Beiträge von Durch Blick

    Dass es immer das "Großkapital" ist, das BEWUSST rechte Systeme unterstützt, glaube ich weniger, wohl aber, dass sich überall auf der Welt militaristische Strukturen bilden, die leicht zu mißbrauchen sind. Das liegt aber imho an der menschlichen Natur:


    Zieh einem harmlosen Bürger eine Uniform an, und er verändert seinen Habitus. Das Zauberwörtchen dürfte "Zugehörigkeit" sein. Das fängt schon beim Stammeszeichen an. Der Mensch als im Grunde ängstliches Wesen will zugehörig sein, und am besten dort, wo die Macht ist. Allles andere ergibt sich.

    Da gehe größtenteils in der Sichtweise überein.

    Beim Großkapital allerdings ist schon die Tendenz nach Rechts, Konservativ, National vorhanden. Liegt klar in der Historie begründet. Kapital war schon immer Macht. Macht war Fürstentum, Königtum, Kaisertum, Geld siehe Fugger, Hanse. Nicht umsonst hat das Proletariat unter der Anleitung bürgerlicher die Häupter der sichbaren Macht mit der Guillotine entfernt.

    Dies war aber auch ein Übergang vom durch Adel ererbbarer Macht zum durch Kapitaladel ererbarer Macht. Die Parlamente im Vordergrund haben die Funktion "Volkswille" einzubeziehen. Wurde im laufe der Zeit aber durch Lobbykartelle mehr und mehr ausgehöhlt.


    Durch die weltweite nicht mehr einseitig landesmäßig abschottbare Kommunikation ist da eben einiges ins Rutschen gekommen. Der Anteil von Menschen die lesen und schreiben können, sprich eine wie auch immer geartete Schulbildung haben, ist auch höher als früher zu Kaiserszeiten. Jene mit Fremdsprachenkenntnissen ebenfalls.

    Obendrein ist der Anteil an kreuz und quer auf dem Globus arbeitender ganz immens größer als noch vor nur 50 Jahren.


    Damit haben wir es mit einer grundsätzlich neuen Konstellation zu tun, welche althergebrachtes psychisch begründbares menschliches Reaktionsrepertoire auf weltweites Kapitalinteressenmanagement treffen läßt. Alles gepaart mit einer weltweiten Informationsmaschinerie welche gnadenlos mit einer Bilderflut um die Deutungshoheit kämpft.

    Diese Deutungshoheit wird allerdings von Weltbürgern, bedingt durch ihre Kontakte und Erfahrungen ungefiltert überall vor Ort, doch ganz anders interpretiert, als von indoktrinierten hinter dem Berg lebenden, welche noch nie draußen in der Welt tätig waren.


    Hoffentlich ist dies nicht der Grundstein zum Scheitern unserer irdisch menschlichen Zivilisation. Die schlichte psychische Überforderung unseres Gehirn mit dem Umgang solcher Informationsflut.


    Ist am Ende die Internetechokammer der instinktive Ausweg für viele dieser von ihnen nicht beherrschbaren Informationsflut zu entgehen?


    Wenn ja, wie gehen wir alle und speziell die Politik damit um?


    :hut:

    Ich schreite mal weiter und erweitere die Betrachtung der Ideologienkrankheit und warum sie auftritt.


    Die Welt ist weitergewandert. Unsere technologische Entwicklung hat eine produktionstechnische Verzahnung und internationale Firmenverflechtungen erreicht welche Nationalstaaterei ad absurdum führt.


    Allerdings haben die durch diese Entwicklung enstandenen Weltbürger mit den nationalen keine gemeinsame Sicht mehr. Übrigens quer durch alle Völker.


    Da aber überall gegen die Verelendung die durch Globalisierung überall entsteht sich immer mehr Stimmen erheben, welche Regulierung vordern, rückt das Kapital aus Verlustangst immer mehr nach Rechts. Eine böse Spirale ist hier im Gange.

    Weltbürger sehen diesen National- und Religionwahn sehr skeptisch und auch ängstlich.


