe betrifft.


    Unsinn kursiert ja mehr als genug im Netz, wieso sollte Politopia davon verschont bleiben. Wir sind ja ein freies Land mit einem GG Artikel 5.


    TM, mit kosmopolitem Wesen

    Es ist mal wieder Donnerstag. Heute kommt was, das auch @Mc D Liberal interessieren könnte


    In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft. Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen über das Thema der Dokumentation.


    heute · Do., 21. Nov · 20:15-21:00 · 3sat

    Neue Drogen: legal lebensgefährlich?



    heute · Do., 21. Nov · 21:00-22:00 · 3sat

    scobel - Drogen als Medizin

    Na jedenfalls auch nicht riskanter, als sich bezüglich Flüchtlinge in Erdogans Hände zu begeben.

    Wäre Putin - und man weiß ja nie, wer danach kommt - nicht selbst von diesen Geschäften "anhängig", wäre größere Vorsicht geboten.


    Ansonsten darf man sich eigentlich wundern, dass Russland das mit macht, nachdem die Sanktionen ja noch immer aufrecht erhalten bleiben.

    Gestern war übrigens die Krone-Schmalz bei Maischberger (ja ich weiß, ich schäme mich ja auch, war aber ein glücklicher Zufall beim Zappen ).

    Sie war super und hat mal 'ne richtig gute Ansage gemacht, dass die Russlandpolitik eine unbedachte Sauerei war und ist.

    Aus meiner Sicht lohnt es sich, diesen Abschnitt mal in der Mediathek anzuschauen.


    TM, die die EU und DE Außenpolitik eh unterirdisch findet

    nur lass ich mir nicht erzählen das der Verbraucher keine Macht hat.


    Anscheinend reden wir aneinander vorbei? Das behauptet doch keiner!! Lediglich in der Absolutheit, wie du das Verschulden beim Konsumenten verortest, kann ich dir nicht zustimmen.

    Keiner bestreitet die Macht und Verantwortung des Konsumenten. Aber die Zusammenhänge sind nunmal wesentlich komplexer. Immer die selbe Abwärtsspirale, wie es Diogenes2100 und unzählige andere User und ich seit Jahren, ach was, Jahrzehnten aufzeigen. Das kapitalistische Prinzip mit all seinen "Nachwehen", sollte uns allen hinreichend bekannt sein.

    Günstige Ware zu kaufen schließt verantwortliches Handeln nicht aus, aber beinhaltet auch nicht grundsätzlich, dass der Kauf günstiger Produkte unverantwortlich ist.

    Klar sind qualitativ und ökologisch saubere Produkte (Klassiker Trigema?) idR auch teurer, dafür aber auch langlebiger.

    Allerdings gibt es da auch Ausnahmen. Ich glaube die Eigenprodukte von Rossmann, DM-Märkte... wären da - wenn auch noch nicht ganz perfekt in der Umsetzung und Transparenz - ein einigermaßen akzeptables Beispiel?


    https://utopia.de/oeko-test-dm…rde-alterra-isana-154156/

    https://www.fairness-check.de/…airness-Check.aspx#kritik


    Es geht also durchaus, "fair Trade und ökologisch vertretbare" Produkte zu geringem Preis zu bekommen. Allerdings ist dies stark ausbaufähig.

    Nicht unbeachtet bleiben sollte hierbei - bei aller Schelte auf die big player - dass gerade diese auch mehr Möglichkeiten haben, derlei Produkte auf dem Markt zu etablieren.

    Dies wiederum spielt ja meinem Argument hervorragend in die Hände, dass der Handel, Industrie etc. di größte Verantwortung und auch Einflussmöglichkeiten für ökologisches Handeln und Wirtschaften haben ;)

    Jede richtige Kaufentscheidung zählt. Und das ist nichtmal die 2-5 Euro mehr oder weniger auf die es ankommt, sondern die Mühe und ein bisschen mehr Orga.


    Aber eben nicht nur! Es geht doch nur darum, dass du auch den hohen Anteil der Verantwortung der Industrie, Lebensmittelkonzernen etc. anerkennst.

    Das kann ich halt in deiner Argumentation leider nicht erkennen. Dabei lassen sich diese Prozesse, selbst bei allem Wohlwollen definitiv nicht weg diskutieren.


    Das Einzige was ich an deinem Statement bemängele, ist die einseitige Fokussierung auf den Verbraucher. So einfach funktioniert das nicht.


    Wie sagte mal ein Kumpel. "Ich habe zu wenig Geld, um mir billige Sachen zu kaufen". Dieses Bewusstsein ist dem Durchschnittsverbraucher wohl leider fern :(


    TM, die hofft, dass BRM seine Ansichten um diverse Argumente erweitert

    Das sehe ich eben nicht so. Natürlich haben absolut prekär Beschäftige kaum eine Auswahl und müssen preislich knapsen.


    Aber der Rest der Konsumenten hat es, kann es und macht es kaum bis wenig. Und es geht auch nicht irgendwelche Anbieter zu boykottieren oder eine werthaltige Revolution auszurufen sondern die Auswahl, die Herkunft der Produkte zu steuern. Und das kann man ohne weiteres. Und man muss sich natürlich auch ein bisschen den Kopp machen ob man wirklich frische Erdbeeren, Blaubeeren oder besagte Substitutfrüchte aus Südafrika, China, Argentinien oder Weintrauben aus Brasilien etc. in den Wintermonaten kaufen muss.


    Zur FDP, der Verglich nur deshalb, weil sie dafür steht, alles den Märkten zu überlassen. Was dabei raus kommt, sieht man ja. Die soziale Marktwirtschaft wird vernichtet, weil die Märkte weder sozial, noch ökologisch sind, sondern allein ökonomisch.


