Beiträge von zizou

    Moderation:

    Es wäre schön, wenn man in diesem Thread beim Thema bleiben und weder auf Schrauben noch auf Nieten ausweichen würde. Ein Vermeiden der persönlichen Ebene wäre auch wunderbar.


    @ Kleinlok

    Mäßige Deine Ausdrucksweise und unterlasse es, Politiker/innen mit vulgären, beleidigenden Bezeichnungen zu belegen. Ich habe Dich schon einmal darauf hingewiesen, dass eine Anhäufung von Fäkal- und anderen ordinären Ausdrücken hierzuforum nicht gewünscht ist. Und Du scheinst heute mal wieder zur Höchstform aufzulaufen ...

    Ach was ! Wenn es eine populistische Gegenbewegung neben der Partei die Linke gäbe, dann könnte der Höcke nicht so plump sozialpolitische Themen wie die Rente abgreifen. Es geht ihn nämlich kaum einer inhaltlich an. Warum nicht ? Weil es allen genügt ihn als Nazi zu titulieren und alle die bei der AfD ihr Kreuz gemacht haben gleich mit. Das verschleiert total, das worum es gehen sollte und worüber sich auch unsere Lokomotive so aufregt.

    Das stimmt. Es wäre zielführender, wenn offen und verständlich mehr über die Inhalte, die Themen der AfD diskutiert bzw. gesprochen würde, anstatt sich entweder lapidar mit der AfD oder einzelnen AfD-Funktionären auseinanderzusetzen und es dabei oft bei dem Erkennen von Nazis zu belassen. Eine Fokussierung auf die Themen würde die Höckes als Helden einer gewissen Wählerklientel in den Hintergrund rücken.

    Schon dass du diese Frage stellst, könnte mich einen blinden Fleck deinerseits vermuten lassen.

    Warum? Erklär doch mal genau, was Du willst? Ich weiß ganz gut, was Du alles nicht willst, was Du hasst, was Dich kotzen lässt und und und.

    Ich will mir nicht anmaßen, daraus abzuleiten, wie Du Dir den Gegensatz zum Schweinesystem vorstellst.


    Zitat

    Da die Armut in Deutschland in den letzten 25 Jahren stetig zugenommen hat, kann es um das Verantwortungsgefühl einer Mehrheit der Deutschen nicht all zu gut bestellt sein.

    Nimms mir nicht übel, aber wenn eine Diskussion an diesem Punkt ankommt, komme ich ins Grübeln. Was Armut in Deutschland ist, wird definiert über Durchschnittswerte usw. Und auch wenn mich jetzt einige steinigen: Solange für jedes Familienmitglied ein Smartphone drin ist und in Wohn- und Kinderzimmer der modernste Flachbildfernseher steht, Läppis und Spielekonsolen normal sind und jeder zweite Deutsche übergewichtig ist, ist es mir unmöglich von Armut zu reden. Armut ist für mich etwas anderes. Ich habe Armut gesehen, gerochen, gehört, erlebt. In anderen Teilen der Welt.

    Was nicht heißt, dass in Deutschland keine Menschen gibt, die gerade so über die Runden kommen und jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Das musste ich als Alleinerziehende früher auch, aber ich habe mich selbst nie als von Armut betroffen gefühlt, obwohl ich rein rechnerisch zur medienwirksam verbreiteten Armut in Deutschland gehörte.

    Denk du mal angesichts deines einfachen Weltbildes, in dem s nur die böse AfD und dann erst mal nichts gibt, lieber darüber nach, warum in diesem verstrahlten Land Merkels verlogenes "Wir schaffen das" nicht umgesetzt werden kann.

    Lass mal. Mein Weltbild ist halt bunt und nicht nur schwarz-weiß wie Deines.


    Zitat

    Ich kann in diesem Thread niemanden ausmachen, der außer mir erkennbar etwas gegen die Probleme in Deutschland macht. Das hier ist auch ein Laberzirkel während die Welt langsam aber sicher abkackt. Mag egal sein, wenn man genug gelebt hat und genug auf dem Konto hat, das muss aber nicht jedermanns Sache sein. Meine ist es nicht.

