Beiträge von Diogenes2100

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    Immer wieder dieses überall gleich, das wäre falsch.

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    Oder auch nicht. Aus der Zeit der Spanischen Grippe liegt da eine interessante Grafik aus den USA vor:


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    Die Stadt mit den strengsten Maßnahmen, St. Louis, verzeichnete die geringste Todesrate, auch dadurch, dass dort die Lockerungen weniger "locker" gehandhabt wurden als in anderen Städten.

    Ein Gedanke treibt mich immer noch um. Bei der Influenza 2017/18 sind im vergleichbaren Zeitraum über 25.000 in D verstorben. Die Zahl der Erkrankten hab ich nirgends gelesen.

    Hast du denn danach gesucht?

    Zitat

    https://www.aerztezeitung.de/M…ewelle-201718-229761.html
    So gab es danach zum Beispiel geschätzte neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche, zwei Millionen mehr als in den starken Grippesaisons 2012/13 und 2014/15.

    Und jetzt rechnen wir mal von 150.000 Infizierten hoch auf 9 Millionen und passen die Sterberate entsprechend an. Das würde bedeuten, dass bei 9 Millionen Infizierten mit ca. 360.000 Todesfällen zu rechnen wäre.

    Ist dir jetzt etwas klarer, warum die beiden Infektionen nicht vergleichbar sind?

    Nun denn, dann eben ein wenig ausführlicher zu deinen einzelnen Links:

    Zitat von deinem 1. Link

    Die Quote der Schüler*innen mit ausländischen Wurzeln, die keinen Schulabschluss erreichen, ist in Deutschland seit 2002 von 12,1 auf 12,9 Prozent angestiegen.

    Woran das wohl liegen mag? Als mögliche Gründe fallen mir ein

    - Lehrermangel - brauchst du da Links für?

    - Chancenungleichheit - ein von der OECD immer wieder festgestellter Mangel gerade des deutschen Schulsystems.

    - soziale Bedingungen


    Link 1 beweist im Grunde gar nichts, im Text steht ja sogar drin, woran es am meisten hapert.


    Zitat von deinem 2. Link

    Unter den 4,1 Millionen sogenannten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten liegt der Anteil der Migranten sogar bei 57 Prozent. In dieser Kategorie sind neben den Arbeitslosen vor allem auch Aufstocker enthalten, also Menschen, die vom Jobcenter ergänzende Leistungen erhalten, weil ihr Erwerbseinkommen nicht für den Lebensunterhalt ausreicht.

    Woran das nun wieder liegen mag? Personen mit Migrationshintergrund machen nun einmal sehr oft die am miesesten bezahlten Job in dieser Gesellschaft, oder sie bekommen erst gar keinen. Diese Form der Diskriminierung findet sich übrigens auch in vielen anderen Bereichen, zum Beispiel bei der Wohnungssuche.

    Klingt dein Name nach Migrationshintergrund, sind deine Chancen eben schon mal wesentlich schlechter als wenn er Müller oder Maier ist.



    Und was deinen dritten Link angeht - gelesen hast du ihn anscheinend nicht, denn darin wird genau dieses Problem geschildert. Die Ausbildung der Zugewanderten, ob Flüchtlinge oder Migranten, wird stetig besser. Was noch lange kein Grund ist, ihnen anständig bezahlte Jobs zu geben.

    Ich frage mich, wenn du die Deutschen so abwertend bewertest, ob du die große Ausnahme bist? ...

    Ich bin sicher nicht die "große" Ausnahme, aber ich war mir, so lange es körperlich ging, kaum jemals für eine Arbeit zu schade. Was denkst du eigentlich, warum so viele Saisonarbeiter aus dem Ausland benötigt werden, um hier als Erntehelfer zu dienen, während deutsche Schulabbrecher lieber daddeln und sich die Birne zudröhnen? Alleine, wenn ich das tätowierte Pack sehe, das tagsüber rechte Parolen gröhlt und am Abend besoffen die Straße vollkotzt wird mir übel. Denen nimmt keiner die Arbeit weg, die sind schlicht zu faul.

    Aus deiner Tastatur habe ich keinen anderen Kommentar erwartet....du nimmst natürlich in deinem Land gerne einen Haufen Analphabeten und Unqualifizierte auf....ich frag mich halt nur, bei welcher Menge fängt das an und bei welcher hört das auf....das ist wie mit den Verrückten, die auf der Genfer Konvention pennen und unendlich viele Flüchtlinge aufnehmen wollen, um dieser Nachdruck zu verleihen....Geld spielt dabei ja nirgendwo eine Rolle, oder?.....