    Dieser weltumspannende Umbruch, den dieser Technologie- und Kommunikationssprung in einer atemberaubenden Geschwindigkeit bedeutet, mündet in einer Überforderung von Gesellschaften und mündet zwangsläufig in die Flucht von scheinbar bewährtem Nationalismus.


    Genau hier lauern aber die Rattenfänger im Verbund mit von Verlustangst geplagtem Kapital. Auch hier bei diesem Kapital spürt man wie sich ganz grundlegend etwas ändert, was nicht so wirklich kontrolliert werden kann.


    Kontrollverlust stärkt immer den Ruf nach einem starken Kontrolleur, da kann die Geschichte noch so oft deren Scheitern bewiesen haben. Die Welt hat sich trotz von solchen Geistern verantwortbaren Desastern unaufhaltsam weiterentwickelt. Vielleicht kommt das ja irgend wann mal in den Gehirnen von GröFaZ-Anhängern an.

    Allerdings hat der weltweite Rechtsruck System und wird von Großkapital weltweit logistisch und finanziell unterstützt. Verharmlosen sollte man diese Faschisten schon mal gar nicht. Die Mär von einzelnen verwirrten Neonazis schon gar nicht. Diese Denke hat strikte militaristische Struktur, deswegen auch ihr Anziehungspotential bei Militär, Geheimdiensten und Polizei. Alles Institutionen mit klaren über Dienstränge definierte Organisationsstrukturen.

    Genau hier muß der demokratische Staat ohne wenn und aber genau hinsehen und schon im Keim ersticken was ihn gefährden könnte.

    Überall kann man in demokratischen Staaten weltweit beobachten wie diese Institutionen putschen und Demokratie abschaffen, das kommt nicht von ungefähr.

    Ich weigere mich auch das 3.Reich als von den Restweltereignissen als abgetrenntes "Ereignis" zu betrachten. Auch damals waren weltweite Interessenfinanzierungen und massenmediale Menschenbeeinflussung an der Tagesordnung. Auch damals wurde die Sprachverrohungskeule geschwungen bis es im Desaster endete.


    WIR HABEN MAL VERSPROCHEN

    NIE WIEDER!


    PACKEN WIR ES AN!


    :hut:

    Zum Thema Migration eine ideologiefreie Sicht auf andere Fakten.


    Diese angeblich gebrauchten zukünftigen Arbeitnehmer halte ich aber für eine Mär.
    Ich denke die Robotisierung und KI wird den Verrentungsschub der geburtenstarken Jahrgänge egalisieren.


    Allerdings müssen wir uns auf diesem Planeten auch endlich aus der Nationalstaatenideologie verabschieden. Unser erreichter zivilisatorischtechnische Level von globaler wirtschaftlicher Verzahnung passen nicht zu solch antiquierten Denkmustern.

    :hut:

    du findest pflichtversicherungen wünschenswert? in den meisten fällen ist das abzocke.


    ....

    Ja und wenn einer zu schnell bei einem Tempolimit fährt und einen Strafzettel bekommt ist das für viele Geister auch abzocke.


    Ich nenne das berechtigte Strafe!

    Bei der Plichtversicherung nenne ich das Solidarität!


    EGOISTEN NENNEN ES EBEN ABZOCKE.


    Das war es denn entgültig.

    wie würdest du denn sozialhifeempfänger und hartz4'ler ernähren, wenn denn diese deiner meinung nach parasitär den mehrwert abgreifen? weißt du eine bessere lösung?

    HIER WIRD DEM ANDEREN EINFACH EINE MEINUNG UNTERGESCHOBEN!

    DEFINITIV DER STIL EINES TROLL!

    ....

    :samepng:


    Wer greift hier parasitär einen Mehrwert ab?


    Hier werden allerhöchsten aus dem Arbeitsleben gedrängte bei Minimalstkosten am Leben erhalten.


    Desweiteren finanziert die Allgemeinheit bei Aufstockern den Arbeitslohn.


    Das nennt man Sozialisierung von Betriebskosten!


    Die einzigen die auf allerhöchstem Niveau in diesem Staat jammern sind Kapitalisten die den Hals nicht voll genug bekommen.


