Beiträge von Diogenes2100

    Äußerlichkeiten signalisieren heute Lebenseinstellungen, Ideologie und Präferenzen. Oder was würdest du dem absolut vergammelten Typen im entsprechenden Ladengeschäft an Schönheitsprodukten abkaufen?

    Derjenige würde vermutlich gar nicht eingestellt werden, und sollte es der Inhaber sein würde er mit ziemlicher Sicherheit pleite gehen, es sei denn dieser Gammellook passt zu den Produkten. Für mich würde es allerdings absolut keine Rolle spielen ob der Bankberater mit Polo-Shirt und Jeans oder in Business-Uniform seine Beratung durchführt. Seriosität verbinde ich nicht mit einem Kleiderständer, sondern mit den Inhalten der Beratung.

    Wenn ich als alter weißer Mann in eine Bank gehe und 100.000 Euro anlegen will (was ich nicht will), dann erwarte ich als Gesprächspartner jemanden, der nicht so aussieht wie der Berater von Wild-Ost- Reisen (Schleichwerbung, da ich die Inhaber kenne).

    Daran sieht man, wie voruteilsbeladen die meisten sind. Eventuell ist das ja der genialste Finanzberater dieses Planeten, und du verpasst die Chance weil dich Äußerlichkeiten mehr interessieren als die individuelle Fähigkeit.

    Intelligente Menschen können ihre Vorurteile kontrollieren, die anderen handeln nach ihnen.

    Da gibt es auch mindestens einen Angreifer,

    Was die Verteidigung gegen diesen Angreifer aber immer noch nicht völkerrechtswidrig macht. Dass es bei der Beurteilung des Geschehens immer auf den jeweiligen Standpunkt ankommt dürfte klar sein. Der Angreifer handelt (meistens) völkerrechtswidrig. Würde der Angegriffene sich erst gar nicht wehren wäre es wohl kein Krieg im Sinne des Wortes, gleichwohl wäre der Angriff illegal.

    Nicht viel weniger ...

    Lol, wir wurden Mitte der 80er mal wegen irgendeinem großen Ereignis, ich weiß nicht mehr ob es ein großer Waldbrand oder ein Massenunfall war 50 KM vor Westberlin von der Autobahn herunter geleitet und bis Dreilinden durch die Dörfer Brandenburgs geführt. Da hatte ich echt Angst um unsere Dämpfer und Radaufhängungen, ich kam mir vor als wäre ich in die 20er Jahre zurück versetzt worden.


    Und ganz ehrlich: nicht eine einzige heutige deutsche Autobahn weist derart viele Schlaglöcher und Spurrillen auf wie seinerzeit die Transitautobahnen.

    Habe ich gesagt das es einfach ist ? Oder das es nur über den Verbraucher geht ?


    Es geht schlicht darum das jemand wie Tönnies der die jetzt als Synoym für die aktuelle Fleischverarbeitung herhält zu dem wachsen konnte nicht nur durch ihm wohlgesonnendem Politik und Lobbyhumus..... sondern eben auch durch den Faktor des Konsumenten .....

    Tönnies ist hauptsächlich dadurch gewachsen, dass sein Billigdreck über diverse Kanäle in den Markt gedrückt wurde und durch Aquisition von Unternehmen mit klingenden Markennamen hat er genau diese benutzt, um die Verbraucher hinter die Fichte zu führen. Es ist zu einfach für solche Schmuddelfabrikanten, Lücken in der Gesetzgebung auszunutzen, um die Herkunft ihres Drecks durch umlabeln zu verschleiern.


    Es geht vor allem darum, dass die Politik sich seit Jahrzehnten dagegen sträubt, den Produzenten richtig auf die Zehen zu steigen, egal ob es Autokonzerne sind, Fleischproduzenten, Pharmariesen oder Giftspritzer-Bauern.

    Die Zustände in der Fleischindustrie sind nicht neu, die sind seit Jahrzehnten bekannt. Das einzige, was den verschiedensten Gesetzgebern eingefallen ist im Verlauf der letzten 40-50 Jahre sind homöopathische Dosen weißer Salbe.

    Eventuell sollte man den Fokus nicht immer nur auf das richten, was nicht geht.

    Sondern auf das, was geht.

    Zum Beispiel weniger Fleisch essen und damit Geld sparen, um ernährungstechnisch hochwertiges Bio-Fleisch aus artgerechter Haltung kaufen zu können. ....

