Beiträge von Diogenes2100

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    Und das Ganze hatte einen Namen, der natürlich weniger sexy klingt wenn es nicht funktioniert.

    Dann war es ja immer was ganz anderes......

    Also noch mal zu meiner Analogie:


    Ich nehme ein Glas Senf und pappe da das Schild Marmelade drauf. Muss ich mich darüber wundern dass meine Konkurrenten später behaupten, die Marmelade aus meinen Händen würde scheiße schmecken, obwohl alle wissen, dass da Senf drin ist? Sollten andere meine Idee kopieren, werden sie genauso scheitern wie ich, egal ob sie da nun Chili, Mayonnaise oder Ketchup reinpacken.

    Genau so läuft das mit dem Begriff Kommunismus. Laut Definition eine Gesellschaftsform, in der es keinen Staat mehr gibt, weil die Menschen vernünftig sind, Gier keinen Platz hat und Kooperation an die Stelle von Konkurrenz tritt bzw. zumindest absoluten Vorrang hat.

    Natürlich wird alles, was nur im entferntesten das private Eigentum in Frage stellt fälschlicherweise mit diesem Begriff in Verbindung gebracht. Das sind vor allem ideologische Marketinggründe.

    ...

    Ergo haben die diversen Entscheider der Kommunistische Partei der SU inkl. Stalin bewusst Millionen von Menschen ermordet bzw. deren Tod in Kauf genommen, einer "höheren Sache" wegen.

    Wo bitte ist der Unterschied zum Kapitalismus?


    Wir sind uns doch hoffentlich einig darüber, dass genug Geld und Reichtum existiert, um den Hunger weltweit zu beseitigen. Dies wird einfach nicht getan, weil "Privateigentum ist heilig, Gier ist geil" zu den Prinzipien dieses Systems gehört. Also verhungern weiterhin Jahr für Jahr vollkommen unnötig Menschen ....

    Aber noch eine Meldung buhlt ums Siegespodest unter den heutigen Meldungen: Ursula von der Leyen hat angekündigt, übermorgen als Bundesverteidigungsministerin zurückzutreten - und diese Ankündigung ist ja nun öffentlich bevor entschieden ist, ob das EU-Parlament sie als künftige EU-Kommissionspräsidentin mehrheitlich wählt.

    Naja, wir wissen doch alle, wie das läuft. Sollte sie tatsächlich im EU-Parlament durchfallen, wartet ein hübscher warmer Aufsichtsrats- oder Stiftungsratsposten auf sie. Und sollte sie nicht durchfallen kann sie einen weiteren Beweis für die Gültigkeit des Peter-Prinzips liefern - anscheinend war das Versagen und die Korruption im Amt als Verteidigungsministerin noch nicht wertig genug.

    anarchie ist eine utopie und geht davon aus, dass die mehrheit der menschen gleichsam empathisch und altruistisch ist. der anarcho-kapitalimus setzt das zur bedingung, weshalb wir in der realität immer nur einen sehr abgeschwächten kapitalismus haben.


    würden wir jetzt den anarcho-kapitalismus implementieren, würden wir uns selbst innerhalb weniger jahre vernichtet haben.

    ach nee, schon mal davon gehört dass auch der Kommunismus eine Zukunftsvision war und noch immer ist? Sowohl Anarchie wie auch Kommunismus gehen von einem Menschenbild aus, das, so lange Kapitalismus existiert keine Chance zur Entwicklung bekommen wird. Denn Kapitalismus fördert das Konkurrenzdenken, den Gebrauch von Ellenbogen anstelle der Kooperation. Kapitalismus produziert zwangsläufig Gewinner und Verlierer, oben und unten, denn der Besitz an Produktionsmitteln und Geld ist es, der Macht verleiht.

    Bevor Kapitalisten auf Macht und Einflussmöglichkeiten freiwillig verzichten wird unsere Sonne explodieren. Ganz abgesehen davon, dass unser Planet schon lange vorher durch diese Wirtschaftsform in eine unbewohnbare Brache verwandelt sein wird.

    die herrschaftsfreie gesellschaftsform nennt sich anarchie, oh unwissender. der kommunismus mag anleihen daran nehmen, jedoch haben marx und co. kein patent darauf.


    btw, in fact bedeutet anarchie maximale freiheit. der anarcho-kapitalismus strebt das ebenso an. so gesehen hat marx posthum doppelt verloren.