    Dann solltest Du vielleicht etwas langsamer, aufmerksamer lesen und nicht nur das in den Fokus nehmen, was Dir in den Kram passt. Lass Dir außerdem gesagt sein, dass Verantwortungsgefühl nichts mit dem Kontostand zu tun hat. In keinem Bereich des Lebens hat Verantwortungsgefühl etwas mit der Höhe des Kontostandes zu tun. Egal, wer man ist und was man hat - es kommt immer nur darauf an, was man tut oder eben nicht tut.

    Es ist überhaupt nicht blöd, dass es Leute gibt, die arbeiten gehen und mit dem Verdienst zufrieden sind. Es ist aber schwer blöd , dass es Leute gibt, die arbeiten gehen möchten, dann aber wegen der verschissenen in diesem Land bei vielen Arbeitgebern üblichen "Geiz-ist-geil"-Mentalität entweder keinen Job oder wenn, dann nur einen beschissenen Job bekommen, mit dessen Verdienst kein gesund denkender Mensch zufrieden ist.


    Noch blöder ist natürlich, dass es Leute gibt, die all diese Probleme in diesem Land nicht wirklich sehen wollen und noch viel weniger gegen die oben benannter Politik unternehmen, da sie von all diesen Problemen so herzlich wenig betroffen sind bzw. betroffen sein wollen. Die als Systemopportunisten sich der Systemfrage verweigern und somit längst in all ihrer senilen Unbetroffenheit auch dieses Schweinesystem als duldbar abgehakt haben und damit den Frust der von diesem System verarschten Menschen und somit der rechten Mischpoke n zuarbeiten, die sie dann - Ironie des Schicksals- wieder so furchtbar bubu finden wollen.

    Ich kann in diesem Thread niemanden ausmachen, der die Probleme in Deutschland nicht sieht - es nicht zu sehen, ist ja schon angesichts des Thüringer Wahlergebnisses unmöglich. Ich für meinen Teil kann lediglich sagen, dass sich die grundsätzliche Systemfrage nicht stellt, wenn es um eine linke oder rechte Regierung geht, denn beides kommt für mich nicht in Betracht. Ich möchte weder in einem sozialistischen noch in einem nationalsozialistischen Land leben.

    Ich finde außerdem nicht, dass ich in einem Schweinesystem lebe. Immerhin ermöglichen mir dieses Schweinesystem und meine Arbeitskraft unter anderem, einiges für andere zu tun, mich politisch einzubringen, wenn ich es denn will.

    Das kannst Du senil finden oder bubu, kein Problem.

    Ich glaube nicht, dass es zu einer AfD geführten Regierung kommen wird. Und wenn ist mir das auch egal, ich und viele andere auch haben 35 Jahre unter der kalten verlogenen Scheißpolitik von Kohl/Schöder/Merkel gelitten.


    Das Wahlergebnis hat mich etwas von dem jahrelangen Ärger bzw. inzwischen hochhaus hohen Hass auf das Merkel-Regime befreit. Endlich bekommen die kapitalsitschen Ausbeutersäcke und all deren feigen Mitläufer einmal ordentlich was auf den Sack ohne dass direkt Menschen sterben müssen.,

    Ich rufe Dir mal an dieser Stelle in Erinnerung, dass es in diesem Thread um die Wahlen in Thüringen geht und das Abschneiden der AfD. Jener AfD, die mit ihren hetzerischen Parolen und populistischen Aussagen gegen Migranten mitnichten eine blütenweiße Weste hat, wenn es um die zunehmende Gewalt gegen Migranten geht. Denk mal drüber nach.

    Das hättest du bzw. ihr wohl gerne.

    Bekommt ihr aber nicht weil ihr es nicht verdient hattet und habt,

    dass ich so murmelmäßig weiterpennen könnt wie bisher.

    Tjaaa. Ist schon blöd, dass es Leute gibt, die arbeiten gehen und mit dem Verdienst zufrieden sind bzw. auskommen. Noch blöder ist natürlich, dass es Leute gibt, die zwar allerhand Probleme in diesem Land sehen, sich aber dennoch weigern, dieses Land als Schweinesystem abzuhaken und der rechten Mischpoke zu überlassen.