    Das obige räumt auch jeder ein, aber damit allein ist es halt nicht getan. Du widersprichst dir auch ein bisschen selbst.

    Wenn du es den prekär beschäftigten zubilligst, dass die Ausübung ihrer Verbrauchermacht stark eingeschränkt ist, solltest du deren Anteil an den Gesamtverbrauchern in Relation setzen, wenn du "den" Verbrauchern die Schuld für den Billigmarkt zuschreiben willst.


    Schau dir mal das da an: https://www.einkommensverteilung.eu/deutschland/


    Demnach liegen die Einkommen von 20-25.000 € p.A und darunter, exakt bei 51,72%. Das heißt, diejenigen, die du nicht für die Dumpingpreise verantwortlich machst, sind in der Mehrzahl. Somit relativiert sich deine "berechtigte" Schuldzuweisung ungemein ;)

    Nimmt man die Einkommen bis 30.000 noch dazu, liegen wir bei 60,7 %.


    Folgendes gilt allgemein!

    Ganz ehrlich, was mich hier bei einigen echt enttäuscht, dass die Meinungsbildungen offensichtlich nicht oft auf Fakten und Recherche basiert.

    Das habe ich in den Anfangszeiten von Politopia nicht so stark empfunden. Da wurden Ansichten noch gut begründet, mit Fakten unterlegt und dargelegt, wie man zu dieser oder jenen Schlussfolgerung gelangt.

    Vieles ist mir schlicht zu oberflächlich, plakativ, mainstreamlastig und Mediengeplapper.


    TM, die sich jetzt bestimmt mal wieder mächtig unbeliebt macht *gg*

    Immer alles den Verbrauchern in die Schuhe zu schieben, ist nicht ok und mir zu einseitig. Klingt ja fast nach FDP ;):grinsweg:


    Aber ja, Lebensmittel sind viel zu billig. Daher auch Wertschätzung zu gering und als Nebeneffekt wird dann auch zu viel weg geworfen.


    Die Großen haben doch irgend wann mal angefangen, sich gegenseitig zu unterbieten, um mehr Umsatz zu generieren und Kunden zu binden.

    Speziell in Anbetracht der realen Lohn"steigerungen", den Einkommensverhältnissen und Niedriglöhnen, gestiegenen Mieten und Energiekosten, bleibt doch der Mehrzahl der Konsumenten kaum eine Wahl.


    Du willst ihnen ernsthaft den Vorwurf machen, das günstigere Produkt zu kaufen?

    Was wenn z. B. nur ein bestimmtes Sortiment angeboten wird? Letztlich im August im Supermarkt. Die einzigen(!) angebotenen Zwiebeln waren aus Neuseeland! Ich konnte es nicht glauben. Ok, Brief an die Zentrale geschrieben. Aber wer macht das schon?


    Was man aus meiner Sicht dem Verbraucher vorwerfen kann, wenn er nicht auf die Herkunft achtet und extrem entgegen der Saison kauft. Braucht es im Winter Himbeeren etc.? Wenn er sich nicht beschwert über das Angebot.


    Ok, ich kauf auch nicht nur ausschließlich regional und nur Saisonware,denn dann sieht es von Jan-April recht mau aus mit der Ernährungsvielfalt und Einmachen tue ich offen gestanden auch nicht.

    Aber ich achte auf das Herkunftsland. Brauche ich im Okt. Trauben aus Peru? Nein, werden deutsche Trauben angeboten - nein. Ok, dann nehme ich entwedr keine, oder die aus Italien. EU-Ware geht bei mir noch durch. Verzicht ist halt leider nicht jederfraus Sache. Dafür kann man die Verbraucher durchaus kritisieren.

    Sie sollten sich zumindest öfters beschweren. Aber es scheint sie nicht zu interessieren, oder sie sind einfach zu gedankenlos und bequem.


    TM, für die mangelndes Umweltbewusstsein und -handeln vorwiegend in der Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit, Gewohnheit und Desinteresse zu suchen ist

    Die jetzigen Prinzipien....

    Die Antwort soll ja aus Polimöppel heraus kommen, interessiert mich und warscheinlich auch andere....

    Siehe vorherige Antwort....

    Na Polimöppel....


    Hmm, achso. Ich dachte Dyl U sollte das machen, aber wenn das so ist, dass dich das sehr interessiert, könntest du den Fred ja auch aufmachen.

    die gleiche Motivation bei mir, als wenn ich meinen Fred "Abschaffung des Rückwirkungsverbotes" wieder hervorkramen würde...


    Hmmm, ist das nun als hohe, oder gemäßigte Motivation zu verstehen?


    TM, für die die Aufforderung an Dyl U anders klang, als starkes Interesse

    marktwirtschaftlicher Prinzipien

    Die da wären?



    mal klären, warum ein Entwicklungsland eben ein Entwicklungsland ist


    Ja warum denn?

    oder veventuell eine andere, durchschlagende Idee....

    Würde dich das wirklich interessieren, oder kann und sollte alles bleiben wie es ist?


    sollten wir über dieses Thema mal einen Fred aufmachen


    Wer ist wir?


    Fragt, TM

    Dann nenne mich bitte auch nicht paranoid ;)

    Ich kann nicht's dafür, wenn du meine Beiträge nur halb liest.


    TM, die den Fokus gerne auf den Gesamtzusammenhang legt, statt nur auf Teil"problematik"


    EDIT:

    https://www.notebookcheck.com/…-begreifbar.414511.0.html

    Zitat

    iPhone: Neuer Werbespot macht Privatsphäre begreifbar


    Diverse Bugs konnten in der Vergangenheit aber zum Bruch der Privatsphäre führen, und einige im App Store verfügbare Programme können nach wie vor eine begrenzte Menge an Daten über den Nutzer sammeln.