    Diese Zeilen schreibt dir ein selbständiger der die Schnauze voll hat seinen sogenannten Unternehmerkollegen mit seinem Geldbeutel den Hintern zu pämpern. In diesem Staat ist so einiges entartet, die Rechten bis Ultrarechten sowie die Ultralinken sind aber definitiv die falschen Ärzte um das gerade zu Rücken.


    Übrigens alles schon XXLmal mit Ideologiekranken durchgekaut. Aus diesem Grund war dies meine letzte Einlassung auf das Gekeife eines Troll.


    Begründung:

    Da im Verlauf keine Weiterentwicklung erkennbar ist, immer nur die Gleichen abstrusen unhaltbaren verallgemeinernde, dazu noch unsachliche Rabulistik verbreitet wird, war es das von meiner Seite.


    Leute einfach nicht mehr darauf reagieren, wir schreiten in der analyse von möglichen Lösungsvorschlägen zu Problematiken einfach voran.


    :hut:

    Wir, das sind die mitdenkenden Foristen hier in Politopia!

    Schon in der Steinzeit konnten die Häuptlinge, Schamanen und einige Mächtigere sich die Arbeit der Anderen aneignen und ohne Arbeit überleben. Durch die unentgeltliche Aneignung des Mehrwerts im Kapitalismus und auch infolge des Erbrechts sind es heute natürlich wesentlich mehr Individuen, die parasitär ihre Existenz ohne eigene Leistung gestalten können, sogar ohne Arbeit im Luxus leben.

    Per se habe ich da nichts dagegen. Mit vernünftigen Leitplanken welche gewährleisten keine sklavischen Zustände zu generieren. Der derzeitig erzeugte Zustand, bedingt durch die neokapitalistische Ideologie, von Armut und Ausgrenzung, beschleunigt den gesellschaftlichen Zerfall und fördert die Agression. Diese wird Versucht ideologisch den anderen in die Schuhe zu schieben, von beiden Seiten. Dieses Verhalten ist devinitiv kontraproduktiv, es zementiert bestehendes und verhindert Evolution. Diese wird gebraucht, keine Revolution. Revolution bringt neue Schweine an den alten Trog, Evolution verändert die Fütterung für bessere Ergebnisse.


    :hut:

    Wird es nicht, war als Interviewpart in den ZDF-Nachrichten.

    Auch das war drin: Um den Klimawandel aufzuhalten, müsste ein Drittel des derzeitigen Baumbestands hinzukommen.


    Tatsächlich lässt aber dieser brasilianische Prolet sogar in großem Stil abholzen. Manchmal denke ich, dass diese Typen - wie auch Trump mit seinen gefährlichen Drohgebährden, - eine Art Suizidsehnsucht mit komplettem Vernichtungswillen verbinden, wie Selbstmordattentäter..

    Genau dies wundert mich immer wieder. Es gibt genug Beispiele in der Geschichte von solchen kranken Faschistenhirnen auf Machtsesseln.


    Warum nur kommen die immer wieder in solche Positionen?


    Antwort: Weil Großkapital daran richtig Reibach macht. Alles was diesen großen Reibach verhindern will wird weggefegt.


    Es werden zwar mal andere Klimafaktoren angesprochen, aber es werden immer nur Dinge in den Vordergrund gestellt an welchen interessierte Kreise richtig Geld einfahren können. Günstigere bessere Lösungen werden nicht hochgeschrieben.


    :hut:

    wieder ein marxist, der meint 'für alle' sprechen zu können, lol


    das haben deine historischen genossen auch gedacht und - zack - den bodycount wieder um ein paar milliönchen leichen erweitert.


    https://eu.usatoday.com/story/…m-death-column/578000002/

    Ist diese Rabulistik zielführend?


    Woher diese Aggressivität bei der Person Marx?


    Wir wollen aber nicht übersehen wieviel Menschenleben im Allgemeinen Ideologien aller Couleur gekostet haben.

    Ich hab es da nicht mit gegeneinander Aufrechnen, das ist einfach pietätlos.

    Wer aus wissenschaftlicher Betrachtung eine Ideologie ableitet und für sein eigenes Wohlleben entartet ist der Böse.


