Beiträge von chandralatha

    Solche Mitmenschen wie Du sind wohlbekannt. Kurz vor dem Urlaub kräftig fasten und im Hotel der Muslime AI futtern, als ob es kein Morgen gäbe. :D

    Solche "Mitmenschen" wie sie waren vermutlich nie in einem islamischen Land gewesen. Ich kann solche Menschen nur bedauern, die gefangen sind in ihrer kleinkarierten Welt, denen die Neugierde auf fremde Kulturen voellig abhanden geht und deren Horizont so enge Grenzen gesetzt sind. Niemand zwingt sie in ein Land zu reisen, das sie beschissen oder bescheiden finden. Weshalb als der Kommentar zu Katar oder Kuwait, wo doch das Thema Israel ist, ?(erschliesst sich mir nicht.

    Der Film "The present" ueber die israelische Besatzungsgewalt im Westjordanland, von der palaestinensischen Regisseurin Farah Nabulsi, wurde fuer einen Oscar nominiert.


    Diese Auszeichnung waere dem Film zu wuenschen. Umso mehr, nachdem 2013 der Dokumentarfilm "Five broken cameras", der sich aehnlich mit dem gleichen Thema befasst, es ebenfalls zur Oscar-Nominierung brachte, dann aber leer ausging, wenn auch andere Preise gewinnen konnte.


    Good luck der palaestinensischen Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin Farah Nabulsi.

    Das stimmt, man kann sich immer noch mehr der Laecherkeit hingeben, gelle.

    Wie sich die EU auf der Weltbuehne laecherlich macht, kannst du heute auf Spiegel online lesen.

    Schuld war nicht der (muslimische) Gastgeber, sondern Ratspraesident Michel. :P

    Typisch muslimischer Mann (Erdogan). Die Frau darf aus der Seitenlinie zusehen -- und die Klappe halten?


    https://www.tagesschau.de/ausl…nderleyen-ankara-101.html

    Protokollarische Eitelkeiten und Rivalitaeten haben keinerlei politische Bedeutung, werden nur von deutschen Medien benutzt, um gegen Erdogan und die Tuerkei Stimmung zu erzeugen, oder wie hier pauschal gegen "den muslimischen Mann" Frauenfeindlichkeit zu unterstellen.


    https://www.middleeasteye.net/.../turkey-erdogan-ursula...






    Ich habe das aus einer Doku. Psychologen hatten das analysiert. Ist schon lange her und Links hab ich nicht. Die zwei Punkte, waren der "emotionale Schreibstil" und auch die Optik mit den Großbuchstaben.

    Wie man sich verkauft, wissen die, das muss man faktisch zugestehen.


    An den ausführlichen Informationen kann es ja nicht liegen ... ;)

    Na ja, Psychologen muessen ja wissen, wie man Analphabeten bedient.

    Das Sofa war noch viel zu bequem fuer Frau Roeschen. Was weiss Frau Luna schon darueber, was ein "typisch muslimischer Mann" ist. Lachhaft.

    Ausserdem eine boese Unterstellung. Frau v. der Leyen nahm gegenueber dem tuerkischen Aussenminister

    Cavusoglu Platz, der ebenfalls an dem Gespraech teilnahm. So what.

    Die EU "hofiert"..? Na ja, wenn dem so ist, so hofiert diese noch ganz anderen Kerlen.

    Was ich meinte ist:

    Zu oft und nicht von ungefaehr bedienten sich Regierungen demokratischer Staaten solcher Hitler-Vergleiche, wenn sie einen Krieg vorbereiten wollten bzw. ihn als gerechtfertigt erscheinen lassen wollten.

    Hitler-Vergleich= Legitimationsmuster fuer Krieg.

    Der wohl "prominenteste" NS-Vergleich der juengeren Vergangenheit war der Saddam-Hitler-Vergleich und diente dem damaligen US-Praesidenten Bush fuer eine "Neue Weltordnung" unter amerikanischer Fuehrung mit verheerenden Folgen bis heute und uebermorgen.

    Ich bin sicher, dass die Tuerken alleine und ohne die EU mit ihrem Despoten zurecht kommen werden. Die EU soll sich erst mal um ihren eigenen Kram kuemmern.

