Beiträge von zizou

    sorry. Ich wollte einige Beiträge in den Autothread verschieben und hab mich verklickt. Hab es bis eben nichtmal gemerkt. Die Beiträge kommen wieder. Es tut mir leid.

    Mit dem Beitrag von Kubicki gehe ich durchaus konform, außer seiner Haltung zu Kühnert. Der mag ja den Willen haben. Nur ist es mit dem Willen so eine Sache. Damit allein baut man kein Haus, da gehören auch Fähigkeiten dazu. Solche, die über Machterlangung hinausgehen. Oder wie ein WON- Kommentator schrieb: "Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten".

    Das sehe ich so wie du. Und das hat nicht nur mit fehlenden Fähigkeiten des Herrn Kühnert zu tun, sondern vor allem mit seinen Sozialismus-Thesen. Wenn ich schon sowas lese wie

    Zitat

    "Er wolle eine Kollektivierung von Unternehmen wie BMW auf demokratischem Weg erreichen, weil nur so eine Überwindung des Kapitalismus möglich sei ..."

    https://www.tagesspiegel.de/po…-die-folgen/24281454.html

    stehen mir die Haare zu Berge. Das hört sich an, als sei einer der früheren DDR-Betonköpfe aus seiner Gruft aufgestiegen.

    Und wie sieht denn dieser demokratische Weg aus? Und wie werden die rechtlichen Grundlagen aussehen, die Kevins Wünsche wahr werden lassen?


    Oder das hier:

    Zitat

    „Mir ist weniger wichtig, ob am Ende auf dem Klingelschild von BMW 'staatlicher Automobilbetrieb' steht oder 'genossenschaftlicher Automobilbetrieb' oder ob das Kollektiv entscheidet, dass es BMW in dieser Form nicht mehr braucht“ ...

    https://www.tagesspiegel.de/wi…lektivieren/24276324.html

    Wer oder Was ist denn das entscheidende Kollektiv?


    Phrasen über Phrasen ohne Substanz ...

    Kevin Kühnert dürfte mit seinen Sozialismus-Thesen mehr zur Spaltung und somit Schwächung der SPD beitragen als alle anderen vor ihm. Von daher teile ich Kubickis Meinung in Bezug auf Kühnert in keinster Weise.

    Tja, die Rigaer Straße. Ein in sich geschlossener, linksautonomer Kosmos mitten in Berlin, dem niemand beikommt. Schon gar nicht rot-rot-grüne Senat.

    Straftaten gegen Polizisten, Passanten und Anwohner. Zeugen werden eingeschüchtert und bedroht.


    Zitat

    Zwischenzeitlich war es etwas ruhiger geworden im Viertel. Doch nun eskaliert die Gewalt wieder. Die Polizei hat einen deutlichen Anstieg der Straftaten dokumentiert. Die Zahl der Körperverletzung hat sich im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdoppelt, die Angriffe auf Polizisten nahmen um 350 Prozent zu. Die Polizei stufte den Bereich kürzlich zu einem ihrer wichtigsten Einsatzgebiete in ganz Berlin hoch. Oberste Priorität.

    https://www.morgenpost.de/berl…cht-neuen-Hoehepunkt.html


    Zitat

    Berlin. Der Expolizist und Kampfsportler Nick Hein hat am Sonntag auf seinem Videokanal auf der Internetseite Youtube seltene Aufnahmen aus der Rigaer Straße veröffentlicht. In dem Film zeigt er Drohnenaufnahmen, Videosequenzen aus dem Haus und vom Innenhof. In dem Film treten auch Politiker wie der CDU-Fraktionschef Burkard Dregger und der SPD-Innenexperte Tom Schreiber auf. Brisant: Hein ist auch im Besitz eines polizeilichen Lagebildes, in dem beschrieben wird, wie Anwohner der Rigaer Straße offenbar systematisch von Linksextremen bedroht werden.

    https://www.morgenpost.de/bezi…en-an-Rigaer-Strasse.html


    Zitat

    Straftaten in der direkten Umgebung der früher besetzten Häuser in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain werden in den allerseltensten Fällen aufgeklärt und bestraft. Bei 101 Taten, die in diesem Jahr bis Ende November von der Polizei erfasst wurden, gab es bislang eine einzige Verurteilung. Das geht aus einer Antwort des Senats [parlament-berlin.de] auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Kurt Wansner hervor.https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/12/berlin-polizeibilanz-rigaer-strasse-straftaten-verurteilungen.html

    Zitat

    „Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sind, wie Trump in den USA, durch das Ausspielen der Anti-Establishment-Karte ins Amt gespült worden“, sagte Kubicki. „Sie haben bei ihren Zuhörern eine gewisse Erwartung auf das Ende der großen Koalition zumindest geweckt. Diese Hoffnungen enttäuschen sie nun“, setzte er hinzu. „Gleichzeitig werden sozialdemokratische Mandatsträger bis in die Kommunen hinein um ihre Ämter zittern: So tief wird der Sturz der SPD sein.“

    https://www.welt.de/politik/de…-als-SPD-Chefs-nicht.html


    So wird es sein.

