Beiträge von Dyl U.

    Gorleben und Asse sind kein Maßstab, und dass sie als Endlager ungeeignet waren, wusste man schon, als sie aus rein politischen Gründen angelegt wurden. Abgesehen davon halte ich es für unwahrscheinlich, dass es tatsächlich ein Salzstock in die "Endrunde" schafft.

    Gebiete mit starker Bergbautätigkeit (egal ob ehemals oder aktuell) werden selbstverständlich ausgeschlossen.


    Du musst nicht glauben, dass die Wissenschaftler alle doof sind.

    Es gibt Vorschläge

    Im Moment gibt es gar keine Vorschläge. Es wurde nur die Geologie insgesamt bewertet. Als nächstes werden nichtgeologische Kriterien (z.B. Bevölkerungsdichte) einbezogen, dann Untersuchungen an der Oberfläche durchgeführt, und zum Schluss unterirdische an ausgewählten Standorten. Es gibt also noch viel zu tun.

    Wieso aber tauchen da schon wieder Salzlagerstätten drin auf, bei denen wir ja mittlerweile aus leidvoller Erfahrung heraus wissen sollten, dass sie genau nicht funktionieren? Wieso taucht da das Grenzgebirge zu CZ auf, bekannt für Bergbau und vor allem Schwarmbeben? Letztere entstehend durch eine vermutete größere aktive Magmakammer in Nordböhmen. Wieso Gebiete keine 20 km entfernt vom tiefsten aktiven Tagebauloch in PL (mittlerweile Sohle unter Meeresspiegelhöhe)? Wieso werden da Gebiete ausgewiesen, durch die sich seit über einem Jahrhundert bekannte Störungszonen ziehen? Warum solche mit heute noch aktivem Bergbau?

    Auch wenn Gorleben und Asse denkbar schlechte Beispiele sind: Salzlagerstätten sind nicht grundsätzlich ungeeignet. Aber es ist guter wissenschaftlicher Stil, auch diese Teilgebiete zu bewerten.

    Die von dir genannten Gebiete musst du genauer eingrenzen, um in dem Wust an Daten ihre Bewertung zu finden.


    Aber es ist doch schön, dass auch in der Politik so viel geballtes wissenschaftliches Know-how vorhanden ist: Die bayrische Landesregierung weiß bereits jetzt, dass in Bayern überhaupt kein Standort geeignet ist.

    Diese großtechnische Recyclinganlage ist zunächst einmal nicht real, und ihr Bau und Betrieb wird recht kostspielig und energieaufwendig werden… dann muss auch die Zuführung der zu recycelnden Alt-Akkus genau dorthin organisiert und bewerkstelligt werden…

    der CO2-Fußabdruck schwillt zusehends an… und wie gesagt: Die zurückgewonnenen Roh- bzw. Wertstoffe dürfen bei Wiederverkauf den marktüblichen Rohstoffpreis keinesfalls übersteigen, um Abnehmer zu finden.


    Guck mal genau hin: Die Akkus werden dezentral geschreddert. In Großanlagen werden die einzelnen Stoffe gewonnen. Der CO2-Fußabdruck wird günstiger mit größer werdender Anlage. Ob es tatsächlich billiger wird als wenn Kinder in Afrika uns die Rohstoffe aus der Erde holen, ist natürlich fraglich.

    aber wie viele konstruktiv unterschiedliche Akkus sind eigentlic bei Elektromobilen im Einsatz?

    Sag du es.

    Dein Ad-personam-Bashing führt hier überhaupt nicht weiter. Was Kleinlok geschildert hat, ist die harte Realität in diesem unseren Lannnde, in dem leistungslose Einkommen geschont werden und Systemrelevanz für die Höhe der Einkommen überhaupt keine Rolle spielt.

    Meinungsbaum schrieb

    Zitat

    Herr Scholz (wenn ich richtig gelesen habe) überlegt gerade öffentlich, ab 200.000,-- Euro Monatseinkommen "Aufschläge" zu erheben.

    Ich habe nicht gelesen, dass Herr Scholz sich schon so konkret geäußert hat. Ich habe einfach mal versucht abzuschätzen, was die Erhöhung des Spitzensteuersatzes bringen könnte.

    Aber dass ein Jahr 12 Monate hat - vielen Dank, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen.

    Zwischen den RGW-Staaten gab es eigene Umtauschkurse für ihre Währungen. Für die Leute dort war das alles andere als Spielgeld. Mit dieser Arroganz sind nur die Westler aufgetreten. Die haben sich als Jugendliche zum Beispiel nicht entblödet, auf dem Wenzelsplatz in Prag einen 10-Kronen-Schein zusammenzuknüllen und damit Fußball zu spielen (selbst beobachtet).