Beiträge von Grau

    Darum wählen sie ja auch die Freiheit auf eine Krankenversicherung zu verzichten ...

    Ja, das ist gerade für junge, gesunde Menschen attraktiv. Dann haben sie mehr Geld in der Tasche zum ausgeben. Wer eher der ängstliche Typ ist, der kann eine freiwillige Krankenversicherung haben. Die Kosten sind etwa so hoch wie hier, bei gleichen Leistungen.

    Und eine Revolution findet nur gesetzmäßig statt, wenn die Evolution der Gesellschaft versagt.

    Da gebe ich dir Recht. Marx hielt jedoch nichts von diesem Prinzip. Er wollte willkürlich seine eigene Revolution starten.


    Er tat das, was alle Verbrecher tun die zur Macht streben. Er separierte die Menschen und hetzte eine Gruppe gegen die andere auf.

    Sage ich aber. Wenn nur ein geringer Teil eines Volkes Anspruch auf die Vorzüge dieser Gesellschschaftsform hat und wie im letzteren Fall, die USA dazu noch Jahrelang per Gesetz staatlich sanktionierten Rassismus ( von der Sklaverei während dieser "Demokratie" ganz abgesehen ) gegenüber Farbigen, Ureinwohner etc. bis in unsere Neuzeit pflegte, dann ist das besagte nur ein Etikett ohne Wert und nicht mehr.

    Rassismus und Demokratiedefizite haben nur wenig miteinander zu tun. Während der Skaverei gab es Demokratie zwar nur für Weiße, aber das war ein temporärer Zustand. Auch die Nachfahren der Natives bekommen heute zahlreiche Vergünstigungen, zum Beispiel bezahlt der Staat ihr Studium.


    Naja, unter den Freunden des Karl Marx war Antiamerikanismus schon immer en vogue.

    Der kapitalistische Dschungel USA scheint sie schwer traumatisiert zu haben.

    Da kramt man schon mal gern Fehler aus dessen Vergangenheit hervor, um ihn madig zu machen.


    Dass Hundertausende von Amerikanern sterben mussten, um Deutschland von Hitler zu befreien, interessiert heute anscheinend niemanden mehr.

    Ich bin nicht drin in dieser Diskussion, merke aber an diesem kurzen Dialog, wes´ Geistes Kind du bist und wie du versuchst, Aussagen anderer umzudrehen. Das ist insofern eine sehr geschickte Taktik, als der andere versuchen wird, das klarzutellen, worauf du wieder mit etwas Abseitigem antwortest, bis keiner mehr weiß, wovon die Rede war.

    Das möchte ich nicht. Aber ich kann nicht einfach unkommentiert lassen, wenn jemand den Antisemitismusbegriff bis zur Unkenntlichkeit zu verzerren versucht. Dann möchte ich wenigstens wissen, warum er das tut.


    Aber gut, Du bist nicht hier, um symphatisch zu sein, sondern sehr offensichtlich zur Hilfestellung, weil Du von vornherein auf Gegnerschaft gebürstet bist.

    Ersteres stimmt. Aber wem leiste ich angeblich Hilfestellung?

    Ich verachte Judenhasser und Marxisten. Und am meisten jene, die beides zugleich sind.

    Wer das als "Hilfestellung" versteht, der möge bitte meinen Beitrag liken. :)

    Eine Demokratie der wenigen Reichen während die Millionen (Iren) verreckten und die anderen für den Reichtum der wenigen schuften mussten oder aufgrund von Marginalien in die Kolonien verfrachtet wurden. Ganz großes Kino.

    Es waren die Anfänge. Auch die USA waren damals schon demokratisch. Du kannst nicht einfach sagen, dass Demokratie damals nicht einmal im Ansatz existierte. Das ist falsch.

    Die Gegenfrage lasse ich lieber, der Etikette wegen.

    Ich bin kein Nazi. Nazismus und Marxismus finde ich gleichermaßen falsch und gefährlich.

    Wieder nur eine dümmliche Unterstellung, die mit nichts zu belegen ist!

    Es ist zu belegen. Er wollte die sogenannten Proleten bewaffnen, sogar mit Kanonen. Und er wollte revolutionären Terrorismus um eine neue Welt zu schaffen.

    Entsprechende Auszüge seiner Texte habe ich weiter oben gepostet.


    So leid es mir tut, aber dein Idol und Meister war alles andere als ein Friedensengel.

    Auch sein Komplize Engels war keiner.

    Teufels wäre ein passenderer Name für ihn gewesen.

    Wenn das "vollkommen falsch" ist, gibt es auch keinen Antisemitismus, der sich gegen Juden richten würde.

    Warum versuchst du Antisemitismus zu verwässern und zu leugnen?

    Sind dir Antisemiten irgendwie sympathisch?


    Bei dem was du bisher über Israel gesagt hast, scheinst du sie als Kampfgefährten zu betrachten.

    Nochmal, in Kuddel's Zeiten gab es global nirgendwo irgendeinen gesellschaftsfähigen demokratischen Ansatz, nichtmal einen Hauch davon.

