Beiträge von chandralatha

    Oezils Verbannung aus Arsenals Kader mag auch politische Gruende gehabt haben. Seine Kritik am Umgang Chinas mit den Uiguren hatte hohe Wellen geschlagen. Peking boykottierte daraufhin seinen Club. Das kann sich kein Wirtschaftsunternehmen leisten - Arsenal, der chinesische Investoren hat, distanzierte sich von Oezil. Als Reaktion darauf bezeichnete die Gesellschaft fuer bedrohte Voelker Oezils Arbeitgeber "klaeglich und opportunistisch."


    Weil China vor allem ein grosser Markt ist, spielt die Menschenrechtssituation eine untergeordente Rolle. so auch fuer den deutschen Fussball. der sich bei Oezil als moralische Instanz generiert hat.


    https://www.tagesspiegel.de/sp…ssball-sein/25340816.html

    Es kann Dir doch nicht entgangen sein, wie sich Oezil bei den deutschen Fans ins rechte Licht gesetzt hat - ja, richtig , ins rechte. Bei Fenerbace ist er genau am richtigen Platz.

    Dazu" passen" denn die zahlreichen "Aktivitaeten" gegen Oezil und Menschen des "tuerkisch-islamischen Kulturkreises" seitens der AfD. Mag sein, dass mir etwas entgangen ist, wie umgekehrt dir rassistische Tendenzen der Gesellschaft sowie des Deutschen Fussballbundes.

    Jaki, mir gehts weniger um Oezil als um das Thema Rassismus, der in den "sozialen"Medien und leider laengst auf Deutschlands liebstem Spielplatz - dem Fussball - angelangt ist. Die Hasstiraden sprechen eine deutliche Sprache. Das sollte doch thematisiert werden duerfen.

    Ich bin nun mal "experimentierfreudig", wenn es zu viel davon hier wird, kann mir man das deutlich sagen. Dann bin ich naemlich ganz schnell weg....

    Pech, dass ich auf Rassismus "raus wollte", nicht etwa auf"Muslime".

    Ich koennte auch eine Geschichte erzaehlen uber den Schweden Jimmy Dumaz, den Schweizer Granit Xhaka oder den Belgier Romelu Lukaku .

    Vielleicht sollte man zum besseren Verstaendnis MIT anstatt ueber mich sprechen.


    Warum eigentlich nicht Podolski? Liegt doch nahe, als ehemaliger Nationalspieler, den es auch in die Tuerkei verschlagen hat - und dem es im Land des Diktators recht gut zu gefallen scheint.

    Man muss kein "Stoeckchen" basteln, um auf diesen Vergleich zu kommen. Klar, der Poldi laesst sich mit keinem "Diktator" ablichten, und vor allem ist und bleibt er ein echt Koelscher Jung - trotzdem auch in ihm zwei Herzen schlagen und ich mich an ein umstrittenes Foto in Polen von ihm erinnere. Ach egal- er ist und bleibt ein lieber weisser Junge, einfach gestrickt und wahrscheinlich auch ein guter Saenger.

    Ja, ich glaube zu wissen, um was es geht.

    Mesul Oezil leidet wie andere Fussballer mit auslaendischen Wurzeln unter einer latenten Ablehnung und einen durch "soziale" Medien noch verstaerkten Rassismus, der Sportler aus Zuwandererfamilien besonders trifft, "wenn es mal nicht so wirklich laueft". Diffamierende Verbalattacken seitens Mannschaftskameraden und nationalen Verbaenden fielen unterschiedlich aus. Oezil hat sich kaum ueber rassistische Beleidigungen geauessert, auch nicht dazu, dass man ihm mehr den Schwarzen Peter der letzten WM-Pleite zuschob.

    Dass der deutsche Nationalspieler mit tuerkischen Wurzeln nach seinen umstrittenen Fotos mit Praesident Erdogan nicht nur sachlich kritisiert wurde, sondern im Zentrum stand von einer Hass-Kampagne von Rechtsaussen, steht fest - und wurde vom DFB mehr oder weniger verschwiegen. Die AfD Vorsitzende verlieh schon in der Vorrunde der WM ihre Freude Ausdruck ueber Oezils "Bankverbannung".

    Der Shitstorm gegen Mesut hatte sich gelegt und ist erneut entbrannt, weil er nun kuenftig im Land des "Diktators" und seiner Vorfahren kicken wird.

    Oezil macht mit seinem Wechsel nichts anderes, als was andere Fussballer vor ihm taten, die ihren Zenit ueberschritten hatten. Warum nicht in die Tuerkei, wo ihn ein fuerstliches Gehalt erwartet und Ansehen und Anerkennung. ?

    Geisterspielsaison-Fußballer des Jahres ist übrigens nicht Mesut Özil, obwohl der ja anscheinend nicht mal mehr auf der Ersatzbank sitzt, wenn Arsenal London spielt, sondern Robert Lewandowski.

    Die Ersatzbank bei Arsenal London hat Mesut Oezil verlassen.

    Er wird kuenftig fuer den tuerkischen Verein "Fenerbace Istanbul" spielen.