    Boulevardzeitung war das Stichwort....

    Auch immer nett, "ich lese nur den Sportteil". ;)

    Der Stil von Bild ist schon raffiniert und simpel ansprechend, z.B. mit den Großbuchstaben, der Aufteilung, Übersicht. Das Emotionale im Inhalt.


    Aber, irgendwie will der Mensch, Bürger, Leser auch belogen werden.

    "Rafinesse" im Bild-Stil ..... nein danke.

    Welcher Mensch, Buerger, Leser moechte belogen werden? Ich jedenfalls nicht und stelle andere Ansprueche an Journalismus.

    Israel eine Bananenrepublik? Unser Bundespraesident hat erst kuerzlich dessen Staatsoberhaupt gratuliert zu seiner Impfstrategie, die er vorbildlich nannte. Na ja, so kann man den "Impfweltmeister" auch betrachten, sieht man mal davon ab, dass er seinen Verpflichtungen nach den Genfer Konventionen nicht nachkommt und andere Vertraege nicht einhaelt und last not least offene Rechnungen vergisst zu begleichen. So etwas nennt man dann "vorbildlich. <X


    https://www.fr.de/panorama/cor…17542.html?utm_source=pus

    Der Theologe Hans Kueng ist im Alter von 93 Jahren gestorben.

    Respekt vor seinem visionaeren Vordenken einer gerechteren und friedlicheren Welt. Dazu zaehlt seine Bemuehung eines Dialogs zwischen den Weltreligionen.

    Zum Thema Antisemitismus ging es auch letzten Monat in Frankfurt, wo der Internationale Antisemitismusgipfel stattfand.

    "Mayors Summit Against Anti-Semitism""

    Gastgeber dieses online-events war u.a. der Frankfurter Buergermeister Uwe Becker, seines Zeichens Vorsitzender der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, hessischer Antisemitismusbeauftragter und last not least erklaerter Zionist.

    Eines der Ziele sollte die umstrittene IHRA-Antisemitismus-Definition sein. Umstritten sicherlich nicht seitens des Gastgebers, der seine Positions und Israels Politik in dieser Definition vermutlich besser vertreten sieht als in der neuen "Jerusalem Decleration on Antisemitism".

    Viele sehen das jedoch anders, weil sie ( wie ich meine zu Recht) der Ansicht sind, dass die IHRA nicht nur unbrauchbar, sondern ausgesprochen schaedlich ist. Eine serioese Definition sieht naemlich anders aus. Im Kampf gegen Antisemitismus nuetzt sie wenig bis nichts, im Gegenteil. Sie raubt ihm jedwege Glaubwuerdigkeit, indem sie praktisch - direkt oder indirekt dazu auffordert, Israels Verbrechen an den Palaestinensern "unter den Teppich des Kampfs gegen den Antisemitismus zu kehren. "


    Dies veranlasste vierzehn juedische Organisationen zu einer Erklaerung - open letter to Mayors Concerning Upcoming Summit Against Antisemitism - in der sie die Gipfel-Teilnehmer dazu aufforderten, die IHRA - Definition zurueckzuweisen.

    Die Buergermeiste aus Palermo und Bologna sagten ihre Teilnahme ab und begruendeten es so:


    "Strong rejection of anti-Semitism and great respect for the Israeli people and, at the same time, my great respect for the principles and rights in the frame international law".


    Amsterdams Buergermeisterin zog ihre Beteiligung nicht zurueck, sondern nutzte den Gipfel zur Kritik Israels, weil diese die Antisemitismus-Anschuldigung erst im Februar zur Diffamierung des Internationalen Gerichtshof benutzt hatte. ( Ich nenne es missbraucht!)


    Der Frankfurter Buergermeister antwortete darauf, wie die bedingungslosen Verteidiger Israels immer antworten... mit totaler Verweigerung der Realtitaet. http://www.ipk-bonn.de/politik…3fcwGJzeHh4yXgb41x_wafqdY

    Heute zu lesen in der Frankfurter Rundschau:


    Gesellschaft. Israel

    "Die liberale Demokratie geraet ins Wanken"

    https://www.fr.de/kultur/gesel…E9ZoPATdKI9H-HrULZwXhpXjg


    Von welcher Demokratie ist hier wohl die Rede?? Der Demokratie des Nationalitaetengesetzes?