    In unserer Lebenszeit wurden schon oft gewaltfrei große Veränderungen durchgesetzt. Insofern hat sich schon etwas positiv verändert. Irgendwann ist auch der letzte Krawallheimer geschichte.


    :hut:

    ....

    dir ist wohl noch nicht aufgefallen, dass in modernen gesellschaften menschen auch ohne arbeit existieren können. somit wurde marx durch die realität widerlegt. wundert dich das? also mich nicht.

    Welche Menschen wären dies denn?

    Bitte mal eine genaue Angabe damit wir wissen worüber wir genau reden.


    :hut:

    :grinsweg:

    Wo allerdings nur die Kapitalmacht den Ton angibt, dies noch mit einer entfesselten Börse im Rücken, hat man ein riesiges Problem.

    Dieses wurde schon vor Jahrhunderten erkannt unf gesetzlich gebannt. Bis dann in der Ära Schröder weltweit die Neokapitalisten die Kette gesprengt haben.


    Es wird diesmal wie schon damals schief gehen.

    Damals war es so entartet, es wurden gezielt Piraten losgeschickt im Frachtsegler zu versenken, weil man dadurch an der Börse bessere Renditen erwirtschaften konnte, wie bei Ankunft der Warenerlös gebracht hätte.

    Geldmacht hat keine Skrupel, es zählt einzig und alleine der Profit.

    Menschenleben ist zweitrangig.


    :hut:

    Das Fazit eines der an der Studie beteiligten Forscher ist allerdings auch eindeutig:

    Bis genügend Bäume gewachsen sind, um 2/3 der durch den Menschen jährlich, zusätzlich zum normalen Eintrag durch natürliche Ereignisse verursachten Emissionen zu absorbieren, werden Jahrzehnte vergehen.

    Versteh mich nicht falsch, dieses Aufforstungsprogramm ist wichtig und nützlich, und man sollte sofort damit beginnen.

    Aber das alleine wird nicht ausreichen.

    Aus diesem Grund bringe ich ja technologische Möglichkeiten der doppelten Flächennutzung in die Diskussion ein.


    Singapore bergrünt die Stadt ganz masiv und hat Erfolge beim Stadtklima erzielt.

    Dachgärtnereien sind auf dem Vormarsch.

    Horizontalgardening indoor oder an Hochhausaussenseiten, Möglichkeiten die es anzuwenden gilt.

    Was vorort produziert wird muß nicht energieintensiv klimabelastend über den Globus transportiert werden.


    1. Arbeitsplätze vor Ort.

    2. Bessere Klimabilanz.


    Nachteil, Großkonzerne können nicht mehr Erzeugerpreise diktieren.

    Macht nichts. Stundenlöhne weltweit zu vergleichen ist nicht legitim.

    Wenn hier jemand zu Stundenlöhnen wie in Asien arbeiten soll, muss aber auch der Preislevel für öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel etc. auf dortiges Niveau abgesenkt werden.

    Davon reden die sauberen Herren Neokapitalisten aber geflissentlich eher nicht.

    Dies würde ja ihre aus Gieregoismus entstandene Ideologie entlarven.


    :hut:

    Wie ich beobachten konnte werden andernorts auf Verkehrskreisel Dariusrotoren zur Energieerzeugung verwendet und noch Kreiselkunst obendrauf gemacht.

    Oder über Eisenbahngleisen mit Solarpaneelen Strom erzeugt.

    Wie stumpf und stupide ist das Volk der Dichter und Denker eigentlich inzwischen geworden.


    Haben wir uns wirklich von dogmatischen Profitmaximierer in ihre eigenen Taschen so dummlabern lassen?


    Ist diese Lobbykratie mit ihrer Parteidiktatie wirklich unumkehrbar?


    Könnten wir uns aufraffen den Höhenflug zu beenden und mal zu landen?


    Zukunftsfähig bedeutet nicht nur Exportweltmeister zu sein, es bedeutet Zeichen zu erkennen und rechtzeitig anders zu Handeln. Egal ob das nun Geld kostet. Ohne Investition in die Zukunft keine zukünftigen Gewinne.


