Beiträge von I'm a Substitute

    Die Fa. Duesenfeld wird ja sogar in der Auto Motor und Sport überaus lobend vorgestellt; so ganz perfekt scheint das Recyclingverfahren dennoch nicht zu funktionieren, denn zwei Mal ist's bereits zu Bränden auf dem Betriebsgelände gekommen, wo's doch im Werbefilmchen so schön heißt, dass das Granulat so völlig ungefährlich ist… erfahrungsgemäß ist nicht alles, was eine Geschäftsidee verspricht, auch wahr, und an Lithium-Ionen-Akkus kommt man heute ja nicht mehr vorbei, wenn man am E-Auto-Hype verdienen will… Personal wird auch gesucht, und derzeit wird etwa eine Tonne pro Tag verarbeitet - und das, wo diese Elektrofahrzeuge doch noch relativ neu auf dem Markt sind… man könnte auf die Idee kommen, dass das nicht unbedingt für die Umweltfreundlichkeit von Akkus spricht.

    […] Deutschland ist ein Land in dem nur für die Ober- und die oberen Teile der Mittelschicht Milch und Honig fließen […]

    Eigentlich ging doch wiederholt durch die Medien, dass Deutschland vor allem das Land sei, in dem Milch und Honig für den Endverbraucher weitaus preisgünstiger zu beschaffen sind, als in anderen Ländern… insofern sind Milch und Honig selbst für Mindestlohn- oder gar Lohnersatzleistungsempfänger erschwinglich.


    Was für Menschen in prekären Lebenssituationen unerreichbar ist, sind Grundbesitz und Vermögensaufbau. (Denn VL-Verträge muten in Anbetracht der monatlichen Sparleistung und den aktuellen Zinssätzen wie ein Hohn an)

    Du hast den Film also nicht gesehen bzw. verstanden.

    Ich hab* ihn angeschaut, und zu verstehen war er mit Leichtigkeit. Und dann habe ich wegen Dyl U.s Nachfrag nochmals durchlaufen lassen, um in der mitlaufenden Zeitangabe nachzuschauen, in der wievielten Filmminute/Sekunde das Behältnis für den chemisch rein zurückgewonnenen Grundstoff das gläserne Behältnis im Bild zu sehen war…

    […] Der CO2-Fußabdruck wird günstiger mit größer werdender Anlage. […]

    Ah ja. Je größer die Anlage, desto größer das Einzugsgebiet, aus dem die nicht mehr funktionstüchtigen Akkus in dezentral geshreddertem Zustand hintransportiert werden… das verlangt zahlreiche Shredderanlagen, Zwischenlagerfläche und Transportbewegungen. Ich seh' schon, wie winzig de CO2-Fußabdruck wird!

    Für mich waren das Proben. Klar, in einer Pilotanlage wird nicht so viel anfallen wir in einer großtechnischen.

    Diese großtechnische Recyclinganlage ist zunächst einmal nicht real, und ihr Bau und Betrieb wird recht kostspielig und energieaufwendig werden… dann muss auch die Zuführung der zu recycelnden Alt-Akkus genau dorthin organisiert und bewerkstelligt werden… der CO2-Fußabdruck schwillt zusehends an… und wie gesagt: Die zurückgewonnenen Roh- bzw. Wertstoffe dürfen bei Wiederverkauf den marktüblichen Rohstoffpreis keinesfalls übersteigen, um Abnehmer zu finden.


    Dann stellt sich noch die Frage: Funktioniert das vorgestellte Verfahren unabhängig vom Akku-Typ? Im Filmchen waren ja gleichartige Akkumulatoren zu sehen… aber wie viele konstruktiv unterschiedliche Akkus sind eigentlic bei Elektromobilen im Einsatz?

    Und wo ist das Problem? 9 (in Worten neun) Systeme, die für Pkw vorgeschrieben sind, die Sicherheit erhöhen und zum großen Teil schon in neuen Autos vorhanden sind.

    Keines dieser Systeme erhöht die Sicherheit, sondern bestenfalls die Illusion, sicherer zu fahren…

    WAS erhöht wird, ist die Überwachung des Bürgers - und die Verkaufszahlen für den den ganzen elektronischen Sondermüll-Klimbim, der das Fahrzeug erst verteuert, dann dessen Verbrauch erhöht und zuletzt dessen Lebensdauer verkürzt…


    Gut, parallel zu dem sicherheitstechnologischen Overkill sinken natürlich die Neuzulassungen - was möglicherweise ebenfalls erwünscht ist… im Zuge des Gleichheitsgrundsatzes müssten jetzt all diese Systeme ja eigentlich auch auf Fahrrädern vorgeschrieben werden, was jene wegen des Gewichtszuwachses dann ziemlich unbrauchbar machen dürfte.