    Der deutsche Nationalspieler! Der Shitstorm in den (a)sozialen Medien ist gewaltig.
    Was erzuernt die deutschen Fussballfans? Ist Oezil der erste Ex-Nationalspieler, der am Ende seiner Karriere sein Geld im Ausland verdient? War es nicht der allseits beliebte Podolski, der in der Tuerkei kickte und noch immer kickt und selbst der deutsche "Kaiser" kehrte am Ende seinem Vaterland den Ruecken zu und ging ins damalige Fussballentwicklungsland USA.

    Warum nimmt man Oezil es uebel, wenn er nun in die Tuerkei wechselt, dem Land seiner Vorfahren?

    Ein 32-jaehriger Fussballer duerfte kaum eine grosse Auswahl an lukrativen Angeboten haben. Es gibt Stimmen unter den Fussballfans, die nun sogar die Abgabe seines deutschen Passes fordern.

    Taten sie das auch bei Podolski--- der uebrigens auch nie den Mund zum Singen der deutschen Nationalshymne aufbekam.?

    Rassismus duerfte da wohl eine gewichtige Rolle im Shitstorm spielen.

    Eigentlich haette ich viel lieber gelernt, ob die Strafe, die Antisemitismus zweifelsohne verdient, im Falle des Lieferdienstfahrers in Frankreich (#48) angemessen ist. Ob dieser religioes begruendet ist oder nicht, ist wohl eher nebensaechlich bzw. nicht ersichtlich. Einer Haftstrafe ohne Bewaehrung folgt die vom franzoesischen Innenminister angekuendigte Ausweisung. Diese Entscheidung muss wohl rechtens sein, vielleicht aber doch leicht islamophob angehaucht? Die Anhaenger der National Front samt Mme. Le Pen wirds freuen.

    Ich habe viele Antworten zur Thread-Frage gelesen und wie ein User, so oder aehnlich treffend schrieb: "Manche sagen so, andere sagen so".....Gelernt haben wir hier auch, dass Religion" elitaer "macht.

    Macht sie intolerant oder ist es gar so, dass Religioese zu Antisemitismus, Rassismus oder Islamophobie neigen?


    Man kann ueber die " Engstirnigkeit" eines Lieferdienstfahrers in Frankreich nur aergerlich den Kopf schuetteln, der aus antisemitischen Gruenden sich weigerte, juedische Kunden zu beliefern.

    Ist das gelebter Antisemitismus, der gesetzeswidrig ist und damit eine Straftat - wie das auch fuer gelebten Rassismus und Islamophobie gilt oder gelten sollte.?

    Eine fristlose Kuendigung waere die zu erwartende Mindeststrafe gewesen, so es sich um einen Angestellten handelte. Man koennte auch sagen, so der algerische Lieferdienstfahrer selbstaendiger Unternehmer waere: "Der Gastgeber ist Koenig, der selbst entscheidet, wen er bedient." Ist er aber nicht - doch so oder so gilt:

    Das Praktizieren antisemitischer Diskriminierung geht gar nicht, so viel ist klar.

    Der Algerier erhielt vier Monate Haftstrafe ohne Bewaehrung Frankreichs Innenminister hat sich eingeschaltet und die Ausweisung des Mannes angekuendigt.


    https://www.faz.net/aktuell/po…E1mpRJVsYr-jeWlKof-a6SAJo

    Ich weiss zwar nicht, wie das "Benehmen nach der Scharia" nach deiner eindimensionalen Sichtweise aussieht. Dir mit Hilfe eines Islamgelehrten den Begriff Scharia zu erklaeren, bedeutet so viel wie " to cast pearls before the swine."

    Nur so viel : Scharia bedeutet woertlich Pfad, Weg der zu den Quellen fuehrt. Eine Art Wegweiser zum Glauben an Gott. Im Koran wird der Begriff nur einmal genannt. Kriminelle Muslime sollten m.M.n. oefter darin lesen, um auf den rechten Pfad zu gelangen.

    Nenne den Islam wie immer du willst und moegen musst du ihn auch nicht. Es waere genug des noetigen Respekts, wenn du den Pfad der Pauschalierung und Pflege deines Vorurteils verlassen wuerdest.

    Islamische Gelehrte streiten sich seit Tausenden von Jahren ueber die korrekte Uebersetzung und richtige Auslegung des Koran. Dementsprechend sind die vielen unterschiedlichen Interpretationen des Islam zu erklaeren. Die Uebersetzungen koennen ganz unterschiedlich sein und auch der historische Kontetext muss in die Interpretation mit einbezogen werden.

    Wer behauptet, dass Muslime gewalttaetiger seien als Nichtmuslime, irrt. Das Gewaltpotential eines Menschen laesst sich nicht anhand seiner Religion ausmachen.


    „Jemand wird doch nicht deshalb kriminell, weil er Muslim ist.“ Ebenso vielfältig seien auch die Gründe für die verschiedenen Konflikte in Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung. Diese alleine anhand der Religion erklären zu wollen, sei zu eindimensional gedacht.""