    Demokratie in Israel fuer den priviligierten Buerger, vorausgesetzt er ist Jude.

    Gewisse Vorrechte geniessen, die denjenigen verwehrt werden, die nicht als Juden gelten, insbesondere den Arabern.

    Als Jude kannst man ein Stueck Land erwerben, das Nichtjuden verwehrt bleibt.


    Der israelische Historiker Shlomo Sand zaehlt die Privilegien fuer Juden auf in der "einzigen Demokratie des Nahen Ostens" in seinem Buch:

    "Warum ich aufhoere, Jude zu sein."


    Zitat:

    "Als Jude kann man, auch wenn man lediglich ein paar Worte Hebraeisch redebrecht und nur voruebergehend in Israel zu bleiben beabsichtigt, dennoch Gouverneur der israelischen Zentralbank werden, von deren insgesamt siebenhundert Mitarbeitern lediglich vier israelisch-arabische Buerger sind und selbstverstaendlich nur niedrige Positionen bekleiden.


    Als Jude kann man Aussenminister sein und dennoch dauerhaft in einer Siedlung ausserhalb de anerkannten Grenzen Israels unweit palaestinensischer Nachbarn wohnen, denen neben den Buergerrechten auch die Ausuebung der eigenen Souveraenitaet versagt bleibt.


    Als Jude kann man nicht nur auf Grund und Boden siedeln, der einem nicht gehoert, sondern darf auch auf Umgehungsstrassen durch Judaea und Samaria" (besetzte Westbank) benutzen, "waehrend sich die lokale Bevoelkerung in ihrer Heimat nicht frei bewegen darf.


    Als Jude wirst du, der Himmel bewahre, nicht an Checkpoints angehalten, du hast keine Folter zu erdulden, niemand dringt mitten in der Nacht in dein Haus ein, um eine Durchsuchung vorzunehmen, man schiesst nicht versehentlich auf dich und zerstoert auch nicht dein Haus.

    Nein, denn all diese Massnahmen, die schon seit knapp fuenfzig Jahren angewandt werden, richten sich allein gegen Araber.


    Gleicht ein Jude im Staate Israel des fruehen 21. Jahrhunderts nicht einem Weissen im Sueden der Vereinigten Staaten vor den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts oder einem franzoesischen Siedler in Algerien vor 1962? Ist ein Jude sein in Israel nicht so aehnlich wie Afrikaaner sein in Suedafrika vor 1994?

    Vielleicht kann man den Status der Juden bald mit dem des Ariers im Deutschland der dreissiger Jahre vergleichen ( an einen Vergleich zum Deutschland der vierziger Jahre weigere ich mich auch nur zu denken."


    Diese Tatsachen spielen in der oeffentlichen Wahrnehmung Israels in Deutschland offensichtlich nicht die geringste Rolle.

    Ja, leider sieht das nach einer realistischen Darstellung aus. Es ist unwahrscheinlich, dass Israel Gebiete wieder abgibt, die es annektiert hat. Das Problem ist, dass es selten beanstandet, bestenfalls leise kritisiert und vor allem, niemals sanktioniert wurde.


    Warum also sollte Israel die illegalen Siedlungen rauemen und damit seinen inneren Frieden riskieren?

    Ja, kein politischer Fuehrer wuerde eroberte Gebiete abgeben, nicht freiwillig.


    Die Annexion des militaerisch schutzlosen Kuwaits wurde vom UN-Sicherheitsrat fuer null und nichtig erklaert und er beschloss mit der Resolution 661 harte Sanktionen gegen den Irak.

    Mit der Resolution 678 wurde Irak unter Androhung militaerischer Gewalt ultimativ aufgefordert, Kuwait zu rauemen.


    Nun mag der "Vergleich" zweier ungleicher Konflikte unpassend sein, aber wie steht es mit den Resolutionen? Haben diese unterschiedliche "Qualitaeten?" Das macht sie eigentlich ueberfluessig und die UNO zum zahnlosen Tiger.

    Was ist mit der Resolution 194? Oder 242?


    Israel weiss, weshalb es seine Grenzen niemals definieren wird.