    Zitat

    Ich habe das Programm der AfD nicht gelesen, weil ich die AfD nicht wähle. Mir reicht das, was Höcke, Weigel und der bekannte Rest öffentlich zum Besten gibt. Ich muss diese Gurkentruppe aber auch nicht bubu ginden und nehme mir das Recht heraus es geil zu finden, wenn diese Gurkentruppe den müden Gutmensch-Spießern endlich mal den Adrenalinausstoss entlockt, der mir und Millionen anderen schamlos seit Jahren aufgenötigt wird. Das sehe ich als fair und es geht mir bombig.

    Ich nehme an, Du gehst gar nicht wählen. Kann das sein?

    Ich habe wegen des Wahlergebnisses übrigens keinerlei Adrenalinausstoß verspürt - es war zu erwarten. Von daher ...

    Wer so borniert ist, dass er nicht erkennen kann/will, was das hier in Deutschland für ein beschissenes real existierendes Schweinesystem ist und die Kritiker desselben als Orgelpfeifen ´zu diffamieren sucht (obwohl er selber als Blockflöte in diesem Schweinesystem daher kommt) soll sich so echauffieren wie du.

    Du solltest Dich mal auf den Weg in andere Länder oder Teile der Welt machen, um tatsächliche Schweinesysteme zu erleben. Das würde dein Weltbild vielleicht ein wenig zurechtrücken. Vielleicht würdest Du ja sogar merken, dass es Dir alles in allem ganz gut geht, dass es in Deutschland (immer noch) den meisten Menschen gut geht. Dein Gepolter ist einfach völlig überzogen. Und aus meiner Sicht gibt es für einen halbwegs normal tickenden Menschen absolut keinen Grund, das Thüringer Wahlergebnis der AfD zu genießen. Es gibt keinen Grund, Nazis zu feiern. Keinen.

    Ich behaupte mal, dass keiner das Wahlprogramm der Thüringer AfD gelesen hat. Zur besonderen Freude von User Kleinlok steht da zum Beispiel drin, dass die AfD das Ehrenamt stärken will - Kleinlok sollte auch das genießen.

    Komischer Weise denken AfD-Wähler ja immer, beim Erfolg der AfD trifft es andere (vor allem die Migranten natürlich). Dass sie selbst von Einschränkungen ihrer Grundrechte betroffen sein könnten, wahrscheinlich um ein Vielfaches mehr als jetzt behauptet, kommt ihnen irgendwie nicht in den Sinn. Der Groschen fällt dann wohl erst, wenn arbeitslose Menschen beispielsweise nur Geld erhalten, wenn sie im Gegenzug während ihrer Arbeitslosigkeit Grünanlagen säubern oder ähnliches.

    Ich genieße entspannt das für mich befreiende Wahlergebnis und lausche entzückt dem Bellen von Merkels Schoßhunden.:sifone:

    Würdest Du auch eine AfD-geführte Regierung entspannt genießen? Hauptsache, alle anderen Parteien verschwinden in der Versenkung?

    Und: Wovon hat Dich dieses Wahlergebnis denn befreit?

    Ich brauche keinen Selbstschutz, und von einigen Idioten auf die Bevölkerung der DDR zu zeigen geht mir gewaltig auf den Strich!

    Es geht doch um diesen Thread um die Wahlen in Thüringen oder nicht? Man kann also davon ausgehen, dass die AfD dort von ehemaligen DDR-Bürgern gewählt wurde. Und zwar von über 20 %. Von daher ist der Zeigefinger doch irgendwie berechtigt. Würde es um Baden-Württemberg gehen, würde er genauso erhoben.


    Zitat

    Die Mehrheit war nie rassistisch!

    Erstens hat das niemand behauptet. Zweitens: Woher weißt Du das?

    Es wurde lediglich festgestellt, dass Rassismus auch in der ehemaligen DDR weit verbreitet war - in unterschiedlichsten Formen. Und dass er nach der Wende aufgrund der Politik der sogenannten Volksparteien und eines gewieften Kommunikations- bzw. Parolenmanagements der AfD auf fruchtbaren Boden gefallen ist und sich nun in aller Deutlichkeit zeigt.

    Und ja, wer Höcke wählt, wählt Rassismus oder bestätigt seinen eigenen. Jeder dieser AFD Argumentationsmuster ist ein Witz. Wir haben seit 2 Jahren das restriktivste Einwanderungsgesetz seit bestehen der Bundesrepublik aber das interessiert die Thüringer nicht, die wieviel Ausländeranteil haben ?