    Ich hab mal ne Frage: Ist das, was du über Angela Merkel und ihren Doktortitel sowie die IM-Tätigkeiten der von dir genannten belegt? Wenn ja, wo?


    Was die Stasi-Doktortitel angeht, die im verlinkten Artikel angesprochen werden, sehe ich es genauso wie Dieter: Was soll das jetzt noch?

    Das von mir Gefettete sieht ein freier Mitarbeiter des WDR ein wenig anders und setzte noch eins drauf, indem er aus der großelterlichen Umweltsau eine "Nazisau" gemacht hat - die Nazikeule kommt ja nach wie vor gut und passt immer. Ob die Omas und Opas sich davon beleidigt fühlen, bleibt letztendlich jedem Einzelnen überlassen, finde ich. Und selbst ein großer Teil der Enkel, die heute freitags demonstrieren, ist davon nicht amüsiert. Im Gegenteil.

    Unterm Strich ist das Ganze eines öffentlich-rechtlichen Senders schlichtweg unwürdig und alles andere als lustig. Erst recht vor dem Hintergrund, dass sich nur sehr wenige Omas einen SUV oder ein tägliches Kotelett leisten können (ein Biokotelett schon gar nicht). Warum hier nur die Omas aufs Korn genommen werden, erschließt sich wohl niemandem, aber egal.

    Dafür haben sie in der Regel jede Menge Kinder und Enkelkinder großgezogen bzw. betreut, nicht selten ein kleines Sparguthaben für die Enkel angelegt und selbst deswegen auf Manches verzichtet. Und und und ...

    Meine Großeltern waren allesamt Selbstversorger mit Garten und ein paar Tieren. In den Garten kam keine Chemie, sondern der abgelagerte Kaninchenmist. Mobiliar, Küchengeräte, Kleidung und alles andere, was man so brauchte, wurde benutzt, bis es wirklich nicht mehr ging. Und dass diese Generation ihre Öfen mit Kohle heizte, kann man ihnen kaum vorwerfen, denn es gab keine Alternativen. Ein Auto hatte keiner von denen - das konnten die sich gar nicht leisten. Und die Frage danach, ob man vegetarisch oder vegan lebt, war für diese Generation eine reine Wohlstandsfrage und kam aus Mangel nicht in Betracht (was übrigens in vielen Teilen der Welt heute noch der Fall ist).


    Die Generation der "Umweltsäue", wenn man mal im familiären Umfeld und bei dieser Bezeichnung bleiben möchte, findet sich in der Elternschaft jener Kinder, die heute freitags fürs Klima auf die Straße gehen. Die Konsum- und Wegwerfgeneration schlechthin, der im Namen des neuesten Smartphones, Computers, Autos und dreier Flugreisen im Jahr die Umwelt einfach mal scheißegal ist/war und die ihren Kindern halt alles bieten will/wollte, was möglich ist/war. Elektroschrott, Plastik- und Verpackungsmüll, Feinstaub, der Fleischverbrauch usw. usf. - das alles geht aufs Konto dieser Generation, von denen nur ein verschwindender Teil derzeit Oma oder Opa sein dürfte. Und natürlich nicht zu vergessen: die Konzerne dieser Welt, die von genau dieser Generation reich gemacht wurden. Wenn dann hätte man also "meine Eltern sind Umweltsäue" singen müssen ...

    Es stimmt, was du über die Strecke schreibst. Das dauert in normalem Schrittempo wenige Minuten und wenn man rennt und sich auch noch gut auskennt ...

    Die Aufklärung des Anschlags, der heute vor drei Jahren stattfand, ist einfach nur ein Trauerspiel.

    Wenn Behörden sich erfolgreich dagegen wehren können, gegenüber einem Untersuchungsausschuss Akten offenzulegen und Informationen weiterzugeben - dann kann man das Instrument "Untersuchungsausschuss" schlichtweg abschaffen.


    Mit tun vor allem die Opfer und die Angehörigen derselben leid, auch die Ersthelfer und alle anderen, die nach dem Anschlag vor Ort waren, um zu retten, wer noch zu retten war, denn auch in Bezug auf all diese Menschen bekleckert sich niemand mit Ruhm. Es muss fürchterlich sein, das auszuhalten.