    Anarchie ist eine Mogelpackung - denn der mit der dicksten Keule und dem fettesten Geldbeutel wird, genau wie im Anarchokapitalismus derjenige sein, der bestimmt.

    an vielen stellen: das politbüro, die lpg's, die veb's, die planwirtschaft, die waffenbrüderschaft mit dem kommunistischen mutterland russland, die stasi, usw., das ganze gesellschaftliche leben in der ddr war kommunistisch geprägt. du willst das nur nicht erkennen, ebenso wie du den westen als manifestation des bösen wahrnimmst.


    nicht böse gemeint, bro. du bist mir nicht unsympathisch. aber hinsichtlich kommunismus halte ich dich nicht nur für befangen, sondern schlichtweg für unzurechnungsfähig. :(

    Du raffst es einfach nicht, oder?


    Kommunismus ist eine herrschaftsfreie Gesellschaftsform.


    Dafür benötigt man allerdings vernunftbegabte, empathische Wesen - und die sind leider Mangelware.

    die ddr. die meisten hier in schland kennen die sogenannte 'ddr'. auch ich habe ihren untergang hautnah miterlebt.

    Na dann los, erkläre mir mal bitte, wo du in der DDR Kommunismus verortest.

    Zitat

    Der Kommunismus steht zumeist für umfassende Gütergemeinschaft und Gleichheit der Lebensbedingungen aller Gesellschaftsmitglieder, er bildet nach Auffassung der Befürworter den Endzustand der zwangsläufigen geschichtlichen Entwicklung. Er wird beschrieben als eine Überflussgesellschaft mit Gemeinschaftseigentum an den Produktionsmitteln, in der Arbeitsteilung, Leistungsdruck und der Gegensatz von geistiger und körperlicher Arbeit aufgehoben sind, die Arbeit keine Fron, sondern ein Bedürfnis ist, in der die gesellschaftliche Produktion aufgrund unmittelbarer gesellschaftlicher Absprachen in und zwischen den Produktionsassoziationen in Übereinstimmung mit den gesellschaftlichen Bedürfnissen erfolgt und in der die Konsumgüter entsprechend den individuellen Bedürfnissen verteilt werden („Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen”

    Nichts davon trifft auf die DDR zu. Die DDR, genau wie China, Nordkorea oder wo auch immer die westliche Propaganda und die dortigen Diktatoren das Label "Kommunismus" draufgepappt haben war alles mögliche, aber in keinster Weise kommunistisch.

    Kambodscha unter Pol Pot, China, Nord Korea... Drängt sich auf.

    Ok, wenn also Kommunismus voraussetzt, dass der Staat quasi aufgelöst ist, es also keine Herrschaft mehr gibt - inwiefern kann dann eine Diktatur auch nur im entferntesten Spuren von Kommunismus enthalten?

    so fängt es an: verallgemeinerung. aus 'kommunistische diktaturen' wird plötzlich 'alle diktaturen'*. und im nächsten schritt wird behauptet, dass es niemals eine kommunistische diktatur gegeben hat.

    Nenn mir eine einzige.

    Zitat

    mich erinnern die leugner kommunistischer verbrechen ein bisschen an neonazis, die behaupten dass hitler in schlimmen zeiten zu schlimmen maßnahmen gezwungen war, aber dass der nationalsozialismus im grunde keine hassideologie ist.


    *) rassisten erwidern oft: 'all lives matter', wenn jemand sagt: 'black lives matter'.

    ... same shit, different assholes. :(

    Hitler war schon voller Hass und Verbrechensabsichten, da war er noch nicht mal in der NSDAP.

    so'n heißes bad schützt offenbar davor, zum fanboy totalitärer ideologien und zum leugner ihrer verbrechen zu werden.

    Wer leugnet denn hier Verbrechen von Diktaturen?


    Wenn ich auf ein Glas Senf einen Aufkleber "Marmelade" pappe, wird aus dem Senf noch lange kein süßer Brotaufstrich.


    Wenn ich Diktaturen mit Kommunismus betitele, ist da immer noch 100% Diktatur drin und 0% Kommunismus.

    es wird versucht das brechen von prinzipien möglichst zu vermeiden. und wenn es mal geschieht, wird es als peinlich und beschämend wahrgenommen. ...

    ja, ich habe die massenhaften "mea culpa" wegen Irakrieg und Jugoslawien noch bildhaft vor den Augen.


    Was du erzählst ist kompletter Bullshit. Hier wird seitens der Verantwortlichen jede noch so abwegige Begründung genutzt, um das zu rechtfertigen. Diejenigen, die den Finger in die Wunde legen werden verunglimpft und nicht ernst genommen.