    Wenn da nicht […]

    […] Fa. Duesenfeld in [Verkehrs]-Wendeburg bei Peine wäre. Sieht recht energieaufwendig aus, was er da shreddert, kondensiert, zentrifugiert und am Ende als wiederverwendbaren Rohstoff in Apothekerfläschchen sammelt… diese Laborproben kann er dann ja wieder nach Ostasien verschiffen, wo im großen Maßstab Nachschub an Akkumulatoren produziert wird. Er muss nur den Preis anderer Rohstofflieferanten unterbieten… und in der benötigten Größenordnung zu liefern imstande sein!

    Das könnte daran liegen, dass du von den Problemen nicht betroffen bist, die ich beschreibe.[…]

    Keine Sorge, Deine Probleme beschreibt Du recht anschaulich… Dein Problem ist, dass Du nie niemals eine Deiner Ansicht nach angemessen bezahlte Arbeit finden wirst, und dess es deswegen auch immer mit dem Einkommen hapert. Und wer derart "wählerisch" ist, dessen Berufseintrittsalter verschiebt sich natürlich auf einen immer späteren Zeitpunkt, so dass wegen mangelnder Rentenbeitrags-Einzahlungsjahr auch der spätere Ruhestand nicht so geruhsam wird, wie erhofft…

    In der Situation nun zu fordern, dass, wer da zeitiger an seine Zukunft gedacht hat, stärker belastet werden müsse, ist schon dreist.

    A[…] Es gab 2016 (aktuellere Zahlen gibt es nicht) gut 300.000 Steuerpflichtige, die mehr als 250.000 Euro Jahreseinkommen hatten, […]

    Na, wenn schon die fliehen… Meinungsbaum schrieb übrigens von 200.000,- Monatseinkommen, und so ein Jahr weist üblicherweise glatt ein Dutzend Monate auf… das Gros der Steuerflüchtlinge scheint also nur etwa ein Zehntel der Scholz'schein Sonderabzuugs_einkommensuntergrenze zu erreichen. Und wenn die schon auf den Bahamas sitzen, wird er bei niemandem 'was Abzugsfähiges vorfinden…

    Die DDR hat aus dem RGW nichts erhalten, […]

    Und die aus dem Mutterland der Revolution weit unter Weltmarktpreis bezogenen Rohstoffe? Und wie hoch beziffern sich die Kosten für die stationierten Besatzungstruppen resp. russisch uniformierten Freunde? Diese Soldaten mögen ja glücklich gewesen sein, ihre Dienstzeit in relativ ruhigen Gefilden abzusitzen, statt nach Afghanistan oder nach Tschetschenien entsendet zu werden, aber die Präsenz war für Moskau nicht zum Nulltarif zu haben…

    Der Westen hat den Osten plattgemacht und da hat er einen Feiertag verdient.

    ROFL. Da war eigentlich nix plattzumachen, was noch an Industrieruinen dort 'rumstand, hätte sowieso totalsaniert werden müssen, und etliche westdeutsche Betriebe haben ja ihre alten Standorte geschlossen, um in den neuen Bundesländern neue Fertigungsanlagen aufzustellen. Dass Moskau der Auflösung der DDR ihr OK gegeben hat, lag ja vor allem daran, dass es auch den sozialistischen Brudervölkem langsam zu viel wurde, was der Erhalt der Pufferzone zum Klassenfeind hin so kostete… hinzu kamen noch die Separationsbestrebungen der ganzen vormaligen Sowjetrepubliken - das Plattmachen beherrschen die deutschen Wutwürger ganz gut selbst, dazu brauchten sie die Treuhandgesellschaft nicht unbedingt… und wie man aktuell sieht, geht das Plattmachen ja weiter!

    […] Herr Scholz (wenn ich richtig gelesen habe) überlegt gerade öffentlich, ab 200.000,-- Euro Monatseinkommen "Aufschläge" zu erheben. […]

    Das ist natürlich reiner Populismus, denn wer 2,4 Mio jährliches Einkommen bezieht, finde mit Sicherheit Möglichkeiten, durch gegenzurechnende Verluste etc. sein zu versteuerndes Einkommen unter diese magische Grenze zu drücken… und die deutsche Neidgesellschaft hält ja schon jeden für filthy rich, der das Doppelte des gesetzlichen Mindestlohns einstreicht, unabhängig davon, wie viel er dafür tatsächlich leistet. Und das Tollste an BuFinM Scholz' Rechnung ist, dass bei der Einkommensgrenze auch die ganzen Zusatzverdienste seiner Kollegen im Bundestag garantiert drunter bleiben…