Beiträge von I'm a Substitute

    Sowas bäckt man sich aus guten Zutaten selbst, dauert nicht lange, ist frisch und schmeckt wesentlich besser!

    Und wie willst Du auf einem eigenhändig angefertigten Tortenboden sehen, ob der mit einem Mindeshaltbarkeitsdatum versehen ist? Natürlich könntest Du selbst was draufschreiben (beispielsweise "muss bis zur Goldenen Hochzeit verbraucht werden") - aber 'ne Antwort auf BudSpencers berechtigte Frage von heute früh wär's nicht.

    […] glaube ich, dass es sehr personalintensiv ist. […]

    Keineswegs - schließlich wird die Preisausschilderung direkt mit dem Kassensystem vernetzt sein - es wird also niemand mehr zum Zwecke der Preisauszeichnung durch die Gänge laufen, mit jedem Scanvorgang an der Kasse "weiß" das System ja, wie viel Restbestand der jeweiligen Ware noch vorhanden ist (von Ladendiebstählen mal abgesehen) und kann je nach Programmierung den Preis herauf- oder herabsetzen.

    […] Dann kostet der Pullover morgens 45,99 und Nachmittags 41,99. Kurz vor Ladenschluß kann man dann nochmal runter gehen. […]

    Da Pullover nicht zu den leichtverderblichen Waren zählen, deren Verkauf spätestens mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums erfolgt sein muss, wären dort diese Preissprünge eher nicht zu erwarten - und herabgesetzt werden die Preise in dieser Warengruppe auch heute schon, wenn die Neuware der Folgesaison in die Läden kommt, und die Lagerbestände rasch noch an den Mann gebracht werden sollen.


    Die Preisbildung nach dem jeweiligen Verhältnis von Angebot und Nachfrage würde dann schon eher bei Drogeriewaren problematisch werden, wenn angenommenermaßen bei im Laufe des Tages schrumpfendem Warenbestand bei Toilettenpapier, Menstruationsbinden u.dgl. mehr sukzessive mit der Tageszeit deren Preis anstiege - in dem Falle käme es frühmorgens zu Hamsterkäufen, während die abends ihre Einkäufe erledigenden Personenkreise schließlich leere Regale vorfänden.

    […] Ich hätte die Tankstellen längst per Gesetz dazu verdonnert, Preise nur noch einmal am Tag, und zwar vor Tankstellenöffnung festsetzen zu dürfen.

    Nun sind die Zeiten herrschaftlicher Preisdiktate ja irgendwie vorbei - und auch der Weltmarktpreis für allerlei Handelsgüter schwankt im Laufe des Tages beträchtlich. Abgesehen davon stellt sich die Frage, um welche Uhrzeit Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet haben, ihre Verkaufspreise festgelegt haben müssten… ganz zu schweigen davon, dass der Tankstellenpächter die Preise ohnehin längst nicht mehr selbst bestimmt, sondern zumeist von der über seine Tankstelle vertriebene Marke vorgegeben bekommt - und das heutzutage online.

    Die Zeit des Opel Adam ist abgelaufen - Opels Kleinster war zwar eine gelungene Konstruktion, es wird damit gerechnet, dass der Abverkauf der Restbestände bis Ende des Jahres erledigt sein wird.

    Und zum Thema Automobil passt auch, dass die FAZ mal einen Blick in ältere Ausgaben der ADAC Motorwelt geworfen hat, um daran zu erinnern, wie viel umständlicher grenzüberschreitende Reisen auch innerhalb Europas vor doch gar nicht allzu langer Zeit gewesen sind.

    Wie man'a an Tankstellen längst gewohnt ist, werden künftig auch Verbraucherpreis für Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs über den Tag verteilt Schwankungen unterliegen - eine niederländische Supermarktkette leistet da gerade Pionierarbeit. Wo zu braucht man noch feste Preise, wenn doch Displays, die den angezeigten Preis jederzeit gegen einen niedrigeren oder höheren wechseln können, billig genug sind, um ganze Regalreihen damit auszurüsten?