    Diesen Worten der Diplom- Sozialarbeiterin und Master-Studentin im Fach Kulturanalysen an der Universitaet Oldenburg ist nichts mehr hinzuzufuegen.


    https://www.minden-luebbecke.d…832.2762.1&NavID=2832.538

    Wer weiß? Wer solche Leute bei sich arbeiten lässt ...

    Wenn du es schon nicht weisst, dann koenntest du zumindest ziemlich leicht die Quellen pruefen, auf die sich der Spiegel-Bericht stuetzt. Das sind u.A. der israelische Historiker Adam Raz, der israelische Schriftsteller Yoram Kaniuk und Yosef Nachmani, alles andere als Maerchenerzaehler.

    Dem Spiegel glaube ich nach dem Skandal w/Claas Relotius kein Wort mehr.

    Ist wohl eine zu schwer verdauliche Kost fuer dich, um so mehr, als du die Geschichte des Konflikts offenbar nicht kennst.

    Beim Spiegel ist endlich angelangt, was israelische Historiker laengst aufgedeckt hatten. Einer davon ist Ilan Pappe und wer dessen Buch "Die ethnische Saueberung Palaesinas"kennt, zweifelt keinen Moment an dem Wahrheitsgehalt des Spiegel - Berichts.

    Dieser alte Bekannte weiß sehr gut über alles Bescheid.

    Dein Glaube an deinen alten Bekannten sei dir unbenommen.

    Die Leute der Konrad-Adenauer-Stiftung unter vielen anderen Einrichtungen muessen wohl luegen,

    die ueber die Siedlungspolitik und die Auswirkungen auf die Palaestinenser berichten.:



    "Dies soll am Beispiel der Stadt Bethlehem verdeutlicht werden.

    Israel belagere Bethlehem, so betonte kürzlich der PA Vorsitzende Arafat. Dabei handelt es sich um keinen neuen Vorwurf der Palästinenser gegen Israel. Von der Universität in Bethlehem, einem Partner der Konrad-Adenauer-Stiftung, läßt sich der Vorwurf gut nachvollziehen, denn ihr Campus ist auf dem höchsten Punkt der Stadt gelegen. Das nördliche Stadtgebiet Bethlehems grenzt an Ost-Jerusalem, das von Israel 1967 annektiert wurde."


    Mehr dazu, hier: https://www.kas.de/de/laenderb…stinensische-bevoelkerung

    Dieser Bericht ist nicht aktuell, sondern zwanzig Jahre alt. Wer sich ein bisschen auskennt in dieser Region und versucht, sich vielseitig zu diesem Thema zu informieren, weiss, dass die Situation sich mittlerweile um ein Vielfaches verschlimmert hat.


    "Kommt und schaut" ein Palaestinenser und Christ berichtet aus Bethlehem""


    https://www.kreiszeitung.de/lo…ichtet-achim-4858039.html

    Wie finde ich denn das: "als quasi-islamische Länder". *würg*

    Wuerg? Verstehe ich nicht.

    Der Zionismus als siederkoloniales Projekt zu verstehen, duerfte doch gar nicht so schwer sein.

    Allerdings wird die Realtitaet in Palaestina besonders in Deutschland verdeckt durch eine dichten Schleier aus Desinformation und Manipulation.

    Schon mal was gehoert von Siedlerterror?

    Oder davon, dass religioes-zionistische Rabbiner regelmaessig zur ethnischen Saueberung und manchmal auch direkt oder indirekt zum Voelkermord aufrufen. Die Gewalt richtet sich sowohl gegen Menschen als auch gegen Sachen. Davon weiss man nichts in Bethlehem?

    Explizit Frau Luna gewidmet:


    "Im Kapitel über die "Vorgeschichte des Nahost-Konfliktes" entwirft Chomsky eine historische Sichtweise, die dem gängigen historischen Narrative in Israel in zentralen Punkten widerspricht. So belegt der Autor, dass die zionistischen Politiker nie einem wirklichen Ausgleich mit der einheimischen arabischen Bevölkerung anstrebten und den Teilungsplan vom November 1947 nur aus taktischen Gründen akzeptiert hatten." { }

    "Chomsky gehört zu denjenigen, die man als das "soziale Gewissen" einer Gesellschaft bezeichnet. Folglich steht er mit den Mächtigen und Privilegierten auf Kriegsfuß. Für ihn ist der Hauptverantwortliche für die ganze Misere im Nahen Osten die USA und an zweiter Stelle erst Israel. Beide bilden sie die "Verweigerungsfront" gegenüber den Unterprivilegierten.."


    https://www.deutschlandradio.d…hesbuch/167346/index.html

    Das Land, das die UNO nach dem 2WK den Palästinensern zugeteilt hatte, ist in Jordanien!

    Wer hat dir denn das erzaehlt?

    . Irgendwo hast du Chomsky zitiert. Es waere dir zu empfehlen, mehr von diesem Herrn zu lesen, denn er kennt sich gut aus, besser jedenfalls als dein "aussergewoehnlicher" Bekannter aus Bethlehem. Hat der dir verschwiegen, dass die Bewohner dieser Stadt eingezwaengt sind von israelischen Siedlungen? Vielleicht ist lebt er in Evrat und hat von dort den Ueberblick verloren.