Beiträge von I'm a Substitute

    Auch t-online rührt die Werbetrommel für die modische Elektromobilität - und rechnet vor, wie viel günstiger das in der Anschaffung mehr als doppelt so teure Elektroauto (Opel Corsa) in den Unterhaltskosten ist, als sein benzingetriebenes Schwestermodell… nicht mit eingerechnet allerdings hat man vorsichtshalber jene Kosten, die für alle Fahrten entstehen, die man mit dem Elektrofahrzeug gar nicht erst unternimmt, weil man der Reichweite und der Ladesäulendichte wegen als Elektrofahrzeugbesitzer prophylaktisch gleich ein Bahnticket nutzt - oder das Flugzeug.

    Mit seiner gesamtwirtschaftlichen Bedeutung ist der Automarkt zumindest hierzulande repräsentativ und damit ein zuverlässiger Konjunkturindikator… und gegenwärtig sinken Nachfrage, Produktion und die allgemeine Stimmung in der Branche simultan. Das sieht weltweit allerdings praktisch überall so aus - Renault streicht schon die Dividende, in den USA ruht die Produktion manchenorts ganz, Nissan kündigt Stellenabbau an, und auch Toyota hat fünf seiner sechzehn japanischen Werke vorübergehend stillgelegt.

    […] schreib […]

    […] zur Abwechslung doch was zum Thema passendes. Auch, wenn coronabedingt, hie und dort die Nerven blankliegen. Und das (in diesem Jahr ohne samstägliches Feuer und ohne Gottesdienste stattfindende) Osterfest muss ja wohl auch ohne Ausflug im stillen Kämmerlein verbracht werden… dabei würden sich die regionalen Nahverkehrsverbände über ein etwas lebhafteres Fahrgastaufkommen sicher freuen!

    […] Es mag Sinn machen, unter bestimmten Voraussetzungen eine Maske vorzuschreiben. Allerdings nicht, wenn die sich jetzt jeder selbst stricken kann.

    Das ist schon richtig, aber Du wirst auch gelesen haben, dass in Jena, wo die Maskerade bei Verlassen der Wohnung bereits Pflicht ist, ein locker Mund und Nase bedeckender Schal genügen soll. Es geht also weiterhin nur um Äußerlichkeiten, nicht um Schutzwirkung.

    Im Grunde müssten dort jetzt eigentlich die dortigen Piercingstudios, die besonders materialsparende, direkt an die Nase zu tackernde Anti-Corona-Tüchlein anbieten könnten, enormen Zulauf haben!

    Erinnert sich hier jemand an die im vergangen Jahr in Betrieb genommenen Testabschnitte für Oberleitungslastwagen? Bei Darmstadt ist ja eines dieser Autobahnteilstücke entsprechend nachgerüstet worden - und wie man liest, verzögert sich jetzt die Auslieferung zweier Scania-Hybrid-Lkws, die doch zwecks Sammlung von Erfahrungen längst im Alltagsbetrieb fahren sollten. .

    […] Habe ich da was versäumt?

    Aber nein. Du hattest übrigens eine recht treffende Selbstdarstellung (in einem anderen Thread und an eine nunmehr gesperrte Userin gerichtet) geschrieben… es ist doch immer von Vorteil, zu Themen zu schreiben, mit denen man sich auch auskennt!


    Die Versorgungsmängel im Zusammenhang mit der Coronakrise nehmen so langsam beängstigende Ausmaße an! In Frankfurt am Main soll's dieses Jahr schwierig werden, die Zutaten für die Grüne Soße zu ergattern. Und Küchenkrepp ist seit Wochen ja ebenfalls kaum zu beschaffen!

    In diesen Zeiten der Krise, in der das unscheinbare (im Prinzip asteriskenförmige) Coronavirus unserer Zivilisation bzw. der Epoche des Wohlstandes, die nach Beendigung des zweiten Weltkriegs begann, unermüdlich ihre Machtlosigkeit bewusst macht, verwundert nicht, dass das Interesse an der Frage, wie es um den historischen Wahrheitsgehalt der vormals mit großem Vergnügen gelesenen Abenteuern des gallischen Kriegers bestellt sein mag, Auftrieb erhält.

    Die FAZ berichtet, dass ein vor zwei Jahren in französischer Sprache veröffentlichter Band jetzt in deutscher Sprache (mit dem Titel "Tempus fugit") vorliegt. Nicht, dass er nun neue Erkenntnisse mit sich brächte, aber vergnüglich soll seine Lektüre dennoch sein. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Büchlein auch über den qualifizierten Zeitschriftenhandel zu beziehen sein dürfte. Folglich ist man trotz der Buchhandelsschließungen wenigstens nicht gezwungen, das Buch online zu bestellen.

    Die Schutzwirkung ist nicht 100%, aber auch nicht Null. […]

    Die aus Stoffresten oder beliebigem Gewebe rasch in Heimarbeit angefertigten improvisierten Mundverhüllungen sind genau dies: Absolut wirkungslos gegen Tröpfcheninfusion. Das hängt mit der Grobmaschigkeit und Luftdurchlässigkeit des Grundmaterials zusammen… Andererseits würde eine Gesichtsmaske aus einer Wachstuchdecke nun wieder das Atmen ihres Trägers erschweren. Im Prinzip müsste man Grundlagenforschung betreiben, auf welchen Materialien Coronaviren schlechtestmöglich haften und überleben - daraus ließen sich dann potentiell geeignete Masken fertigen.