    […] Ich hör im Radio die Meldung und […] entscheide spontan, eine Meldung weiterzugeben […]

    Diese Handlungsweise ist soweit verständlich, jedoch verkennst Du, dass Kommunikation via Internet immer augmentative communication ist, also zusätzlich zur sprachlich ausformulierten Nachricht a) deren Herkunft zu nennen hat (also die Nennung des Rundfunksenders und die Ausstrahlungszeit der Nachricht) und b) den Angesprochenen, die diesen Rundfunksender nicht gehört haben, die Gelegenheit geben muss, b) den vollständigen Wortlaut des Originals nachvollziehen zu können - genau dazu dienen die Links, deren Nutzung Dir so problematisch zu sein scheint.

    ROFL! Eltern haben an so Vieles zu denken, dass Kleinigkeiten mitunter in Vergessenheit geraten… in Hamburg Bramfeld soll ein Pärchen, das seinen Nachwuchs von der Entbindungsstation ins traute Heim gebracht, ihr Kind im Taxi vergessen haben… erst der nächste Fahrgast soll bemerkt haben, dass das Taxi keineswegs unbesetzt gewesen ist. Man darf also annehmen, dass das Neugeborene grad ebenso sanft und selig geschlafen hat, wie seine Eltern und der Taxifahrer…

    Manche Autohändler öffnen ja auch Sonntags ihre Pforten, damit man sich die Fahrzeuge anschauen kann, auch wenn keine händlerseitige Beratung stattfindet. Eben, auf dem Rückweg von der Elmshorner Museumsausstellung, stoppte ich also kurz bei einem FIAT-Händler, bei dem der Showroom allerdings leider verschlossen war… welch ein Glück, dass auf einem benachbarten Grundstück ein NIssan-Händler residierte - ein Wachmann saß desinteressiert hinter'm Informationstresen, und so trat ich ein, um mal nach dem aktuellen Baumuster des MICRA zu fragen - rein äußerlich zu erkennen ist das Teil nämlich nicht mehr…

    Der Kofferraum ist üppig, das Platzangebot für Fahrer und Passagiere schon gemäßigter, die Rundumsicht für ein als "Stadtwagen" angepriesenes Fahrzeug arg eingeschränkt. Der Fahrzeugboden (innen) liegt bei weitem zu hoch, und in Relation dazu ist der Sitz zu niedrig positioniert - das scheint heute Mode zu sein, denn im Mercedes A-Klasse, im Smart und im Renault Twingo hat sich diese Unsitte auch bereits durchgesetzt.

    Das Handschuhfach scheint nur noch Symbolcharakter zu haben, denn verstauen kann man darin gar nichts mehr - dafür dominiert zwischen den Airbagabdeckungen, wie könnte es anders sein?, ein überflüssiger Bildschirm.

    Wenn das Automobil also an Bedeutung verliert, haben Marketingexperten, Designer und jene Personen, die als Muster für die Ergonomie herhalten, gehörigen Anteil daran…

    Das Los urbanen Lebens zeigt sich in aller Drastik in Kleinstädten und Mittelzentren am deutlichsten - wie löblich also, dass mit bescheidenen Mitteln in Elmshorn ein Projekt gestartet wurde, das die lokale Geschichte am Beispiel der Lebensader und heutigen Fußgängerzone in kleineren Einzelausstellungen zu ergründen, zu dokumentieren und zu veranschaulichen bestrebt ist. Kern der aktuellen Ausstellung ist die Erinnerung an zwei örtliche Rundfunkgeschäfte, die längst von der Bildfläche verschwunden sind, ihrerzeit aber mit dem Beginn des Verkaufs von Fernsehgeräten dazu beigetragen haben, dass die Welt ins heimische Wohnzimmer hineinstrahlen konnte… zur einzelnen Ausstellung ist leider kein Druckerzeugnis (außer einem kleinen Flyer) erschienen, aber am Ende der Ausstellungsreihe, nach Mitteilung der Projektleiterin wohl bis Ende nächsten Jahres, soll ein Buch publiziert werden. Das hab' ich mir schon mal vorgemerkt.