    Sicherlich sind einige Dinge möglich. Aber der normale Verbraucher müsste stets eine Datenbank anzapfen via Handy (Apps gibt es ja genügend), um sich bei nahezu jedem Produkt die leider oft unzureichenden Herkunftsinformationen zu besorgen. Dann dauert ein Einkauf halt mal drei Mal so lange wie normal. Ganz abgesehen davon, dass für etwa ein Drittel der Bevölkerung die vorhandene Kaufkraft nicht ausreicht, um auf billige Industriepampe vollständig zu verzichten, es sei denn, er verzichtet auf alles andere, was seine Freizeit lebenswert macht.


    Gefordert ist in erster Linie der Gesetzgeber, denn die Unternehmen haben nur ein Interesse - und das heißt Profit. All das Gequatsche von Aldi, Lidl und Co. über Nachhaltigkeit dient nur der Verarschung.


    Fleisch sollte nach dem Willen unserer Lobbyministerin Klöckner durch zusätzlich erhobene Abgaben teurer werden, was für ein dämlicher Weg. Würde der Gesetzgeber den Produzenten knallharte Vorgaben machen, was Haltungsbedingungen, Transport, Mästung und Schlachtung angeht, würden die Preise ganz von alleine steigen. Tiertransporte zu Schlachthöfen, Aufwuchs und Mastbetrieben europaweit auf maximal 50 KM zu begrenzen wäre ein netter Anfang.

    .... Anstatt darauf zu warten das der Gesetzgeber sich bewegt mal einfach den Schmuddel gar nicht erst erwerben, und zwar stringent und mit Ansage. Was meinst Du wie schnell sich dann der Wind drehen würde.....

    Und wie genau stellst du dir das vor? Nehmen wir ganz simpel mal das Beispiel Tönnies:


    Astro

    Böklunder

    Dölling

    Gutfried

    Hareico

    Heine"s

    Jensen"s

    Könecke

    Landjunker

    Lutz

    Marten

    Mein Metzger

    Naumburger

    Plumrose

    Redlefsen

    Schulte

    Vevia

    Weimarer

    Wilx

    Zerbster Original

    Zimbo


    In all diesen Marken und noch etlichen mehr steckt Fleisch aus den Tönnies Fleischfabriken. Ebenso in allen Produkten, die mit den Kennzeichen NW 20202 EG,

    NW 20028 EG und NW 20045 EG gekennzeichnet sind, wobei auch das keine abschließende Liste ist. Bei vielen Fertigprodukten muss die Herkunft gar nicht gekennzeichnet sein.


    Und jetzt mach das gleiche Spielchen mal mit Nestlé und weiteren Großkonzernen, die man aus anderen Gründen boykottieren möchte - dann schrumpft die Auswahl im Supermarkt auf ein paar Produkte im Bioregal und der Gemüsetheke zusammen. Das ist jetzt allerdings nur der Lebensmittelbereich.


    Zitat

    Beispiel: Schweine werden bei Schlachtbetrieb A geschlachtet und zu Schnitzel verarbeitet. Bei Betrieb B werden sie paniert. Betrieb C verpackt das Produkt. Auf der Packung ist das Identifikationszeichen von Betrieb C aufgedruckt. Über Betrieb A und Betrieb B finden Kunden keine Hinweise.

    https://www.chip.de/news/Aldi-…n-Toennies_182787654.html

    Wildschweine durchwühlten schon seit hunderttausenden von Jahren den Waldboden, ohne dass es den Wald jemals wirklich gestört hätte. Erst der Mensch hat es fertig gebracht, 2/3 des Waldes komplett abzuholzen und den Rest bis auf einen marginalen Teil zu kränklichen und anfälligen Wirtschaftswäldern umzubauen.

    Natürlich ist die Politik auch in der Pflicht. Das ist in Deutschland bezogen auf die Unterbringung und Bezahlung der Arbeiter in der Fleischindustrie nicht anders als in China, was diese unsäglichen Wildtiermärkte angeht. Was mich nervt, ist, dass sich der Verbraucher stehts aus der Verantwortung zu stehlen versucht und mit dem Finger auf die Politiker und/oder die Unternehmer zeigt, anstatt sich zuallerst an die eigene Nase zu fassen.

    Genauso verkehrt ist es aber, ständig dem Verbraucher die Verantwortung zuzuschieben. Diejenigen, welche das Tierleid verursachen und die Gesetze machen, welche dies erlauben sind die Täter, der Verbraucher nur der Nutznießer.

    ... Und nein, die Mountain Bike Akteure von heute sind ja eigentlich fast die gleichen Typen wie die Trimming 130 Fraktion von damals...und natürlich wächst da kein Gras mehr, wo die langbrettern....

    Das Problem mit den Mountainbikern liegt ähnlich wie bei den Autofahrern. Etliche von denen nehmen leider auf langsamere Spaziergänger genau so wenig Rücksicht wie Autofahrer auf Fußgänger und Radfahrer.