    Schau hier:


    Zitat

    Thüringens Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) hat am Dienstag in Erfurt den Integrations- und Zuwanderungsbericht 2019 vorgestellt. Demnach haben 132.000 Menschen im Freistaat einen Migrationshintergrund, 32.000 davon besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft. Etwa 18.000 Syrer machten vor Zuwanderern aus Polen und der Russischen Föderation die größte Gruppe aus, sagte Lauinger.

    https://www.mdr.de/thueringen/…atsbuergerschaft-100.html

    Dann hast Du wohl in einer anderen DDR gelebt als ich!:)

    Mit Sicherheit nicht, aber Ostberlin war wohl ein anderes Pflaster als Mecklenburg-Vorpommern. Von daher sind deine Erfahrungen andere als meine. So einfach ist das. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das tatsächliche Ausmaß von Rassismus in der DDR so gar nicht in Dein Bild von diesem Staat passt und es Dir schwerfällt, die Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen. Ich könnte Dir auch noch von einer Kollegin erzählen, die ein Kind von einem Kubaner bekommen hatte. Und davon, wie über diese Frau und auch das Kind geredet wurde, was sich das Kind bereits im Kindergarten und erst recht in der Schule so anhören musste und wie es viel zu oft behandelt wurde ...

    Vielleicht verrätst Du mir aber noch, wie du auf die von mir rot eingefärbte Aussage kommst. Wieviele Menschen, die aus Opposition zu DDR rassistisch waren, kanntest Du denn? Wie kommst Du dazu, Rassismus in der DDR nur bei Systemkritikern zu verorten?


    Zitat

    In der DDR war Rassismus ein strafbares Delikt. Wenn bei Gegnern des Staates aus diversen Gründen Rassismus auftrat, auch aus Opposition zum System, war es keinesfalls eine Mehrheit der Bevölkerung, die solches Denken oder gar Handeln unterstützte

    Bekanntermaßen gehörte ich ja auch zu den "Gegnern des Staates" so wie mein gesamter Freundeskreis. Ich kann Dir daher sagen, dass keiner von uns rassistisch war. Im Gegenteil, wir pflegten Freundschaften zu einigen afrikanischen und chilenischen Studenten usw., die uns mit Literatur aus dem Westen versorgten und solche Sachen. Rassismus war für uns einfach kein Thema. Und das nicht nur, weil diese Leute uns mit Informationen versorgten. Es war für uns schlichtweg interessant, Kontakt zu Menschen aus anderen Teilen der Welt zu haben und die kennenzulernen. So viel Gelegenheit dazu hatte der stinknormale DDR-Bürger ja nicht. Von staatlicher Seite allerdings wurden unsere freundschaftlichen Kontakte zu den afrikanischen Studenten mehr als kritisch gesehen und es wurde einiges unternommen, um das zu unterbinden.

    Wenn der deutsche Doofmichel sich trimmen lässt und ihm nicht mehr bewusst ist, dass er es selbst ist, der das Kreuz bei der AfD macht, ist ihm nicht zu helfen. Zu jedem Problem gehören immer zwei Seiten. Aber es ist natürlich ungeheuer einfach und bequem, die Schuld komplett der GroKo zuzuschieben, das befreit einen von der eigenen Verantwortung. Wie schön.

    Wobei natürlich gesagt werden muss, dass sie an der Situation nicht unschuldig sind. Auf keinen Fall. Wer aber keinen anderen Weg sieht, als den, die AfD zu wählen, hat den Schuss nicht gehört.

    In der DDR war Rassismus ein strafbares Delikt. Wenn bei Gegnern des Staates aus diversen Gründen Rassismus auftrat, auch aus Opposition zum System, war es keinesfalls eine Mehrheit der Bevölkerung, die solches Denken oder gar Handeln unterstützte. Inwieweit Leserkommentare repräsentativ sind, gerade beim "Der Spiegel" mit der bekannten Zensur von Leserzuschriften bleibt dahingestellt!