    Großbritannien, wo sich Marx aufhielt als er seine Philosophie entwickelte, ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts Monarchie mit demokratischem Parlament.


    Der gemeine Marxist hat aber auch für Demokratie nicht viel übrig. Er wird sie bestenfalls als Zugpferd missbrauchen, auf seinem Weg zur "Diktatur des Proletariats", was eigentlich "Diktatur der kommunistischen Partei" heißt.


    Das ist ja nun eine ziemlich müde Provonummer die Du hier zum Thema abziehst.

    Bist du Marxist oder sowas? Dann willst du die dunklen Flecke (getrocknetes Blut seiner Opfer) an deinem "Meister" womöglich nicht sehen.

    Und es wird objektiv nach dem Kapitalismus eine weitere neue Gesellschaftsformation entstehen, wenn die Produktionsverhältnisse die Entwicklung der Produktivkräfte hemmen oder verhindern. Schon jetzt zeigen sich Erscheinungen, dass die Allgemeine Krise des Kapitalismus sich negativ auswirkt, mit weiterer Automation und Industrie 4.0/5.0 werden die Erwerbsarbeitsplätze gegen Null gehen, dagegen Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung zunehmen müssen. Die Verteilung des gesellschaftlichen Gesamtprodukts wird sich gänzlich anderen Prinzipien unterzuordnen haben als heute, wo private Aneignung des Mehrwerts dominiert.

    Die Welt verändert sich ständig. Auch der Kapitalismus wird sich anpassen (müssen). Dafür braucht es keine marxistische Revolution. Und schon gar keine mit vielen Leichen, wie Marx es gern hätte.

    Antisemitismus bedeutet kurz und knackig: Feindschaft oder zumindest Abneigung gegenüber Semiten.

    Nein, nur bei dir.


    Vielleicht werden ein paar Antisemiten deine Meinung teilen, um den Antisemitismusbegriff zu verwässern.


    Aber Antisemitismus bedeutet eben nicht "Feindschaft oder zumindest Abneigung gegenüber Semiten". Das ist vollkommen falsch.

    Im Licht der damaligen Verhältnisse gesehen waren all seine Forderungen und Schlussfolgerungen mehr als berechtigt. Man muss Marx im richtigen Zeitrahmen betrachten ...

    Das ist wohl wahr. Das bedeutet aber auch, dass Marx bezogen auf heutige Verhältnisse nur noch wenig bis gar keine Relevanz mehr hat.


    Auf gar keinen Fall sollte irgendein Land versuchen, wieder eine kommunistische Herrschaft zu errichten. Aber manche Menschen sind leider zu dumm um aus der Geschichte zu lernen. Es kann wieder passieren.

    Das tut er auch, im Gewand der Islamophobie und des Antiarabismus sowie weiterer Verächtlichmachung der islamisch geprägten Staaten.

    Du hast vielleicht Spaß daran Begriffe umzudefinieren. Aber wenn du dich mit anderen unterhältst, sollte du besser die allgemein anerkannte Definition benutzen. Ansonsten wird man dich immer missverstehen,


    Antisemitismus heißt kurz und knackig: "Abneigung oder Feindschaft gegenüber Juden".

    Siehe zB hier: https://www.duden.de/rechtschreibung/Antisemitismus

    Der Meister hatte klar erkannt und jeder Depp sah das auch so, dass der Abschaum dafür zu den Waffen würde greifen müssen.

    Im Bewusstsein des Otto Normalbürgers ist Marx ein ehrbarer Philosoph, der ein Umdenken in den Köpfen erreichen wollte. Doch tatsächlich war er nichts weiter als ein schäbiger, menschenverachtender Terroristen-Bubi.


    Stalin, Mao, Pol-Pot, usw. bis hin zur RAF haben Marx keineswegs falsch verstanden.

    Marx wäre stolz auf sie gewesen!

    Den Begriff Antisemitismus muss hier nicht erklaert werden. Ich bin sicher, er ist hinreichend bekannt.

    Vielleicht doch, denn mindestens eine Person hier glaubt (oder glaubte), dass sich Antisemitismus auch auf Araber beziehen würde.

    Diese Rede hielt Marx in London 1850:

    https://www.marxists.org/archi…unist-league/1850-ad1.htm


    Zu dem Punkt: In the coming revolutionary struggle, which will put them in a dominant position

    sagte er:


    Zitat


    To be able forcefully and threateningly to oppose this party, whose betrayal of the workers will begin with the very first hour of victory, the workers must be armed and organized. The whole proletariat must be armed at once with muskets, rifles, cannon and ammunition, ...

    Er wollte den Pöbel bewaffnen, um ihn als Fußsoldaten für seinen Umsturz zu missbrauchen.


    Abgründe tun sich auf, je mehr ich nach Marx-Texten suche.


    Mir kann niemand mehr erzählen, dass kommunistische Diktatoren den über alle Gewalttaten erhaben Marx nur nicht verstanden haben. Wer das tut, hat keine Ahnung oder er lügt mit Absicht.