    :hut:

    Die Frage ist dabei allerdings, wo du diese Fläche hernehmen willst. Die größte Menge Wald ist weg, weil die Agrarflächen benötigt werden, und bis der Trend der Bevölkerungszunahme umkippt in ca. 100-150 Jahren wird man vermutlich noch mehr benötigen.

    Man könnte natürlich anfangen, die Wüsten zu begrünen - wird nur leider ohne Großtechnologie auch nicht funktionieren, weil man im Fall der Sahara riesige Meerwasserentsalzunganlagen braucht - und die dafür benötigte Energie kann man natürlich durch entsprechend riesige Solarfelder dort erzeugen.

    Bezahlen müssten diese Investitionen allerdings zum überwiegenden Teil die Industrieländer.

    Flächenmöglichkeiten sind ebenfalls in der Studie benannt. Da wird kein technologischer Schnickschnack gebraucht. Pflanzen und gut ist, einfach MACHEN.


    Vielleicht sollten wir auch die Technologiebrille mal absetzen und bewährte Methoden anwenden.

    ZB. Natürliche Geländemöglichkeiten für ökologisch verträgliche Industrieproduktion zu nutzen. Da wurde sehr viel sinnvolles schlicht vergessen und vieles wiederentdeckte ideologisch aus Profitgründen bekämpft.

    Siehe Energieerzeuger, Autoindustrie, Schiffsbau.


    :hut:

    Das wird wohl in die Rechnung für die Großtechnologien zur Extraktion von CO2 aus der Atmosphäre einfließen. Wäre kein Problem das zu finanzieren, wenn die Menschheit langsam Vernunft annimmt und auf Rüstungsausgaben verzichtet.

    Tja und wieder eine "Großtechnologie", kopfschüttel.


    Diese gibt es seit Äonen, nennt sich BÄUME.


    Wie eine schweizer Studie belegt, würde man eine Fläche in der Größe der USA neu anpflanzen, hätten wir die relevante Menge CO2 gebunden. Ist aber zu simpel, da kann ja keiner mehr an technologischen Folgekosten verdienen.


    Noch ein netter Nebeneffekt, im Wald ist es immer 2 Grad kühler, grins.


    :hut:

    Ein paar Optimisten bei uns träumen auch davon.

    Es gibt sogar welche die glauben Aliens holen die Auserwählten vorher ab.


    Wie sagte meine alte Dame immer, ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut der andre leise.


    :hut:


    PS: Warum wird in der öffentlichen Debatte eigentlich so vehement das mächtige freisetzen von Treibhausgasen durch das Auftauen der Permafrostböden totgeschwiegen?


    Weil man damit keine Gelder generieren kann?


    Wem schicken wir denn die Rechnung um das "Einzupreisen"?


    :grinsweg:

    das lässt sich nicht in wenigen sätzen beschreiben. am auffälligsten ist wohl marxens aufteilung der menschheit in arbeiterklasse und bourgoisie.

    ....

    Welche Einteilung würde er denn vornehmen?


    Investoren, Investierte, Prekäre, Pleps?


    Wärmeofen, Petrieschalen, Parasiten, Nährboden?


    Kapitalbesitzer, Handlanger, Ausgequetschte, Aussortierte?


    Ist jetzt eine Benennung wichtig oder die Beschreibung der gegenseitigen Beeinflussungspunkte?


    Warum ist es für manche nur so schwer einfach den Fakt der Ungleichheit bedingt durch unterschiedliche finanzielle Möglichkeiten anzuerkennen, kopfschüttel.

    Warum wählt man als nicht dazugehöriger eine Partei die Großkapitalinteressen vertritt. Alles Dinge die ich persönlich nicht verstehe, wie ein Mensch sich durch Ideologieen zu solch Verhalten verleiten läßt.


    Am Ende sind es womöglich immer noch die Brusttrommelgene die diese Art im Verhalten steuert. Je größer der Geldbeutelinhalt je lauter das getrommel.

    Für die weniger betuchten der Bankkredit für den SUV, diese Schaumschläger braucht man ja um die Glaubwürdigkeit des Systems darzustellen.


    :hut:

    ....