    Die bloße Symbolwirkung der Maskerade ("Schaut her: Ich schütze mich!") ist reiner Selbstbetrug.

    Besser geeignet wäre dann schon die gute alte ABC-Schutzausrüstung der Bundeswehr - aber in welchem Turnus wäre bei tatsächlichen Coronabefall durch die Umgebungsluft deren Filter auszutauschen?


    Gesundheitsexperten halten die Präventionsmaßnahmen der Bundesregierung schon jetzt für ineffizient, die FAZ berichtet kostenpflichtig darüber - deswegen erspare ich mir den Link dorthin.

    Und mit den Einschränkungen des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit gerät jetzt auch noch die Versorgung mit geeigneten Nahrungsmittelaufbewahrungsbehältnissen ins Stocken!

    […] merkwürdig, dass meine Generation (Alter von 45-55 Jahren) keinen "akzeptabelen" Kandidaten aufstellen kann. Wie kann das sein?

    Das ist eigentlich gar nicht so merkwürdig, denn ein 45-Jähriger, der im Berufsleben steht, hat gar nicht die Zeit, in Vollzeit politische Ämter auszuüben, vor allem, weil er sich die mögliche Karriere im außerparlamentarischen Beruf damit vermasselt… und die Nachwuchspolitiker, die seit ihrer Schulzeit vor allem parteiintern von Pöstchen zu Pöstchen die Karriereleiter hinaufbefördert wurden, die sind ebensowenig geeignet, für die höchsten Staatsämter zu kandidieren. Denen fehlt nämlich Lebenserfahrung und die (altersbedingte) Weitsichtigkeit, die in Ausübung derartiger Ämter insgeheim vorausgesetzt wird.


    Und da die Repräsentanten eines Staates repräsentativ für den von ihnen vertretenen Souverän sein sollen, eigneten sich natürlich Unternehmer, die aus Altersgründen den Vorsitz in ihrem Unternehmen bereits abgegeben haben - oder Investoren, die doch gewohnt sind, die Interessen ihrer jeweiligen Klientel kompromisslos zu vertreten…

    […] Vielleicht machen wir das wie von uns Uschi favorisiert: Wir geben 25 Mrd aus und hebeln die auf 100 Mrd. Prima Plan.

    Ich nehme an, Du spielst auf EU-Kommissionschefin von der Leyen an, die da Großes vorhat, was den großzügigen Griff in die Taschen der EU-Beitragszahler betrifft… naja, für konrete Pläne zur geeigneten Exit-Strategie ist's wohl noch zu früh, schließlich kann man auch erst einmal abwarten, ob der Bürger sich nicht an die derzeitigen Einschränkungen gewöhnt…

    […] Wir sind trotzdem nicht in der Lage, auch nur 20 Millionen davon am Tag über einen längeren Zeitraum zu produzieren. […]

    Eben, eben. Dann kann man sich doch besser gleich daran machen, besser die zertifizierten Schutzmasken für's Klinikpersonal und andere Personenkreise mit tatsächlichem Bedürfnis nach derartiger Schutzausrüstung zu produzieren. Das technische Know-how wenigstens sollte in einigen Betrieben doch vorhanden sein.

    […] Jede Firma, die Schnittmaschinen und Nähmaschinen rumstehen hat, könnte diese derzeit gefragten 08-15 Masken ohne Zertifizierung herstellen. Wir haben sogar noch Fabriken, die dafür notwendige Stoffe produzieren könnten. Und paar LKW fahren auch noch. Machen die aber nicht. […]

    Erstens ist die Schutzwirkung derartiger 08/15-Masken gleich Null, zweitens bräuchte man für Fertigung, Verpackung, Versand, Verteilung derartiger Behelfs-Maskerade auch einiges an Personal - und es müsste eine Unmenge an Verträgen zwischen unterschiedlichsten Unternehmen geschlossen werden, die ihrerseits einen Haufen Verbindlichkeiten mit sich bringen… nehmen wir mal an, es würde eine flächendeckende Masken-Tragepflicht beschlossen werden, dann bräuchte man allein in Deutschland mehr als 80.000.000 für den Anfang und mindestens täglich dieselbe Menge wieder und wieder, schließlich schützen die Masken im tatsächlichen Bedarfsfall sicher nur einen stark begrenzten Zeitraum… in derselben Menge wären auch noch Einweghandschuhe bereitzustellen, und wenn ich daran denke, als welches Problem schon die weitaus geringere Anzahl von Einwegtrinkhalmen und coffee-to-go-Bechern oder Nespresse-Caps angesehen wurde…

    die von Dir genannten unterbeschäftigten Lkws müssten diesen künftigen Müllberg dann noch in Rekordzeit an sämtliche Haushalte - bzw. an behördlich zu organisierende örtliche Verteilerstellen (mit freiwilligen oder verpflichteten Helfern) deutschlandweit ausliefern.

    Und bei Ausgabe dieser "Hilfsgüter" beschleunigt sich dann wieder die Ausbreitung der Infektionen…