Beiträge von Diogenes2100

    Verdanken wir nicht unseren amerikanischen Freunden unsere Sicherheit, unsere Demokratie und unseren Wohlstand? Und, bei der Wiedervereinigung hat uns da die USA nicht auch unterstützt?

    Ziemlich blauäugige Schönfärberei. Genau so wenig wie Schuld etwas Generationen übergreifendes ist, gibt es eine Pflicht, auf ewig dankbar zu sein. Die USA müssen sich an der von ihnen selbst proklamierten und wie ein Banner vorangetragenen Messlatte der Humanität, der Menschenrechte und der Freiheit messen lassen. Und diese Messlatte ist leider ziemlich kurz, wenn man nicht entsprechenden Besitz hat.


    Die USA sind derzeit ein dekadentes, adipöses und weitgehend ungebildetes Land, das von Plutokraten und Kriegstreibern regiert wird.

    ....

    Ich denke in erster Linie erst einmal an all die Arbeitnehmer, die nun am allerwenigsten mit der Arroganz der Führenden zu tun haben, die ganz einfach nur bisher jeden Tag für 8 Stunden ihrer Arbeit nachgegangen sind....

    für die müssen jetzt Maßnahmen greifen...

    Ist ja richtig. Aber Hilfen, die über Kurzarbeitergeld hinausgehen sollten grundsätzlich als Kredite vergeben werden - und eine der Auflagen müsste sein, diese vorrangig, noch vor Dividendenzahlungen und Managerboni wieder zurück zu zahlen.

    ....jawoll, alles Drecksfirmen,.....

    Genau. Jahrelang fette Gewinne einsacken, fette Dividenden an Anleger austeilen, fetteste Gehälter an unfähige Manager zahlen und wenn es eng wird, beim Steuerzahler betteln gehen. Wenn dieser unfähige Scheißhaufen VW mal etwas früher an die Zukunft gedacht hätte, in vernünftigere und nachhaltigere Fahrzeuge investiert und nicht die ganzen Gierhälse gestopft hätte, wäre evtl. jetzt auch genug Kohle da, um mal eine Durststrecke zu überwinden.


    Aber so muss es wohl laufen - Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren - darin sind unsere Kapitalistenärsche ganz groß.

    .... zeichnet sie sich durch einen Hang zu Panik und radikalen Einschnitten aus…

    Panik kennzeichnet doch eher diejenigen aus, deren Triebfeder der Hang zu Konsum und unbegrenztem Wachstum sind. Deren Panik besteht darin, dass ihre überholten und umweltfeindlichen Gewohnheiten nicht mehr unbegrenzt ausgelebt werden können, dass ihre Nach-uns-die-Sintflut Ideologie zusammenbricht. Niemand würde sterben, wenn er statt sieben Mal in der Woche nur noch drei Mal Fleisch essen würde, wenn er auf nutzlose, Ressourcen verschwendende Spassspazierfahrten durch die Gegend verzichten würde, im Dezember keine Erdbeeren aus Chile auf dem Tisch haben müsste oder im Januar Spargel aus Südafrika.

    Es hört sie aber auch keiner, geschweige denn dass sie in Entscheidungen einbezogen würde. Geht Demokratie nur in normalen Zeiten? Ist ja nicht so, dass das keine größeren Auswirkungen auf alle hätte.

    Was für ein Glück, dass man dummen Meinungen auch in einer Demokratie nicht unbedingt Aufmerksamkeit schenken muss.

    Zitat

    Das kann, oder besser muss, man in den ersten Wochen ja auch so machen. Nur sind die irgendwann vorbei. Und dann braucht es eben keinen Dreijahresplan, sondern eine verlässliche Vision und konkrete, erwartbare wie nachvollziehbare Maßnahmen mit konkreten Ansagen dazu, die sich dieser generellen Strategie unterordnen und auch so kommuniziert werden.

    Das ist mir einfach viel zu allgemein und platt. Nenne doch mal konkrete Beispiele.

    ......

    Es ist verdammt noch mal an der Zeit, die Vorstellungen auf den Tisch zu legen und dabei eine strategische Linie zu umreißen sowie eine öffentliche Diskussion darüber zuzulassen UND zu berücksichtigen..-....

    Unterdrückt etwa irgend jemand die öffentliche Diskussion? Werden "Abweichler" morgens aus ihren Wohnungen gezerrt und nach Bautzen verfrachtet? Und was die "Vorstellungen und "die strategische Linie" derzeit sind, ist doch überaus klar. Im Nebel wird auf Sicht gefahren, und das ist auch verdammt gut so. Jeder, der sich jetzt hinstellt und einen großen 12-Monats oder gar 3-Jahresplan öffentlich verkündet, ist genau so ein Idiot wie die Leute, die meinen, Corona wäre nichts weiter als eine leichte Grippe. Je nach dem, wie sich die Zahlen im Wochenrythmus verändern werden entweder weitere Erleichterungen beschlossen oder, im ungünstigen Fall, auch wieder Verschärfungen.

    Du bringst die gleiche Meldung wieder, nur um die Angst vor Ansteckung lächerlich zu machen?

    Natürlich, ist ja seine Masche. Ständige Wiederholung des gleichen Unsinns.


    Um in D eine Herdenimmunität zu erreichen, müssen 50-60 Millionen Menschen in D infiziert werden und diese Infektion überleben. Stand heute haben wir knapp 150.000 verifizierte Infektionen und 4.404 Todesfälle. Hochgerechnet auf 60 Millionen Infizierte würde das 1,7 Mio. Todesfälle bedeuten. Selbst wenn man die Dunkelziffer der Infizierten mit dem Faktor 5 annimmt, wären das immer noch über 330.000 Tote, ganz abgesehen davon dass bei einer vollkommen ungehinderten Ausbreitung unser Gesundheitssystem kollabieren würde.


    Wer hier ständig herumplärrt wegen den vorübergehenden Grundrechtseinsckränkungen und den Auswirkungen auf unsere Wirtschaft ist ein Vollidiot. Keine Regierung könnte sich bei der nächsten Wahl noch sehen lassen, wenn sie durch Nichtstun eine halbe Million Einwohner verrecken ließe.

    ...

    Amazon ist der größte Zertörer.

    Und "alle" Deppen rennen hin.

    Dabei sind die Angebote dort oft teurer als anderswo.

    1. Viele, sehr viele kleine Unternehmen (2017 mehr als 55.000) bieten ihre Waren auf Amazon an. Zerrstören sieht anders aus - diejenigen, die kaputt gehen haben meist ganz andere Probleme als Amazon.


    2. Einige Produkte mögen zwar teurer erscheinen, für Prime-Kunden entfallen allerdings oft die Lieferkosten. Zudem - wären alle anderen Onlinehändler auch nur annähernd so gut organisiert, was Rückgaben und Rückvergütungen angeht, hätte Amazon viel weniger Kunden.

    ... Israel wurde nach seiner Unabhängigkeitserklärung sofort von arabischen Milizen angegriffen....

    Weil die UN nicht in der Lage waren, Israel an der völkerrechtswidrigen Aktion zu hindern. Und mit der Anerkennung des gegründeten Staates haben die UN selbst das geltende Völkerrecht durchbrochen.