    Nun, da ja der gemeine Deutsche lieber auf der Terrasse liegt als Spargel zu stechen, Obst zu ernten, Straßen zu teeren oder sonstige "minderwertige" Arbeit zu verrichten, tut uns manch Analphabet und Unqualifizierter anscheinend recht gut. Wobei ich bei vielen der Flüchtlingen, mit denen ich in den letzten Jahren Kontakt hatte, weitaus mehr Ehrgeiz sehe, sich fortzubilden als bei den daddelsüchtigen, adipösen und wohlstandsverwöhnten Witzgermanen.


    Was die Menge angeht - dazu hat der gerade verstorbene Norbert Blüm einige passende Worte gesagt:


    Zitat

    Wenn 500 Millionen Europäer keine fünf Millionen oder mehr verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen können, dann schließen wir am besten den Laden 'Europa' wegen moralischer Insolvenz“


    Der heilige Florian - mit dem Motto: Schütz unser Haus, steck das des Nachbarn an -, der hat in Deutschland an 365 Tagen Namenstag.

    Und wass diese moralische Insolvenz angeht - die ist bei diversen Deutschen anscheinend längst ein abgeschlossener Vorgang.

    Meine Frage war, was speziell die USA – der größte Finanzier der WHO - für Vorteile von der WHO hat. Mit der Antwort „Unzählige! kann ich nichts anfangen.

    Könnte die richtige Antwort vielleicht sein: „Die USA hat speziell keine Vorteile?“ Wäre es da für die USA nicht besser, wenn das Geld in das eigene Gesundheitswesen investiert würde?

    Verzeihung, vielleicht muss ich es für dich einfacher formulieren:


    Wenn ein Land wie die USA sich aus einer weltweiten Institution zurückzieht, die Daten über drohende Epidemien und Pandemien weltweit sammelt, auswertet, analysiert und den Mitgliedsländern zugängllich macht, woher bekommen die USA dann entsprechende Informationen? Meinst du, die kriegen die dann für lau? Von dem Geld werden unter anderem auch Forschungen an US-Universitäten bezahlt. Aber die sind natürlich auch auf die weltweit gesammelten Daten angewiesen.

    Ohne entsprechende Datenbasis keine Epidemiologieforschung.


    Was denkst du eigentlich, wie Epidemievermeidung in einer globalisierten Welt funktionieren kann? Alle machen ihre Grenzen dicht und versauern im eigenen Saft?


    Was das Gesundheitssystem der USA angeht - das ist erstklassig - für den, der es sich leisten kann. Die ärmeren werden in Zelten oder Bussen auf Parkplätzen per Almosen behandelt.

    ...

    Was hat die USA für Vorteile die WHO finanziell als größter Geldgeber zu unterstützen?

    Unzählige, die alleine schon darin begründet sind, dass die WHO weltweit verfügbare Daten zusammenfasst. Wenn jedes Land für sich alleine wurschtelt, würden sich Pandemien noch wesentlich besser ausbreiten können als jetzt, selbst wenn manche Handlungen der WHO kritikwürdig sind.

    Weltweiter Handel, weltweiter Tourismus, Geschäftsreisen usw. sind hinsichtlich der damit verbundenen Verbreitung von Epidemien national nicht zu bewältigen. Schon gar nicht von Ländern wie den USA, deren Gesundheitswesen nur Wohlhabenden genügend bietet.

    Wo liegt der Nutzen für die USA?


    China zahlt weniger als die Hälfte wie die USA. Vermutlich kann man das Geld lukrativer anlegen?

    Nun, worin könnte der Nutzen einer Organisation liegen, die weltweit Daten über Gesundheitsprobleme, speziell Seuchen, sammelt und veröffentlicht? Manchmal hat man echt den Eindruck, ihr Nationalisten seid alle komplett bescheuert.


    Es ist ja kein Wunder, dass ausgerechnet angelsächsische Länder wie Australien und die USA inkl. UK mit ihrer utilitaristischen Grundhaltung mit zu denen gehören, die mit ihrer Einstellung baden gegangen sind. Und genau diese Länder schieben jetzt, wie gewohnt, anderen die Schuld für ihr eigenes Versagen zu.


    Das ist nichts weiter als dümmliche Ablenkungsstrategie, zudem zu vollkommen unpassender Zeit.

    Was passiert, wenn ich uneigennützig jemand über einen begrenzten Zeitraum unterstütze, dann aber irgendwann meine Zahlungen einstelle. Da kommt kein Dankeschön, im Gegenteil!!!


    Der größte Finanzier (15 %) der WHO ist mit Abstand die USA.

    Dein Irrtum besteht schon darin, zu glauben, die Zashlungen wären "uneigennützig"§.