    Derzeit stehen wir vor der Frage, ob die Menschheit ihren Stoffwechsel mit der Natur so zu gestalten versteht, dass sie die kommenden Jahrzehnte überlebt.

    Welches sich aus der Antwort der Stoffwechselprodukte menschlicher Ideologien ergibt.

    Oder anders ausgedrückt, wenn wir weiter den Gedankenmüll politisch hochstilisieren anstatt vernunftbasierte Entscheidungen zu treffen, hat Housten ein Problem.


    :hut:

    Dieser Gedankenaustausch bezieht sich doch aber auf Kuddel Marx in seinem Jahrhundert, ergo waren seine Vorbilder eines "Regime change" in dieser "vordemokratischen Zeit" wohl doch eher von einer gewaltsamen Umsetzung geprägt. Was aber auch gemessen an damaligen Verhältnissen und Gepflogenheiten verständlich ist.

    Na ja, ob es heutzutage weniger robust zugeht, ich weis ja nicht.

    Wenn ich so ansehe was da im Nahen Osten, Afrika, Pakistan etc. so abläuft glaube ich eher an etwas anderes.


    Wir erleben Krieg jetzt eben wie damals die Amerikaner den WK1 und WK2.

    Eher am Rundfunk, Fernsehen und Presse, weniger wie damals wir Europäer denen damals die Brocken wortwörtlich um die Ohren geflogen sind.

    Da wir jetzt diese bequeme Schaufensterposition haben sollte uns dies allerdings nicht zu Kopf steigen. Das kann sich auch ganz schnell ändern. Vielleicht hilft es ja diesen Fakt sich mal wirklich bewußt zu machen um erkennen zu können was dies eigentlich bedeutet.


    :hut:

    die strippenzieher im hintergrund. woher kenne ich die story nur? womöglich war das auch ein motiv des braunen braunauers, bestimmte menschen in die hölle zu schicken ...


    Wie euer Ehren Dinge betrachten und meiner einer sind doch unterschiedlich wie deutlich zu bemerken ist.

    Wie beim Verbrechen verhält es sich in der Politik. Man folge der Spur des Geldes und man versteht warum wer aus welchen Gründen irgendeine Sicht präferiert. Daran kann ich persönlich jetzt per se nichts verwerfliches erkennen. Es ist jedem sein persönliches gutes Recht für sein Einkommen nach seinen Möglichkeiten so gut wie irgend möglich zu sorgen.

    Wenm Leute mit hohem Kapitalvermögen sich bedeckt halten ist das ja auch nicht verwerflich sondern zu verstehen. Keiner ist so bescheuert durch die Welt zu rennen und andere durch sein Verhalten darum zu betteln mit einer 45 Magnum an seinem Kopf bei ihm Geld abzuholen.

    Ich bin für ehrliche Transparenz und nicht für ideologisches Rumgeeiere. Benennen wir klar politisch die finanziellen Interessen, schauen wie wir für alle einen tragbaren Kompromiss zustande bekommen und gut.

    Hat ja bis zur Hartz4 Reform und der Entfesselung der Börsen auch gut für alle funktioniert. Allerdings wollten ja die Neokapitalisten auch nicht das Werbeschaufenster BRD für die Kommunisten allzu derb mit Systemverlierer vollstellen. Hätte ja der anderen Seite zum Vorteil gereicht, weil dieses als Bestätigung ihrer verbogenen Thesen gewertet worden wäre.

    Deshalb wurde die Schraube ja auch erst nach dem Fall der innerdeutschen Grenze angezogen. Eigentlich haben wir Wessis es versaut. Hätten wir unsere gleich mit in die Wüste geschickt und mit im Detail verbessertem Grundgesetz einen kompletten Neustart hingelegt, hätten wir etliche Probleme heute nicht. Allerdings bin ich mir sicher, dies wäre aus der Atlantikbrücke heraus verhindert worden, wäre solches absehbar gewesen. Da wäre die Angst eines Rückfalls zu groß bei unseren europäischen Nachbarn gewesen. Nicht zu unrecht übrigens, wenn man so beobachtet was da so im Beamtenapparat für eine Denke schlummert.


    :hut: