Beiträge von Redwing

    So, aufgrund des unfaßbar userfeindlichen und umständlichen (Mehrfach-)Zitatsystems hier in Politopien, das mich auch so allmählich nachhaltig abturnt, habe ich zwar am Ende meinen Text nicht mehr als Fremdzitat verkaufen müssen, konnte aber gerade den Namen des gemeinten Vollhonks nicht mehr im Zitat erscheinen lassen. Es war natürlich Die-Dingsbumms:


    Zitat

    So ist es. Das geht alles Hand in Hand. Zufriedene Mitarbeiter -> qualitativ hochwertige Produkte -> zufriedene Kunden -> mehr Umsatz -> mehr Wachstum -> mehr Jobs -> mehr Geld in der Staatskasse -> mehr Lebensqualität auch für nicht-erwerbstätige Menschen ... usw.usw. Lang lebe der Kapitalismus!


    Deine gelebte Dummheit bereitet mir beinahe physische Schmerzen. ;-D Ich weiß ja nicht, ob du den platten, polemischen Stuß tatsächlich selbst glaubst und das hier auch noch freiwillig machst, aber wenn du dafür bezahlt wirst, dann solltest du zumindest einen BESSEREN Job machen... ;-/ Aber ich verstehe das ja: Wie soll man auch glaubwürdig eine wirtschaftsfaschistisch-sozialdarwinistische Diktatur einer reichen Minderheit und einer Privatwirtschaftslobby mit Politmarionetten glaubwürdig verteidigen; das GEHT nicht ohne Polemik und Realitätsverzerrung. Ein System, deren typische expansiv-kumulative Gefällebildung, die jede objektive Statistik belegt, immer wieder immer breitere Massen von einer adäquaten Teilhabe ausschließt oder gar zunehmend in der nackten Existenz bedroht und auch tagtäglich unzählige weitere Tote und Verelendete auf der Welt und darunter selbst in den paar "Gewinnerländern" des Kapitalismus schafft, während wenige andere vor Überfluß dekadent nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld.


    Zitat

    Das marxistische Dogma des ausgebeuteten Arbeitnehmers hat zumindest in den westlichen Ländern keinerlei Berechtigung mehr. Die größte Gefahr für Privatwirtschaft und Staat sind Mitarbeiter, die innerlich gekündigt haben. Und genau die bekommt man, wenn man sein Personal wie Sklaven behandelt.


    Na ja, der Sklavenhalter hatte zumindest noch irgendwo ein Interesse, daß seine Sklaven ihren Wert erhalten und mußte sich dann mehr oder weniger um sie sorgen. Der Arbeitgeber hingegen - und noch "besser" ist es mit diesem ganzen Zeitarbeits-Hire & Fire-Scheiß - schickt sie nach getanem Dumpingwerk nach Hause und interessiert sich von da an einen Scheiß, wie der über die Runden kommt. Soll es der Staat regeln, oder er wird halt durch den nächsten Dumpingjobber ersetzt. Selbst in diesem wohlhabenden (wenn auch immer ungleicher verteilt) Land gibt es ETLICHE Arbeitnehmer, die den letzten Dreckslohn erhalten, und das auch noch oft unter auch sonst miesesten Bedingungen. Davon abgesehen, daß Lohn eben nicht das einzige Kriterium ist und die Psychokrankheiten a la Burnout nicht umsonst immer mehr um sich greifen. Dieses neurotische Leistungswahn-Arbeits"leben" heutzutage ist Gesellschafts- und Lebensgift pur. :-P Und das auch noch bei eigentlich langfristig zu wenig Arbeitsplätzen und zu vielen Menschen.


    Und ich weiß ja auch nicht, von welchen großartigen Lohnzuwächsen Prosti, äh Substitute hier phantasiert, aber wenn DIESE Peanutz in angeblichen Boomjahren schon alles sind (und es zudem auch in vielen Branchen erst sowas wie staatlich verordneten Mindestlohn brauchte - der allerdings zu niedrig ist und in erbärmlichen Trippelschritten erhöht wird), die mal grad einen Hauch über der Inflation liegen... ;-P Darüber hinaus sind das gewiß wieder irgendwelche Durchschnittswerte, die überhaupt nicht aussagen, wie sich das zusammensetzt. Wie man auch gerne mal alle Nase lang wieder in den Medien propagiert, wie sehr doch das Privatvermögen"der Deutschen" steige - ohne darauf einzugehen, wie sich das zusammensetzt. Da werden dann u.a. ein paar Bonzen und eine Schar Arme in einen Topf geworfen, und heraus kommt dann eine ach so gesunde Mittelschicht im Schnitt... 8-) Ist ja erbärmlich!

    Man hat jetzt wahrscheinlich so "verläßliche Informationen" eines US-amerikanischen Geheimdienstsyndikats vorgelegt bekommen; so "verläßlich" wie etwa die Angaben über die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak damals... ;-/


    Na ja, ich denke ohnehin, die heuchlerischen Europäer suchen teils schon lange nach einem Grund oder vielmehr einer Ausrede, sich ebenfalls aus dem Abkommen zurückziehen und wieder gänzlich unter den Rock Washingtons huschen zu können, ohne dabei selbst zu sehr als Vertragsbrecher und Täter dazustehen.

    Soweit ich weiß, haben die Huthis mit Raketenschlägen den Saudi-Verbrechern auch schon früher harte Schläge zugefügt, wenn auch meist gegen militärische Ziele. Sieht also aus, als wären sie dazu imstande, und daß sie dabei vielleicht auch mal oder gar primär iranische Technik einsetzen, wenn das ihr enger Verbündeter ist, ist wohl kaum verwunderlich. Ist wohl eher unwahrscheinlich, daß sie US-Technik einsetzen; das bleibt den Saudi-Verbrechern vorbehalten (sofern es keine deutsche oder französische Technik ist), wenn sie im Jemen mal wieder ein Krankenhaus bombardieren oder so. ;-/ Was übrigens die systemischen Regierungen NICHT allzu sehr bekümmert hat - ganz im Gegensatz zu dem Schlag gegen ihre schwarze Droge.


    Ich könnte mir also gut vorstellen, daß es tatsächlich die Huthis waren, die sich gegen den westlich gestützten Terrorismus der Saudis zur Wehr setzen und dabei hoffentlich immer weiter gehen, um diese willkürlichen Kampfkamele zurückzutreiben und denen vor Augen zu halten, daß der Krieg auch ganz flugs zu IHNEN kommen kann und sie sich nicht zu sicher fühlen sollten. 8-)

    Aber es wäre sogar verständlich, wenn es am Ende doch der Iran war (nicht, daß man bislang großartige Beweise vorgelegt hätte, aber Länder wie die USA denken ja, es reichen bloße Beschuldigungen - und werden leider in dieser Arroganz oft bestätigt), denn auch er wird massiv angegriffen und in der nackten Existenz bedroht - mit Drohgebärden militärisch, aber aktiv bereits längst wirtschaftlich und politisch. Wie man es auch mit Venezuela versucht, etc.. Und wer sagt, daß Krieg nur mit Waffen und Militär geführt werden und Verluste nur durch Bomben und Projektile zustande kommen können? Wenn da z.B. Unzählige wegen Embargos und Boykotts verrecken, dann ist das mitunter ein verheerenderer Schlag als mit diversen Streubombenteppichen. Die USA sind einfach nur ein erbärmliches Verbrechersyndikat, gemeinsam mit ihren willigen Mittätern in diversen Duckmäuser-Regierungen. Wie etwa den Brandstiftern Israel und Saudi Arabien vor Ort. Und wenn die den Iran wirtschaftlich angreifen, dann verteidigt er sich vielleicht früher oder später mit den ihm zur Verfügung stehenden Methoden, wie auch die Huthis, etc.. Das werden die wahren Terroristen da oben in den westlichen oder auch sonstigen Führungsetagen dann wieder selbstgerecht und heuchlerisch "Terrorismus" nennen, aber die Ursache mal wieder vollkommen verklären...

    Und hier mein aus einer anderen V(irtual)-Nation importiertes Statement zu The Trumpet:

    Es war wichtig, Killary Clinton zu verhindern und den "Demokraten" die Message zu senden, daß sie mit diesen betuchten Establishment-Sozialbremsen gar nicht mehr angeschissen zu kommen brauchen - weshalb sie mit einem wie Altlast Biden beweisen würden, IMMER noch nichts gelernt zu haben, und Trump keinen besseren Gefallen tun könnten -, aber das alles wurde ja nun vollbracht, und The Trumpet hat es innen- wie außenpolitisch im Großen und Ganzen verbockt, obgleich da sicher nicht NUR Negatives war/ist und man hier manches vermutlich gar nicht mitkriegt. Dennoch: Bonzen und Wirtschaftsmafia NOCH mehr verhätschelt, Gefälle damit gewiß weiter vergrößert, völlig vorgestrige und verantwortungslose Umweltpolitik, außenpolitische verbale Kriegsspielchen, die schnell non-verbal werden könnten, Allianzen mit üblen Soziopathen a la Bolsonaro und bin Salman, KEINE große Annäherung an Rußland, ein gigantischer Wehretat, der in Umwelt und Soziales besser investiert wäre,...und alles in allem eine kurzsichtige, selbstgerechte Nach-mir-die-Sintflut-Agenda.

    Nun ist es einfach an der Zeit, die Message zu senden, daß wiederum Trump nicht mehr erwünscht ist... ;-)


    Auch ist diese ursachenignorante Hexenjagd und Deep-State-Paranoia der Trumpet und seines system- und rechtspopulistischen Umfelds gegenüber Linken einfach nur erbärmlich, kaum daß da angesichts extremster und weiter ausufernder Gefälle und ganzer Armeen von Obdachlosen, Verreckten und Eingeknasteten, die die "Freiheit" des Kapitalismus "genießen", mal ein zaghaftes Raunen hin zu mehr gerechter (Um)verteilung innerhalb der USA und der "Demokraten" sich anbahnt. Da kommen diese verqueren Freiheitsentzugs-Psychopathen gleich wieder angeschissen, und ihr Großmufti sitzt im Weißen Haus und hat jede Menge Geld in den Arsch geblasen bekommen, unter anderem von rich fat Daddy. ;-/


    Mögen die "Demokraten" nicht lernresistent den Fehler begehen, da eine Clinton 2.0 in Form dieses Biden etwa aufzustellen, sondern - soweit in den USA auf absehbare Zeit möglich - mit einer echten oder zumindest spürbareren Alternative antreten. Ansonsten macht man es Trump gleich zum zweiten Mal verdammt einfach... ;-/


    PS: Aber immerhin ein Fortschritt, daß dieser verbitterte alte Kriegstreiber Bolton endlich raus ist und nichts mehr mit seiner giftigen Zunge ins Trumps Ohr zischeln kann - der allerdings auch keine "Götter" neben sich zu dulden scheint. Fehlt nur noch dieser Politballon Pompeo, und schon ist das Riesenbaby im Weißen Haus nicht mehr unter GANZ so negativem Einfluß. ;-D

    Der Iran hat sich noch ein Jahr nach dem unverantwortlichen und willkürlichen Ausstieg der USA an das Abkommen, von dem er bislang wenig profitiert hat, gehalten. Nun ist es absolut verständlich, daß man dort ebenfalls etwas Druck machen will und sich Stück für Stück daraus zurückzieht. Wenn die Europäer zu sehr vor den USA kuschen oder zumindest deren Wirtschaft (von der sich die Regierungen ja eher auf der Nase herumtanzen lassen), der mit Abstand wichtigste Teilnehmer des Abkommens, der den meisten Schaden anrichten kann, ausgestiegen ist und der Iran keinerlei Vorteile mehr bzw. endlich hat durch das Abkommen, dann ist es nur verständlich, wenn auch er sich daraus zurückzieht. Warum an einem Abkommen zum eigenen Nachteil festhalten, wo nur man selbst sich noch an Auflagen hält, aber nichts mehr dafür kriegt? Das müßte selbst dem jämmerlichen NATO- und Washington-Kriecher Maas insgeheim irrational erscheinen.


    Verständlich übrigens auch, wenn der Iran eine Atombombe anstrebt, falls dem so ist. Denn anhand des willkürlichen Überfalls der USA 2003 auf den Irak haben wir ja alle gesehen: Saddams größter Fehler war, die A-Versicherung NICHT zu haben... ;-/ Und das war bei weitem nicht das erste und letzte Verbrechen dieses globalen Krebsgeschwürs namens USA, das jedem seine gestörte marktradikale Sozialdarwinisten-Doktrin überstülpen will und SCHON IMMER nach dem Motto (US)-America first agiert hat.

    Ein Commie der sich über Tote aufregt ist wirklich selten. Normalerweise produziert ihr doch Leichenberge, beim Versuch ihre Utopie zu verwirklichen. Und dann stört euch das auch nicht.

    Kommen da jetzt noch Argumente, oder war's das schon? 8-) ...Lächerlicher Marktschreier. Deine paradoxe politische Ambivalenz gepaart mit Naivität und Polemik erinnert mich irgendwie an Fluffi oder Zebra aus Posiwirien... ;-/ Na, jedenfalls leg ich dich jetzt zu den Akten; du hast es nicht drauf, Mann. 8-)

    Warum müsst ihr XXX EDIT XXX immer so maßlos übertreiben?


    Nur weil keine Obergrenze definiert wurde, heißt das nicht, dass dem Kapitalismus keine natürlichen Grenzen gesetzt sind. Ressourcen wie Bodenschätze, Transportmittel, und Fachpersonal sind nicht unendlich verfügbar. Gefahren für Umwelt, Gesellschaft und sogar den Weltfrieden bremsen den Kapitalismus aus. Ein Kapitalist, der das alles missachtet, sägt letztlich am eigenen Ast.

    Extremisten und Sektierer sind zuhauf im systemischen marktradikalen Wirtschaftsfaschismusmilieu zu finden und nennen sich dort u.a. "Experten", obwohl sie in jede Krise bis zuletzt blind reintaumeln und danach lernresistent genauso blind weitertaumeln, und ganz gewiß werden dem Kapitalismus Grenzen gesetzt. Ressourcen, Kapazitäten, aber vor allen Dingen auch Konsumenten, wenn man eine immer größere Masse davon immer ärmer macht und somit zunehmend vom für dieses kranke System überlebenswichtigen Konsum ausschließt. Ist das simple Monopoly-Spiel-Prinzip. 8-) Der Nach-mir-die-Sintflut-Profitmaximierer und Unbegrenztes-Wachstum-Marktsektierer des Kapitalismus will weder die Grenzen des Wachstums auf begrenztem Raum noch diese systemimmanente und zugleich paradoxe/kannibalistische Gefällebildung wahrhaben und agiert so, als gäbe es nur den eigenen kleinen BWL-Horizont. Das längerfristige Große und Ganze im Zusammenhang sehen die Wenigsten von denen, und verstehen bzw. logische Konsequenzen daraus ziehen tut kaum einer. Aber ganz selbstredend wird dieses System wieder am Ende der Fahnenstange anlangen, wie so oft zuvor - nur daß es irgendwann keinen Spielraum mehr für die nächste Monopoly-Partie nach dem üblichen destruktiven Reset geben wird und man hoffentlich endlich begreift, daß wir ein neues Spiel brauchen... ;-/

    Jetzt, da ich mich von Posiwirien, das dem Rechtspopulismus anheim gefallen ist und sich nun gar in Blasphemie versucht, erst einmal angewidert abwende und hier auf Anhieb keinen Thread zu dem sonst inflationär behandelten Thema finden konnte, möchte ich euch etwas zeigen. :-) Ich weiß jetzt nicht, ob das vielleicht als Anhang zu einem meiner Threads im Archiv schon wo rumgeisterte, aber ich glaube nicht, und wenn, dann nicht so exponiert und vielleicht in einer früheren Version.


    Es kursieren viele Ideen, wie man das BGE, "Bürgergeld" oder was auch immer durchziehen sollte, aber nur ein Weg kann wenigstens im Ansatz Stabilität und Gerechtigkeit erbringen, doch lest besser selbst:


    Ich plädiere ja bekanntlich in erster Linie für einen kompletten Systemwechsel hin zu einem System der gerechten, stabilen Ausgewogenheit von Wohlstand und Arbeit, damit nirgendwo zu viel und nirgendwo zu wenig ist. Halt für eine fehlerbereinigte, zeitgemäße Sozialismusvariante. Und ich denke, längerfristig funzt auch nur das. Ich räume aber durchaus ein, daß das BGE-Modell die einzige Alternative sein könnte zum kompletten Systemwechsel. Dafür müßten aber bestimmte Kriterien unbedingt eingehalten werden. Der Nonsens von der liberalpopulistischen 5%-Krepiererpartei und ähnlicher Murks, den könnt ihr z.B. gleich eintüten und wegschiffen.


    Unabdingbar ist zum einen, daß dieses Bürgergeld wirklich bedingungslos ist und all der menschenverachtende und zunehmend grundgesetzwidrige Staats- und Wirtschaftsterror gegen arbeitslose Systemopfer und Dumpingjobber wegfällt. Ansonsten ist das keine Verbesserung gegenüber Hartz4. Es ist ein unmenschlicher Akt der Perversion, jemanden einfach in letzter Konsequenz verrecken zu lassen. Ganz besonders in Ländern, wo genug für alle da wäre, nur immer falscher verteilt. Und dafür lasse ich keinerlei Entschuldigung gelten; schon gar nicht, daß der AL gewisse hundsmiserable "Job"angebote ausgeschlagen hat. Wie krakeelen die Systempopulisten doch immer, wenn es um platte, antisozialistische Propaganda geht: "Da fehlt der Anreiz". Tja, und der fehlt auch in der Zeitarbeitsbranche & Co. und wird durch nackten Terror von oben nicht größer, sondern durch bessere Arbeitsumstände, -zeiten und Löhne.


    Unabdingbar ist es also, daß das BGE diesen Existenzbedrohungs- und Erpressungsfaktor a la Hartz4 ein für alle Mal terminiert. Das führt dann auch gleich zu positiven Effekten der Ausgewogenheit. Denn wenn jeder sagen wir mal um die 1000 Euro oder so erhält - natürlich an Lebenshaltungskosten regelmäßig angepaßt -, dann hat er wohl genug Geld, daß in Zukunft auch ein Teilzeitjob ausreicht, um recht gut leben zu können. Ich denke, daß viele Menschen sich mit dem BGE für diesen lebensbejahenden Mittelweg entscheiden würden, indem sie Teilzeit arbeiten. OK, dann gibt es Verrückte, die tatsächlich in der Arbeit ihren großen (medial propagierten) Sinn des Lebens sehen - weil sie wahrscheinlich schon zu viel gearbeitet haben und sonst nichts übriggeblieben ist - oder die aber einfach noch etwas mehr Geld wollen. Die würden weiter Vollzeit arbeiten. Dann gibt es da auch die genügsamen Genießer, die gar nicht mehr arbeiten würden. Das wären schätzungsweise beides Minderheiten, die sich kompensieren und zusammen ebenfalls eine Gruppe von Teilzeitjobbern ergeben würden. Und nun mögen ja wieder die ewigen Realitätsverweigerer von vorgestern kommen, die behaupten, es gäbe jetzt und auch für alle Ewigkeit Wirtschaftswachstum und immer genug Arbeit, aber man braucht sich ja nur umzugucken, objektive Statistiken lesen und Stellenangebote (bez. ZA-Firmen oft dieselbe Stelle vielfach ausgeschrieben übrigens) mit Arbeitslosenzahlen (und bitte die ungeschönte, drei- bis viermal so große Dunkelziffer) vergleichen, um diesen Unfug zu entlarven. Und die Zeit der großen Erfindungen und kostspieligen Neuheiten ist auch weitgehend vorbei; zudem der letzte Alles-kaputtmach-und-anschließend-wieder-ersetz-was-wir-dann-Wirtschaftswunder-nennen-Prozeß lange her. Jetzt kommt noch der Digitalisierungswahn dazu, wie zu Zeiten der Industrialisierung die Fabriken, und es wäre ja alles kein Problem, wenn die höhere Produktivität/Effizienz der Maschinen wirklich im Sinne der Menschheit und mehr Freizeit, Erleichterung, etc. genutzt werden würde, doch im profitorientierten Kapitalismus bedeutet das nachweislich eher, daß die Hälfte entlassen wird und die andere Hälfte mindestens genauso hart weiterschuften darf. Es wäre also sehr nützlich, wenn die Arbeit sich endlich ausgewogener verteilt - auf möglichst viele Schultern, anstatt daß immer weniger AN immer mehr Arbeit übernehmen müssen, während es auf der anderen Seite immer mehr AL gibt. Und das BGE würde von ganz allein hilfreich für mehr Ausgewogenheit der Arbeit sorgen, so daß mehr Menschen Arbeit haben, aber auch ZWISCHEN Schulzeit (na, eher Kindergartenzeit) und Rentenzeitalter, wo man eher schwach und unmotiviert ist, noch Zeit zum Leben bleibt. Denn der Sinn des Lebens ist es nicht, nur jämmerlich für die Profite einer dekadenten Minderheit robotoid eine Funktion zu erfüllen und dann endlich drei Meter vor dem Sarg als Mumie selbst mit Leben anfangen zu dürfen.


    Auch in Sachen finanzieller Ausgewogenheit könnte das BGE helfen, denn wenn jeder genug Geld zum ÜBERleben, in Maßen aber auch zum Leben hat, was einfach dazu gehört, dann muß er nicht mehr jeden Drecksjob annehmen. Das befürchten ja gerade diese Wirtschaftslobby und ihre Politmarionetten. Denen geht es weniger um die angeblich unmögliche Finanzierbarkeit des BGE als um die Wahrung der Schikane und Erpreßbarkeit gegenüber AL wie auch AN - und die Erpreßbarkeit des einen hängt eng mit jener des anderen zusammen und der ganze menschenverachtende und lebensferne Druck. Nun sagen Einige, daß - gerade, wenn es das BGE gibt - die Löhne ja auch geringer sein könnten, denn es kommt ja noch das Bürgergeld dazu. Mag auch sein, ich aber könnte mir auch vorstellen, daß die Chefs eben einfach wieder mehr Anreize für die Annahme eines Jobs bieten müssen. Und ICH sehe das als überaus positiven Nebeneffekt des BGE. Und damit meine ich gar nicht nur die Löhne, sondern auch die Arbeitsumstände, etc.. Und wenn ein Job nun einmal schlichtweg ein Drecksjob ist, der sich kaum menschlicher gestalten läßt, dann muß es eben finanzielle Anreize geben, daß jemand ihn macht. Denn gerade die wirklich miesen Knochenjobs werden in unserem kranken System ja nun oft auch noch besonders mies bezahlt. Das geht dann eben nicht mehr, und es ist gut so.


    Es wirkt nämlich auch dem finanziellen Gefälleproblem entgegen. Wir haben einfach, wie objektive Statistiken ebenfalls beweisen, ein Problem sich mit exponentieller Geschwindigkeit ausweitender Gefälle. Werden also die, die das Geld bunkern - und das sind nun mal Großteils die Wirtschaft bzw. ihre Bosse - nun gezwungen, wieder höhere Löhne zu zahlen, dann dient das ein klein wenig der restabilisierenden, unabdingbaren Rückverteilung. Das bedeutet auch mehr Kaufkraft für die Massen und wieder mehr Geld im aktiven Umlauf.


    Und damit komme ich schon zur zweiten Unabdingbarkeit des BGE. Und das ist der Oberknackpunkt. Es muß richtig finanziert werden. Ich hörte da schon oft Gerede von der Mehrwertsteuerfinanzierung. Aber das halte ich für großes Kacka. Denn wenn nachher alles deutlich teurer wird und das BGE am Ende doch nicht zum Überleben und maßvoll Leben reicht, dann ist das Ganze für die Tonne. Außerdem haben wir bereits extremste Gefälle, die eines Abbaus bedürfen, für mehr Stabilität und Gerechtigkeit. Denn Geld/Wohlstand ist nun einmal letztlich weitgehend begrenzt und akkumuliert sich munter weiter bei einer kleinen Spitze. Wenn diesem Prozeß nicht entgegengewirkt wird, dann kollabiert auch irgendwann das BGE-System - nur vielleicht etwas später. Also MUSS das Ding richtig finanziert werden - und zwar großteils mit einer WIRKLICH progressiven Vermögenssteuer, die dazu beiträgt, daß Gefälle abgebaut und deren zustandekommen deutlich erschwert wird (auch die Finanztransaktionssteuer wurde ja schon ins Gespräch gebracht, aber das baut Gefälle natürlich nicht so effektiv ab). Zudem würde das BGE ja vielen anderen Kram und die ganze umständliche Verwaltung/Kontrolle ersetzen, was wiederum immense Kosten spart. Aber wenn die, die so ziemlich als Einzige immer mehr Überfluß bunkern, während nahezu alle anderen immer ärmer werden, das Ding hauptsächlich finanzieren, dann ist es schon gut so. Nur so steht die ganze Geschichte wahrscheinlich auf halbwegs sicheren Füßen - zumindest für eine ganze Zeit. Ansonsten: Viva la revolucion...! Jedenfalls ist das mit der Unfinanzierbarkeit blanke Ausrede der Wirtschaftsfaschisten.


    Fakt ist, daß der Kapitalismus immer wieder irgendwann mit Karacho an die Wand fährt ob seiner Gefälle und eines Weltkriegs oder sonstiger Massenzerstörung bedarf, um "wieder auf die Beine zu kommen." Alternativen dazu sind also alternativlos.

    Hier steht natürlich, welches System die bessere und welches die schlechtere Figur macht: (Neo)sozialismus vs Kapitalismus. ;-)


    Und nun zu jeder Menge lila Blödsinn... 8-)


    Ich finde, so wie es bisher läuft, funktioniert es ganz gut: eine flexible Marktwirtschaft, die je nach den Erfordernissen nachjustiert werden kann. Zum Beispiel um Fehlentwicklungen auszugleichen, aus ökologischen Gründen, um Armut einzudämmen, usw.


    Ein starres, dogmatisches Wirtschaftssysten (wie im ehemaligen Ostblock) lehne ich ab. Solche Projekte sind bereits mehrfach gescheitert. Es gibt keinen Grund, das noch einmal zu versuchen.

    Ja, hier steht, wie "gut" es bislang läuft; die meisten Toten ÜBERHAUPT, und das jeden Tag mehr: Der kapitalistische Wahnsinn. :-P


    Und während die SozialismusVERSUCHE des letzten Jahrhunderts fast alle in etwa zur selben Zeit stattfanden und eigentlich keiner endete, bevor ein neuer begann, hatte der Kapitalismus bereits ZIG vertane Chancen. Du solltest eine Kette des Scheiterns aufgrund jedes Mal erneut ausufernder Gefälle nebst Massenarmut und Konsumeinbruch sowie unbelehrbarer Resets nach dem Kollaps a la Weltkrieg nicht mit "dauerhaft Funktionieren" verwechseln. 8-)


    Zum Teil kann ich die Entrüstung nachvollziehen. Der "Geh doch rüber!"-Kreischer war, wie du schon sagst, ein geistig unflexibler Mensch mit beschränkten Ausdrucksmöglichkeiten. In Wirklichkeit wollte er dir sagen: "Warum übertreibst du so? Was hat dich so sehr verletzt, dass du sogar eine unterdrückerische und mörderische Ideologie der Freiheit vorziehst?"

    Ich sag dir mal was über die "Freiheit" im Kapitalismus, du kleiner Systempopulist: Sie bedeutet zunächst einmal die weitgehende Schrankenlosigkeit mannigfaltiger Ausbeutungsoptionen, was immer wieder darin resultiert, daß die Freiheit Weniger zur Unfreiheit und Einschränkung Vieler wird. Davon abgesehen ist sie eine käufliche Freiheit, die vom Umfang des Geldbeutels abhängig ist. Wer genug Kohle hat, der erfährt natürlich nicht den Zwang der Arbeit und der Existenzbedrohung, der kann sich überdies Macht und Einfluß kaufen, etwa über Medien und durch den Eintrit in "erlauchte" Soziopathenkreise da oben. Und so weiter. Ich dagegen ziehe die Freiheit vor, genug, wenn auch sicher nicht im Überfluß, Mittel UND Freizeit zum Leben und zur würdigen Teilhabe zu haben und garantiert abgesichert zu sein, statt mir unter der Ausrede der "Freiheit" Sozialdarwinismus überstülpen zu lassen - und mit der Ausrede der "Eigenverantwortlichkeit" sich den Staat aus seiner Fürsorgepflicht zurückziehen und Systemopfern die Schuld für das Versagen des Systems selbstgerecht in die Schuhe schieben zu lassen. ;-/


    Der diesbezügliche Standard ist der Westen. Keine Theokratie oder Autokratie, sondern Parlamentarische Demokratie! Oft kopiert, doch nie erreicht. Love it or leave it. :)

    Klingt nach Diktatur. 8-) Und ich weiß ja nicht, ob das noch so aussagefähig ist, wenn zunächst einmal der unabhängige Meinungsbildungsprozeß des Wählers durch einseitige Medien torpediert wird, Einfluß hier käuflich ist und am Ende aufgrund neoliberaler Parteienkartelle immer die gleiche bonzen- und wirtschaftsgenehme Politik am Ende herauskommt, ganz gleich, was gewählt wurde... ;-/


    Ich frage dich jetzt jetzt ganz ehrlich: Warum ziehst du eine repressive Ideologie vor, die mehrfach gescheitert ist, anstatt die Menschen einfach tun zu lassen, was ihnen ein Bedürfnis ist, so lange sie ihren Mitmenschen nicht schaden?


    Allen Menschen eine Doktrin überzustülpen, und sie zu zwingen danach zu leben, hat im Europa des 21. Jahrhunderts nichts mehr verloren!

    Seit langem wird allen neoliberaler Sozialdarwinismus und Wirtschaftsfaschismus aufgezwungen; Zeit, dies zu beenden... 8-/


    PS: Ach, und mit der "Reisefreiheit" für Ha(r)tz4-Systemopfer etwa ist es auch nicht mehr so weit her... ;-/

    Ja, ja, schon seltsamer "Zufall", wie die Brände seit Amtsantritt von diesem US-genehmen Fascho zugenommen haben, und bei dem muß man sich entschuldigen, um Hilfe anbieten zu dürfen. ;-/ System- und rechtspopulistische Soziopathen wie der da, The Trumpet in den USA, etc. denken nur bis zur nächsten Ecke, so Nach mir die Sintflut, haben aber das Potential, nachhaltigsten Schaden anzurichten... ;-P Und wenn der Kerl denkt, ein Urwald, dessen Bedeutung globaler Art ist und sich auf die ganze Welt auswirkt, sei eine rein brasilianische Angelegenheit, dann irrt er ganz gewaltig und sollte mit Sanktionen und vielleicht auch schnellen Eingreiftruppen diesbezüglich auf den Boden der Tatsachen geholt werden. 8-) Aber stattdessen wird sein Unrechtsregime bislang gepampert.


    Aber prima, dann kann ich ja doch noch meinen Text zur Mercosur-Connection, den ich eigentlich noch an meinen Flaggtext über das neoliberale Paradoxon ranhängen wollte (aber nun im Archiv), unterbringen:

    Ein weiterer Schlag gegen Soziales und Umweltschutz, aber für das globale Dumpingwettrennen gegen die Lebensqualitäten der Massen wurde von der EU und grinsenden verlogenen Visagen wie der Merkels, die dort mit dem faschistoiden Sozialdarwinisten Bolsonaro und dem wohl nicht minder neoliberalen Marktsektierer Macri posiert, ausgeführt. Es kam das üble Freihandelsabkommen mit Mercosur, das von Unrechtsregimen wie denen Argentiniens und Brasiliens und gewiß auch Kolumbiens dominiert wird, zustande - ein schwarzer Tag für Welt und Menschheit. Während Merkel und Co. hier bez. Fridays for Future heucheln und einen auf Klimaretter machen, legen sie sich da mit verkappten Diktatoren wie Bolsonaro, der die Rodungsaktivitäten gegenüber der "grünen Lunge" der Erde bereits um 50% gesteigert hat, ins Bett und unterstützen diese Wirtschaftsfaschisten und Sozialdarwinisten noch. Sie stärken deren Unrechtsregime und fördern Raubbau an Mensch und Natur. Sehr zu vernachlässigende Umweltauflagen, die wohl mehr so pro forma dastehen, soll das Abkommen bloß enthalten. Etwas, das man mit "Ja, ja..." abtun kann. Da wird der "Tropen Trump" schon für gesorgt haben. Und Soziales ist sicher nur eine Randnotiz. Oder es wurde wieder so verlogen formuliert, daß Asoziales am Ende als Soziales vorgegaukelt wird. Aber es IST nichts Soziales, wenn jeder auf der Welt mit jedem in schrankenloser Konkurrenz steht und es nur zählt, möglichst billig anzubieten und sich gegenseitig um die Wette runter zu dumpen. Da haben stets die bereits Stärkeren den längeren Atem, und selbst ohne diesen Umstand führt dieser schrankenlose Wettbewerbswahn zu immer schlechteren Konditionen für Arbeitnehmer, schlechteren Sozialleistungen des Staates und oft auch schlechterer Qualität von Produkt und Dienstleistung. Und wenn Rindfleisch aus Argentinien oder Brasilien vielleicht bald billiger ist als im Heimatland, dann kann man sich sowohl vorstellen, wie es um die lokale Landwirtschaft dann steht, als auch, wie sehr die gerodeten Flächen in Südamerika noch zusätzlich anwachsen werden. Und das ist nur ein Beispiel. Das ist alles kranker neoliberaler Scheiß ohne Weitsicht, der in den Abgrund führt, und genauer erkläre ich das in anderen Texten. Und diese ach so "linke" Merkel und vergleichbare Systempolitiker hier und auch in der neoliberalen EU werden niemals etwas anderes als vollkommen systemkonforme Marktsektierer sein, die nicht etwa ein soziales Europa für alle anstreben, sondern ein möglichst schrankenloses Jagdrevier für Vampire aus der Wirtschaft. Und Profiteur ist wieder einmal nahezu einzig und allein die reiche Minderheit nebst ihrer globalen Wirtschaftsmafia, während es für die meisten anderen eine Abwärtspirale bedeutet.


    GEGEN die Globalisierung unter dem FALSCHEN, dem systemisch-neoliberalen Vorzeichen des allgemeinen GEGENeinanders...! 8-/

    Zu dieser Umfaller- und Opportunistenpartei habe ich mich anderswo schon oft geäußert und doch glatt praktischerweise aus einem gefallenen Reich, in dem ich grad zum Glück nicht mehr weilen muß, etwas parat. ;-D


    Zunächst ließ ich mich über die opportunistische Politqualle Nahles aus, die auch hier nun keine Rolle mehr spielen soll, außer vielleicht mit denen auf ihrem Bauch, und kam dann zum Glaubwürdigkeitsproblem der (S)PD, das sich durch die Aufstellung dieses neoliberal-hanseatischen Knallkopps Scholz gleich noch mal wieder verstärkt hat:


    Und da liegt auch einfach das Problem dieser Partei, das sie sich selbst zuzuschreiben hat: Man kann ihr nichts mehr glauben und tut es auch nicht mehr nach all den vertanen Chancen und immer wieder strategischen Umfallern, wenn es drauf ankommt. Das fing schon vor dem ersten Weltkrieg an und erreichte mit Kanzler Schredder den üblen Höhepunkt, aber unzählige Jahre später noch konnte die Partei mit diesen Führungsfiguren sich nicht vom neoliberalen Agenda-Mief befreien, der Deutschland in eine Dumpingzone und das europäische Ausland noch übler in ein Armenhaus verwandelt hat - und wollte es auch nie konsequent und glaubwürdig. Immer wieder kippte die (S)PD um, wenn sie sich mal hätte zaghaft beweisen können und es übers halbherzige Labern hinausgehen sollte. 2011 am Ende doch der erbärmlichen Erhöhung des ALGII um verhöhnende fünf Euro zugestimmt, 2016 der Verschärfung des ohnehin schlimm und GG-widrig genugen Hartz4, 2017, entgegen aller Beteuerungen zuvor und selbst nach der Wahl noch, doch wieder die große Diktatur... Selbst schuld. In diesem Falle hat der Wähler überraschenderweise wohl endlich mal ein funktionierendes Langzeitgedächtnis entwickelt - sehr zur negativen Überraschung Gerhartz Schredders übrigens einst. Selbst wenn die Partei es jetzt mal ernst meint, so wird man ihr das auf absehbare Zeit nicht mehr glauben großteils, und das hat sie sich selbst zuzuschreiben. Eine Partei des Verrats, des Opportunismus und des Umfallertums. Eine konspirative Sozialbremse. Ein Plan B der konservativ-neoliberalen Asseln.

    Natürlich scheut die (S)PD angesichts miesester Umfragewerte stets Neuwahlen, da die Momentaufnahme dann erstmal wieder für bis zu vier Jahre gelten könnte, aber in der Umklammerung der (CD)U ist die Gefahr groß, daß es im Laufe der Zeit nicht etwa besser, sondern immer schlimmer wird und man sich schließlich unter die Fünf-Prozent-Hürde verabschiedet. In der großen Koalition hat die (S)PD stets eine recht schlechte Figur gemacht und ist als Juniorpartner - obwohl die (CD)U natürlich auch zunehmend von der (S)PD abhängig ist, um stabile Mehrheiten gerade noch zusammenbekommen zu können, und man von daher auch etwas forscher auftreten könnte, anstatt sich derart jämmerlich als Vasall anzubieten - natürlich eingeschränkt, und von daher sehe ich die einzig verbliebene ohnehin kleine Chance, sich zu rehabilitieren und zu erholen, zunächst einmal nur in der Opposition. Doch ein Knallkopp nach dem anderen will das dort nicht begreifen oder hängt zu sehr an kurzfristigen Diäten und Pöstchen. Doch nicht nur in der Führungsetage scheint man so zu denken, wie die Abstimmungen über die letzten beiden großen Koalitionen bewiesen haben, muß man mittlerweile leider sagen; man scheint bereits viele anständigere Wähler und Mitglieder vergrault zu haben... ;-/

    Tja, ich denke, die (S)PD kann in ihrem derzeitigen Zustand versprechen und beteuern, was sie will; es wird nichts bringen, da es ihr aufgrund der Erfahrungen keiner mehr abkauft. ;-/


    Und dann kam ich noch zum Scholz-GAU aktuell, und es zeichnet sich ja schon wieder ab, daß sich diese Fehlbesetzung durchsetzt (ein Fehler, den übrigens auch die "Demokraten" in den USA gerade mit Biden zu begehen im Begriff sind nach dem Clinton-Desaster zuvor):


    ...der GAU, sowas wie Scholz da aufzustellen, diese hanseatisch-neoliberale Sozialbremse im miefigen Geiste des Gerhartz Schredder und seines Seeheimer Tatterkreis'. Besser als mit dieser unglaubwürdigen Übeltüte könnte die (S)PD wohl nicht beweisen, immer noch nichts gelernt zu haben und das zur Farce verkommene "S" in der Partei NICHT wieder stärker betonen zu wollen nach den zehn Schritten nach rechts unter dem Basta-Regime von Kanzler Schredder. Besser könnte man nicht durchblicken lassen, den Karren auf Abgrundskurs und in Richtung Talstation unter die Fünf-Prozent-Hürde bringen zu wollen. Und angesichts der sonst antretenden weitgehenden No-Name-Typen beschleicht mich auch das ungute Gefühl, man fällt wieder auf solch ein CDU-Boot herein. Der Kerl macht jetzt schon den Schulz, von wegen erst so, dann so, und labert von "Verantwortung", dabei will er doch einfach nur echte Sozialpolitik verhindern, auch wenn er aktuell bez. des Solidaritätszuschlages gegenüber Hasenscharte Altmaier besser dasteht - was leicht ist. Er würde die Reihe gescheiterter Schröder-Altlasten a la Steinmeier, Steinbrück und Schulz fortsetzen. Und alle Zeichen stünden auf ein Weiterwurschteln als Pickel am Arsch der (CD)U in einer großen Diktatur (wobei es ja zunehmend unsicher ist, ob es für beide sogenannten "Volksparteien" ZUSAMMEN überhaupt noch reicht) oder eben ein unrühmliches Dasein ganz hinten auf der Oppositionsbank. Mit DEM Kerl ist sowas wie eine möglicherweise zukunftsträchtige und hoffnungsvolle Allianz mit Greenhorns und der Linken jedenfalls kaum denkbar - oder wenn, dann nur so, daß zumindest Die Linke sich dafür prostituieren und selbst aufgeben müßte. So nicht! 8-/

    Ebenfalls verzichten kann man auf sowas wie Pis(s)torius mit seiner resultatorientierten Law and Order Scheiße, so als ob es sonst keine wichtigen Themen gäbe. Und wie wir alle wissen, erschießen Pistoriusse - oder Pistorii? - ja auch gerne mal ihre Freundinnen mit der Pumpgun durch die Tür... 8-)

    Stegener und Schwan sind natürlich auch inkonsequente halbe Sachen und zumindest ersterer einfach nicht eben ein Sympathieträger im ganzen Erscheinungsbild, aber das bisher schlimmste Duo - zumindest in Bezug auf Scholz - ist dieser jüngste Lernresistenzakt der (S)PD da. Mit dem Kerl werden ein glaubwürdiger Neustart und eine glaubwürdige Besinnung auf angebliche alte Werte noch unmöglicher als mit den anderen Nulpen. Wenn man das selbst in der Theorie schon ausschließen kann. Man wird es selbst mit angeblich linken Kandidaten schon schwer haben, nach all den vertanen Chancen und den Jahren des Verrats und der Asozialpolitik noch glaubwürdig zu sein, aber SO geht es schon gar nicht. Diese Partei WILL einfach untergehen und aus Fehlern nicht lernen, wie es scheint. Man WILL die Gründe für den Niedergang partout ignorieren und baut immer wieder denselben Scheiß! Man läßt immer wieder diese deplatzierten Seeheimer Konspirateure da ans Ruder, die für den Niedergang der Partei verantwortlich sind! In der naiven Hoffnung offenbar, der frühere Wähler fällt zum x-ten Mal auf diese Kurz-links-blinken-Luftnummern rein oder könne großartig Wähler von weiter rechts mobilisieren. Die wählen dann aber wohl lieber das asoziale Original...


    Lieber ECHTE Linke/Soziale wählen und keine Etikettenschwindler, die alles in Verruf bringen und somit auch rechte Bauernfänger indirekt fördern. ;-/

    Ein ganz und gar erbärmliches Ergebnis, denn (Af)D und die selbsternannten "Volksparteien" haben sich gegenseitig den Arsch gerettet. Die einen - auch aus dem Ex-Nichtwählerlager gewiß (das noch immer groß ist, aber nicht mehr so wie letztes Mal) - wählen (Af)D, um die Herrschaft von (S)PD bzw. (CD)U zu beenden, die anderen lassen sich mobilisieren aus der Nichtwählerschaft oder kleineren Parteien, die sie ursprünglich vielleicht wählen wollten, um die (Af)D zu verhindern und setzen dabei auf (S)PD bzw. (CD)U. Besagte (Af)D schafft es mit ihrer ursachenignoranten Bauernfängerei zunehmend, sich als Alternative zum neoliberalen Politkartell darzustellen, obwohl sie bloß dasselbe in verschärft bedeutet. Und Die Linke leidet darunter. Wobei ich mich frage, ob auf solche Wähler/Parteimitglieder je zu bauen war... ;-P Oder hat Die Linke sich in den entsprechenden Ländern wieder von anderen Parteien über den Tisch ziehen lassen und die eigenen Ideale für etwas Mitregieren geopfert so wie einst in Berlin?


    Ein ganz entsetzliches Ergebnis, wenn man mal von der fröhlichen (FD)P-Pleite absieht, denn weder ist die systemische (Af)D eine Alternative zu den systemischen neoliberalen Parteienkartellen der "Etablierten", allen voran den beiden anachronistischen "Volksparteien", noch sind selbige eine Alternative zur (Af)D. Aber die Diktatur der reichen Minderheit und ihrer Privatwirtschaftslobby hat es augenscheinlich einmal mehr geschafft, von sich und ihrem System als Problemursache abzulenken...


    Und dennoch, LANDESWEIT derzeit in etwa (Af)D 14%, CDU knapp 30%, (S)PD 15%... 8-) Wobei, immer noch zu viel...

    Nach wie vor halte ich, was die größeren, bekannteren Parteien angeht, Die Linke für die einzig wahre Alternative und nicht etwa diese "Hurra, NOCH mehr sozialdarwinistischen und wirtschaftsliberalen Kapitalimus"-(Af)D. Allerdings stets unter Vorbehalt. Wann immer im Bundestag gegenüber diesen Berufslügnern und -betrügern des neoliberalen Politkartells namens KED (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland = Schwarzgelbrotgrün) die richtigen, bissigen Anfragen gestellt wurden, war es Die Linke. Etwa über die mannigfaltigen schönpropagierten Mißstände in diesem verwunschenen Land. Die Linke steht für die Alternative zum neoliberalen Politkartell, zu dem die (Af)D noch eine Verschärfung darstellt und ansonsten prima ebenfalls dazu paßt.


    Allerdings muß Die Linke stets aufpassen, nicht denselben erbärmlichen Weg der (S)PD und der Greenhorns zu gehen. Die Linke muß linke/soziale Partei BLEIBEN und sollte Rotz wie rechte Flügel (womit ich sowas wie Sahra Wagenknecht NICHT meine) oder selbsternannte "Realos", deren Kapitulation vor der sozialdarwinistischen Wirtschafts- und Bonzendiktatur mal GAR nichts mit realistischer Politik zu tun hat, sondern lediglich mit kurzsichtigem, ignorantem Kniefall, Rückgratlosigkeit, Lobbyismus und Opportunismus, gar nicht erst entstehen lassen bzw. groß zulassen. Diese Unterwanderungen, Verwässerungen und Gleichschaltungen von Parteien. Ferner erwarte ich mir langfristig von der Linken noch immer Schritt für Schritt den Weg hin zu einer gerechten modernen Sozialismusvariante und weg von diesem schlichtweg fehlerhaften, instabilen, paradoxen und asozialen System namens Kapitalismus und private freie Marktwirtschaft, das immer wieder nach ein paar Dekaden irgendwann ob seiner ausufernden Gefälle scheppernd an die Wand fährt und seine Welt und Menschheit zunehmend bedrohenden destruktiven Resets a la Weltkrieg und Co. benötigt für die nächste Runde Monopoly. Das langfristige Ziel sollte also ein konsequenter Systemwechsel bleiben und kein hilfloser Versuch, dieses grundweg asoziale Ego-System sozial zu machen - denn das ist nicht wirklich möglich, und je länger der aktuelle Systemzyklus wütet mit seiner exponentiellen Gefällebildung desto weniger. Man kann es langsam Schritt für Schritt angehen und hier und dort für notwendige Linderung sorgen, etwa gegenüber den ganzen arbeitslosen und dumpingjobbenden Systemopfern, aber die berechtigte Systemfrage sollte dabei nicht aus dem Fokus geraten. Das Mindeste wäre, um diese ganzen Verelendungen und auch potentiellen Toten abzuwenden bzw. zu beenden, aber erstmal ein richtig finanziertes und betriebenes BGE oder derlei. Ob das dauerhaft funktionieren kann, wage ich auch noch zu bezweifeln, aber sicher besser, als der neoliberale Darwinistenmist, den wir hier und anderswo jetzt haben. Doch am Ende sollte der (Neo)sozialismus stehen... 8-)


    Ich werde Die Linke kritisch beäugen und ihr keinen Freischein ausstellen, die ich bislang bei jeder Wahl seit 1998 (da war meine Erstwahl - und da war es noch die PDS), mit einer Ausnahme, als ich schon einmal zweifelte, gewählt habe. Denn sollte ich am Ende zu sehr eine zweite (S)PD oder Realo-"Greenhorns" darin erkennen, dann ist das nicht mehr meine Partei. Vor allen Dingen nicht, wenn die den gleichen jämmerlichen Weg geht und stets übler vor der Wirtschafts- und Bonzenlobby kapituliert. Bei bestimmten Regierungsbeteiligungen auf Landesebene hat die Linke/PDS im Würgegriff der (S)PD in der Vergangenheit leider ebenfalls keine allzu gute Figur gemacht, und ich frage mich, wieso so viele Trottel jetzt im Osten den Bauern- und Rattenfängern der (Af)D mit ihren ursachenignoranten Plattphrasen hinterherrennen, anstatt anständig bei der Linken zu bleiben. Natürlich kann sich eine Partei am besten auf Bundesebene und/oder als Seniorpartner beweisen, was der Linken/PDS natürlich noch nicht wirklich möglich war. Und als Juniorpartner oder auch generell sollte man immer abwägen, wie viel man für eine Beteiligung an einer Regierung an Programm und somit Glaubwürdigkeit abzugeben bereit ist und lieber die Notbremse ziehen, sollte man sich am Ende selbst nicht mehr wiedererkennen.

    Skandalös natürlich die Gedankenspiele aktuell zwischen einer Zweckallianz von (CD)U und Die Linke, um die (Af)D zu vermeiden. Da sollte es nicht bloß Bedenken und Aufschreie in den Reihen der heuchlerischen (CD)U geben, die angesichts des kleinsten Hauchs von stabilisierender Rückverteilung von oben nach unten in Form gerechterer Steuern trotz ausufernder Gefälle schon Schnappatmung erleidet, sondern vielmehr in den Reihen von Die Linke. Mit systemischen Wirtschafts- und Bonzenlobbyisten ist keine sozial gerechte Politik zu machen, Punkt. 8-/ Und so wie ich die (Af)D für keine Alternative zu den neoliberalen "Etablierten" halte, so halte ich freilich auch die neoliberalen "Etablierten" für keine Alternative zur (Af)D. Das eine zu wählen, um das andere zu verhindern oder zu ärgern - diese Kleinste-Übel-Mentalität-...nee, das kann's nicht sein. Und auch nicht bez. Koalitionen. Das sollte sich Die Linke merken und besser authentisch und idealistisch bleiben. Ich will nicht das kleinste Übel, ich will endlich GUTE Politik! 8-/


    Aber noch sage ich: ECHTE Alternative wählen, (echte) Linke wählen! 8-)


    PS: Jetzt mal davon ausgehend, Wahlen könnten in dieser verkappten Diktatur mit seinen engen Verfassungskorsetts, manipulativen Medien und systemischen Parteienkartellen tatsächlich einen grundlegenden Wandel bewirken/erlauben, aber man kann es ja, neben gegebenenfalls außerparlamentarischen Optionen, versuchen, solange da noch was Passables angeboten wird... ;-)

    Ich bin zurück - aber nur auf der Durchreise. 8) Leider kann und will ich, zumindest für's Erste, nicht immer für euch da sein - doch nehmt dies hier als roten Monolithen....


    Nachdem leider alle meine epischen Texte - darunter die wichtigen Flagg- und Sub-Flaggtexte - im Archiv verstreut liegen und mit dem aufgrund des Umwälzungsprozesses Politopiens Anfang dieses Jahres auf der Strecke gebliebenen Vorgängerprofil verknüpft sind, habe ich beschlossen, hier, statt alles nochmal neu zu posten, einen Container mit geballtem Wissen, das die Menschheit weiterzubringen vermag, anzulegen. ;) Mit der Suchfunktion versuche ich, diese versunkenen Schätze wieder aufzuspüren und der Allgemeinheit zugänglich zu machen.


    Beginnen wir mit der Mutter aller Texte, jenem, der die Alternative beschreibt in direktem Vergleich zu dem, was überwinden werden sollte und nie länger als ein paar Dekaden mies und abnehmend funktioniert. Ja, man könnte es auch als epische Schlacht zwischen Gut und Böse bezeichnen: (Neo)sozialismus vs Kapitalismus. Verlaßt den systemischen Totalitarismus, den einem Medien und herrschende sowie nahezu einzig profitierende Minderheit als Alternativlosigkeit indoktrinieren wollen.


    Folgen wir mit dem wohl zweitwichtigsten Text, der sich ganz darauf spezialisiert, aufzuzeigen, wie paradox, fehlerhaft, ungerecht und instabil das (noch) vorherrschende System ist und insbesondere die neo-/wirtschaftsliberale Marktsektierer-Prägung: Neoliberalismus: Ein sozialdarwinistisches Paradoxon. Dieses kranke System ist ein Widerspruch in sich und sich immer wieder selbst irgendwann der größte Feind!


    Setzen wir die Sache fort mit einer schonungslosen Beschreibung, welches System, entgegen armseliger Propaganda wie dem "Schwarzbuch des Kommunismus", immer noch die meisten Toten und Verelendeten bis zu dieser Sekunde und darüber hinaus zu verantworten hat, auch wenn es nicht die Verantwortung dafür übernehmen will, und daß beispielsweise sowohl Nationalkapitalist Hitler als auch Staatskapitalist Stalin, was die Zahlen angeht, dagegen wohl wie Knaben im Sandkasten anmuten (mit hier leider entschärftem Titel): Der kapitalistische Wahnsinn. Dieses System tötet und ruiniert eben in erster Linie autonom und dezentral, wenn auch nicht ausschließlich, aber das ist unter'm Strich ganz gleich...


    Bleiben wir beim Thema und kommen ohne Umschweife darauf zu sprechen, daß der Kapitalismus und seine egomanischen, skrupellosen Handlungsweisen und Voraussetzungen dem blanken Reich des Bösen zuzurechnen sind und sich niemand hinter faulen Ausreden verbergen möge: Ãœber das Gute und das Böse in der Welt. Wählt eure Seite! ...Und weiß der Geier, warum der Umlaut im Titel sich in diese Hieroglyphen verwandelt hat.


    Und wo es schon so episch anmutet, können wir gleich auch noch ergründen, was hinter Religionen steckt: Religion als Instrument. Erwacht aus eurem Märchentraum!


    Um den Schwenk von der knallharten, realen Politik und pragmatisch-ideologischen Grundsätzen immer mehr in den Sektor des Philosophischen zu perfektionieren sowie zu vollenden, biete ich, Rotinquisitor und Rubiner-Paladin Redwing, seit März 2001 in diversen V(irtual)-Nations der Webworld unterwegs, hiermit nichts Geringeres als den Sinn des Lebens an - in drei desillusionierenden Phasen: Der Sinn des Lebens. Verinnerlicht diese Lehren des Propheten und findet einen Ausweg aus dem systemischen Labyrinth - oder begebt euch am besten gar nicht erst dort hinein, soweit möglich in all diesen Zwängen, oberflächlichen Verlangen und der Angst, auf dem dieser ganze Wahnsinn basiert.


    Na, das hat so mehr oder weniger präzise und umfassend funktioniert mit der Suchfunktion, aber mit etwas Nachhelfen sollte diese weise Cyber-Bibliothek nun erstellt sein. Wenn ihr DAS wißt, dann wißt ihr eigentlich alles, worauf es ankommt, um ein zukunftsfähiger Homo Futuralis zu werden wie auch bereit zu sein, in eine gerechtere und stabilere Gesellschaft aufzubrechen. :) Das sind natürlich nicht alle Threads, die ich hier oder sonstwo erstellt habe - und bei weitem auch nicht jeder treffende Text ist gleich Threadkopf -, wohl aber die wichtigsten, die ganz fundamentalen. Viel mehr hab ich eigentlich gar nicht zu sagen, das Grundsätzliche betreffend!


    Nun lest und lernt, schöpfet Wissen - und ihr werdet ein(e) andere(r) sein...oder aber euch als Teil der Misere wiedererkennen, und dann habt ihr ein Problem sowohl mit dem Redwing als auch der Zukunft. Denn für Kapitalisten GIBT es keine Zukunft. 8)


    Redwing 2019 - still flyin'

    Die Judikative in diesem verlogenen System und Unrechtsstaat ist zumeist der Steigbügelhalter der Legislative und lediglich der Wirtschaftslobby und reichen Minderheit - eben die zugehörige Kaste vieler Angehöriger aus dem Jura-Park - noch höriger bzw. näher. Deswegen wird in der Regel auch noch so rechtswidriger und amoralischer Mist durchgewunken, während man nur den plötzlichen "Rebellen" macht, wenn einmal ein seltenes Gesetz FÜR das Volk und GEGEN die Interessen der Bonzeria wie etwa eine anständige Vermögenssteuer zur Debatte steht. Ähnlich verhält es sich mit dem GG bzw. dessen Auslegung: für die einen Käfig aus Stahl, für die anderen weiche Knete.


    Das Urteil der Jurakittel steht wohl bald endlich an, nachdem man zuvor schon alle Taschenspielertricks nutzte, das abzuschmettern, zu verzögern oder kleine Teilurteile möglichst schwammig und mit möglichst viel Interpretationsspielraum zu gestalten. Und so läßt denn auch das neue Urteil leider wenig hoffen. Obgleich man angesichts einer so eindeutigen Lage wohl tief in die Trick- und Rechtsverdreherkiste wird greifen müssen. Aber es kann ja nicht sein, was nicht sein darf und der Herrscherkaste aus Politik, Wirtschaft, etc. und ihrem auf Angst und Zwang basierenden System Probleme bereiten würde. Der Ha(r)tz4-Staatsterror, mit dem man Arbeitslose wie Arbeitnehmer gleichermaßen anspruchslos und hörig machen, sprich sie erpressen will, ist dennoch in mindestens vier Fällen eindeutig GG-widrig, doch was nützt ein Gesetz, wenn sich kein Richter findet, der es anerkennt? Mit seiner rigiden Residenzpflicht verstößt das SGBII, das sich über dem GG wähnt, zunächst einmal gegen die Reisefreiheit. Mit seiner Zwangsarbeit verstößt es gegen das Recht auf freie Jobwahl. Und da so daher zu kommen und zu sagen, wieso, er/sie muß den Job/Arschplattsitzmaßnahme XY ja nicht annehmen, kann ja im Gegenzug auf die lebenserhaltenden Maßnahmen verzichten, wäre eben genau so eine erbärmliche, verlogene und heuchlerische Rechtsverdreherei, die ich meinte. Es ist blanke Erpressung und sehr wohl Zwang. Darüber hinaus verstößt man mit diesen einseitigen "Eingliederungsvereinbarungen", die meist einseitig als Diktat dem arbeitslosen Systemopfer vorgelegt werden, freilich auch gegen die Vertragsfreiheit. Und lehnt der Erwerbslose ab, so kriegt er den gleichen Müll als "Verwaltungsakt" auferlegt. Und last but not least verstößt dieser Akt des angewandten Wirtschaftsfaschismus' namens Hartz4, an dem das gesamte neoliberale Parteienkartell mitgewirkt hat (mit Initialzündung natürlich durch die (S)PD) sowohl bei seiner Schaffung als auch bei seinen regelmäßigen weiteren Verschärfungen und "Weiterentwicklungen" eindeutig SPÄTESTENS ab der ersten Kürzung gegen das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, zu dem freilich auch ein gewisses Maß an Teilhabe und nicht bloß das nackte Überleben auf Sparflamme zählt. Und nicht einmal Letzteres ist sicher, wenn eine Totalkürzung von diesen Schreibtischsadisten willkürlich bestimmt werden "darf". Das ist der wichtigste und eindeutigste Punkt, und wer sich DARUM winden will, den braucht man nicht mehr anzuerkennen - nicht die Judikative dahinter, nicht die Legislative dahinter, nichts. 8-/ So sieht kein Rechtsstaat aus.

    Und so sollte man in diesem Falle handeln; reine Notwehr und Selbstverteidigung. ;-/ Ich frage mich, warum der sogenannte "Verfassungsschutz" nicht einmal die nach wie vor aktivsten Verfassungsfeinde da im Bundestag in den Reihen der "Etablierten" mahnend beim Namen nennt. Das GG erlaubt - nicht, daß man auf eine Erlaubnis warten müßte, wird man in der Existenz bedroht, jeglicher Perspektive beraubt und verelendet - übrigens solchen Fällen gar den Widerstand gegen das Unrechtsregime... 8-)


    Es wird Zeit, diese mickrigen Sozialleistungen mal klar zu sehen: nämlich als Entschädigung seitens des Staates/seiner Lenker gegenüber Systemopfern, denen er keine würdige Perspektive bieten kann, und nicht als großzügiges Almosen! Stattdessen werden die Opfer noch wie Täter von den wahren Tätern da oben behandelt und dargestellt! Eine existentielle Absicherung und ein gewisses maß an Teilhabe haben bedingungslos zu erfolgen! 8-/

    Wann immer eine Entscheidung ansteht: Man kann fast grundsätzlich davon ausgehen, die (Af)D trifft die falsche Wahl. 8-) Vorgestrig und verantwortungslos wie eine Trumpet und sonstige Rechtspopulisten, die an Ursachen nicht interessiert sind. Nur zu gern schieben Übeltüten wie Trixi von Klapperstorch und Co. Systemopfern selbstgerecht die Verantwortung für das Versagen des Systems in die Schuhe und reden sich mit "Eigenverantwortung" und derlei heraus. Allerdings nicht nur sie...


    Zwar erleiden die noch radikaleren Marktsektierer in der Partei oft Niederlagen, doch im Kern wahrt sich diese selbstgerechte, ursachenignorante und sozialdarwinistische Partei ihren wirtschaftsfaschistischen, äh -liberalen Kern und fügt zunehmend auch gesellschaftliche Intoleranz und Repression hinzu. Der wichtigste Punkt aber ist, daß diese neoliberale Partei eben KEINE Alternative zum systemisch-neoliberalen Polit-Kartell der "Etablierten", zu der ich Die Linke (noch(?) NICHT hinzuzähle, darstellt, sondern einfach "Etablierte" verschärft ist. NOCH marktsektiererischer, wirtschaftshöriger und asozialer! Und mit gescheiterten Konzepten von gestern. Wer etwa angesichts unzähliger Probleme aufgrund von zunehmend ausufernden Wohlstandsgefällen Steuern für betuchte Problemursachen noch senken, der privaten Wirtschaftsmafia NOCH freiere Hand in Sachen Willkür, Erpressung und Ausbeutung sowie soziale Absicherungen wie die Rente oder die Arbeitslosenversicherung zu einer privaten Angelegenheit, die dann noch mehr vom Umfang des persönlichen Geldbeutels abhängig ist, machen will und zudem die ebenfalls ausartende Umweltverschmutzung völlig verantwortungslos und typisch kurzsichtig ignoriert, der hat echt den Schuß nicht gehört und ist für mich unwählbar! 8-/ Eine wahre Alternative ist ein Ausbruch aus diesem grundfalschen, fehlerhaften System, keine Verschärfung davon!


    Wahre Alternativen wählen, (echte) Linke wählen (nicht so'n Bockmist wie (S)PD natürlich)! ;-D

    Ich war so frei, direkt in Youtubestan auf dieses erbärmliche system- und rechtspopulistische Video zu antworten (ob es noch zu sehen ist, steht auf einem anderen Blatt), und hier möchte ich sogleich meinen Link zur Erklärung darüber, welches System bis dato noch immer die meisten Todes- und Verelendungsopfer zu verantworten hat, setzen: Der kapitalistische Wahnsinn. Leider nurnoch im Archiv zu finden; ein großes Ärgernis. ;-( Leider wurde ein gutes Schlagwort in Politopien zensiert im Titel und später. Sowas wie Holokauz oder so. ;-)


    Aber es ist natürlich der Kapitalismus; dagegen waren Stalin (der wohl eher weniger mit echtem Sozialismus/Kommunismus zu tun hatte wohlgemerkt) und Hitler Chorknaben. ;-) Er tötet bis zu dieser Sekunde, in denen ihr diese Zeilen hoffentlich lest. Nur ist er meist zu feige und verlogen, die Verantwortung für diese Toten und Verelendeten zu übernehmen. Er tötet und verelendet eben oft autonom und dezentral, seltener auf direkten Befehl hin - obwohl die Politik indirekt natürlich stark verantwortlich ist und es natürlich auch imperialistische Kriege und Operationen im Namen dieses kranken Gefälleexpansionssystems gibt. Doch mehr dazu im verlinkten Sub-Flaggtext. ;-/

    Jedenfalls versuchen ein paar der wenigen gestörten, niederträchtigen Ego-Systemprofiteure uns mit derlei Propaganda wie dem Video oder auch dem surrealistischen Mist, der aus The Trumpets Maul blubbert, etc., einmal mehr totalitär einzutrichtern, es gäbe keine Alternative zu diesem paradoxen, ungerechten, instabilen System, das einerseits möglichst breite Massen zum Konsumieren benötigt, selbigen Massen aber immer mehr im Laufe der Jahre und einiger Dekaden die Mittel dafür entzieht - was, wie immer, schließlich im Kollaps aufgrund der expansiv-kumulativen Gefällebildung endet und hoffentlich bald nicht WIEDER in einen lernsresistenten Reset a la zweiter Weltkrieg mündet, sofern Menschheit und Planet das überhaupt noch einmal mitmachen könnten. Das System ist die Krise, und seine paar Profiteure suchen immer verzweifelter nach Ausreden und Ablenkung. ;-/


    PS: Mist, einige meiner berühmten bildlosen Smileys werden hier zwangstransformiert. ; - )