    Mit Verlaub, Rassismus in der ehemaligen DDR allein bei Systemkritikern zu sehen und sie auch noch in die kriminelle Ecke zu stellen, geht völlig an der Realität vorbei und ist überaus anmaßend. Niemand war rassistisch, weil er in Opposition zum DDR-Regime stand. Das ist einfach Unsinn. Die Opposition zum DDR-Regime interessierten die paar Ausländer in der DDR überhaupt nicht, da ging es um ganz andere Sachen, nämlich um grundlegende Menschenrechte, die den DDR-Bürgern verwehrt wurden.

    Ich erinnere mich spontan an diverse Gespräche zwischen meinen damaligen Chefs (allesamt hochrangige SED-Mitglieder bzw. Parteifunktionäre), die keine Gelegenheit ausließen, sich abfällig und rassistisch über Vietnamesen oder Afrikaner auszulassen. Oder darüber, dass es in der DDR anders als beim Klassenfeind zum Glück keine Kümmeltürken und Spaghettifresser gibt. Oder an die Äußerungen über Frauen, die sich mit "Negern" einließen und "Bastards" bekommen haben und und und. Niemand wollte groß was mit denen zu tun haben, es sei denn man konnte ihnen am Arbeits- oder Studienplatz nicht entgehen. Dann stellte der eine oder andere überraschend fest, dass das stinknormale Menschen waren, wirklich wahr.

    Nicht anders sahen die Gespräche an den Stammtischen aus oder in den Familien. Wenn das Gespräch auf Ausländer kam, sagte niemand etwas Positives. Und einig waren sich alle darin, dass die zum Glück ja alle nur befristet in der heiligen DDR sein durften ...

    Dieser damals schon weit verbreitete Rassismus findet heute seine Öffentlichkeit in der AfD und den AfD-Wählern, wird ganz unverhohlen gelebt und geäußert. Gestärkt von einer Politik, die es nicht vermag, eine Zufriedenheit der Masse herzustellen, sondern in vielerlei Hinsicht versagt, was aber nur ein Teil des Problems ist. Das ist Fakt. Das alles hat nicht erst nach der Wende begonnen. Der Staat DDR hat sehr viel darin investiert, Rassismus totzuschweigen oder zu vertuschen, denn es DURFTE ihn nicht geben, das passte nicht ins Bild. Rassistisch war nur der Klassenfeind. Der Staat DDR hat aber so gut wie nichts darin investiert, Rassismus zu thematisieren und zu bekämpfen. Eben, weil es ihn nicht geben durfte.


    Fakt ist , dass rassistische Gewalttaten einfach totgeschwiegen und vertuscht wurden, denn auch diese gab es:

    https://www.mdr.de/unternehmen…on-rassismus-ddr-100.html

    https://www.mdr.de/nachrichten…ht-aufgearbeitet-100.html


    Literaturempfehlungen:

    Der gescheiterte Anti-Faschismus der SED: Rassismus in der DDR

    oder

    Die braune Saat


    Die Autoren liegen mir gerade nicht auf den Fingern.

    Ja. Okay. Behalt Du Dein schwarz-weißes Weltbild. Ich behalte meins und versuche weiterhin, ein verantwortungsbewusstes Leben zu führen. Tut mir leid, dass ich so viel Geld verdiene. Es tut mir leid, dass ich lebe und einkaufen, essen, Miete und Strom zahlen muss und es wage, Bahn zu fahren (mangels Auto). Echt, ich schäme mich in Grund und Boden. Auch dafür, dass ich anderen etwas abgebe.

    Ich würde Leuten wie Dir zuliebe gerne kündigen, von Hartz IV leben und nichts für andere tun, aber ich schaffe es einfach nicht. Das ist nämlich nicht das Leben, das ICH führen möchte. Es ist mir trotz aller Bemühungen auch noch nicht gelungen, von Luft und Liebe zu leben. Es tut mir wirklich leid. Aber vielleicht hast Du ja einen Tipp ...


    Und vielleicht kannst Du mir auch noch erklären, was eine AfD-Regierung für all die Abgehängten und Benachteiligten ändern würde, da Du ja offensichtlich so viel Verständnis für AfD-Wähler hast. Was würde konkret besser werden? Und was würde besser werden, wenn die jetzigen Parteien in der Versenkung verschwinden? Was würde danach kommen? Was würde sich ändern und in welcher Weise?


