Beiträge von Diogenes2100

    Ich würde mal sagen, London war eigentlich nie richtig in der EU. Seit sie Mitglied waren, haben sie sich immer so verhalten als wären sie dagegen.

    Absolut richtig - die ewigen Bremser, Nörgler und Rosinenpicker haben sich vom Zug abgekoppelt. Weg mit Schaden - besser is dat.

    Ne jetzt, deine Oma kommt auch aus Schlesien?Und ist dann auch nach Berlin?Haha, die Welt ist klein.Jetzt sag bloß noch das sie sich als blutjunges Mädchen als Hausmädchen andingen musste, bei den Herrschaften.

    Na, dann wären wir jetzt zu dritt. Meine Oma väterlicherseits musste mit ihm als 11-jährigem im Februar 1946 von Glatz nach Berlin laufen.

    Kein Mythos,sondern Erfahrungen aus Jahrzehnten beruflicher Tätigkeit in der Beratung von Suchtkranken.Üblicherweise geht's so: zuerst Nikotin,dann Cannabis und weiter zu Heroin,Kokain oder was das Schnupfkästchen noch so zu bieten hat.

    Übrigens: wenn Karrieren "teilweise" entstehen,dann kann's kein Mythos mehr sein....

    Also ist Nikotin die Einstiegsdroge. Öfter als Cannabis ist übrigens Alkohol die zweite Stufe.

    Eines sollte beachtet werden: Cannabis ist Einstiegsdroge, egal ob legal oder illegal. Der erste Schritt in eine äusserst ungewisse Richtung.

    Das ist erstens in großen Teilen ein Mythos, und selbst wenn solche "Karrieren" auch teilweise auftreten, dann liegt es eher an der Prohibitionspolitik als an Cannabis selbst. Wer Cannabis nur auf illegalem Weg beschaffen kann, trifft in genau diesem Milieu auf Dealer, die natürlich ein Interesse daran haben, die härteren, schneller und gründlicher abhängig machenden Stoffe zu verticken, die zudem noch eine höhere Gewinnspanne aufweisen.

    Der Unterschied zwischen einem bekifften Autofahrer und einem alkoholisierten ist im übrigen auch nicht zu verachten. Alkohol enthemmt, macht aggressiv und Alkoholgenuss führt zu Selbstüberschätzung. Cannabis hingegen entspannt, macht gelassen und führt oft zu verbesserten Sinneswahrnehmungen.


    Ich setze mich definitiv lieber neben einen bekifften Fahrer als neben einen besoffenen.

    ..... Oder zu Orten, wo es halt dringend was zu erledigen gibt. Ich muss diese Woche zum Arzt und auf die Kolchose, um zwei Wassertanks zu leeren. Letzteres ist 35 km Luftlinie weg. Mache ich letzteres nicht, entsteht Schaden im höheren vierstelligen Bereich. Natürlich fahre ich da hin. Und ich werde dabei keinen Menschen treffen. Du verstehst, worauf ich hinaus will?

    Nein, das ist nicht zu verstehen, denn beides sind "triftige Gründe" gemäß der in Brandenburg geltenden Verordnung. Beide Dinge sind in §4 sogar ausdrücklich aufgelistet, siehe Punkte 5 und 7.


    Die Liste der Ausnahmen ist derart lang, da gibt es für nahezu jeden dringenden Fall eine - nur nicht für die "Spassfraktion", und das ist ok.

    Der Holocaust war ein Massaker an Wehrlosen. Ich meinte mehr so Auseinandersetzungen, bei denen sich die Kämpfer auf Augenhöhe gegenüberstehen.


    Im WW2 war die deutsche Wehrmacht u.a. deshalb unterlegen, weil sie kriegsmüde war. Zudem waren sie erfolgreiche Blitzkriege gewohnt. Aufreibende Schlachten, wie in Hürtgenwald oder Stalingrad, woraus sie als Verlierer hervorgingen, haben nochmals ihren Kampfgeist getrübt.

    Es ging mir nicht um die Wehrmacht, sondern um die dahinter steckende Ideologie - und genau die ging von einer Rassenüberlegenheit aus, mündete vor dem Krieg in Imponiergehabe wie den Olympischen Spielen, Massenaufmärschen und Militärparaden sowie Protzbauten. Das ist genau das Verhalten, das balzende Pfaue an den Tag legen.

    In vielen Zusammenhängen, wo Gruppen oder Personen um eine Spitzenposition wetteifern, ist sowas völlig normal. Man behauptet, der Beste zu sein und glaubt auch fest daran. Das entfesselt ungeahnte Energien und hilft sogar, die Gegner zu demoralisieren. Millionen Fußballspiele, Boxkämpfe und Schlachten wurden gewonnen, weil man immer fest davon überzeugt war, dass man als einziger den Sieg verdient hat.

    Wo derartiges Imponierverhalten im Extremfall hinführt, haben gerade wir Deutschen in 2 Weltkriegen und ganz extrem in Bezug auf den Holocaust bitter lernen müssen. Mit Intelligenz und Vernunft hat diese Form des Stammhirndenkens nicht viel zu tun.

    "Stell Dir vor, es kommt Krieg und keiner geht hin


    -- von einem unbekannten Gegner der Friedensbewegung

    von einem ziemlich dummen Menschen - "Keiner" ist das ausschlaggebende Wort und schließt auch den Feind mit ein. Sollen sich die Politiker in einer Arena treffen und das Ding ausfechten, aber ihre Völker in Ruhe lassen.

    Ja Dio, das nennt sich Wettbewerb. Offensichtlich haben es die Menschen vorgezogen, in größerem Umfang dort einzukaufen und eben nicht in der Innenstadt. Das muss dann ja Ursachen gehabt haben, die mit der Befriedigung von Bedürfnissen zu tun haben. Dem kann man nicht damit begegnen, diese Einkaufszentren per Subventionierung oder mit Verboten zu bekämpfen.

    Nana, die Dinger wurden oftmals ja genauso subventioniert - verbilligte Grundstücke, niedriger Hebesatz Gewerbesteuer etc.

    Natürlich haben sie sich nicht gewünscht, dass es so kommt. Sie haben nur kräftig daran mitgewirkt. Etwas, was eine Mehrheit in der Stadt bis heute scheinbar nicht bereit ist in Betracht zu ziehen.


    Das ist doch zuerst mal die Aufgabe der jeweiligen Stadt selbst und nicht des bundesdeutschen Steuerzahlers. Es bringt doch nichts, ständig neue Subventionstöpfe zur Erhaltung von Dingen auszukippen, die nicht zu erhalten sind.

    Schon mal daran gedacht, dass es oft die an die Städte grenzenden Gemeinden gewesen sind, die auf ihrem Gebiet die netten Einkaufszentren genehmigten und somit zu einem erheblichen Teil dazu beigetragen haben, den Einzelhandel in den Städten zu killen?