    Aber gebt es zu: Wer immer jetzt eine tolle Werbekampagne lostreten möchte, muss sich an Greta Thunbergs Agentur wenden. Allein das Foto wieder: Es stimmt, madonnengleich, perfektes Licht, das blasse Gesicht - die Botschaft ist: Ich kämpfe unter den widrigsten Umständen für die Rettung der Welt.

    Das klingt jetzt zynisch, aber davon bin ich weit entfernt. Gute, sehr gute Werbung habe ich immer bewundert. Und diese hier ist sehr gut.

    Ja, aber wie zum Teufel hat sie das ganze Gepäck alleine bewegt?

    Liebe chandralatha, wenn du den Beitrag einer Zeitung nur auf die Überschrift reduzierst, bist du nicht besser als eben jene Zeitung, die die reißerische Schlagzeile unter die Leute schmeißt. Der Vollständigkeithalber sollte doch auch der Inhalt des Artikels Erwähnung finden:


    Zitat

    Immer wieder finden in Berlin antisemitische und israelfeindliche Kundgebungen statt. Auch am Freitag, als sich der Verband der palästinensischen und arabischen Vereine in Berlin versammelte.

    ...

    Unter dem Motto „Jerusalem ist unser“ fanden sich etwa 30 Demonstranten vor dem Brandenburger Tor ein. Die Demo verlief friedlich – im Gegensatz zu vielen früheren Kundgebungen.

    https://www.bild.de/regional/b…israel-66689518.bild.html


    Anschließend werden einige Beispiele aus früheren Demos usw. genannt.


    Ehrlich gesagt, kann ich in diesem Artikel weder Hetze noch Rassismus erkennen - er entspricht doch eher der in Deutschland grundgesetzlich verbrieften Presse- und Meinungsfreiheit.

    Es war doch das erste Mal, dass es in der SPD das Monate lange Gezerre gab, und man könnte das auch wohlwollend mit "Basisdemokratie" umschreiben. Die Frage war, warum schadet der SPD das Mittelmaß mehr als der CDU, in der dies mittlerweile schon Programm ist.

    Seit dem Abgang von Schulz ist die SPD nur mit sich und Personalfragen beschäftigt. Man denke an Nahles, deren Abdanken dann das monatelange Schaulaufen nach sich zog. Basisdemokratie hin oder her, am Ende haben sich 53 % an der Wahl beteiligt. Wahrscheinlich jene 53 %, die sich das (von den Gewinnern versprochene) Ende der GroKo wünschten. Und selbst diese 53 % sind nun Nase, denn von dem Versprechen ist nichts geblieben.

    Interessant finde ich auch, dass sich niemand der alten SPD-Garde in irgendeiner Weise zu Wort meldet: Schröder, Gabriel, Nahles ... alle hüllen sich in Schweigen. Was sollen sie auch sagen ...

    Jetzt hack nicht dauernd auf Münte rum. Der hat völlig richtig gesagt, dass man in einer Koalition eben nicht alles umsetzen kann, was man im Wahlkampf gefordert hat. Sowas nennt sich dann Kompromiss. Jaja, ich weiß, es gibt auch faule Kompromisse.

    Das sollte man dem Wahlvolk auch mal verklickern, dass da glaubt, nach einer Wahl wird alles Versprochene bzw. Angekündigte Realität.

    Genauso sollte man dem Wahlvolk verklickern, dass Oppositionsparteien alles sagen und versprechen können, denn sie tragen ja keinerlei Regierungsverantwortung.


    Die SPD ist meiner Meinung nach weg vom Fenster, da können sie machen, was sie wollen. Nach wie vor sind sie mit sich selbst beschäftigt, siehe die neue Parteivorsitzende, die erst einmal öffentlich klären muss, wer die Gespräche mit dem Koalitionspartner führt ... natürlich sie (erste Stelle) und ihre männliche Parteivorsitzendenhälfte (als zweiter genannt). Sie wollen sich als linke Partei etablieren, wohlwissend, dass die linke Ecke bestens besetzt ist, nämlich mit den Grünen und Linken. Die SPD sollte mit den Linken zu einer Partei verschmelzen. Und das wars. Ich sehe kein Konzept, keine Idee der SPD-Leute, diese Partei wieder aufleuchten zu lassen.

    Da ändern auch die vollmundigen Ankündigungen in Bezug auf Soziales usw. nichts. Denn die SPD wird niemals allein regieren und - falls sie es überhaupt noch einmal in Regierungsverantwortung schafft - auf mindestens einen Koalitionspartner angewiesen sein. Womit wir wieder bei Müntes Aussage sind und dem, was von ihren Ankündigungen übrig bleiben wird.