    Mich interessiert außerdem, wie Du es schaffst, all die Dinge zu vermeiden, die Du so wortgewaltig anprangerst. Erzähl mal. Wie machst Du das?


    Und damit wir uns richtig verstehen: Ich sehe Deutschlands Probleme sehr wohl, aber Leute wie Du gehen mir mächtig auf den Keks. Im Gegensatz zu Dir habe ich in einer Diktatur gelebt und weiß, was das bedeutet. Und wenn ich erneut für die Wahl gestellt würde, würde ich mich immer 100%ig für das heutige Deutschland entscheiden und nicht für die DDR. Aus verschiedensten Gründen. Und trotz aller Schwächen, die unsere Demokratie hat und die sich leider immer mehr offenbaren.

    Diese absurde Wohllstandsverblödung, die all die Nasen mit mehr als 4000 netto im Monat seit Jahren erfasst hat, widert und ekelt mich an. Affen, die sich von Niedriglohnsklaven weltweit den Popo pudern lassen und sich einen Scheiß für die durch ihr Verhalten bedingten Folgen interessieren.

    Ich oute mich mal jetzt, denn ich bin so eine Nase, die mit guten 4000 netto im Monat nach Hause marschiert. Dafür habe ich ne Ausbildung und neben dem Beruf später ein Studium gemacht. Außerdem ebenfalls neben dem Beruf diverse Fortbildungen. Ich schiebe einen riesen Berg Überstunden vor mich her. Mir pudert kein Niedriglohnsklave den Popo und die Folgen meines Verhaltens, also meiner Berufstätigkeit sehen derart aus, dass ich mehr als reichlich Steuern zahle und von meinem Geld all denjenigen etwas abgebe, die es brauchen - zweibeinigen, vierbeinigen und geflügelten Wesen. Zu allem Überfluss bin ich auch noch ehrenamtlich tätig. Ehrenamt, ja ich weiß, das gehört zu den Dingen, die DU zum Kotzen findest.

    Ändert aber nix daran, dass ich zu denen gehöre, die diesen Staat mitfinanzieren und die sich nicht nur auf ihre Ansprüche bzw. Rechte besinnen, sondern auch auf ihre verdammten Pflichten. Zum Beispiel die, zum Gelingen der Gesellschaft beizutragen, indem man abgibt, sich an Gesetze hält oder sich ehrenamtlich engagiert. Jeder in dem ihm möglichen Rahmen. Du kannst mal davon ausgehen, dass Du zu den ersten gehören wirst, die eine AfD-gesteuerte Regierung zum Kotzen finden werden. Da darfst Du dann nämlich nicht mehr alles sagen oder schreiben, dann ist auch Dunkeltuten mit Rechten und Ansprüchen. Dann heißt es arbeiten und brav sein. Wetten?!

    Wenn die Grünen in Thüringen Stimmen eingebüßt haben, somit eine erneute sichere Regierungsbildung verhindern, so ist das auf ihr Erscheinungsbild der letzten Wochen in der Bundespolitik zurück zu führen. Die Bürger haben es satt, in der Energiepolitik noch weitere Belastungen hinzunehmen. Das Energie-/Umweltpaket der GroKo ist eine Katastrophe, nichts für die Umwelt aber ein gewaltiger Griff in die Tasche der normalen Menschen! So geht das nicht, wir brauchen Gelbwesten!

    Mit Windrädern im Wald, den man im Wahlprogramm aber besonders geschützt wissen will, kommt man bei einer Wahl nicht weit.

    Auch vor dem Hintergrund, dass das Thema Windräder sowieso kritisch gesehen wird und die Menschen sich an vielen Orten dagegen wehren.

    Ansonsten sind es vor allem die Grünen, die beim Thema "Klimaschutz" den Bürger und auch die Wirtschaft möglichst stark abkassieren wollen und diesen Standpunkt haben auch die Thüringer Grünen vertreten. Also nix da mit Bundespolitik oder GroKo - die Thüringer Grünen sind zuallererst selbst für ihr Wahlergebnis verantwortlich.


    Und was Deine Gelbwesten angeht: Geh mal davon aus, dass sich zuallererst die AfD-Wähler dieselben anziehen würden, angepeitscht von Höcke und Co. Wie das dann aussieht, welche Parolen dann durchs Land schallen, kann sich jeder ausmalen.